Landscape – On-Premise

Bei Netways muss jeder Azubi jede Abteilung durchlaufen. Grund hierfür ist die Arbeit der anderen Mitarbeiter besser zu verstehen und zu respektieren. Derzeit bin ich bei Managed Services, genauer noch im Customer Hosting. Im Zuge dessen sollte ich mich mit alternativen Verwaltungstools auseinandersetzen im speziellen mit Landscape.

Was ist Landscape?

Landscape ist ein Management-Tool von Canonical. Des Weiteren bietet Landscape einige kleinere Kapazitäten hinsichtlich Monitoring, darunter Netzwerk- und Speicherauslastung, aber auch verbleibende Speicherkapazität, Netzwerkbelastung oder derzeitiger SWAP-Verbrauch.

Der Kern der Anwendung ist jedoch die einfache Ausführung von Updates/Upgrades, sowie Scripts auf Systemen, sowie die Möglichkeit diese zu limitieren und individuell anzuwenden. Eine Reihe an weiteren Features werden von Canonical für Landscape beworben, die ihr hier finden könnt.

Was kostet Landscape?

Landscape’s Kosten variieren stark anhand der Umgebung, die man damit verwalten möchte. Jedoch gibt es die Möglichkeit Landscape in einer kleineren Umgebung – bis zu 10 Vms und 50 Container – umsonst zuverwenden, dies nennt sich Landscape On-premises.

Wie installiere ich Landscape On-premises?

Die entsprechende Software Repository hinzufügen:

sudo add-apt-repository ppa:landscape/18.03

sudo apt-get update

Und daraufhin installieren:

sudo aptitude install landscape-server

sudo aptitude install landscape-server-quickstart

Die Quickstart-Variante installiert App-Server, Datenbank etc. alles auf das gleiche System.

Sollte das nicht gewünscht sein, gibt es ebenfalls eine ausführliche Dokumentation zur manuellen Installation hier.

Falls es zu Fehlern aufgrund von Package-Dependencys kommen sollte, dann kann dieses einfach mit aptitude anstelle von apt-get gelöst werden.

Jetzt können bereits Clients hinzugefügt werden. Eine ausführliche Anleitung dafür ist zwar auch im Webinterface unter <IP_of_APP-Server>/account/standalone/how-to-register zu finden. Dort wird auch automatisch ein Befehl generiert, der die entsprechenden Parameter setzt die zum hinzufügen relevant sind.

 

Alexander Stoll
Alexander Stoll
Junior Consultant

Alexander ist ein Organisationstalent und außerdem seit Kurzem Azubi im Professional Services. Wenn er nicht bei NETWAYS ist, sieht sein Tagesablauf so aus: Montag, Dienstag, Mittwoch Sport - Donnerstag Pen and Paper und ein Wochenende ohne Pläne. Den Sportteil lässt er gern auch mal ausfallen.

DELL XPS13 – Ein anständiges Fliegengewicht mit kleinerer Klappe

Dies ist die Fortsetzung zum zickigen Leichtgewicht mit großer Klappe.
Nun war es mal wieder soweit. Nach Jahren als einiger der wenigen die bei Meetings kein Macbook vor sich stehen hatten, habe ich nun erneut ein DELL XPS13 erhalten. Diesmal ist es das Modell 9370 (vormals 9343) in der FHD Ausführung. Oh ja, was vorher ein QHD+ war ist nun kleiner. Aber dafür viel angenehmer. Seit Ubuntu 14.04 hat sich zwar einiges getan hinsichtlich HiDPI Unterstützung, jedoch scheitert es immer noch meist an einzelnen Applikationen. Aus diesem Grund habe ich seit langem schon nicht die native Auflösung von 3200×1600 Bildpunkten betrieben, sondern wie auch mein zweiter Bildschirm mit 1920×1080 Bildpunkten. Allerdings war eine gewisse Unschärfe nicht zu verhindern.
Nunja, das neue Modell hat nun FHD als native Auflösung und jegliche Probleme mit Unschärfe, zu kleiner Schrift oder schrägen Skalierungs-Artefakten sind nun Geschichte. Geschichte ist außerdem der Touchscreen, aber den hab ich eh nie gebraucht. Was hingegen vollkommen neu ist:

