NWS – because web services don’t have to be complicated

NWS – because web services don’t have to be complicated

Web services platforms are a common way nowadays, to run your services without the need of your own infrastructure. No matter if you need a safe place for your data, an app to communicate with people or just a place to run your own services. But what do you know about the platform of your choice?

  • Do you know how your data is stored?
  • Do you know where the servers are located in detail?
  • Do you know the people which are giving you support?
  • Do you know what happens in case of a critical issue?

I bet, most of you, or at least some of you, don’t. But that’s the point where we start. We want to be different. We want to be transparent and uncomplicated.

Our servers are located in Nuremberg – Germany. We are running them in two different datacenters to ensure high security.

Working with our apps is pretty simple. Just start them! There is no complicated registration process, just fill in the form and you are good to go. The best thing is: you don’t even need a domain or some know how of SSL. It’s already configured for you! Of course you can use your own domain and certificates if you want, but you don’t have to.
If you are curious about how our apps are working in detail or what features are available in our apps, just have a look at our FAQs
Still can’t find what you are looking for? Contact us via live chat! If there is no live chat agent available, an automated ticket will be created, so we can get in touch with you.

But whats so special about our support? Well, it’s quick, it’s professional, it’s individual and most important of all: Our developers and administrators are your support team.

We also want to create our bills as transparent as possible. In case of our OpenStack cloud, you won’t just get a bill with an amount. You will get a detailed report of all resources you used in the past month. Which IP was used how long? How many CPUs were used how long and which VM did use them? But thats still not all. We want to give you the possibility to check at a various day of the month, how much money you spent on our cloud so far and how much you will spent till the end of the month.

Keep track of whats going on! And even if you have your applications running on a different platform – we will help you migrating your data with almost no downtime. Because we take care.

Most features we released for our apps and the platform itself, were not features “we wanted” to release. Don’t get me wrong here, we also wanted to release them, but most of them were features our customers requested and needed.

And we got one more thing. If you don’t know if you can trust us, you can just give it a try. Ask us anything or just try our services – 30 days for free (OpenStack is excluded here – but just get in touch with us. We will find a solution that fit your needs.).

Marius Gebert
Marius Gebert
Systems Engineer

Marius ist seit 2013 bei NETWAYS. Er hat 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und ist nun im Web Services Team tätig. Hier kümmert er sich mit seinen Kollegen um die NWS Plattform und alles was hiermit zusammen hängt. 2017 hat Marius die Prüfung zum Ausbilder abgelegt und kümmert sich in seiner Abteilung um die Ausbildung unserer jungen Kollegen. Seine Freizeit verbringt Marius gerne an der frischen Luft und ist für jeden Spaß zu...

NoCode, Security by Design

NoPicture

Bei Netways sind wir immer am Puls der Zeit und probieren für euch den neuesten heißen Sch**ß aus. Heute möchte ich euch deswegen NoCode vorstellen. Wenn man NoCode noch nicht kennt; es kann als logische Fortsetzung aller aktuellen Cloud Technologien und Everything as Code Initiativen gesehen werden. So konnte sich NoCode innerhalb kurzer Zeit einen zentralen Platz auf der CloudNative Landscape sichern
Am Anfang steht die Lochkarte. Auf dieser sind Programme binär abgespeichert und werden von damaligen Großrechnern ausgeführt. Leider enthält der Code dieser Anwendungen einige wenige Bugs, was allgemein Verunsericherung führte. Lochkarten werden nach kurzer Zeit wieder abgeschafft.

