Fully packed to reduce heating – OSMC 2016 – Tag 2

OSMC LogoDer gestrige Tag endete in lockerer Atmosphäre in der Indabahn, die wir nach ein paar Jahren am Flughafen wieder zur Abendlokation erkoren hatten, und für die Ausdauernden in Checkpoint Jenny, unserer üblichen Late-Lounge. Aufgrund unserer Rekordteilnehmerzahl gab es auf der Abendveranstaltung ein Running Buffet, so dass man einfach entspannt sitzen bleiben und sich unterhalten konnte und trotzdem gut mit Essen und Getränken versorgt wurde. Für weitere Unterhaltung war mit mehreren Roulette-Tischen gesorgt, an denen natürlich nicht um echtes Geld sondern um die Platzierung und damit den Preis für den ersten Platz gespielt wurde.
Trotz allem hatte Mario Mann volles Haus für den ersten Vortrag “Application Performance Management with Open-Source-Tooling” des Tages. Primär ging es um InspectIt welches Mario sowohl kommerziellen Tools gegenüberstellte als es auch in die Landschaft der “Open Source”-Monitoring-Tools einordnete. Auch hier drehte sich alles um Metriken, diesmal zur Erkennung von Anomalien in der Anwendungsperformance, und um die weiteren Daten um diese Anomalien richtig einzuordnen. Ein weiteres nettes Werkzeug, das ich aus dem Vortrag mitnehme ist WebPagetest.org.
Der “Engineer’s guide to Data Analysis” von Avishai Ish-Shalom spannte die Teilnehmer direkt ein um Problemanalyse auf Basis von Metriken zu betreiben. Ein paar der erlernten Lektionen: Durchschnittswerte sind nicht gut, die schlechtesten 5% (oder 1%) und möglichst nicht aggregierte Daten zeigen das Problem deutlicher. Aggregation ist nötig um die Daten speichern zu können, allerdings muss man im Vorfeld wissen wie man die Daten nutzen will um sie richtig zu aggregieren. Dies gilt auch für die graphischen Tools, die automatisch Daten zur Anzeige aggregieren.
“What’s Happening with OpenNMS” war der Update-Vortrag zu OpenNMS von David Hustace. Auch OpenNMS hat eine stetig wachsende Community und Feature-Liste, mit den üblichen Verdächtigen wie API und Grafana-/Elasticsearch-Integration. Die Integration von Backshift und R zur Darstellung von Graphen erlaubt eine richtige schöne Interaktion mit den Daten wie beispielsweise Live-Analyse und Vorhersage für Trends. Das neue BusinessProcess-Tool sieht auch sehr interessant aus, in der Icinga-Welt würde ich es als Mischung aus dem BusinessProcess Modul und NagVis bezeichnen. Allgemein kann man sagen viel Modernisierung hat in den letzten Monaten stattgefunden und wird es in den nächsten noch weiter tun.
Frisch gestärkt ging es nach dem Mittagessen weiter mit Thomas Niedermeier und “Hello Redfish, goodbye IPMI – The Future of Hardware Monitoring”. Nach einem Abriss warum man Remotemanagement einsetzen sollte und warum IPMI nicht mehr zeitgemäß ist, ging es um Redfish welches seit 2014 versucht eine moderne Lösung für diese Aufgabe darzustellen. Die Lösung basiert auf einer REST-API mit entsprechender Authentifizierung. Wer will kann also schon mit einem einfachen Browser-Plugin oder etwas python-Code arbeiten, die DMTF liefert allerdings sogar schon entsprechende einfache Tools. Es sieht also aus als könnte in naher Zukunft das IPMI-Protokoll zu Gunsten von Redfish abgeschaltet werden.
Nach seinem Vortrag fand dann auch gleich die übliche Hardware-Verlosung statt bei der Thomas-Krenn sich als Sponsor wie üblich nicht Lumpen gelassen hat und so durften drei Teilnehmer mit einer neuen Laptop-Tasche, SSD oder gar Mini-Computer nach Hause gehen. Ebenfalls wurde der Roulette-Gewinner der Abendveranstaltung mit einer smarten Waage beehrt, die man nach einer OSMC sicherlich gebrauchen kann.
Jan Doberstein mit “Take Care of your Logs” machte deutlich warum Logging wichtig ist und warum man Log-Events zentral sammeln sollte. Vom einfachen zentralen Syslog-Server über den Platzhirsch Elastic Stack ging es zu Graylog, welches einem gesamtheitlichen Ansatz folgt um Logs zu normalisieren und anzureichern um sie möglichst hilfreich zu präsentieren. Klarer Vorteil bei Graylog ist und bleibt die schöne Zugriffsteuerung auf die gesammelten Daten. Für Neugierige sei gesagt, dass die Open Beta der nächsten Version kurz vor der Veröffentlichung steht, die es noch flexibler machen wird.
“Software Development seen from a #yolo^Wdevop” von Jan Wagner aus dem Monitoring-Plugins-Projekt zeigte wie sich die Entwicklerwerkzeuge vom Texteditor zu heutigen Toolchains weiterentwickelt haben (inklusive YoloOps Bingo). Ich kann nur sagen ein schöner Einblick in das Projekt und eine nette Auswahl an Tools.
Ich fand es mal wieder eine sehr schöne und interessante Konferenz. Meinen Dank dafür an alle Speaker und Teilnehmer. Ich wünsche allen, die nicht zum Hackathon bleiben können, eine gute Heimfahrt und wir sehen nächstes Jahr am 21. bis 24. November wieder.
Bilder folgen!

