MyEngineer – IT-Systemadministration nach Maß

Mit unserem neuen Produkt OpenStack in NETWAYS-Web-Services, starten wir auch einen neuen Service – MyEngineer.
Doch was ist NETWAYS Web Services, OpenStack und MyEngineer? Genau das wird in diesem Artikel erklärt.

NETWAYS Web Services (NWS)

Bei NETWAYS Web Services, zunächst kürzer “NWS” handelt es sich um eine Software as a Service-Plattform (SaaS) auf der einige Produkte zur sofortigen Nutzung als fertig betriebene Software bereitstehen. Interessenten und Kunden müssen sich lediglich in einem einfachen Verfahren ein Konto anlegen und die Wunschsoftware bzw. Apps starten. Inzwischen stehen hier einige Produkte zur Auswahl – und das sogar die ersten 30 Tage kostenfrei! Die Produktpalette reicht von Gitlab (CE/EE) über Nextcloud, WordPress, SuiteCRM, Icinga 2 (Master/Satellite) bis hin zum Request-Tracker (und es kommen immer neue Produkte dazu). Für jedes Produkt gibt es verschiedene Pakete, die jedem Anwendungsfall entsprechen. Die Vorteile einer SaaS-Lösung liegen klar auf der Hand, die Kunden brauchen sich keine Gedanken über Sicherheit, Backups oder Aktualisierungen mehr machen, denn genau da drum kümmern wir uns dezent im Hintergrund. Als Nutzer eines NWS-Produktes konzentrieren Sie sich auf Ihre Arbeit und verlieren keine Zeit in der Administration Ihrer Anwendung. Schauen Sie doch mal rein!

OpenStack

Seit einigen Wochen bieten wir OpenStack als als Produkt im NWS an. Allerdings handelt es sich weniger um eine App, also nicht wirklich um SaaS (vielleicht doch – ein Bisschen), sondern viel mehr um Infrastructure as a Service (IaaS) – und das ist so ziemlich der letzte Schrei aktuell in der IT. Mit einem Zugang in unser OpenStack haben Anwender die Gelegenheit, ihre eigene IT-Infrastruktur aufzubauen – und da geht so einiges, also nicht nur VMs wie bei manch anderem Marktbegleiter. Unsere OpenStack-User können bei uns alles nach Wunsch anlegen: virtuelle Maschinen (Sizings mit nahezu beliebigen Spezifikationen, natürlich mit root-Zugriff), Netzwerke, Firewall-Regeln, interne Netzwerke, Snapshots, Loadbalancer, Router, VPNs, S3-Buckets – alles genau, wie es gebraucht und gewünscht ist. Mit OpenStack erhalten Administratoren Zugriff auf ein mächtiges Tool (Webinarvideo), welches dennoch leicht verständlich und wartbar ist. Das Beste kommt wie immer zum Schluss – die eigene OpenStack-App ist bei uns 100% kostenlos. Es werden nur Ressourcen gezahlt, die auch verbraucht wurden – und das zu günstigen Preisen und auf die Stunde genau. Also auch mal schnell eine Test-VM starten und was probieren, VM wieder löschen – kein Problem, die VM steht inkl. der Registrierung im NWS in unter 5 Minuten zur Verfügung (Videobeweis)! Mit unserem OpenStack Kosten-Rechner (erst zu sehen beim laufenden Produkt, aber hier sieht man, wie es aussieht) haben Sie immer die bisher aufgelaufenen, sowie die für diesen Monat zu erwartenden Kosten im Blick! Eine Preisübersicht über die einzelnen Ressourcen pro Stunde finde man auf der Produktseite. Gezahlt wird übrigens bequem via Kreditkarte oder auf Rechnung – und jetzt ganz neu: PayPal. Datenschutzkonform, gehostet in Deutschland über mehrere Standorte.