  • Es wirkt leichter. Ich habs nicht nachgewogen, aber es wirkt eindeutig leichter.
  • 3 (!) USB-C Ports (Das waren vorher 2 USB-A Ports)
  • 4 statt 2 CPU-Kerne. Power satt. (Aber auch Hitze, dazu später mehr)
  • Ganze 16 GB RAM. (Vorher mit 8GB kam ich schon hin und wieder an meine Grenzen)
  • Mit 512 GB SSD doppelter Speicherplatz als vorher. (Jetzt werd ich wohl weniger oft VMs löschen)
  • Eine Infrarot Kamera. (Ist wohl ein Überbleibsel aus der Windows Variante, könnte noch nützlich werden)
  • Oh, und das Tastatur Layout. Ich nutze gerne Home, End, PageUp und PageDown. Jetzt muss ich dafür keine akrobatischen Kunststücke mit dem Function-key mehr vollziehen!

Wieder einmal war auch Ubuntu vorinstalliert. Da ich allerdings diesmal FDE (Full Disk Encryption) einsetzen wollte musste das runter. Zuerst hatte ich versucht mit Dell Recovery neu zu installieren. Schließlich hat Dell einen eigenen Kernel mit Plattform spezifischen Verbesserungen entwickelt. Dummerweise jedoch ist scheinbar genau jener Kernel (oder irgendwas anderes in diesem Paket) inkompatibel mit LUKS (Quelle), denn egal welches Passwort ich gewählt hatte (zuletzt “test”), nach abgeschlossener Installation wurde keines von LUKS als richtig erkannt.
Gut, also hieß es nun das normale Ubuntu 18.04 mit dem generic Kernel zu installieren. Und siehe da, es lief perfekt. Und so läuft es auch jetzt noch. Kaum zu glauben, ist aber wahr. Okay, vielleicht nicht perfekt, aber immerhin gut genug für mich. Bisher sind mir keine Fehler aufgefallen. All die Probleme die ich initial mit dem vorherigen Modell (9343) hatte, traten nicht auf. Kein Tastatur-Lag. Kein Touchpad-Ghosting. Sound ging sofort. Nichts. Nicht einmal mit dmesg sind grobe Fehler oder Warnungen zu entdecken. Ja sogar der Philips Monitor mit USB-C Dock-Funktionalität wird mitsamt der an ihn angeschlossenen Peripherie anstandslos erkannt.
Der einzige Wermutstropfen, wie eingangs schon erwähnt, ist die Hitze-Entwicklung. Ich habe noch nicht nachgesehen ob ich im UEFI die Lüfter konfigurieren kann, aber im Werkszustand drehen die leider bereits bei knapp über 55° lautstark auf. Wie laut kann ich nicht messen, aber es übertönt die sonst üblichen Geräusche im Büro. (Tastatur Klackern, knarrende Stühle, etc) Und hab ich mal PhpStorm und eine Centos-7 VM mit Icinga 2 und Icinga Web 2 laufen, werden die 55° schon recht oft überschritten. Dann blasen die Lüfter erst einmal für einige Minuten, bis ~43° erreicht sind.
Zu guter letzt habe ich heute mal nachgesehen was ich mit dieser ominösen Infrarot Kamera machen kann. Dabei erfahre ich, hätte ich Windows könnte ich diese mit Windows Hello koppeln. Hm, hab ich aber nicht, ich habe Ubuntu. Gut, gibt es Windows Hello Alternativen für Linux? Ja! Howdy! Auch ich musste schmunzeln bei diesem Namen. Erste Versuche führten auch recht schnell zum Erfolg. Jetzt kann ich einfach in die Kamera grinsen wenn ich im Login-Screen oder Lock-Screen bin. Oder mit sudo Kommandos ausführe. Oder im Ubuntu Software-Center etwas installiere. Kurz, dank PAM geht das einfach überall.