Dirk Götz
Dirk Götz
Senior Consultant

Dirk ist Red Hat Spezialist und arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting für Icinga, Puppet, Ansible, Foreman und andere Systems-Management-Lösungen. Früher war er bei einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung als Senior Administrator beschäftigt und auch für die Ausbildung der Azubis verantwortlich wie nun bei NETWAYS.

OSDC 2016 – 8th year of glory

Time flies – 8 years Open Source Datacenter Conference (OSDC) already and now the 3rd time in lovely Berlin.
Kicking off with Dawn Foster’s keynote on Open Source – A job and an adventure gave an interesting insight into Open Source careers and living the spirit. As we do at NETWAYS since 1995 inviting everyone onto our journey and happily organising conferences for talks, chats & some drinks together.
And remember …


Next up was Kris talking about Another 7 tools for your #devops stack which is always fun to watch. I couldn’t decide whether to join him or go for Mike Elsmore on NoSQL is a lie … though Daniela approached me and said “go for Mike, it is funny”. And so it was in combination with the interesting technical questions asked.


Tough decisions already in the morning – we’re using CoreOS at NETWAYS too and so I could join Jonathan Bulle on rkt and Kubernetes: What’s new with Container Runtimes and Orchestration … or learning something new, moving away from Puppet and learn about Salt – A Scalable Systems Management Solution for Datacenters by Sebastian Meyer.
A pretty hard one also for the presenters as these talks ended right before lunch break – and as you might know already, food is always so delicious at OSDC.


Finding a place to chill after lunch (oh, it was delicious) should it now be What’s wrong with my Puppet? by Felix Frank or would I go for learning about some monitoring tasks with Hello Redfish, Goodbye IPMI – The Future of System Management in the Data Center with Werner Fischer. I guess I’m more with Puppet these days, less monitoring admin – and the live demo stuff somehow failed but nice to see David Schmitt helping out.


Ever since Elastic announced their Beats toolstack I wanted to learn more about it. I was pretty sad that I couldn’t join Elasticon earlier this year. So I was eagerly waiting for Monica Sarbu telling me more about Unifying Log Management and Metrics Monitoring with the Elastic Beats.


Having the Icinga stack in mind with open APIs and such, this shed interesting insights on how to further push integration with Elastic forward. Oh and I definitely need to learn Golang to hack my own beats based on the libbeat library.


Continuous Integration in Data Centers – Further 3 Years Later with Michael Prokop sounded interesting as well, especially when it comes to Jenkins and Docker integration. Luckily all talks are recorded and made available later in the conference archive so I decided to go for Elastic Beats this time.


Martin Schütte gave interesting insights into Terraform: Config Management for Cloud Services. This tool fits into the devops stack HashiCorp has been building over the last years, including Vagrant, Atlas and Otto. MySQL clusters are overly complicated in my (developer) opinion so I didn’t go for MySQL-Server in Teamwork – Replication and Galera Cluster presented by Jörg Brühe. Again one for the archive watchers 🙂


ChatOps is becoming more important these days. I’ve already seen Martin’s great talk at Icinga Camp Berlin earlier this year – especially his live demo talking to the Icinga 2 API which makes me a proud developer. ChatOps – Collaborative Communication (or: You cannot not communicate) is definitely something everyone needs to consider and play around with. Especially when it is Open Source.


Heading over from Austria left behind my DNS related past though I’m trying to keep with it. Especially since Jan-Piet is talking about DNS for Developers aka “Everything is a freaky DNS problem” 😉

Evening event

Now that we’ve learnt and discussed so much on the first day we are ready for the evening event. This time it located at Umspannwerk Ost which looks nice indeed. Looking forward to delicious food again and later on, some G&T with the OSDC gang 🙂

Michael Friedrich
Michael Friedrich
Senior Developer

Michael ist seit vielen Jahren Icinga-Entwickler und hat sich Ende 2012 in das Abenteuer NETWAYS gewagt. Ein Umzug von Wien nach Nürnberg mit der Vorliebe, österreichische Köstlichkeiten zu importieren - so mancher Kollege verzweifelt an den süchtig machenden Dragee-Keksi und der Linzer Torte. Oder schlicht am österreichischen Dialekt der gerne mit Thomas im Büro intensiviert wird ("Jo eh."). Wenn sich Michael mal nicht in der Community helfend meldet, arbeitet er am nächsten LEGO-Projekt oder geniesst...