MyEngineer

Der NETWAYS-MyEngineer erfüllt den Wunsch nach einer wartungsfreien Software (wie bei NWS) und den Einsatz von OpenStack. Unerfahrene Anwender, oder solche, die sich ihrem Geschäft zuwenden wollen, greift MyEngineer unter die Arme, stellt gewünschte Applikationen bereit, kümmert sich um Updates, Backups, Firewalleinstellungen und stellt den Betrieb sicher. Die Anwendungsmöglichkeiten sind hier unbegrenzt. Was und wie viel gemacht wird, entscheiden Sie. Wir stellen beim Onboarding hierzu gezielt Fragen, damit wichtige Punkte nicht vergessen werden. Nach der initialen Einrichtung sind unsere MyEngineers für Sie da. Ein Anruf oder ein Ticket genügt und wir kümmern uns. Optional zur Entstörung kritischer Anwendungen bietet der MyEngineer 24×7 Support auch rund um die Uhr, am Wochenende und an Feiertagen.

Um einen Einblick zu bekommen, was so alles geht, nachfolgend eine kurzer Auszug von dem, was unsere MyEngineers kürzlich gemacht haben:

  • Ein Studierendenwerk bestellte einen zentralen im OpenStack gehosteten Unifi-SDN-Controller für 600 Unifi-Access Points, verteilt über mehrere Studentenwohnheime. Unsere MyEngineers stellten diesen innerhalb eines Tages nach Bestellung mit root-Zugriff für den Kunden inkl. aller erforderlichen Firewall-Regeln und Backup bereit. Die eigentliche Einrichtung der Access-Points und Netzwerke in der Controller-Software, wollte der Kunde übernehmen. Nach sauberer Dokumentation und kurzer Einweisung wollte der Kunde die letzte Firewall-Regel dann doch selbst einmal einrichten und von der einfachen Bedienung im OpenStack überzeugen. Der MyEngineer wird sich monatlich um die Updates des Controllers kümmern, alles andere auf Abruf.
  • Ein Systemlieferant für Maschinen- und Anlagenbau orderte eine virtuelle Maschine mit Docker und Docker-Compose, sowie ein einfaches Firewall-Regelwerk für den Webzugriff. Auch dies stellen unsere MyEngineers innerhalb kurzer Zeit zur Verfügung und standen auch bei der Inbetriebnahme der Container zur Verfügung.
  • Ein Softwarehersteller aus München orderte ein Gitlab EE und hatte den Wunsch nach einer zentralen Gitlab-Instanz mit besonders viel Power und AD-Anbindung. Für die AD-Anbindung war ein VPN erforderlich, welches unsere MyEngineers ihm gern direkt im OpenStack einrichteten und ihm bei der Anbindung an sein Gateway behilflich waren. Übrigens: die Lizenz für Gitlab EE hat der Kunde selbst mitgebracht.
  • Ein Softwarehersteller, der Kita-Anmeldungen zentral mit einer Webapplikation verwaltet, bereitet seinen Go live vor und bringt seine Anwendung (mit mächtig vielen Paketabhängigkeiten) frisch aus der Entwicklung mit. Kein Problem für die MyEngineers – diese bauen ein verteiltes Setup, mit getrennten Workern, Datenbanken und Webservern auf. Zudem ist die ganze Anwendung aus der Produktion noch einmal als Staging-Umgebung gespiegelt.
  • Ein IT-Dienstleister aus Nürnberg: Wünschte den Neuaufbau seines Webauftritts. Unsere MyEngineers kümmerten sich um die Bereitstellung der Maschinen mit einem klassischem LAMP-Stack. Besonders hier dran: dieser Kunde wünschte einen eigenen Puppetmaster um jederzeit neue Maschinen dazu nehmen zu können und ein zentrales Config-Management zu realisieren. Die Webanwendung läuft loadbalanced mit dem OpenStack Loadbalancer.

Kurzum, sollte der Wunsch an die Applikation doch etwas komplexer sein und wird nicht mit Standardprodukten abgebildet, helfen wir gerne. Abgerechnet wird fair nach aufgebrachter Zeit – kein Laufzeitvertrag mit monatlichen Kosten! Eine kurze Anfrage genügt!

 

Georg Mimietz
Georg Mimietz
Lead Senior Systems Engineer

Georg kam im April 2009 zu NETWAYS, um seine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration zu machen. Nach einigen Jahren im Bereich Managed Services ist er in den Vertrieb gewechselt und kümmerte sich dort überwiegend um die Bereiche Shop und Managed Services. Seit 2015 ist er als Teamlead für den Support verantwortlich und kümmert sich um Kundenanfragen und die Ressourcenplanung. Darüber hinaus erledigt er in Nacht-und-Nebel-Aktionen Dinge, für die andere zwei Wochen brauchen.

