Icinga 2.6-Preview

Nächste Woche am Dienstag planen wir Icinga 2.6 zu releasen, quasi als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk. Im Gegensatz zu den vorhergehenden “großen” 2.x-Releases haben wir den Fokus diesmal nicht auf neue Features, sondern auf Bugfixes gesetzt.
Insbesondere haben wir etliche Bugs gefixt, die Notifications und den Cluster betreffen. So gibt es beispielsweise bis einschließlich Icinga 2.5.4 Bugs, die dafür sorgen, dass unter bestimmten Umständen Notifications fälschlicherweise versendet werden oder beim Synchronisieren des Clusters Objekte nicht richtig angelegt werden. Außerdem haben wir eine Reihe von Crashes gefixt, die wir mit Unterstützung unserer Kunden analysieren konnten.
Des Weiteren verwenden wir nun auch ausgewählte C++11-Features, um langfristig die Wartbarkeit des Projekts zu erhöhen. So sind in Icinga 2 nun z.B. range-based for loops “erlaubt”, die wir anstatt von BOOST_FOREACH verwenden. An ausgewählten Stellen verwenden wir auch das neue “auto”-Keyword, um Variablendeklarationen zu vereinfachen.
Zusätzlich haben wir das im Installer integrierte NSClient++-Paket auf die aktuelle Version (0.5.0) erneuert und für den Windows-Installer eingebaut, dass der Benutzer konfiguriert werden kann, mit dem Icinga gestartet wird.
NSClient++ bietet seit Version 0.5.0 eine eigene REST-API, die wir zwar in der 2.6 noch nicht verwenden, aber bereits zum Ausprobieren von Commands sehr hilfreich ist:

Die Dokumentation ist nun an einigen Stellen deutlich ausführlicher und einfacher zu lesen: So wurde beispielsweise die Liste der globalen Funktionen in ein eigenes Kapitel umgewandelt.
Dank der Icinga-Community haben wir etliche Patches für die ITL integrieren können, die entweder neue CheckCommand-Definitionen liefern oder bereits vorhandene Commands erweitern. Für Kundenprojekte haben wir zudem selbst auch einige ITL-Erweiterungen eingebaut.
Um in absehbarer Zeit SELinux vollständig unterstützen zu können, verwendet Icinga 2.6 nun einen separaten Prozess, um Plugin-Checks zu starten. Dies ist notwendig, um genau steuern zu können, welche File-Deskriptoren an den Child-Prozess weitergegeben werden.

Weekly Snap: Windows 8.x, Puppet & Verbosy

weekly snap30 December – 3 January started a new year with tips on Puppet, Mac and Windows, as well as a presentation on Verbosy.
Eva ended 2013 at 99 days to the OSDC 2014, sharing Eric’s talk on “Configuration Management with Verbosy”.
Bernd then discovered signature capturing on Mac’s Preview, while Christian started a new blog thread on Windows 8.x.
Lastly, Lennart offered his tip on Puppet iteration to create defined resources.

Unterschriften am Mac mit Preview

Es gibt immer wieder gute Gründe ein digitales Dokument mit der eigenen Unterschrift zu versehen. Sei es der “persönliche” Touch oder auch die Notwendigkeit ein offizielles Dokument mit dem eigenen Gekringel zu versehen. Hat man gerade kein Grafik-Tablet zur Hand, muss dann die Unterschrift von Papier gescannt, freigestellt und als Bild eingefügt werden. Gestern habe ich durch Zufall rausgefunden dass die Apple Vorschau/Preview bereits das notwendige Feature mitbringt, um die Unterschrift direkt über Facetime einzulesen und in ein PDF zu integrieren.
Der entsprechende Dialog kann entweder über Einstellungen -> Signaturen oder die Toolbar erreicht werden.

signatur1

Anschließend einfach die eigene Unterschrift auf ein Blatt Papier schreiben und an der unteren Zeile ausrichten. Wer die Unterschrift über das PDF hinaus verwenden will, kann das Ding natürlich als PNG, JPG oder whatever exportieren und dann zurechtschneiden.

signatur2

Wie ich gerade festgestellte habe wurde über das Thema zwar schon tausendfach gebloggt, aber ich hatte es bisher noch nicht gewusst und wollte es deshalb mit Euch teilen.

Bernd Erk
Bernd Erk
CEO

Bernd ist Geschäftsführer der NETWAYS Gruppe und verantwortet die Strategie und das Tagesgeschäft. Bei NETWAYS kümmert er sich eigentlich um alles, was andere nicht machen wollen oder können (meistens eher wollen). Darüber hinaus startet er das wöchentliche Lexware-Backup und investiert seine ganze Energie in den Rest der Truppe und versucht für kollektives Glück zu sorgen. In seiner Freizeit macht er mit sinnlosen Ideen seine Frau verrückt und verbündet sich dafür mit seinem Sohn.