Open Source Systems Management Conference in Bozen

Morgen werden wir mit einem Vortrag zum Thema “Systems Management mit Open Source” bei der Open Source Systems Management Conference in Bozen zu Gast sein. Die Konferenz, die bisher unter dem Namen Nagios® World Conference Europe stattfindet, hat sich einen neuen Namen gegeben und präsentiert verschiedene Themen auf der eintägigen Veranstaltung.
Neben bekannten Referenten wie Olivier Jan, Luca Deri und Michael Schwartzkopff werden wir in dem Überblicks-Vortrag einen Einstieg in das Systems Management mit Open Source Tools und deren Integrationsmöglichkeiten geben. Wir freuen uns nach einigen Jahren Abstinenz wieder dabei zu sein und den Tag im schönen Bozen zu geniessen. Wer kurzfristig noch dabei sein will, kann sich hier noch anmelden.

Bernd Erk
Bernd Erk
CEO

Bernd ist Geschäftsführer der NETWAYS Gruppe und verantwortet die Strategie und das Tagesgeschäft. Bei NETWAYS kümmert er sich eigentlich um alles, was andere nicht machen wollen oder können (meistens eher wollen). Darüber hinaus startet er das wöchentliche Lexware-Backup und investiert seine ganze Energie in den Rest der Truppe und versucht für kollektives Glück zu sorgen. In seiner Freizeit macht er mit sinnlosen Ideen seine Frau verrückt und verbündet sich dafür mit seinem Sohn.

Puppet bei Continental

Unser Projekt zur Automatisierung beim Automotiv Automobilzulieferer Continental ist inzwischen 2 Jahre alt. Es hat nicht an Reiz verloren.
Wir haben bei Planung und Einsatz von Puppet als Mittel zum Management der heterogenen Serverlandschaft unterstützt.
Linux Systeme mit Puppet zu managen ist inzwischen Alltagsgeschäft, HPUX ist aber nach wie vor kein Spaziergang. Leider gibt es für HPUX auch keinen Support von Puppetlabs. Aber möglich ist dank offener Quellen alles. Leider darf ich hier nicht weiter ins Detail gehen.
Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

CeBIT Live 2010: "Standing Ovations" für Bernd im iX Forum

Bernd hat vor wenigen Stunden seinen Vortrag im iX Forum zum Thema “Ein Open-Source-Data-Warehouse für das IT-Management” beendet.

Das Thema weckte großes Interesse und der Andrang war riesig. Bernd erhielt am Ende sogar “Standing Ovations” weil einige gar keinen Sitzplatz mehr bekommen haben. Wir werden noch einen Blog veröffentlichen indem die Folien vom Vortrag zur Verfügung stehen.

Einfachere Dokumentation durch Wikis

In vielen unserer Projekten entsteht immer wieder die Anforderung nach einem (neuen) Dokumentationssystem. Entweder weil der Kunde noch gar nichts in diesem Bereich einsetzt oder mit dem bestehenden System unzufrieden ist. Wir benutzen selbst ein Wiki und empfehlen das auch unseren Kunden. Aus mehreren Gründen:

  • Dokumentation ist in der Regel eine sehr unbeliebte Aufgabe, die kein Administrator gerne erledigt. Folglich sollten die Einstiegshürden möglichst niedrig und die Dokumentation mit möglichst wenig Arbeit verbunden sein. Wikis sind webbasiert, einfach zu erreichen, leicht zu bedienen und damit einfach schneller als andere Systeme. Je schneller und einfacher es für einen Admin ist einen Change zu dokumentieren, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es auch gemacht wird.
  • Durch die flexible Struktur eines Wikis, können auch neue Bereich oder Themen einfach eingepflegt werden, ohne auf eine komplizierte Hierarchie Rücksicht zu nehmen. Es ist immer noch besser der Inhalt ist drinnen, aber an der falschen Stelle, als gar nicht eingepflegt. Die Inhalte können immer noch später umsortiert werden.
  • Im Gegensatz zu anderen Alternative ist eine Suchfunktion bereits out-of-the-box eingebaut und muss nicht extra implementiert werden. Inhalte lassen sich so auch ohne absolute Ordnung leicht wiederfinden.
  • Die meisten Wikisysteme gestatten die Anbindung externer Authentifizierungsmechanismen, so dass keine zusätzlichen Useraccounts oder Passwörter verwendet werden müssen. Im internen Netz kann die Anmeldung durch Kerberos vielleicht sogar komplett entfallen.
  • Die Versionierung der Wikiartikel erlaubt es später Änderungen an der Dokumentation nachzuvollziehen oder einfach auf einen alten Stand zuzugreifen. Fehler und versehentliche Löschungen können so jederzeit einfach wieder rückgängig gemacht werden. Ebenso können Diffs erstellt werden, die genau alle Änderungen zwischen zwei Versionsständen wiedergeben.
  • Da das System HTML basiert ist, lassen sich die Inhalte einfach über normale Hyperlinks in anderen Anwendungen verlinken. Beispielsweise kann man in Nagios Links direkt zur Dokumentation der jeweiligen Ressource einbauen.
  • Die meisten Wikis sind Open Source und können deswegen einfach angepasst werden, wenn es später individuelle Zusatzanforderungen an das Wiki geben sollte. Ganz zu schweigen von den wegfallenden Lizenzkosten.

Natürlich sollte man nicht verschweigen, dass ein Wiki auch ein paar Nachteile mit sich bringt: In der Regel kann jeder alle Texte einsehen oder verändern und es ist schwierig in einem Wiki genaue und vor allem verbindliche Strukturen vorzugeben. Wobei das in einer offenen, wissensbasierten Firma nicht wirklich ein Nachteil sein muss.
In Summe überwiegen also definitiv die Vorteile eines Wikis und ich werde in ein paar Tagen die wichtigsten und bekanntesten Wiki Systeme vorstellen und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile als Dokumentationssysteme erläutern.

Julian Hein
Julian Hein
Executive Chairman

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.