Windows blocking Icinga 2 with ephemeral port range

Recently a customer opened a support ticket reporting “frozen” Icinga 2 agents on Windows. The agent was still running and writing logs but didn’t respond to connection attempts from an Icinga 2 master or satellite nor did it connect the other way.

The Icinga 2 log showed messages which stemmed directly from Windows and could not be found in the Icinga 2 code.

critical/TcpSocket: Invalid socket: 10055, "An operation on a socket could not be performed because the system lacked sufficient buffer space or because a queue was full."

What we found after some research is strange enough to make me write this article about. It seems that, depending on version, patch level and installed applications Windows is changing its range of ephemeral ports. So your windows might or might not be blocking ports which Icinga 2 uses for its communication.

What solved the problem was an entry into the Windows hosts registry.

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters 

Value Name: MaxUserPort Value 
Type: DWORD 
Value data: 65534

You can find more information at Microsoft or in this blog.

Photo by Paweł Czerwiński on Unsplash

Thomas Widhalm
Thomas Widhalm
Lead Support Engineer

Thomas war Systemadministrator an einer österreichischen Universität und da besonders für Linux und Unix zuständig. Seit 2013 möchte er aber lieber die große weite Welt sehen und hat sich deshalb dem Netways Consulting Team angeschlossen. Er möchte ausserdem möglichst weit verbreiten, wie und wie einfach man persönliche Kommunikation sicher verschlüsseln kann, damit nicht dauernd über fehlenden Datenschutz gejammert, sondern endlich was dagegen unternommen wird. Mittlerweile wird er zum logstash - Guy bei Netways und hält...

Liebes Icinga 2, sag "Aaaaaah"

Die meisten, die schon mal ein Support Ticket aufgemacht haben, kennen das:
“Hallo, ich hab’ ein Problem, weil blah blubb.”
“Hi, das ist schade. Ich hab’ hier ein paar Seiten Doku über Euer Setup. Ist das noch aktuell?”
Und erst dann geht’s los mit der eigentlichen Fehlersuche. Das hat vor allem den Hintergrund, dass viele unserer Kunden sehr unterschiedliche Ansätze haben, wie sie ihr Setup betreuen und mit uns zusammenarbeiten. Manche kontaktieren uns nur im Notfall, andere nehmen nur grössere Umbauten mit uns gemeinsam vor und pflegen alles andere selbst und wieder andere lassen alles von uns machen. Deshalb kommt auch immer erst die Frage, ob sich nicht vielleicht was geändert hat, was natürlich völlig ok ist, nur wissen muss man es für den Support.
Oder man stellt eine Frage im Monitoringportal. Dann kommt da auch gern mal: “Sag erstmal, was für ein Setup Du hast.”
Und genau für diese Fälle gibt’s jetzt (oder eher demnächst) das “Icinga 2 Diagnostics Script”. Das Script soll zwei Anwendungsfälle haben:

  • Einen ersten Überblick über die Eckdaten einer Installation
  • Eine umfassende Datensammlung um alle Feinheiten abzuklopfen