Weiter geht es mit solide programmierten Unix und Windows Serveranwendungen, die innerhalb von vielen Unternehmen hervorragende Dienste leisteten. Da mit zunehmender Vernetzung die Probleme dieser Lösungen offensichtlicher wurden und man nicht schnell genug hinterher kam einen Fehler immer wieder durch zwei neue zu ersetzen, schaffte man vielerorts diese Insellösungen wieder ab und setzte auf Standards. Das Glück für die schon beinahe von Arbeitslosigkeit bedrohten Admins, es gibt derlei sehr viele.
Mittlerweile haben wir Virtualisierung und können mit P(roblem)aaS, I(nsecure)aaS und S(anduhr)aaS fast alle Kundenwünsche im keim … erfüllen. Ab diesem Zeitpunkt, wo man dank DevOps und dezentralen verbindungslosen Orchestrierungstools seine Bugfixes auf tausende Container gleichzeitig deployen kann, wird es Zeit sich von diesen noch beinah beherrschbaren Problem Factories zu verabschieden.
Jetzt können papierlos, hardwareless, connectionless und configurationless einpacken. Wir machen serverless und führen Funktionen ‘direkt in der Cloud’ aus.
Da wir alles vom Strom, über das Netzwerk bis zum Server abschaffen, fehlt nur noch der Code.
Genau hier springt NoCode ein. Mit wenigen Zeilen NoCode kann man sich fast alle Anwendungsfälle moderner Applikationen vorstellen. Das beste an NoCode, es enthält niemals Bugs und kann für die verschiedensten Einsatzzwecke genutzt werden. Als erste Enterprise Monitoring Lösung hat auch icinga2 die NoCode notation eingeführt. Jedes in NoCode geschriebene config file wird klaglos von der Syntax Prüfung akzeptiert. Ein Kollege arbeitet gerade daran ein neues Backend Feature in NoCode zu implementieren. Ich habe noch keine Details gesehen, aber es rennt wie Sau.

Schaut euch unbedingt das NoCode github Repo von Kelsey Hightower, dem verantwortlichen google Hacker, an. Hier könnt ihr das Projekt auschecken und mit docker testen.

Wer jetzt heiß ist und mal eine Anwendung im live Betrieb sehen möchte. Die vom führenden Crypto Anbieter ROT26 angeboteny Crpyto API ist gerüchteweise in NoCode implementiert. Probiert es direkt aus

Christoph Niemann
Christoph Niemann
Senior Consultant

Christoph hat bei uns im Bereich Managed Service begonnen und sich dort intensiv mit dem internen Monitoring auseinandergesetzt. Seit 2011 ist er nun im Consulting aktiv und unterstützt unsere Kunden vor Ort bei größeren Monitoring-Projekten und PERL-Developer-Hells.

NWS OpenStack – automatisierte Snapshots

Unser Ziel war und ist es, eine Plattform zu schaffen, die sehr hohe Flexibilität, Sicherheit und Komfort bietet. Unsere Kunden sollen in eigenen, isolierten Projekten ihrer Kreativität freien Lauf lassen und nahezu uneingeschränkt sein, ohne sich um essenzielle Dinge Gedanken machen zu müssen.

In genau diesem Zuge, haben wir diese Woche ein neues Feature für unsere OpenStack Cloud veröffentlicht – automatisierte Snapshots für virtuelle Maschinen und Volumes! Mit diesem neuen Feature können sich unsere “IaaS” (Infrastructure as a Service) Kunden zurücklehnen, entspannen und die Verantwortung der zuverlässigen Sicherung an uns abgeben. Wir stellen sicher, dass ausgewählte Instanzen ordnungsgemäß gesichert werden und dieser Prozess überwacht wird.

Doch wie genau funktioniert das nun? Wir haben in unserer Plattform einen Menüpunkt eingebaut, der als Schaltzentrale fungiert. Eingesehen werden kann dieser von jedem Nutzer in der Übersicht seiner OpenStack Instanz. Es werden hier alle VMs sowie Volumes aufgelistet und gegebenenfalls mit Notizen versehen. Beispielsweise in welcher VM ein Volume unter welchem Pfad eingehängt ist.

In dieser Liste kann nach belieben, durch setzen eines Hakens, der Sicherungsprozess aktiviert oder deaktiviert werden.
Neben dem Erstellen von Backups werden nach einer gewissen Retention, Snapshots natürlich auch vollkommen automatisch wieder gelöscht. Per Default alle Sicherungen, welche älter als 7 Tage sind.