Johannes Meyer
Johannes Meyer
Developer

Johannes ist seit 2011 bei uns und hilft bei der Entwicklung zukünftiger Knüller (Icinga2, Icinga Web 2, ...) aus dem Hause NETWAYS.

Canonical schließt Lücken in Ubuntu 18.04 LTS

Common Vulnerabilities and Exposures (CVE) ist ein Industriestandard, dessen Ziel die Einführung einer einheitlichen Namenskonvention für Sicherheitslücken und andere Schwachstellen in Computersystemen ist. Mehrfachbenennung gleicher Gefahren durch verschiedene Unternehmen und Institutionen werden um eine laufende Nummer ergänzt, um eine eindeutige Identifizierung der Schwachstelle zu gewährleisten. Dadurch ist ein reibungsloser Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Datenbanken einzelner Hersteller möglich.

Canonical hat ein neues Kernel-Update für Ubuntu 18.04 LTS veröffentlicht, indem Lücken, die im VirtIO-Subsystem und dem ACPI Kernel stecken, gepatcht werden. Eine Lücke in der Speicherinitialisierung (CVE-2018-1118) im VirtIO-Subsystem des Kernels, die nicht immer funktionierte, wurde entfernt. Hier konnte ein Angreifer über einen lokalen Zugriff vertrauliche Informationen erhalten. Die zweite Lücke betrifft das ACPI (Advanced Configuration and Power Interface) des Kernels wodurch auch ein lokaler Angriff Erfolg hätte.
Außerdem gab es mehrere Schwachstellen in der PHP-Komponente FPM und EXIF bei denen Angreifer auch lokal mit speziell präpariertem PHP-Skripten die Vorbereitung von verschiedenen DoS-Angriffen ausführen konnten. Später dann auch aus der Ferne steuerbar. Die Schwachstellen CVE-2018-14851 und CVE-2018-14883 lassen den Angreifer beliebigen Programmcode ausführen. CVE-2015-9253 lassen sich aus der Ferne für DoS-Angriffe auf geteilte PHP-Server ausführen.
Die Updates stehen seit längerem für Ubuntu 18.04 LTS, 16.04 LTS und 14.04 LTS bereit.

Aleksander Arsenovic
Aleksander Arsenovic
Junior Consultant

Aleksander macht eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration in unserem Professional Service. Wenn er nicht bei NETWAYS ist, schraubt er an seinem Desktop-PC rum und übertaktet seine Hardware. Er ist immer für eine gute Konversation zu haben.

May Snap 2018


Hello Sunshine!!
With the little shower from the dearly sky in May, Fabian talks about the release of Ubuntu 18.04 LTS “Bionic Beaver”. And there is so much more for you to discover: Get all infos about Updating with Ansible from Thomas. Keya invites all monitoring lovers to Be a Speaker at the OS Monitoring Conference 2018 and Tim reveales some useful tips and tricks: Change your AD Password easily via OWA.
Keya announces NETWAYS’s Upcoming Training #Summer 2018 and We are ready, Are you Ready for the OSCamp? – Find out more! Nicole gives a fun insight in her experiences with Icinga 2 in Noob vs. Icinga 2, while Jennifer shares her experience with Training with NETWAYS in Software development and why it is worth doing. David packs a Handful of (Vagrant) Boxes. Everyone at NETWAYS is clapping. What for? Daniel let’s you know more about the Power Challenge #1min.care. Or you can follow Sebastian on the Road to OpenStack.
Michael reports about Releasing our Git and GitLab Training as Open Source, and Gabriel compares Rocket.Chat vs Slack, while Afeef reveales what happened in the fun and informative Apprentice Project week 2018. Last but not least, Keya has one really important reminder for you: Grab your OSDC Ticket! Last tickets alert!
 

