Smartphone Verwaltung/Sync mit MyPhoneExplorer

Zugegeben, die wilden Zeiten der anfänglichen Handys und Smartphones ist vorbei – wo jedes Modell wieder ein neues Design für die Datenkabel hatte. ( Ich lasse das faule Obst mal hier außen vor – und bin auch gar nicht voreingenommen 🙂 ) Aber auch derzeit gibt es noch das ein oder andere Kommunikationsgerät ( man sieht ja bald schon Kameras telefonieren ) wo man mal eben nicht das passende USB Kabel in mini oder micro dabei hat. Wenn man es dann mit einer Verbindung geschafft hat, kommt die nächste Frage wie man nun zugreift – Fragen über Fragen. Wer sich das ganze mit SonyEricsson und Android vereinfachen will, dem kann ich mit diesem Post den MyPhoneExplorer nur empfehlen.
Mit diesem lässt sich das Handy dank Software auf dem PC und einem Client auf dem Handy sehr einfach per Kabel, Bluethooth oder WLan verbinden. Und die Möglichkeiten reichen weit über einen normalen Zugriff auf die Speicherkarte hinaus. Ich nenne nur mal das Backup, Kontakt/Kalender Synchronisation oder die Gesprächssteuerung am PC – mehr wird auf der Downloadpage beschrieben und noch mehr gibt es zum erleben.
Zum Ende möchte ich mich dann mit ein paar Screenshots verabschiede und wünsche frohes ausprobieren.

MPE - SMS Funktion

Leichteres Schreiben und Kontrollieren der SMS


MPE - Statusanzeige

Kontrolle der wichtigsten Infos

MPE - Sync
Office Funktionen

iOS App zum Auslesen der Messwerte von HWgroup Messgeräten

enfistImmer mal wieder bekommen wir Anfragen von unseren Kunden, ob man die Messwerte von unseren Messgeräten auch via Smartphone auslesen kann. Klar kann man das – aber auch hier sind die Lösungsansätze unterschiedlich und mehr oder weniger komfortabel.
Ein erster Ansatz ist das Auslesen direkt via Browser, da Geräte wie unsere SensorProbes von AKCP oder das HWgroup HWg-STE eine Weboberfläche besitzen, ist dies kein Problem.
Eine andere Möglichkeit ist: Die Daten via einem beliebigen SNMP-Tool auszulesen. Hierfür brauch man jedoch schon Grundkenntnisse im Bereich von SNMP (MIB/OID’s…)
Eine sehr elegante Lösung habe ich kürzlich im App-Store gefunden. Die slowenische Firma enfist hat eine kleine – sehr einfach zu benutzende Anwendung entwickelt, bei der man lediglich die Adresse und den Port des zu überwachenden
Gerätes angibt und sich über eine rasche Übermittlung der Messwerte freuen kann (Die App parst die Weboberfläche des Messgerätes nach Messwerten).
Das Tool nennt sich enTemp und ist kostenlos im App-Store von Apple runterzuladen. Die Sprache ist durchgehend Englisch. Die Messwerte können von Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder auch potentialfreier Kontakte ausgelesen werden.
Wichtig: Das Messgerät muss sich im gleichen Netz befinden, bzw. nach extern erreichbar sein.
entemp
 

Georg Mimietz
Georg Mimietz
Lead Senior Systems Engineer

Georg kam im April 2009 zu NETWAYS, um seine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration zu machen. Nach einigen Jahren im Bereich Managed Services ist er in den Vertrieb gewechselt und kümmerte sich dort überwiegend um die Bereiche Shop und Managed Services. Seit 2015 ist er als Teamlead für den Support verantwortlich und kümmert sich um Kundenanfragen und die Ressourcenplanung. Darüber hinaus erledigt er in Nacht-und-Nebel-Aktionen Dinge, für die andere zwei Wochen brauchen.

