Wie werden E-Mail, Facebook, Twitter & Co. international genutzt? Studie gibt Aufschluss

Verhalten sich die Nutzer in Europa bei der Social Media Nutzung einheitlich oder ganz unterschiedlich? In welchen Ländern funktionieren Facebook Fan-Seiten für Unternehmen?
Der Email Marketing Anbieter eCircle hat eine Studien-Serie namens „Europäischer Social Media und E-Mail Monitor“ herausgebracht, welche Antworten auf solche Fragen geben und damit international agierenden Unternehmen Hinweise für die länderspezifische Aussteuerung der Social Media und E-Mail Aktivitäten liefern.
Ein paar interessante Ergebnisse hieraus:

  • Mindestens 50% der Befragten nutzen in allen Ländern sowohl E-Mail als auch Social Networks. Die Kombination beider Kanäle deckt praktisch die gesamte Internet-Nutzerschaft ab
  • Facebook ist unangefochten die Nummer 1 im Bereich Social Media – mit einer Ausnahme: In den Niederlanden ist es Hyves
  • Signifikante Nutzerschaften erreichen die Fan-Seiten von Unternehmen bisher nur in Großbritannien, Italien und Spanien
  • Deutschland, Frankreich und die Niederlande sind “E-Mail-Länder”, Großbritannien, Italien und Spanien sind “Mulit-Channel-Länder”

Die Studien-Serie umfasst Konsumenten- und Entscheiderbefragungen in den sechs größten europäischen Märkten für Onlinewerbung: Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Niederlande und Spanien. Die Studie kann hier abonniert bzw. abgerufen werden.

Unternehmen investieren mehr Geld in Open Source

In einer gerade veröffentlichten Studie haben mehr als zwei Drittel aller befragten CIOs angegeben in 2010 mehr Geld in Open Source investieren zu wollen und über ein Drittel plant in den kommenden 12 Monaten sogar unternehmenskritische Anwendungen auf Open Source zu migrieren. Für die Studie wurden IT-Verantwortliche aus 300 großen Unternehmen und dem öffentlichen Sektor in den USA, Großbritannien und Irland befragt.
Etwa die Hälfte aller befragten CIOs gab an voll auf Open Source zu setzen und zwei Drittel haben eine dokumentierte Open Source Strategie. In den Organisationen die bereits Open Source einsetzen wollen fast 9 von 10 ihre Investitionen in 2010 gegenüber 2009 erhöhen.
Sehr interessant ist außerdem, dass die Kosteneinsparungen durch Open Source immer mehr in den Hintergrund rücken. Zwar gaben 50% der Befragten an Einsparungen erziehen zu wollen, aber die bessere Qualität (76%), höhere Zuverlässigkeit (71%) und mehr Sicherheit (71%) liegen als Argumente noch viel weiter vorne.
(Quelle: heise open, Accenture)

Julian Hein
Julian Hein
Executive Chairman

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.

Gartner Studie: Keine Kosteneinsparung durch lange PC-Nutzung

Unternehmen sparen keine Kosten, wenn sie den Lebenszyklus ihrer PCs über drei Jahre hinaus verlängern. Die Kosten bleiben gleich – egal ob ein PC die empfohlenen drei Jahre oder bis zu sechs Jahre genutzt wird. Dies hat das US-Marktforschungsunternehmen Gartner in einer so eben veröffentlichten Untersuchung über die jährlichen TCO (Total Cost of Ownership) von Desktopsystemen herausgefunden.
Obwohl bei längerer Nutzung keine direkten Kosten für neue Hardware oder Software anfallen, entstehen indirekte Kosten durch mangelnde Produktivität und Ausfallzeiten. Außerdem werden die meisten Leistungen nicht in den TCO bewertet. Die Angestellten eines Unternehmens können gute Leistungen aber vor allem mit schnelleren, neuen Computern erbringen. Daher sollte laut den Experten von Gartner der Trend zu einer Verkürzung der PC-Lebenszyklen gehen. Sie empfehlen den Unternehmen einen Vier-Jahres-Zyklus für normale PC-Nutzer und einen Drei-Jahres-Zyklus für Hochleistungsnutzer. Sogar fünf Jahre sind möglich, wenn es sich um Systeme mit festen Anwendungen handelt, die begrenzt ausgelastet sind und sich wenig verändern.
Auf der Kostenseite entdeckten die Analysten, dass einige Grundkosten für den Einsatz von Arbeitsplatzcomputern zwar in den jährlichen TCO enthalten sind, der Großteil der Kosten es jedoch nicht ist. Beispielsweise sind die Produktivitäts- und Zusatzkosten nicht in den TCO inbegriffen, aber sie haben einen wichtigen Einfluss auf den geeigneten Lebenszyklus der Arbeitsplatz-PCs. Auch sollten höhere Migrationskosten in die TCO einbezogen werden, wenn aufgrund der kürzeren Einsatzdauer von PCs die Betriebssysteme häufiger wechseln.

