Der Computervirus wird heute 25 Jahre alt

Heute vor 25 Jahren, am 10. November 1983 wurde der erste sich selbst fortpflanzende Computervirus erschaffen. Fred Cohen, Doktorand an der Southern California University in Los Angeles, ahnte damals schon das seine Entdeckung gefährlich ist, aber das der Virus in der Zukunft eine solche kriminelle Karriere hinlegen würde konnte er sich damals noch nicht ausmalen.
Längst sind uns die Begriffe: Viren, Würmer, Trojaner, Spyware und Phishing eingeprägt und verursachen bei vielen einen leichten Schauer über den Rücken.
Eine ganzer Industriezweig verdient sein Geld heute mit dem Schutz der Computer und ihren Daten.
Hat sich nicht schon jeder des öfteren die Frage gestellt: “Werde die Bedrohung von Computerviren nicht selbst von den Antivirus Herstellern verursacht?…

Und was macht der Erfinder Fred Cohen heute?
Er verdient heute sein Geld mit einer Beratungsfirma für “den Schutz von Informationen”.

NETWAYS Kunden von globaler Virenattacke nicht betroffen

Der kürzlich ausgebrochene Wurm SQLSlammer hat weltweit massive Beeinträchtigungen im Netz und Schäden in Milliardenhöhe verursacht. Nach Schätzungen von Network Associates waren insgesamt ca. 400.000 Server von dem Wurm befallen. Als Folge des Ausbruchs hatten die Börsen in Korea technische Probleme, fielen in den USA zahlreiche Geldautomaten aus und bei einige amerikanische Airlines kam es wegen Datenproblemen zu Flugverzögerungen.
Da die Sicherheitslücke des SQL Servers, die der Wurm ausgenutzt hat, bereits seit einiger Zeit bekannt ist, sind die massiven Schäden vor allem auf die Nachlässigkeit von Firmen bei der Installation von Patches zurückzuführen. NETWAYS Kunden waren von dem Wurm nicht direkt betroffen, da im Bereich ServerManagement/2 alle auftretenden Sicherheitsprobleme umgehend beseitigt werden. Lediglich die Überlastung einiger Provider führe zu einer zeitweisen Nichterreichbarkeit einiger extern gehosteter Server.

Julian Hein
Julian Hein
Executive Chairman

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.

610 neue Sicherheitslücken brachte der Juni

Oh wie haben wir sie lieb gewonnen – die wöchentlich Meldungen über die unzähligen neuen Viren, Würmer und Sicherheitslücken, die in der Computer-Welt ihr Unwesen treiben. Insbesondere der Juni hatte es in sich – beweist der Monatsreport der Sicherheitsexperten des Internet Security Systems.
610 neue Hacker-Hintertüren wurden allein in den vier Juni-Wochen entdeckt: Rekord für dieses Jahr! Ob der Apache-Webserver, Microsofts SQL-Server oder Probleme beim FTP-Service: Die X-Force, sozusagen der Geheimdienst des ISS, musste eine Überstunde nach der anderen abfeiern. Spannend auch die Anzahl der verschiedenen Würmer, die sich am liebsten durch das Microsoft Outlook-Adressbuch fraßen: 134 neue sind hinzugekommen – wir gratulieren!
Quelle: AME Newsletter

Julian Hein
Julian Hein
Executive Chairman

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.