SensDesk Portal offiziell gestartet

SensDesk-logo_250In meinem Blogpost Ende Mai ist immer mal wieder ein Wort zum SensDesk Portal gefallen – HW group hat nun die Testphase offiziell beendet und das SensDesk Portal auf eine Produktivumgebung umgestellt. SensDesk ist eine Art Cloud Anwendung, mit der alle Push-fähigen Geräte von HW group in einer zentralen Übersicht dargestellt und ausgewertet werden können. Der Vorteil: Für eine Überwachung der Messwerte muss keine VPN Verbindung aufgebaut werden. Auch das Unternehmensnetzwerk wird nach außen hin nicht geöffnet und bleibt so vor Angriffen besser geschützt. Damit sich Ihre Geräte am Portal anmelden können, brauchen im Wesentlichen auch keine Firewall Einstellungen geändert werden.
Was SensDesk ist und was es kann
SensDesk ist ein Monitoring Portal für HW group Produkte. Es benötigt keine Lizenzen und ist komplett kostenfrei. Das SensDesk Portal richtet sich primär an Kunden mit kleinen Umgebungen oder ohne eigenes Monitoringsystem. Die Einrichtung ist denkbar einfach:

  • Account bei SensDesk anlegen
  • Push Device Password aus den Usereinstellungen kopieren
  • Push Device Password auf allen zu überwachenden Geräten eingeben
  • Messwerte auf dem SensDesk Dashboard bestaunen

SensDesk-free-portal_DashboardSensDesk ist auch optimal für Kunden, die viele Messpunkte in einer zentralen Übersicht im Auge behalten wollen. Pro Account sind maximal 10 Messgeräte zugelassen, bei den Sensoren gibt es keine Beschränkungen. SensDesk funktioniert nur mit Geräten von HW group, welche das HWg-Push Protokoll sprechen. Überwacht werden kann so ziemlich alles wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Gas, Rauch, Licht, Zutritt, Wasser uvm.
Natürlich kann das Portal auch bei Schwellwertüberschreitungen E-Mails versenden – ein SMS Versand ist durch die Anschaffung des HWg-SMS-GW2 zentral für alle Geräte möglich.
Damit die Übersicht leicht fällt hier einmal eine Liste der kompatiblen Geräte:

Wenn ein Gerät für 30 Minuten nicht erreichbar ist (z. B. wegen Stromausfall, Ausfall der Internetverbindung) – schickt das SensDesk Portal automatisch eine Meldung an die hinterlegten Notfallkontakte.
Detailliertere Informationen zu SensDesk stellen wir auch auf unserer Website bereit.
Fragen? Nicht mehr lang – einfach mit uns Kontakt aufnehmen

Georg Mimietz
Georg Mimietz
Lead Senior Systems Engineer

Georg kam im April 2009 zu NETWAYS, um seine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration zu machen. Nach einigen Jahren im Bereich Managed Services ist er in den Vertrieb gewechselt und kümmerte sich dort überwiegend um die Bereiche Shop und Managed Services. Seit 2015 ist er als Teamlead für den Support verantwortlich und kümmert sich um Kundenanfragen und die Ressourcenplanung. Darüber hinaus erledigt er in Nacht-und-Nebel-Aktionen Dinge, für die andere zwei Wochen brauchen.

Neu im NETWAYS-Online-Store: HWgroup Poseidon2 3266

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Und wieder gibt es ein neues Produkt im NETWAYS-Online Shop. Da inzwischen das HW group Poseidon 3266 nicht mehr erhältlich ist, haben wir nun auch ganz frisch bei uns im Shop das HW group Poseidon2 3266.
Dies sieht nicht nur viel besser aus als sein Vorgänger, sondern kann auch noch viel mehr – die wichtigsten Änderungen einmal zusammengetragen:

  • robustes und kompaktes Vollmetallgehäuse (vorher Kunststoff)
  • Stromversorgung nun über Netzteil oder Industrieklemme (vorher nur Netzteil)
  • Stromversorgung für 2 Sensoren (z. B. Rauch) (neues Feature)
  • bis zu 8 Sensoren / 4 potentialfreie Kontakte (vorher max. 5 Sensoren)
  • Unterstützung von 1-Wire Uni Sensoren (neues Feature)
  • integrierter Datalogger bis 250 000 Einträge (neues Feature)
  • Anschluss an HWgroup SMS-Gateway (neues Feature)
  • 5 E-Mail Alarmkontakte (vorher 4)
  • Email via SMTP TLS (neu)
  • periodische E-Mail Reports (neu)
  • E-Mail Alarm Reminder (neu)
  • HWgroup Push-Protokoll für Sensdesk Portal, mehr Infos hier (neu)
  • Arbeitstemperatur (-35°C bis 85°C), vorher 0°C bis 65°C
  • Montage für Hutschiene, Rack oder normale Aufstellung geeignet

Mehr Informationen, noch mehr Bilder, Preise und sogar eine Online-Demo gibt es auf der Produktseite!
Fragen zum Produkt? Beratung gewünscht? Sehr gerne!

