Mac sperren mit Automator Actions

In diesem Beitrag möchte ich einen kurzen Kniff am Mac zeigen, der es einfacher macht, den Rechner zu sperren. Es gibt dafür auch Tools wie Alfred, mit der etwas ähnliches problemlos zu konfigurieren ist. Wer die zusätzlichen Funktionen solcher Tools nicht benötigt oder einfach kein weiteres Tools installieren will, kann das auch mit Bordmitteln bewerkstelligen.
Grundlage des ganzen ist folgender bash-Befehl. Dieser logged den aktuell angemeldeten User aus dem System aus.

/System/Library/CoreServices/Menu\ Extras/User.menu/Contents/Resources/CGSession -suspend

Automator-App erstellen

So, was hat es nun mit dem Automator auf sich? Zunächst starten wir die App. Für diejenigen, denen die Anwendung noch nie aufgefallen ist: Sie befindet sich im Programme-Ordner.
Nun wählen wir Neues Dokument und wählen im nächsten Fenster Programm.
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Daraufhin werden einem die einzelnen Aktionen präsentiert, die Automator vom Betriebsystem bzw. anderen Applikationen zur Verfügung gestellt werden. In unserem Fall wählen wir aus der Liste die Aktion Shell-Skript ausführen und ziehen es in den rechten Bereich.
In das Textfeld Fügen wir nun einfach unser Shell Skript ein. Um zu testen, ob alles richtig läuft, können wir rechts oben auf den Button Ausführen klicken. Dadurch wird die Aktion ausgeführt.
Nun exportieren wir das Skript noch als App. Dazu wählen wir Ablage > Exportieren …, vergeben einen aussagekräftigen Namen und wählen einen Speicherort (in der Regel den Programme-Ordner).

Bildschirmfoto 2016-07-28 um 11.25.42

Einfach per ⌘ + Leertaste mit Spotlight nach dem Namen, unter dem die Aktion gespeichert wurde suchen


Nun kann das Programm einfach über den Finder aufgerufen werden. Schneller geht es natürlich mit der Spotlight-Suche.

Das Auge isst mit

Das Automator-Icon für die Anwendung ist zwar schön, leider nicht allzu aussagekräftig. Also wollen wir zuguterletzt der Sperren App auch noch ein Icon spendieren.
Mit einer kurzen Suche in der Suchmaschine der Wahl finden wir ein passendes Icons Symbol (macOS benötigt .icns Dateien, eine Bilddatei reicht leider nicht aus).
Wir suchen unser Programm im Finder und öffnen mit ⌘ + i das Infos Fenster. Um das Icons zuzuweisen ziehen wir die .icns Datei auf das Symbol.
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Florian Strohmaier
Florian Strohmaier
UX Designer

Mit seinen Spezialgebieten UI-Konzeption, Prototyping und Frontendentwicklung unterstützt Florian das Dev-Team bei NETWAYS. Trotz seines Design-Backgrounds fühlt er sich auch in der Technik zuhause. Gerade die Kombination aus beidem hat für ihn einen besonderen Reiz.

Freedom – Temporarily disable your Mac's network

freedom128
Freedom is a small, but very handy application for the Mac. The tool disables network connectivity for up to eight hours. This gives you more productive time, free of all distractions from the Internet, like Email, Twitter or Blogs. To start using Freedom you just set how many minutes you want to disable networking and click OK. After that period, Freedom re-enables connectivity. There is no way, except rebooting your system, to restore networking earlier than set. The tool is freeware, but the author asks for a small donation to fund ongoing development.

Julian Hein
Julian Hein
Executive Chairman

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.

Größere Monitore bedeuten (manchmal) mehr Produktivität

Eine Studie der Universität von Utah hat herausgefunden, dass ein größerer Monitor mehr Produktivität bedeutet. Im Vergleich mit einem 18″ Monitor waren die Testpersonen mit einem 20″ Monitor rund 44% und mit einem 24″ Monitor rund 52% schneller. Die Testaufgaben bestanden in der Bearbeitung von Dokumenten und dem Kopieren vom Zahlen zwischen verschiedenen Spreadsheets. Allerdings gibt es eine Obergrenze, denn bei der Benutzung eines 26″ Monitors ging die Geschwindigkeit bei der Bearbeitung der zufällig ausgewählten Aufgabe dann sogar wieder etwas zurück. Als Fazit hat die Studie ermittelt, dass sich mit einem größeren Monitor pro Tag theoretisch bis zu 2,5 Stunden Zeit einsparen lassen würden.
Das ist doch mal ein tolles Argument, mit dem Sie Ihrem Controller die Anschaffung neuer Monitore schmackhaft machen können. Wobei der dann kontern könnte, dass die Studie von NEC – also einem Monitorhersteller – finanziert wurde. Dazu kommt, dass sich diese Zeitersparnis nur dann ergibt, wenn man auch die passenden Aufgaben, also Dokumentenbearbeitung, Grafik oder Tabellenkalkulationen zu machen hat. Chatten, Terminalsessions mit 80 Zeichen pro Zeile oder das Lesen von Newsgroups werden wohl kaum vom größeren Bildschirm profitieren. Im Gegenteil, ein paar Minuten ICQ jeden Tag werfen einen sicher gleich wieder auf das Produktivitätslevel eines 8 Zoll Bernsteinmonitors zurück.

Julian Hein
Julian Hein
Executive Chairman

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.