Dabei liegt der Fokus klar auf der ersten Anwendung. Icinga und die damit verbundenen Tools haben eine unglaubliche Flexibilität und können auf so viele unterschiedliche Arten verwendet und konfiguriert werden, dass es oft ziemlich aufwändig sein kann, einen ersten Überblick zu erhalten. Deshalb soll das Script einen nicht gleich mit Unmengen an Information überwältigen, sondern sie sinnvoll und übersichtlich aufbereiten. Dazu probiert es meist verschiedene Befehle durch, die einem Betriebssystem Informationen entlocken können und listet die Ausgabe dann entsprechend aufbereitet auf.
Der andere Modus sammelt so viele Informationen wie er nur kann, inklusive Logfiles, Konfiguration, Datenbankdumps, etc. Weil diese Daten manchmal Informationen enthalten, die man nicht rausgeben darf oder will, ist das nicht der Default Modus.
Egal, welchen Modus man verwendet, das Script sammelt die Daten und legt sie auf dem Host ab, der sie eingesammelt hat. Es gibt also keinen versteckten “Phone-Home” Mechanismus oder eine “praktische” Verschlüsselung, die nur verschlüsselte Daten zurücklässt, sodass der User nicht sieht, was er da verschickt. Auch ein Ändern der Daten ist vor dem Versand natürlich möglich, um z.B. Passwörter zu entfernen.
Ein Wunschtraum für die Zukunft wäre, dass das Script im Überblicksmodus auch auf ungewöhnliche Dinge prüft und nur meldet, wenn es etwas Erwähnenswertes gefunden hat. Also z.B. wenn eine Datenbank nicht dem Schema entspricht, das mitgeliefert wird – entspricht es, gibt’s aber keinen “Ok” Eintrag, um die Übersicht nicht zu beeinträchtigen.
Das Script ist aktuell noch auf dem Stand eines schnellen Hacks, der nach einem Dokumentationstermin bei einem Kunden entstanden ist. Ich habe damals versucht, die relevantesten Eckdaten des Setups zu dokumentieren und mir notiert, welche Befehle ich benutzt habe. Das wurde noch etwas erweitert (Danke Dirk, für die vielen guten Ideen) und einige davon in ein Script gegossen. Wie wahrscheinlich die meisten, die selber Projekte laufen haben, bin ich noch höchst unzufrieden mit dem Funktionsumfang, dem Errorhandling, dem Scripting-Stil, usw. Da ich aber nicht wieder ewig warten will, bis ich doch mal Zeit finde, daran weiter zu schrauben, folge ich der Empfehlung meiner Kollegen und mache ein offizielles Icinga-Projekt daraus. Das motiviert mich erstens sicherlich dazu, eher weiter zu arbeiten und andererseits, wird so wohl eher auch mal jemand den ein oder anderen Pull-Request schicken. Bitte habt aber Verständnis dafür, dass der Fokus darauf bleibt, den Output übersichtlich zu halten.
Inzwischen befindet sich das Script schon in einem GitHub Repo im Icinga Bereich. Wer es testen möchte, Ideen dafür hat oder auch mitarbeiten möchte, findet dort alles Nötige.

Thomas Widhalm
Thomas Widhalm
Lead Support Engineer

Thomas war Systemadministrator an einer österreichischen Universität und da besonders für Linux und Unix zuständig. Seit 2013 möchte er aber lieber die große weite Welt sehen und hat sich deshalb dem Netways Consulting Team angeschlossen. Er möchte ausserdem möglichst weit verbreiten, wie und wie einfach man persönliche Kommunikation sicher verschlüsseln kann, damit nicht dauernd über fehlenden Datenschutz gejammert, sondern endlich was dagegen unternommen wird. Mittlerweile wird er zum logstash - Guy bei Netways und hält...

NETWAYS Web Services: Request Tracker

Unsere NWS-Produktfamilie ist um ein weiteres Mitglied gewachsen: Den BestPractical Request Tracker. Dies wird vor allem Kunden freuen, die zwar ein stabiles und zuverlässiges Ticketsystem nutzen möchten, sich aber nicht um die Bereitstellung von Ressourcen, die Installation sowie die Wartung kümmern möchten – denn all dies wird von unserer NETWAYS Web Services Plattform übernommen. Der Kunde selbst muss sich nur um eine Hand voll Voreinstellungen kümmern, die jedoch direkt über Webformulare an die App übergeben werden.

Diese Voreinstellungen umfassen folgende Aspekte, die der Kunde bereitstellen muss:

  • ein IMAP oder POP3 Postfach, von dem der Request Tracker Kundenmails abholt und daraus ein Ticket generiert. Dies stellt vor allem sicher, dass bestehende Mail-Adressen weiter genutzt werden können.
  • einen SMTP-Server, der den Versand der Mails aus dem Request Tracker steuert.

Des Weiteren bietet unsere App viele Möglichkeiten, den Request Tracker nach Belieben anzupassen. Kunden können nicht nur den Namen Ihres Request Trackers und Ihrer Organisation festlegen, sondern auch eine Zeitzone und eine eigene Absender-Mail-Adresse eintragen:

Auch innerhalb der App kann der Request Tracker hervorragend an Ihr Unternehmen angepasst werden. Es können nicht nur im administrativen Bereich User-Gruppen und Ticket-Queues erstellt werden, sondern auch das Erscheinungsbild des Tools individualisiert werden.
Wichtiger Hinweis: Alle Angebote bei den NETWAYS Web Services können Sie 30 Tage kostenfrei testen!