Keya Kher
Keya Kher
Marketing Manager

Keya ist seit Oktober 2017 in unserem Marketing Team. Sie kennt sich mit Social Media Marketing aus und ist auf dem Weg, ein Grafikdesign-Profi zu werden. Wenn sie sich nicht kreativ auslebt, entdeckt sie andere Städte oder schmökert in einem Buch. Ihr Favorit ist “The Shiva Trilogy”.  

Namensauflösung für LXC in Ubuntu 16.04

Um auf Services in einem Container, wie z.B. SSH oder MySQL zuzugreifen, benötigt man ja eigentlich die IP-Adresse des Containers. Mit ein paar Handgriffen kann man aber auch einfach den Hostnamen des Containers, wie im folgenden Beispiel benutzen.

lxc-create -n mysql1.lxc -t ubuntu -- --release=xenial
lxc-start -n mysql1.lxc -d
ssh ubuntu@mysql1.lxc

Um die interne Namensauflösung für die lxc-Domain zu aktivieren, muss folgende Zeile in /etc/default/lxc-net einkommentiert werden und der Dienst lxc-net neugestartet werden.

LXC_DOMAIN=lxc

LXC startet selbst den einfachen DNS- und DHCP-Server dnsmasq für sein Netzwerk, welcher auf die IP-Adresse 10.0.3.1 hört. Diese tragen wir einfach als Nameserver in /etc/resolvconf/resolv.conf.d/head ein:

nameserver 10.0.3.1

Danach muss die Datei resolv.conf mit folgendem Befehl aktualisiert und eventuell laufende Container neugestartet werden.

resolvconf -u
Eric Lippmann
Eric Lippmann
Lead Senior Developer

Eric kam während seines ersten Lehrjahres zu NETWAYS und hat seine Ausbildung bereits 2011 sehr erfolgreich abgeschlossen. Seit Beginn arbeitet er in der Softwareentwicklung und dort an den unterschiedlichen NETWAYS Open Source Lösungen, insbesondere inGraph und im Icinga Team an Icinga Web. Darüber hinaus zeichnet er sich für viele Kundenentwicklungen in der Finanz- und Automobilbranche verantwortlich.