Eine Übersicht über die aktuellen Sicherungen gibt es im OpenStack selbst:
Compute -> Images / Volumes -> Snapshots 

Erweiterungen zu dieser Sicht sind geplant. Ebenso weitere neue spannende Features, welche aktuell noch in der Entwicklung sind.
Wir haben zum Snapshot/Backup Release auf unserem Twitter Account ein kurzes Video mit einer Live Demo dazu für euch vorbereitet. Lasst uns auf Twitter gerne wissen, was ihr davon haltet!

Noch kein NWS IaaS Kunde? – Hier geht’s zu unserer Platform

Marius Gebert
Marius Gebert
Systems Engineer

Marius ist seit 2013 bei NETWAYS. Er hat 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und ist nun im Web Services Team tätig. Hier kümmert er sich mit seinen Kollegen um die NWS Plattform und alles was hiermit zusammen hängt. 2017 hat Marius die Prüfung zum Ausbilder abgelegt und kümmert sich in seiner Abteilung um die Ausbildung unserer jungen Kollegen. Seine Freizeit verbringt Marius gerne an der frischen Luft und ist für jeden Spaß zu...

NETWAYS Web Services: GitLab EE


The NETWAYS Web Services Team is proud to announce the arrival of a new product: Customers can now have their GitLab EE instances hosted on our NWS platform.
Version control has become one of the most important aspects of everyday work life and has gone far beyond being only used by development teams. Many more use cases for version control have been created so far and are still to come. Even small teams are already using GitLab CE for controlling their workflows which is one of our reasons to offer this software as a hosted product.
After realizing that many users needed higher performance for increasing their productivity, we decided to add GitLab EE to our portofolio as it offers many more options and features than the CE version – without having to take care of the underlying hard- and software layers needed for running the application.
The process of hosting GitLab EE with us is almost as simple and comfortable as with all our other products – create an NWS account, choose a product and get started. GitLab EE makes a little exception for it is an Enterprise product and therefore customers need to provide a license acquired at GitLab. You can be sure that all features included in your license will be available in your NWS container right from the start.

This license is the only aspect the customer needs to take care of – NWS will provide all the comfort our customers already know from our other products, like maintenance works, updates, patches and a stable and well monitored platform underneath.
 
All those who do not want to worry about their version control should take a look at our attractive and scalable plans as well as individually sized solutions for hosting GitLab EE. More information can be found on our NWS homepage, in our GitLab EE section or by contacting us via the NWS livechat.
Important note: All NWS products are up for a 30 day free trial!
 

Einbinden von NWS Icinga 2 Satelliten

Über unsere SaaS Plattform NWS bieten wir seit Beginn die Möglichkeit, Icinga 2 Satelliten Systeme zu betreiben und diese in die eigene Icinga 2 Monitoring Infrastruktur zu integrieren.
Dadurch wird ermöglicht, dass bspw. Webseiten oder andere externe Dienste (Mail, DNS, FTP, etc.) von außen überwacht werden können und die Ergebnisse in das Hausinterne Monitoring übertragen werden.
Hosted man bspw. einen Webshop wie wir (shop.netways.de), reicht es nicht nur zu überprüfen ob die MariaDB oder Apache Dienste funktionieren und die virtuelle Maschine in unserer Cloud verfügbar ist, sondern es ist auch wichtig die externe Sicht der Kunden zu überwachen. Somit erfährt man gleich ob eine externe Erreichbarkeit sichergestellt ist und Kunden bspw. einkaufen können.
In diesem Blogartikel möchte ich beschreiben, wie man den Icinga 2 Satelliten aufsetzt und per Icinga 2 Cluster Protokoll in das eigene Monitoring integriert.
Hat man sich in der NWS Plattform angemeldet, erreicht man über den oberen Reiter “Apps” alle von uns angebotenen Produkte. Nachdem man einen Icinga 2 Satelliten gestartet hat, klickt man auf diese App und folgender Bildschirm erscheint:
(mehr …)

Christian Stein
Christian Stein
Lead Senior Account Manager

Christian kommt ursprünglich aus der Personalberatungsbranche, wo er aber schon immer auf den IT Bereich spezialisiert war. Bei NETWAYS arbeitet er als Senior Sales Engineer und berät unsere Kunden in der vertrieblichen Phase rund um das Thema Monitoring. Gemeinsam mit Georg hat er sich Mitte 2012 auch an unserem Hardware-Shop "vergangen".