Ubuntu's Edge

Letzte Woche endete die Frist um auf indiegogo die Summe zu Sammeln, die es benötigt um ein Smartphone zu bauen. Das Ziel war es für das neue ubuntu touch OS eine Hardware Plattform zu schaffen die leistungsfähig genug ist um als Smartphone und wenn man möchte auch als Hauptrechner zu dienen. Dual-Boot mit Android und Ubuntu für Android sowie eine gemeinsame Datenbasis, damit überall die gleichen Dokumente besreitstehen, waren angestrebt.
Leider ist dieses Projekt letzte Woche gescheitert. Die zielsumme von 32.000.000$ wurde um knapp 19.200.000$ verfehlt. Dabei gingen die 30 Tage in denen es möglich war die Summe zusammen zu bekommen recht spektakulär los. Schon am ersten Tag wurden 3,4 Millionen Dollar eingesammelt und auch die Endsumme von 12,8 Millionen Dollar ist unter den bekannten Crowdfunding-Plattformen ein Weltrekord.
Dabei hätte dieses Projekt ein wichtiger Beitrag zur Wiedererlangung der Hoheit über die eigenen Daten sein können. Denn wenn es zurzeit um Datensicherheit und vor allem um die Berichterstattung über diese geht verbreitet sich das Gefühl wenn die böse NSA und der BND seine Spionage einstellten seien die eigenen Daten wieder sicher.
Ich denke das würde gar nichts bringen denn auch kriminelle und teile der Wirtschaft haben es auf unsere Daten abgesehen. Und wir können unsere eigenen Dokumente nicht mehr schützen obwohl die Mittel hierfür alle schon vorhanden sind. Man kann seine lokalen Daten und die Verbindung zwischen Nodes so verschlüsseln das es mindestens 20 Jahre braucht um diese ohne Schlüssel zu entschlüsseln. Das einzige was derweil fehlt ist eine sichere Plattform und die Kompetenz zu beurteilen ob die eigene Plattform wirklich sicher ist.
Wenn man sich den durchschnittlichen PC oder Smartphone ansieht bekommt man immer,egal was man kauft, eine Mischung aus Google, Microsoft  und Apple. Eventuell noch garniert mit ein wenig Amazon.
Hieraus ergeben sich ein Haufen möglicher Hintertürchen.
Nur wenn wir unsere Systeme und unsere Software selber komplett verstehen haben wir die Möglichkeit unsere Sicherheit zu schützen. Und gerade weil niemand das wirklich alleine Leisten kann ist Open Source wichtig. Denn hier kann eine Gemeinschaft prüfen was in den Programmen verborgen ist und enschätzen welche Auswirkungen dies hat. Nur offene Software kann diese Lücken ausschließen.
Streng genommen können sich Backdoors allerdings auch in der Hardware befinden. Dort ist es noch viel schwieriger diese aufzuspüren. Ein OpenSource Smartphone, dessen Baupläne offen gelegt sind ist allerdings noch nicht in Aussicht. Das Ubuntu Edge hätte ein erster Schritt in diese Richtung sein können.
Christoph Niemann
Christoph Niemann
Senior Consultant

Christoph hat bei uns im Bereich Managed Service begonnen und sich dort intensiv mit dem internen Monitoring auseinandergesetzt. Seit 2011 ist er nun im Consulting aktiv und unterstützt unsere Kunden vor Ort bei größeren Monitoring-Projekten und PERL-Developer-Hells.

Portables Office ohne Kaffeemaschine [Galaxy S3]

Man blicke zurück auf den 29. Mai 2012, Samsung lässt sein Flaggschiff “Galaxy S3” auf die Menschheit los. Schon im Vorfeld wurde von großen Lieferengpässen bei den blauen Geräten gesprochen, man rechnete mit kreischenden Jugendlichen, Campenden Nerds und mir . Diese Qual habe ich mir erspart und bin vor 3 Wochen zu meinem Mobilfunk Anbieter stolziert und habe mir mit erhobenem Haupte und befehlender Stimme den Boliden unter den Smartphones geordert. Das Auspacken zu beschreiben scheint mir eher langweilig und uninteressant, deswegen geh ich dem SGS3 direkt ans Eingemachte.
Zuerst ein kleiner Blick in die technischen Details. Das Galaxy S3 kommt standartmäßig mit einem  Quad-Core  Prozessor Exynos 4412 mit 1.400 MHz pro Kern und 1 GB Ram, lediglich die Nordamerikanische Version kommt mit einem Dual-Core Snapdragon S4 CPU und 2 GB Ram. Das SGS3 verfügt über ein 4,8 Zoll großes Super-AMOLED-HD-Display,  eine 8 Megapixel Kamera, die Spachsteuerung S-Voice,  NFC und unterstützt MicroSD Karten bis zu 64 GB. Da ich das Galaxy S3 nun schon seit guten 3 Wochen durchgehend gebraucht und getestet hab, lass ich euch an meinen guten und wie auch schlechten Erfahrungen teilhaben. (ja! auch Hulks haben Schwächen)