Nicole Lang
Nicole Lang
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...

Support-Chat für die eigene Website – mit Rocket.Chat

Rocket.Chat bietet neben der umfangreichen Vernetzung bestehender Teams auch ein ganz besonderes Feature, den Supportchat. Dieser eignet sich für Websitenbetreiber, um direkt und ohne Wartezeit mit dem Besucher kommunizieren zu können. In diesem Artikel gehe ich einmal auf die Einrichtung und Einbindung eines solchen Supportchats auf der eigenen Website ein.
Installation
Zu Beginn muss Rocket.Chat installiert und auf einer Public-Domain erreichbar gemacht werden. Diese Domain muss auch für die weitere Verwendung bei der Einrichtung von Rocket.Chat angegeben werden.
Einrichtung
Die Einrichtung ist mit wenigen Klicks erledigt. Wichtig: In jedem Fall sollte die manuelle Freischaltung des Userkontos (der Support-Kollegen) erfolgen, anderenfalls kann sich jeder einfach registrieren und den Support-Chat als Dritter auch unterstützen. Zu finden ist diese Option unter Administration->Accounts->Registration “

Einbindung
Nun geht es eigentlich schon zum letzten Schritt, der Einbindung auf die Website. In der Administrationsoberfläche des Livechats ist nun der Quellcode zum Einbetten des eigenen Iframes vorbereitet. Dieses Script muss bei auf jeder Webiste auftauchen, auf der der Supportchat erscheinen soll. Das Ganze sieht dann in etwa so aus.

<!-- Start of Rocket.Chat Livechat Script -->
<script type="text/javascript">
(function(w, d, s, u) {
 w.RocketChat = function(c) { w.RocketChat._.push(c) }; w.RocketChat._ = []; w.RocketChat.url = u;
 var h = d.getElementsByTagName(s)[0], j = d.createElement(s);
 j.async = true; j.src = 'https://222-rocketchat-63af3-web.nws.netways.de/packages/rocketchat_livechat/assets/rocket-livechat.js';
 h.parentNode.insertBefore(j, h);
})(window, document, 'script', 'https://222-rocketchat-63af3-web.nws.netways.de/livechat');
</script>
<!-- End of Rocket.Chat Livechat Script -->

Am Ende kann noch etwas am Erscheinungsbild geschraubt werden, damit sich der Chat sauber in die eigene Seite einfügt. Fertig! Um weitere Agents als Supportkollegen in den Chat aufzunehmen, müssen diese noch in der Admin-Bereich des Livechats als “Livechat-Agents” hinzugefügt werden.
Wie werden die Anfragen verteilt?
Falls mehrere Kollegen im Livechat zur Verfügung stehen, so werden die Anfragen Round Robin an diese verteilt. Wenn kein Kollege online ist, fordert der Livechat etwas Geduld vom Besucher und schickt eine E-Mail an den Websitenbetreiber mit den eingegebenen Kontaktdaten.
Aus Kundensicht zu testen ist unser toller Livechat in seiner vollen Pracht auf unserer NWS-Website (wir freuen uns über jede Anfrage). Dort kann selbiger auch direkt als eigene Instanz für 30 Tage völlig kostenfrei und unverbindlich getestet werden – ohne Einschränkungen!
Unsere Kunden profitieren stets von den aktuellsten Software-Versionen, höchster Verfügbarkeit, freundlichem Support und fairen Preisen. Bei allen unserer NWS-Instanzen erhalten Sie natürlich vollen Administrationszugriff und teilen sich die Applikation nicht mit anderen Kunden. Alle Applikationen stehen binnen Sekunden ready-to-use zur Verfügung.
Übrigens, für WordPress und andere Applikationen gibt es bereits fertige Rocket.Chat Livechat Plugins.
Interesse? erfahren Sie mehr über unsere Rocket.Chat-Pakete
 

Georg Mimietz
Georg Mimietz
Lead Senior Systems Engineer

Georg kam im April 2009 zu NETWAYS, um seine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration zu machen. Nach einigen Jahren im Bereich Managed Services ist er in den Vertrieb gewechselt und kümmerte sich dort überwiegend um die Bereiche Shop und Managed Services. Seit 2015 ist er als Teamlead für den Support verantwortlich und kümmert sich um Kundenanfragen und die Ressourcenplanung. Darüber hinaus erledigt er in Nacht-und-Nebel-Aktionen Dinge, für die andere zwei Wochen brauchen.