NETWAYS Web Services: GitLab CE Hosting

GitLab CE HostingGitLab CE (Community Edition) ist die frei verfügbare Variante von GitLab, welche alle wichtigen Features von GitLab in einer Open Source Version vereint. GitLab bietet eine webbasierte Oberfläche für Softwareprojekte auf Basis der Versionsverwaltung git. Dazu verfügt GitLab über diverse Management und Bug-Tracking-Funktionalitäten, sowie mit GitLab CI ein System zur kontinuierlichen Integration.
NETWAYS bietet das Hosting von GitLab CE in unserer NETWAYS Web Services an. Wir übernehmen hier nicht nur die Installation und Konfiguration, sondern auch den kompletten Betrieb inkl. regelmäßiger Updates auf die aktuellste Version. Unser Angebot wird verteilt über zwei Rechenzentren in Nürnberg gehostet und betrieben. Somit stellen wir einen sicheren und zuverlässigen Service an einem (sehr schönen) Standort in Deutschland zur Verfügung.
GitLab CE
Alle GitLab CE Instanzen laufen isoliert in einem eigenen Container und alle nötigen Ressourcen sind exklusiv für Ihr Projekt reserviert. Und bei uns sind die GitLab Runner schon mit dabei!
Und wie gewohnt bei NWS – Sie können GitLab CE bei uns 30 Tage kostenfrei testen. Jetzt schnell anmelden!
 

Martin Krodel
Martin Krodel
Head of Sales

Der studierte Volljurist leitet bei NETWAYS die Sales Abteilung und berät unsere Kunden bei ihren Monitoring- und Hosting-Projekten. Privat reist er gerne durch die Weltgeschichte und widmet sich seinem ständig wachsenden Fuhrpark an Apple Hardware.

NETWAYS Web Services: Rocket.Chat Hosting

Rocket.Chat HostingRocket.Chat ist eine Open Source Chat-Lösung, die sich als offene Slack-Alternative positioniert. Mit Rocket.Chat kann man ganz einfach Chaträume für viele gleichzeitige Nutzer erstellen, wodurch die Kommunikation zu unterschiedlichsten Themen, Projekten und in Teams und Gruppen ermöglicht wird.
Für die direkte Kommunikation zwischen zwei Benutzern stehen private Channels zur Verfügung, die auch sicher verschlüsselt werden. Daneben bietet Rocket.Chat noch File Sharing, einen Helpdesk Chat für die direkte Kommunikation mit Ihren Kunden, Video-Chat und Screensharing und native Anwendungen und mobile Apps für jedes Betriebssystem und Mobilgerät.
Über die NETWAYS Web Services können wir Rocket.Chat Instanzen in verschiedenen Größen für alle Einsatzzwecke zur Verfügung stellen – natürlich voll von uns gemanaged.
Rocket.Chat Hosting
Und zum guten Schluss – Sie können Rocket.Chat bei uns 30 Tage kostenfrei testen. Jetzt schnell anmelden!

Martin Krodel
Martin Krodel
Head of Sales

Der studierte Volljurist leitet bei NETWAYS die Sales Abteilung und berät unsere Kunden bei ihren Monitoring- und Hosting-Projekten. Privat reist er gerne durch die Weltgeschichte und widmet sich seinem ständig wachsenden Fuhrpark an Apple Hardware.