Das Design ist  Nobel, das Gehäuse aus Polycarbonat ist stabil und flexibel zugleich. Bei der Verarbeitung hat Samsung ganze Arbeit geleistet, die Akkuabdeckung sitzt fest ebenso der Homebutton liegt perfekt in seiner Ausparung. Und ja! Es ist wirklich ein großes Smartphone. Bei einer Länge von fast 14cm und einer Breite von 7,1cm ist Samsung’s Flaggschiff ein richtiger Kaliber, diese Fläche lässt Samsung nicht ungenutzt und bestückt das Galaxy S3 mit einem Monster 4,8 Zoll HD- Display. (dazu mehr in weiteren Blogposts) Personen mit etwas kleineren Händen werden Probleme haben
das Galaxy ganz mit einer Hand bedienen zu können. Dennoch liegt es mit einem  Gewicht von 133g gut in der Hand. Ich werde in den nächsten Blogposts noch etwas genauer auf einzelne Funktionen eingehen und aktuelle Probleme schildern und obendrein gibt es noch den ein oder anderen Tip. Was ich jetzt schonmal verraten kann, Stichwort “Suchtgefahr“.

Thilo Wening
Thilo Wening
Senior Consultant

Thilo hat bei NETWAYS mit der Ausbildung zum Fachinformatiker, Schwerpunkt Systemadministration begonnen und unterstützt nun nach erfolgreich bestandener Prüfung tatkräftig die Kollegen im Consulting. In seiner Freizeit ist er athletisch in der Senkrechten unterwegs und stählt seine Muskeln beim Bouldern. Als richtiger Profi macht er das natürlich am liebsten in der Natur und geht nur noch in Ausnahmefällen in die Kletterhalle.

Sencha Touch – sind Webapps die besseren Apps?

Auch wenn mobile Apps aus Sicht des Anwenders nützlich sind, gibt es für den Entwickler doch sehr viele Hürden zu bewältigen, bis man eine mobile Version seiner Anwendung erstellen kann.
Immerhin muss man, will man möglichst viele Endgeräte abdecken, im schlimmsten Falle die gleiche Anwendung in verschiedenen Programmiersprachen und SDKs programmieren. Auch eine direkte Installation ist nicht bei allen Smartphones möglich – und immer den Umweg über den Hersteller des Gerätes zu gehen ist auch nicht immer praktikabel.
Das Ergebnis: Viele Entwickler, die gerne mal eine mobile Version ihrer Software entwickeln wollen, lassen lieber die Finger davon – oder bauen eine plattformspezifische Version.
Gerade wenn man nicht direkt auf Gerätehardware zugreift, können hier webbasierte Apps die Lösung darstellen.
Immerhin bietet HTML5 mittlerweile einen ganzen Sack voller Features, von denen man als Webentwickler vor einigen Jahren nichtmal zu träumen gewagt hat.
Das einzige, das noch fehlte, waren Bibliotheken, mit denen man diese Möglichkeiten auch für mobile Geräte effizient nutzen kann.
In diese Lücke springt Sencha Touch – ein Open Source Webframework, das sich zum Ziel gemacht hat, mobilen Webanwendungen das Look&Feel von nativen Apps zu geben. Und schaut man sich die Demos an, stellt man wirklich kaum einen Unterschied zu  klassischen Apps fest.
Die Pluspunkte von Webapps sind ganz klar: Man braucht keine spezielle SDK, keinen plattformspezifischen Code, das Programm muss nicht lokal auf dem Gerät installiert werden und man muss die App nicht erst prüfen und genehmigen lassen, um sie verteilen zu können.
Will man allerdings auf spezifische Hardware zugreifen, reicht der Webbrowser wohl (noch) nicht aus. Der Trend geht aber ganz klar zum gezielten Öffnen von Hardwareschnittstellen für den Browser (WebGL, Geolocation API, WebSockets, um nur ein paar Beispiele zu nennen…), also kann man gespannt sein was die Zukunft bringt.