DELL XPS13 – Ein zickiges Leichtgewicht mit großer Klappe

Nun war es endlich soweit. Nach Jahren als einer der wenigen die bei Meetings tatsächlich aufgepasst haben, erhielt Ich nun vor kurzem ein mobiles Arbeitsgerät. Das tolle dabei war, dass Ich mir selbst aussuchen durfte welches Modell, selbstverständlich in einem gewissen Rahmen. Einige Dinge waren von Anfang an klar: Es muss ein Ultrabook mit langer Akku-Laufzeit, Hellem Display mit naturgetreuen Farben, angenehmem Tipp-Verhalten und Tastatur-Beleuchtung sein.
Also zog Ich los und sah mich ein wenig um. Zur Wahl standen zwei Hersteller: Dell und Lenovo. Lenovo mit ihren ThinkPads war sofort der erste Anlaufpunkt. Nach einiger Lesarbeit landete Ich dann beim “ThinkPad X1 Carbon”. Was heraus stach war das IPS Panel (Sehr praktisch wenn man einmal nicht alleine am Gerät sitzt!) und ein nativer Ethernet Port. Nach noch mehr Lesarbeit im Netz war Ich jedoch vom Display, hinsichtlich der Helligkeit und Farbentreue, nicht mehr so beeindruckt. Dennoch schaffte es das X1 Carbon auf die Liste der Kandidaten.
Dann ging Ich zu Dell. Hier musste Ich nicht lange suchen, denn die XPS Modell-Reihe sticht im Ultrabook Segment geradezu heraus. Der Blickfang war selbstverständlich das “InfinityEdge” Display (“Cooool!”) und die daraus resultierende Größe des Gerätes. Ein 13″ Display in einem 11″ Gehäuse, wenn das nicht mal ein “Ultra”Book ist. Nach der gewohnten Lesarbeit war Ich noch mehr begeistert, denn das Display ist nicht nur groß, nein, es ist verdammt Hell, Kristallklar und diese Farben! Das einzige was Ich vermisste, war der native Ethernet Port. Doch ein 5Ghz Wifi und ein USB3.0 Port (mit dem richtigen Adapter) sorgte dafür, dass das XPS das X1 Carbon von der Kandidaten-Liste verdrängte.
Doch schon während meiner Recherchen im Netz fielen die ersten Fragen auf. Denn das XPS gibt es mit einem QHD+ und FHD Display. Aufgrund meiner geringen Erfahrung mit höher auflösenden Displays als FHD tendierte Ich eher zu eben jenem, denn im Netz war die Rede von Problemen bei der Skalierung in einzelnen Applikationen. Die Betriebssysteme selbst schnitten gut in den Erfahrungen anderer ab, ganz besonders Ubuntu 14.04+ und Windows 8+, doch einzelne Applikationen hätten angeblich mit starken Problemen wie zu kleinen Icons o.ä. zu kämpfen. Auch die Hardware des XPS machte bei diversen Besitzern Probleme, wie etwa das hypersensible Trackpad oder die zu Lags neigende Tastatur. (Ein einzelner Tastendruck führte zu wiederholten Eingabe des Zeichens.) Doch gerade letzere Probleme wurden bereits zu diesem Zeitpunkt durch UEFI-Upgrades seitens Dell behoben.
Also wollte Ich natürlich das XPS, mit dem FHD Display. Dummerweise wollte Ich es genau zu diesem Zeitpunkt, als Dell die Produktion einfror und somit die Version mit dem FHD Display nicht mehr anbot. Das was mir dann angeboten wurde, war das mit dem QHD+ Display, zusammen mit der Information, man wisse noch nicht wann die FHD Version wieder verfügbar sein wird. Langer Rede kurzer Sinn, nun sitze Ich vor einem Dell XPS13 mit QHD+ Display.
Das was Ich zuvor im Netz erfuhr, hat sich (mit gemischten Gefühlen) zu 100% bewahrheitet. Das Display ist wirklich großartig und die Hardware Probleme waren nicht existent. Doch mit der Auflösung habe auch Ich zu kämpfen. Windows 10 liefert einen angenehmes Ergebnis, Ubuntu 14.04 auch, solange man keinen externen Bildschirm anschließt der eine kleinere Auflösung hat. Denn dann skaliert Ubuntu zwar alle Symbol-Leisten und System-Icons korrekt, nicht jedoch die Schrift. Das bedeutet, ist ein externer Monitor angeschlossen, sehe Ich auf dem XPS QHD+ Display Schrift in der selben Größe wie auf dem externen FHD Monitor. Da hilft es mir herzlich wenig, wenn Ich zwar den Pfad in dem Ich mich gerade im Terminal aufhalte in der Titelleiste lesen kann, aber nicht das was sich in diesem Verzeichnis befindet. Nicht für QHD+ ausgelegte Applikationen machen allerdings in Windows und Ubuntu Probleme, da hilft nur eine Lupe griffbereit zu haben, oder auf Alternativen auszuweichen. (z.b. Firefox statt Chrome)
Alles in Allem, zufrieden bin Ich trotzdem. Man gewöhnt sich an alles und mit ein wenig Affinität zum “basteln” lassen sich gewisse Dinge auch selbst lösen. Dennoch, würde Ich jedem der sich für das XPS (oder irgendein ähnliches Gerät mit mehr als FHD Auflösung) interessiert, von der QHD+ Version abraten. Das ist vermutlich dann “nur” noch ein Leichtgewicht mit großer Klappe.

Johannes Meyer
Johannes Meyer
Developer

Johannes ist seit 2011 bei uns und hilft bei der Entwicklung zukünftiger Knüller (Icinga2, Icinga Web 2, ...) aus dem Hause NETWAYS.