NETWAYS Web Services: Nextcloud Hosting

NextcloudNextcloud ist die perfekte Lösung zur Speicherung von privaten Daten, Fotos usw. und zum Filesharing in Teams und Unternehmen. Als Fork von ownCloud gestartet, kann sich dieses Open Source Projekt durch eine Vielzahl von Optionen, die bei ownCloud nur in der Enterprise Version enthalten sind, von seinem Ursprung absetzen. Wir nutzen vor allem die S3-Integration, über welche wir den entsprechenden Speicherplatz über unser hochverfügbares Ceph-Storage zur Verfügung stellen. Einen schönen Vergleich zwischen ownCloud und Nextcloud von Gabriel gibt es hier bei uns im Blog.
Über die NETWAYS Web Services können wir Nextcloud Instanzen in verschiedenen Größen für alle Einsatzzwecke zur Verfügung stellen – natürlich voll von uns gemanaged.
Nextcloud kann komplett über das Webinterface bedient werden und es werden Clients für alle wichtigen Betriebssysteme und Apps für iOS und Android zur Verfügung gestellt.

Nextcloud Webinterface

Nextcloud Webinterface


Und das beste – Sie können Nextcloud bei uns 30 Tage kostenfrei testen. Jetzt schnell anmelden!

Martin Krodel
Martin Krodel
Head of Sales

Der studierte Volljurist leitet bei NETWAYS die Sales Abteilung und berät unsere Kunden bei ihren Monitoring- und Hosting-Projekten. Privat reist er gerne durch die Weltgeschichte und widmet sich seinem ständig wachsenden Fuhrpark an Apple Hardware.

NETWAYS Web Services: Icinga 2 Satellite

Icinga 2 ist bei vielen Unternehmen in allen Größenordnungen im Einsatz und ermöglicht die Überwachung von Servern, Anwendungen, Netzwerkhardware, Diensten, Webseiten uvm.. Allerdings stößt man beim Monitoring von externen Diensten auf ein Problem – es fehlt in den meisten Fällen der Blick von außen. So kann man zwar aus dem eigenen Netz alles überwachen, ob Ihr Kunde aber alles sehen und nutzen kann, lässt sich auf diese Weise nicht 100%-ig sicherstellen.
Praktischerweise verfügt Icinga 2 mit seinem Cluster- und Zonenkonzept über eine erprobte Möglichkeit, Icinga 2 Satelliten in seine eigene Monitoringumgebung einzubauen. Und wenn man externe Dienste überwachen will, muss diese Zone dann auch am besten außerhalb des eigenen Netzwerkes stehen.
Mit unseren NETWAYS Web Services können wir genau dies für Sie anbieten – einen komplett gemanagten Icinga 2 Satelliten.
Icinga 2 Satellite
Welche Checks bieten wir an?

  • Web service checks
    HTTP(S)
  • E-Mail service checks
    IMAP/POP3, SMTP
  • Availability checks
    Ping, ICMP, TCP/UDP
  • Icinga 2
    Icinga 2’s customized protocol

 
Welche Standorte stehen zur Verfügung?

  • US West
    North California
  • Europe
    Nuremberg
  • Asia/Pacific
    Tokyo

 
Mit einem extern bei NWS gehosteten Icinga 2 Satelliten können Sie sicherstellen, dass Ihre Dienste auch immer aus Kundensicht überwacht werden. Jetzt schnell anmelden und 30 Tage kostenfrei testen!

Martin Krodel
Martin Krodel
Head of Sales

Der studierte Volljurist leitet bei NETWAYS die Sales Abteilung und berät unsere Kunden bei ihren Monitoring- und Hosting-Projekten. Privat reist er gerne durch die Weltgeschichte und widmet sich seinem ständig wachsenden Fuhrpark an Apple Hardware.

ownCloud oder Nextcloud: Wo liegen die Unterschiede?