OSDC 2016 – Thank you all and see you again on May 16 to 18, 2017 in Berlin!

osdc_overview_2016_thanks_center_165x185Once again the Open Source Data Center Conference has been a superb success! A big thank you goes to our participants and speakers for three days of hands-on workshops, expert lectures, in-depth discussions, knowledge exchange, social networking and community building. We hope you all had a great time and enjoyed the event as much as we did.
 
 
 
We would also like to thank our loyal supporters Thomas Krenn, Linux Magazin and ADMIN Magazine for their fabulous support!
We hope to see you all again next year in Berlin! SAVE THE DATE: May 16 to 18, 2017
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Pamela Drescher
Pamela Drescher
Head of Marketing

Pamela hat im Dezember 2015 das Marketing bei NETWAYS übernommen. Sie ist für die Corporate Identity unserer Veranstaltungen sowie von NETWAYS insgesamt verantwortlich. Die enge Zusammenarbeit mit Events ergibt sich aus dem Umstand heraus, dass sie vor ein paar Jahren mit Markus zusammen die Eventsabteilung geleitet hat und diese äußerst vorzügliche Zusammenarbeit nun auch die Bereiche Events und Marketing noch enger verknüpft. Privat ist sie Anführerin einer vier Mitglieder starken Katzenhorde, was ihr den absolut...

Azubis erzählen: Juni 2015 Marius

This entry is part 7 of 12 in the series Azubis erzählen

Name: Marius Gebert
Ausbildungsberuf: Fachinformatiker für Systemintegration
Abteilung: aktuell Support
Lehrjahr: 2