Georg Mimietz
Georg Mimietz
Lead Senior Systems Engineer

Georg kam im April 2009 zu NETWAYS, um seine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration zu machen. Nach einigen Jahren im Bereich Managed Services ist er in den Vertrieb gewechselt und kümmerte sich dort überwiegend um die Bereiche Shop und Managed Services. Seit 2015 ist er als Teamlead für den Support verantwortlich und kümmert sich um Kundenanfragen und die Ressourcenplanung. Darüber hinaus erledigt er in Nacht-und-Nebel-Aktionen Dinge, für die andere zwei Wochen brauchen.

Nagios Benachrichtigungen per iPhone Push

Eigentlich hatte ich letzte Woche ja geschrieben, dass ich mich in dieser Woche mit SMS Benachrichtigungen beschäftigen will. Weil aber das Growl Thema von letzter Woche so gut ankam, werde ich lieber nochmal bei Growl nachlegen. Und das SMS Thema hat auch noch Zeit bis nächste Woche.
Mit iPhone OS 3.0 hat Apple ja nun endlich die Möglichkeit implementiert sogenannte Push Benachrichtigungen in realtime an ein iPhone zu versenden. Mit dieser Technik bietet sich nun ein einfacher und vor allem auch kostengünstiger Weg, das ganze auch für Nagios Benachrichtigungen zu verwenden. Zur technischen Implementierung gibt es Prowl, was so viel ist wie ein Growl Client für das iPhone. Das hatte ich ja letzte Woche vorgestellt um Benachrichtigungen von Nagios in realtime am Mac anzuzeigen. Diese Woche werden wir nun genau diese Growl Benachrichtigungen weiter an das iPhone pushen.
IMG_0287Gegenüber einer SMS hat Prowl vor allem einen klaren Vorteil bei den Kosten. Denn nach dem Kauf der iPhone App für aktuell 2,39 EUR, fallen keine weiteren Kosten an. Während eine SMS ja jedes mal beim Versenden etwas kostet. Im Vergleich zur ebenfalls kostenlosen eMail hat die Push Notification außerdem einen Geschwindigkeitsvorteil. Und zusätzlich bietet Prowl eine Historie aller Meldungen der letzten 30 Tage.
Interessant ist auch das Zusammenspiel mit dem Mac: Man kann Growl so einstellen. dass es nur dann Benachrichtigungen auf das iPhone weiterleitet, wenn der Rechner gerade im idle Mode ist oder diese Nachrichten eine bestimmte Mindestpriorität haben.
IMG_0286Wenn Ihr also nun überzeugt seit, sind folgende Schritte notwendig um sich Nagios Meldungen an das iPhone pushen zu lassen:

  1. Zuerst muss Growl eingerichtet sein und der Nagios Server seine Benachrichtigungen an einen Mac senden. Eine entsprechende Anleitung hatte ich letzte Woche hier gepostet.
  2. Melden Sie sich bei Prowl an und erstellen Sie sich unter Register einen Account. Durch diesen Service werden später die Benachrichtigungen an das iPhone versendet.
  3. Downloaden und installieren Sie das Growl Plugin. Nach dem Download das Zip-File entpacken und auf die Datei “Prowl.growlView” doppelklicken.
  4. Anschliessend werden Sie gefragt, ob Sie das Plugin gleich konfigurieren wollen, beantworten Sie die Frage mit Ja. Auf der Konfigurationsseite des Plugins geben Sie Ihre Prowl Accountdaten aus Schritt 2 an und klicken Sie Verify. Die anderen Optionen können Sie beispielsweise so angeben:
    prowl_growl_preferences
  5. Zuletzt muss nur noch auf Ihrem iPhone die Prowl Applikation installiert und konfiguriert werden. Mit diesem Link gelangen Sie direkt in den Appstore, wo Sie den Prowl Client für aktuell 2,39 EUR kaufen können. Danach fallen übrigens keine Kosten mehr an, d.h. der Versand der eigentlichen Nachrichten ist im Gegensatz zu SMS kostenlos. Nach der Installation starten Sie die Applikation und geben dort ebenfalls Ihren Prowl Usernamen und Ihr Passwort ein.
  6. Damit ist die Einrichtung fertig. Wie schon bei Growl, können Sie auch Prowl manuell testen, indem Sie auf dem Nagios Server folgendes eingeben:
    # ./grotify -H IP_Adresse_Mac -a Nagios -p Passwort -t "Nagios Notification" -m "Testalert"

Viel Spass mit den gepushten Benachrichtigungen. Nächste Woche geht es dann aber wirklich um SMS, insbesondere den einfachsten, schnellsten und vor allem kostengünstigsten Weg SMS Benachrichtigungen zu implementieren.

Julian Hein
Julian Hein
Executive Chairman

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.