Als wir vor Kurzem vor der Entscheidung standen, ob wir ownCloud oder doch lieber Nextcloud für unsere neue Software as a Service Platform NWS (Netways Web Services) als Produkt aufnehmen sollten, kamen wir recht schnell zu einem Ergebnis. Nachdem klar war, dass wir unseren Ceph S3 Object Store als Primary Storage für das Produkt nutzen möchten, stellten wir fest, dass dies aktuell nur in Nextcloud ab der Version 11 oder aber mit der Enterprise Edition von ownCloud möglich ist. Bei dieser Enterprise Edition handelt es sich um eine kostenpflichtige Version von ownCloud, die neben der Möglichkeit Support Subscription Modelle hinzu buchen zu können auch zusätzliche Features enthält.
Warum haben wir uns für Nextcloud entschieden?
Was die Installation und Einrichtung betrifft, so nehmen sich die beiden nicht viel, da Nextcloud als Fork von ownCloud auf diesem aufbaut. Dem entsprechend ähneln sich auch Design und Aufbau der Weboberfläche der beiden Cloud Versionen. Es ist allerdings so, dass viele der Features, die bei ownCloud nur in der Enterprise Edition verfügbar sind, bei Nextcloud bereits kostenlos dabei sind oder sich durch wenige Klicks über den Nextcloud App Store aktivieren lassen. Eine Gegenüberstellung der Features der Community Edition und der Enterprise Edition von ownCloud kann man übrigens hier finden. Ich habe ein paar der Features, die laut dieser Seite nur in der ownClouds Enterprise Version verfügbar sind herausgepickt und geprüft, ob diese in Nextcloud enthalten sind.

Nextcloud Webinterface

Nextcloud Webinterface


Das Feature “File Drop” ermöglicht es Gästen Dateien in einen Ordner der ownCloud hochzuladen, wobei der Gast aber nicht den Inhalt des Ordners angezeigt bekommt. In Nextcloud geht das auch – dazu müssen beim Teilen eines Links die Optionen “Hochladen und Bearbeiten erlauben” und “Dateien ablegen (nur Hochladen)” gesetzt sein. Die von ownCloud beschriebene “Datei-Firewall” lässt sich im Nextcloud App Store unter “File access control” aktivieren. Zusammen mit dem Workflow-Modul, das sich ebenfalls in den Nextcloud Administrator Einstellungen konfigurieren lässt, können bestimmte Regeln definiert und damit der Zugriff auf Dateien und Ordner eingeschränkt werden. Des Weiteren sind auch die bei ownCloud in der kostenpflichtigen Version erhältlichen Module für Auditing/Logging und SSO/SAML Authentifizierung bei Nextcloud über den App Store freischaltbar.
Und wie sieht es mit der Performance von Nextcloud aus?
Was die Performance angeht, so möchte ich hier auf andere Tests verweisen. Dort zeigt sich allerdings, dass Nextcloud minimal schneller ist. Dieser Vorsprung könnte sich in der aktuellen Nextcloud Version 11 durch eine geringere Anzahl an Datenbank-Abfragen noch etwas ausgebaut haben. Auch im Bezug auf Sicherheit hat sich bei Nextcloud vor Kurzem etwas getan. Und wer sich an der Integration der Online-Office Anwendung Collabroa-Online versucht, der dürfte mit Nextcloud durch umfangreichere Dokumentation zur Einrichtung und der im App Store verfügbaren Collabora Online App wohl schneller zum Ziel finden als mit ownCloud.
Alles in Allem sind die Unterschiede eher marginal. Eingesessene ownCloud Nutzer werden es sich wahrscheinlich zwei mal überlegen, ob sich der Umstieg auf Nextcloud für sie lohnt. Für diejenigen, die neu auf dem Gebiet sind und vor der Entscheidung zwischen ownCloud und Nextcloud stehen, könnte das ein oder andere Feature das bei ownCloud nur in der Enterprise Edition enthalten ist aber dennoch interessant sein.
Und wenn Sie Nextcloud testen und natürlich auch produktiv einsetzen wollen, empfehlen wir die Nutzung von Nextcloud von den NETWAYS Web Services.

Gabriel Hartmann
Gabriel Hartmann
Systems Engineer

Gabriel hat 2016 als Auszubildender Fachinformatiker für Systemintegrator bei NETWAYS angefangen und 2019 die Ausbildung abgeschlossen. Als Mitglied des Web Services Teams kümmert er sich seither um viele technische Themen, die mit den NETWAYS Web Services und der Weiterentwicklung der Plattform zu tun haben. Aber auch im Support engagiert er sich, um den Kunden von NWS bei Fragen und Problemen zur Seite zu stehen.