“Hol’ mir mal nen Kaffee!”, ist denke ich die Aussage schlechthin, wenn man an den Aufgabenbereich eines Auszubildenden denkt. Welche Aufgaben man jedoch tatsächlich bekommt, hat hiermit nichts zu tun.
Mein Aufgabengebiet hier bei NETWAYS ist nach wie vor der Kundensupport.
Jedoch möchte ich in diesem Artikel nicht erneut darüber reden, welchen Spaß man hierbei hat und welche Fähigkeiten und welches Wissen man sich hier aneignet, sondern über einen speziellen Auftrag, der mit zugeteilt wurde.
Es wurde mir ein neuer Vertragskunde übertragen, den ich in Eigenregie betreuen sollte.
Hier wurden in den ersten Gesprächen bereits gravierende Mängel an dessen System offengelegt, die es zu beheben galt.
Um euch ein Bild hiervon zu geben, möchte ich kurz beschereiben, worum es sich handelte:
Es war ein Monitoring-System installiert, das nicht alarmierte, das Konfigurationen nicht exportierte, bei dem die Icinga und die Lconf Version nicht kompatibel waren und bei dem keine Checks ausgeführt wurden oder sogar komplett fehlten, was dafür sorgte, dass der Kunde in Bezug auf seine Systeme blind war.
Außerdem konnten auf den Virt-Systemen keine VMs in der Cloud installiert werden, es konnten bestehende VMs nicht angesteuert werden, der Puppetmaster verteilte die Konfigurationen auf seine Nodes nur sehr langsam (wenn er das überhaupt getan hat) und es kam die Beschwerde auf, dass keine Graphen der Systeme einsehbar waren (was daran lag, dass hier keinerlei Plugins beziehungsweise passende Dienste und Programme installiert waren).
Die Liste der Probleme und der somit offenen Issues war noch länger, jedoch war das Wesentliche bereits dabei.
Als Azubi ist man mit einem derartigen Projekt, erst einmal überfordert. Man ist auf sich alleine gestellt, da es auch für den Rest des Teams, wie bei jedem Neukunden, etwas Einarbeitungszeit benötigt hätte. Die Möglichkeit tagelang Konfigurationen auszuprobieren, war nicht gegeben, da es sich hier um einen realen Kunden handelte, der so schnell wie möglich ein funktionierendes Setup haben wollte, und dann natürlich der Druck, zu wissen, dass man die Verantwortung hierfür alleine übernimmt.
“If i pass, i pass. If i fail, i fail!”
Um hier möglichst strukturiert die Probleme zu beheben, alles schriftlich festzuhalten, Arbeiten zu koordinieren und nicht allzuviel Zeit zu verlieren, galt es die oben beschriebenen Issues von einander zu trennen und eins nach dem anderen anzugehen. So entstand ein Ticket nach dem anderen, die Kommunikation mit dem Kunden nahm schnell an Fahrt auf und es wurden immer mehr Probleme bekannt.
Von Tag zu Tag tauchte ich tiefer in das Konstrukt des bestehenden Setups ein, kannte irgendwann die IP-Adressen der betroffenen Systeme auswendig, kannte im Schlaf den Pfad zu verschiedenen Konfigurationsdateien und erkannte Probleme deren Lösung wiederum anderen Kollegen bei anderen Kunden geholfen haben. Jedoch kam auch der verzweifelte Satz “Ich hau’ gleich alles ‘zam”, des Öfteren über meine Lippen, was wiederum für Schmunzeln bei den Kollegen sorgte.
Besonders wichtig bei solchen Projekten ist es ruhig und konzentriert zu bleiben, denn wenn man ein Problem gefunden hat, kann man davon ausgehen, dass noch mehr Fehler hiervon abhängen, die eventuell noch gar nicht bekannt sind.
Ich hau gleich alles zam!
Stunden wurden zu Tagen, Tage zu Wochen und ich wurde durch die Berufsschule gezwungen eine dreiwöchige Pause einzulegen, was mich nicht davon abhielt, diese Woche voller Stolz das fertige Setup zu übergeben und das letzte Issue zu resolven.
Letztendlich wurden alle Probleme von mir in Eigenregie gelöst, was für mich nun wiederum bedeutet, dass ich mich auch weiterhin um diesen Kunden kümmern werde, da ich am wenigsten Zeit benötige um neue Probleme zu beheben oder Anpassungen, zum Beispiel in Bezug auf Performance, durchzuführen und ebenso die installierten Programme up to date zu halten. In keinem Lehrbuch und auf keiner Schulung lernt man so viel, wie ich bei diesem Projekt gelernt habe.
Ich freue mich auf das nächste Projekt und lass mir meinen Kaffee jetzt schmecken!

Marius Gebert
Marius Gebert
Systems Engineer

Marius ist seit 2013 bei NETWAYS. Er hat 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und ist nun im Web Services Team tätig. Hier kümmert er sich mit seinen Kollegen um die NWS Plattform und alles was hiermit zusammen hängt. 2017 hat Marius die Prüfung zum Ausbilder abgelegt und kümmert sich in seiner Abteilung um die Ausbildung unserer jungen Kollegen. Seine Freizeit verbringt Marius gerne an der frischen Luft und ist für jeden Spaß zu...

OSDC 2015: Der Countdown läuft – nur noch 15 Tage

Mike Adolphs mit “How we run Support at GitHub

OSDC? Noch nie gehört…
Das ist aber schade und fast schon ein unentschuldbares Versäumnis!
Aber wir holen das nach:
Die Open Source Data Center Conference (kurz OSDC) ist unsere internationale Konferenz zum Thema Open Source Software in Rechenzentren und großen IT-Umgebungen. 2015 findet sie zum siebten Mal statt und bietet mit dem Schwerpunktthema Agile Infrastructures ganz besonders erfahrenen Administratoren und Architekten ein Forum zum Austausch und die Gelegenheit zur Aneignung des aktuellsten Know-Hows für die tägliche Praxis. Diesmal treffen wir uns dafür in Berlin!
Workshops am Vortag der Konferenz und das im Anschluss an die Veranstaltung stattfindende Puppet Camp komplettieren dabei das Rundum-sorglos-Paket für Teilnehmer, die gar nicht genug Wissen in sich aufsaugen können.