Julian Hein
Julian Hein
Executive Chairman

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.

Wer mit Peanuts zahlt, kann nur Affen anlocken

Die billigsten Anbieter sind oft auch die schlechtesten. Dieser branchengängigen Erfahrung fühlte das Consulting-Unternehmen E-Benchmarking auf den Zahn. Dazu forderten die Stuttgarter 100 Systemhäuser zum Angebot auf und untersuchten unter anderem auch die Preisgestaltung der Anbieter.
Das Ergebnis: Zwischen 100.000 und 200.000 Euro erstreckten sich die Angebote – bei identischer Anforderung. Den Beratern fiel dabei auf, dass in der Preisspanne 100.000 bis 130.00 Euro – hier lagen etwa 40 Prozent der Angebote – zum überwiegenden Teil Mängel in Sachen Qualität zu entdecken sind. „Notwendige Produkte wurden weggelassen, Server- und Backup-Lösungen waren unterdimensioniert, der Schulungsaufwand wurde zu gering kalkuliert und Hardware-Service wurde teilweise überhaupt nicht angeboten”, beschreibt E-Benchmarking-Chef Dieter Mayer seine Erkenntnisse.
Mayer ist sich deshalb sicher: Kompetente Systemhäuser sollten selbstbewusst ihre Angebote der Kundschaft vorlegen. Leistung koste nun mal seinen Preis. Die Herausforderung bestehe darin, dem Kunden die Leistung klar zu kommunizieren, damit für ihn erkennbar ist, warum man teurer als ein Mitbewerber ist. Denn nach Meinung von Mayer sollte auch der Kunde wissen: „Wer mit Peanuts zahlt, kann nur Affen anlocken”.

Julian Hein
Julian Hein
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Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.

TCO-Studie: Linux ist die unschlagbar günstigste Server-Plattform

Im Web-Servereinsatz ist Linux unschlagbar günstig. Das ist jedenfalls das Ergebnis einer Studie der Robert Frances Group (RFG) über die Total Cost of Ownership (TCO) von vergleichbaren Linux-, Solaris- und Windows-Serverlandschaften auf Basis der X86-Architektur. Um eine gemeinsame Rechengrundlage zu schaffen, geht RFG für eine Verarbeitungseinheit (Processing Unit) je nach Betriebssystem von einer unterschiedlichen Zahl von Servern aus. Demnach sind Windows-Systeme über die ersten drei Jahre im Schnitt 2,7 Mal teurer als solche auf Linux-Basis, Solaris-Maschinen kosten sogar mehr als das Zehnfache. Die größten Einsparungen ergeben sich für Linux natürlich durch den niedrigen Anschaffungspreis für die Software und die Tatsache, dass in den Folgejahren keine weiteren Lizenzgebühren anfallen. Aber auch in Sachen Hardware, Wartung, Support und Systemadministration ist Linux der RFG-Studie zufolge mit Abstand die günstigste Plattform. Auch was die Stabilität und Sicherheit angeht, sei Linux durchaus eine Überlegung wert. Nur wo es auf hohe vertikale Skalierbartkeit ankommt, sei Solaris aufgrund der Vielzahl von Prozessoren, die angesprochen werden können, unübertroffen.

Julian Hein
Julian Hein
Executive Chairman

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.

Linux wird teurer – bleibt aber billiger als Windows

Jeder fünfte Server in Deutschland arbeitet bereits unter Linux. Erst letzte Woche hat sich der Deutsche Bundestag entschlossen, seine gesamte Serverlandschaft unter Open Source zu setzen, weitere Großkunden sind Debeka, HSBC Trinkaus & Burkhardt sowie Deutsche Bahn. Und Linux beginnt sich nicht nur zum präferentiellen Betriebssystem für E-Mail- und Web-Server sondern auch im Bereich Applikationsserver zu entwickeln.
Gegenüber Windows geringere Anschaffungskosten spielen sicherlich auch eine Rolle, doch vielen Anwendern graust es hauptsächliche vor dem komplizierten Lizenzsystem bei Microsoft-Produkten. Wohl nicht zuletzt deshalb wird das Pinguin-OS auch zunehmend in größeren Projekten eingesetzt. “In einem Jahr wird Linux eine ernsthafte Konkurrenz zu Unix und Windows 2000 in Großprojekten sein”, prophezeit etwa Markus Huber-Graul von der Meta Group. Für ihn wird vor allem der Verkauf von Services Profit generieren. Und wenn auch die Preise für Linux-basierte Software und Dienstleistungen steigen, sie werden definitiv 20 Prozent unter den Kosten für Microsoft-Produkte bleiben.

Julian Hein
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Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.