Powerline Shell Visual Guide

Üblicherweise posten wir selten zweimal über das gleiche Thema, aber diesmal gibt es gleich zwei kleine Videos zum Anschauen und Mitmachen. Warum also nochmal ein Post zu dem Thema?
Ich hatte ein paar Anfragen, wie man die Powerline Shell korrekt installiert. Anscheinend gibt es bei dem Ablauf ein paar kleine Fallstricke, die ich mit den Videos auszumerzen versuche. Ansonsten bleibt die Vorgehensweise die selbe wie in der Anleitung, wie wir bereits gebloggt hatten.
Um das Ganze noch etwas zu vereinfachen, habe ich eine Anleitung für Mac OS X und Ubunut gemacht. So könnt ihr auch nochmal kurz innehalten und die ausgeführten Schritte in Ruhe nachvollziehen.
[youtube]https://youtu.be/kuiRwofK3qc[/youtube]
[youtube]https://youtu.be/sPUL2HOjjXQ[/youtube]
Wer jetzt noch Fragen hat, hinterlässt mir doch einfach einen Kommentar und dann kriegen wir das gemeinsam hin.

David Okon
David Okon
Senior Consultant

Weltenbummler David hat aus Berlin fast den direkten Weg zu uns nach Nürnberg genommen. Bevor er hier anheuerte, gab es einen kleinen Schlenker nach Irland, England, Frankreich und in die Niederlande. Alles nur, damit er sein Know How als IHK Geprüfter DOSenöffner so sehr vertiefen konnte, dass er vom Apple Consultant den Sprung in unser Professional Services-Team wagen konnte. Er ist stolzer Papa eines Sohnemanns und bei uns mit der Mission unterwegs, unsere Kunden zu...

Neue Distributionen für das Icinga 2-Paket-Repository

Vor Kurzem wurden Debian 8.0 (“jessie”) und Ubuntu 15.04 (“Vivid”) veröffentlich. Für diese beiden Plattformen gibt es nun auch auf packages.icinga.org Pakete für Icinga 2 und Icinga Web 2.
Dabei wird für Debian auch die armhf-Architektur unterstützt, die beispielsweise der Raspberry Pi 2 verwendet (für Raspbian gibt es ein separates Repository, das allerdings nichts mit diesem Debian-Repo zu tun hat):
root@dashboard:~# uname -a
Linux dashboard.beutner.name 3.18.0-trunk-rpi2 #1 SMP PREEMPT Debian 3.18.5-1~exp1.co1 (2015-02-02) armv7l GNU/Linux
root@dashboard:~# icinga2 --version
icinga2 - The Icinga 2 network monitoring daemon (version: r2.3.4-1)
Copyright (c) 2012-2015 Icinga Development Team (https://www.icinga.org)
License GPLv2+: GNU GPL version 2 or later
This is free software: you are free to change and redistribute it.
There is NO WARRANTY, to the extent permitted by law.
Application information:
Installation root: /usr
Sysconf directory: /etc
Run directory: /run
Local state directory: /var
Package data directory: /usr/share/icinga2
State path: /var/lib/icinga2/icinga2.state
Objects path: /var/cache/icinga2/icinga2.debug
Vars path: /var/cache/icinga2/icinga2.vars
PID path: /run/icinga2/icinga2.pid
Application type: icinga/IcingaApplication
System information:
Operating system: Linux
Operating system version: 3.18.0-trunk-rpi2
Architecture: armv7l
Distribution: Debian GNU/Linux 8.0 (jessie)
root@dashboard:~#