Wiederholung des Request Tracker Webinars

Gute Neuigkeiten für alle die das heutige Webinar verpasst haben: Aufgrund von technischen Problemen musste das WebinarRequest Tracker: Open Source Ticket System” leider abgebrochen werden.
Wir möchten uns aber noch einmal für die Geduld aller Teilnehmer bedanken – hoffentlich konnten wir fragentechnisch zumindest einen ersten guten Eindruck liefern.
Da wir natürlich die Lösung und die Vorzüge aufzeigen wollen, haben wir uns jetzt entschlossen, das Webinar bereits morgen, am 30. April 2014 um 10:30 Uhr zu wiederholen! Um auch neuen Teilnehmern einen Einstieg zu liefern, werden wir auch die bereits genannten Themen noch einmal ansprechen.
Wer sich registrieren möchte, sollte das gleich tun bevor alle Plätze ausgebucht sind.
Bis morgen!

Christian Stein
Christian Stein
Lead Senior Account Manager

Christian kommt ursprünglich aus der Personalberatungsbranche, wo er aber schon immer auf den IT Bereich spezialisiert war. Bei NETWAYS arbeitet er als Senior Sales Engineer und berät unsere Kunden in der vertrieblichen Phase rund um das Thema Monitoring. Gemeinsam mit Georg hat er sich Mitte 2012 auch an unserem Hardware-Shop "vergangen".

Neu im NETWAYS Portfolio – Puppet Starterpaket

Puppet_LogoBei Puppet handelt es sich um ein OpenSource Konfigurationsmanagement System, welches vom amerikanischen Unternehmen PuppetLabs entwickelt wird.
Puppet bietet den Vorteil, Administratoren bei z.B. regelmäßigen Aufgaben wie Paketinstallation, Serverinstallationen oder Konfigurationsänderungen zu entlasten.
Das gesuchte Stichwort heißt: Automatisierung.
Um Unternehmen beim Einstieg in die Puppet-Welt zu unterstützen, bieten wir seit einiger Zeit das Puppet Starterpaket in zwei Varianten an:
Puppet Starterpaket Standard
Dieses Paket besteht aus einem 4-Tages-Workshop mit einem unserer Puppet-Consultants, welcher eine Evaluierung einer vorhanden IT-Umgebung vornimmt und anschließend eine mögliche Konzeptionierung aufzeigt, um Puppet erfolgreich zu implementieren. Anschließend wird der Puppet-Master sowie ein Versionskontrollsystem (z.B. SVN, Git, etc.) installiert, um Änderungen an den Puppet-Modulen nachzuvollziehen. Für einen noch besseren Einstieg, werden zusätzlich einige Beispielmodule erstellt, welche im späteren Verlauf natürlich weiter angepasst werden können.
Puppet Starterpaket Premium
Für komplette Einsteiger im Puppet-Bereich, die bisher noch keine persönlichen Berührungspunkte hatten, bieten wir im Premium-Starterpaket zusätzlich zu den 4 Workshop-Tagen noch 3 Tage Vor-Ort Schulung für 3 Teilnehmer an (weitere Teilnehmer gegen Aufpreis möglich).
Die Schulungsinhalte werden 1:1 von unserer Puppet Fundamentals-Schulung übernommen, inkl. Schulungsnotebooks, Schulungsunterlagen sowie ein Teilnehmerzeugnis.
Je nachdem wie komplex die Umgebung und die jeweiligen Anforderungen an das Puppet-System sind, können folgende Themen im Rahmen des Workshops noch mit aufgenommen werden:

  • Einrichtung von Foreman
  • Einrichtung der PuppetDB
  • Anbindung von externen Datenquellen

Selbstverständlich unterstützen wir auch bei individuellen Anfragen zum Thema Puppet oder beim Betrieb einer bereits vorhanden Puppet-Umgebung, auf Basis unserer Supportverträge oder von Consulting-Dienstleistungen.
Für einen persönlichen Kontakt stehen wir ebenfalls sehr gerne zur Verfügung – weitere Details für eine Kontaktaufnahme sind in unserem Kontaktformular zu finden!

Christian Stein
Christian Stein
Lead Senior Account Manager

Christian kommt ursprünglich aus der Personalberatungsbranche, wo er aber schon immer auf den IT Bereich spezialisiert war. Bei NETWAYS arbeitet er als Senior Sales Engineer und berät unsere Kunden in der vertrieblichen Phase rund um das Thema Monitoring. Gemeinsam mit Georg hat er sich Mitte 2012 auch an unserem Hardware-Shop "vergangen".