Weekly Snap: Ruby on Rails, Git & Microsoft Exchange 2013

weekly snap24 – 28 March offered development tips on Git and Ruby on Rails, thoughts on upgrading to Microsoft Exchange 2013 and updates on tax law for business travel.
Eva started the week by counting 43 days to the OSDC with Michael Renner’s presentation, “PostgreSQL in 2013 – where we’re now, where we’re headed”.
On development, Eric showed how to leave specific files out of Git archives while Christoph got started with Ruby on Rails using Vagrant and Puppet.
Lastly, Martin upgraded our mail server to Microsoft Exchange 2013 and Vanessa shared an update to tax law on travel expenses.

Ruby On Rails lernen mit vagrant und puppet

Seit zwei Wochen bin jetzt dabei aus Hobby-Gründen Ruby on Rails zu lernen. Zum einen war ich Ruby-Neuling (außer den Bruchstücken die ich bisher in puppet benötigte) zum anderen kannte ich Rails auch nur vom hörensagen.

Ruby lernen:

Also brauchte ich als erstes mal Lernmaterialien, dafür habe ich zum einen das Railsbuch gefunden, das zwar Versionsmäßig etwas angegraut ist allerdings für mich gute Dienste leistet, zum anderen die Ruby-auf-Schienen Seite mit deren Hilfe ich mich in die Ruby-Grundlagen eingearbeitet habe.

Ruby ausprobieren:

Als nächstes braucht man eine Entwicklungsumgebung. Hierfür kann man entweder alle Entwicklungspakete wie ruby, rails, die ganzen gems, nodejs usw. auf seinem HostPC installieren, oder aber man nimmt vagrant her und hat eine transportable, abgegrenzte und reproduzierbare Umgebung.
Um das aufsetzen einer solchen Box auf das Mindestmaß an Arbeit zu beschränken gibt es das Rails-Dev-Box Projekt.
Vorausgesetzt man hat schon vagrant, virtualbox und git installiert sind die nächsten Schritte bis zur fertigen Box schnell erledigt.

# clonen des Rails-dev-Box Projekts
git clone https://github.com/rails/rails-dev-box.git
# wechsel in das Verzeichnis
cd rails-dev-box
# starte die Vagrant-Box, sollte die 32bit Ubuntu box noch nicht
# heruntergeladen worden sein, passiert das jetzt automatisch
vagrant up
# Wenn man im rails-dev-box Verzeichnis ist kann man sich problemlos per ssh verbinden.
vagrant ssh

Hat man schon ein rails Projekt begonnen, kann man es einfach nach rails-dev-box/rails kopieren und in der box die gems nachinstallieren.

vagrant ssh
# Das rails-dev-box Verzeichnis wird automatisch in /vagrant gemountet
cd /vagrant/rails
# alle gems werden nachinstalliert mit
bundle

Möchte man ein Neues Prokekt beginnen geht das auch

vagrant ssh
# Das rails-dev-box Verzeichnis wird automatisch in /vagrant gemountet
cd /vagrant/rails
# Hier erstellt man sein neues Projekt names "rails" mit
rails new rails

Jetzt hat man einen guten Einstieg ins Ruby-on-Rails lernen.
Zwei Empfehlungen aus dem rails-dev-box Projekt möchte euch nicht vorenthalten.
Man möchte am liebsten auf seinem Host entwickeln und nur in der Box testen. Auf dem Host hat man nämlich in der Regel die entsprechend angepasste IDE, ssh-keys usw. installiert.
Zum zweiten möchte man auch und besonders im Lernprozess git benutzen. Dann kann man nämlich, wenn man nach jedem lern-Schritt einen Commit macht, am ende den kompletten Lernprozess nochmal im Git nachvollziehen und hat evtl. sogar ein Nachschlage-/Spickwerk

Christoph Niemann
Christoph Niemann
Senior Consultant

Christoph hat bei uns im Bereich Managed Service begonnen und sich dort intensiv mit dem internen Monitoring auseinandergesetzt. Seit 2011 ist er nun im Consulting aktiv und unterstützt unsere Kunden vor Ort bei größeren Monitoring-Projekten und PERL-Developer-Hells.

Ruby Versionsverwaltung mit RVM

Aufgrund von aktuellen Warnungen einer Sicherheitslücke für die Skript-Sprache Ruby und dessen Framework Rails, möchten wir noch einmal die Versionsverwaltung von Ruby und dessen Gems mit RVM in Erinnerung rufen. Ich gehe daher jetzt nicht im Detail auf die Installation oder die Benutzung ein, sondern beschreibe eine einfache Möglichkeit, die Verwaltung und Pflege solcher Patches automatisiert durchführen zu lassen.
Denkbar ist dies z.B. mit Puppet, welches über Module für Ruby und RVM die Verwaltung übernimmt. Hier bildet sich die Abhängigkeit an die aktuelle oder eine bestimmt Version vom Ruby und den Gems. Update-Zyklen können bei jedem Lauf mit ausgeführt werden, welche bei Neuerungen einen Patch oder ein Update triggern. Somit können wichtige Patches über die Repos oder die Gems automatisch bei den Kontrollen des Puppets installiert werden.