Ubuntu's Edge

Letzte Woche endete die Frist um auf indiegogo die Summe zu Sammeln, die es benötigt um ein Smartphone zu bauen. Das Ziel war es für das neue ubuntu touch OS eine Hardware Plattform zu schaffen die leistungsfähig genug ist um als Smartphone und wenn man möchte auch als Hauptrechner zu dienen. Dual-Boot mit Android und Ubuntu für Android sowie eine gemeinsame Datenbasis, damit überall die gleichen Dokumente besreitstehen, waren angestrebt.
Leider ist dieses Projekt letzte Woche gescheitert. Die zielsumme von 32.000.000$ wurde um knapp 19.200.000$ verfehlt. Dabei gingen die 30 Tage in denen es möglich war die Summe zusammen zu bekommen recht spektakulär los. Schon am ersten Tag wurden 3,4 Millionen Dollar eingesammelt und auch die Endsumme von 12,8 Millionen Dollar ist unter den bekannten Crowdfunding-Plattformen ein Weltrekord.
Dabei hätte dieses Projekt ein wichtiger Beitrag zur Wiedererlangung der Hoheit über die eigenen Daten sein können. Denn wenn es zurzeit um Datensicherheit und vor allem um die Berichterstattung über diese geht verbreitet sich das Gefühl wenn die böse NSA und der BND seine Spionage einstellten seien die eigenen Daten wieder sicher.
Ich denke das würde gar nichts bringen denn auch kriminelle und teile der Wirtschaft haben es auf unsere Daten abgesehen. Und wir können unsere eigenen Dokumente nicht mehr schützen obwohl die Mittel hierfür alle schon vorhanden sind. Man kann seine lokalen Daten und die Verbindung zwischen Nodes so verschlüsseln das es mindestens 20 Jahre braucht um diese ohne Schlüssel zu entschlüsseln. Das einzige was derweil fehlt ist eine sichere Plattform und die Kompetenz zu beurteilen ob die eigene Plattform wirklich sicher ist.
Wenn man sich den durchschnittlichen PC oder Smartphone ansieht bekommt man immer,egal was man kauft, eine Mischung aus Google, Microsoft  und Apple. Eventuell noch garniert mit ein wenig Amazon.
Hieraus ergeben sich ein Haufen möglicher Hintertürchen.
Nur wenn wir unsere Systeme und unsere Software selber komplett verstehen haben wir die Möglichkeit unsere Sicherheit zu schützen. Und gerade weil niemand das wirklich alleine Leisten kann ist Open Source wichtig. Denn hier kann eine Gemeinschaft prüfen was in den Programmen verborgen ist und enschätzen welche Auswirkungen dies hat. Nur offene Software kann diese Lücken ausschließen.
Streng genommen können sich Backdoors allerdings auch in der Hardware befinden. Dort ist es noch viel schwieriger diese aufzuspüren. Ein OpenSource Smartphone, dessen Baupläne offen gelegt sind ist allerdings noch nicht in Aussicht. Das Ubuntu Edge hätte ein erster Schritt in diese Richtung sein können.
Christoph Niemann
Christoph Niemann
Senior Consultant

Christoph hat bei uns im Bereich Managed Service begonnen und sich dort intensiv mit dem internen Monitoring auseinandergesetzt. Seit 2011 ist er nun im Consulting aktiv und unterstützt unsere Kunden vor Ort bei größeren Monitoring-Projekten und PERL-Developer-Hells.

Weekly Snap: InGraph, Bonding on Ubuntu, FreeNAS 8 & OSDC 2013 CfP

weekly snap19 – 23 November presented our new look blog with tips on InGraph, bonding under Ubuntu and running Microsoft Cluster 2008 virtually, as well as calling out to interested speakers for our OSDC 2013.
Jannis contributed part 4 of the ultimate guide to InGraph by introducing the check_ingraph plugin that enables recent performance to be compared with past.
Meanwhile, Martin showed how to implement NIC bonding on Ubuntu 12.04.1 and Christoph gave us an illustrated guide to setting up Microsoft 2008 Cluster in Virtual Box with FreeNAS 8.
Lastly, Eva explained why James Bond is a good reason to submit a presentation idea to our OSDC 2013 Call for Papers before year’s end.