Weekly Snap: Heat Relief for Notebooks & Offices plus Plugin Tips

20 – 24 August offered relief for the office and the notebook in the summer heat, as well as some advice from Icinga users and plugin writers.
Eva began the week by counting 58 days down to the OSMC with Holger Daasch’s presentation on “Icinga Monitoring at Deutsche Welle”.
Following on the Icinga theme, Markus gave his verdict on how not to write an Icinga plugin and Birger updated us on his sabbatical paper work for an Australian work visa.
As temperatures soared, Alexander researched ways to keep notebooks cool while Achim took refuge in federal regulations on occupational health and safety for days above 26°c … and some office-sponsored ice cream.

Hilfe, mein Notebook brennt!

Der ein oder andere wird es kennen: draußen scheint die Sonne, die Zimmertemperatur gleicht sich der Außentemperatur an und das eigene Notebook wird unter Last langsam aber sicher heißer als es einem selbst lieb ist. Wer dann noch rechenintensive Anwendungen ausführt, wird schnell einen Schwund an Leistung feststellen, denn nahezu jede handelsübliche CPU drosselt sich zu ihrem eigenen Schutz ab einer bestimmten Temperatur nach unten (heat Throttling). So ist bei den heutigen Intel i-Prozesorreihe vom Werk aus die Temperaturgrenze bei 85 Grad angesetzt. Wenn dann auch noch die Umgebungstemperatur um die 30 Grad liegt, ist bereits im Idle-Zustand schnell über die Hälfte dieser Grenztemperatur erreicht. Doch wie kann man jetzt dafür sorgen, dass auch bei so einem tollen Wetter die volle Leistung des Notebooks gewährleistet wird?

  • Automatische Übertaktung deaktivieren/verhindern! Viele der heutigen Prozessoren übertakten sich selbst, sobald sie eine hohe Auslastung erreichen. Damit soll “kurzzeitig” mehr Leistung zur Verfügung gestellt werden. Allerdings steigt durch dieses Feature die Temperatur noch schneller auf ein kritisches Level, was bei fehlender entsprechender Kühlung schneller zum Throttling führt. Bei Intel-Prozessoren nennt sich dieses Feature “Intel Turbo Boost”, bei AMD equivalent “AMD Turbo Core”. Da die Übertaktung üblicherweise bei einer hohen Auslastung (und da reicht es bereits wenn diese nur kurz auftritt), kann man sich unter Windows eines einfachen Tricks bedienen: Man limitiert unter den erweiterten Energieoptionen die maximale CPU-Auslastung auf einen niedrigeren Wert. Bereits eine Limitierung auf 95% verhindert größtenteils die Übertaktung bei kaum spürbarer niedrigerer und konstant bleibender Leistung. Unter Linux kann mithilfe des Pakets cpulimit die Auslastung von bestimmten Prozessen begrenzt werden. Dies ist allerdings kein Garant dafür, dass man damit die Übertaktung umgeht, denn es kommen noch andere Faktoren hinzu (Stichwort: Thermal Design Power). Wer auf der sicheren Seite sein möchte kann üblicherweise die automatische Übertaktung im BIOS des Systems deaktivieren.
  • Wärmeleitpaste auswechseln! Die Wärmeleitpaste ist eine nicht zu unterschätzende Komponente eines jeden Rechners. Besonders bei langer intensiver Nutzung lässt die Leitfähigkeit dieser nach und sorgt so für höhere Kerntemperaturen. Wer also das auseinander schrauben seines Notebooks nicht fürchtet, sollte ein Auswechseln der Paste in Betracht ziehen (da häufig auch die der Hersteller ihre Mängel hat). Richtig durchgeführt können so bis zu 10 Grad eingespart werden. Ich selbst habe die Arctic Cooling MX-4 verwendet und kann diese weiterempfehlen. Durch den erhöhten Silberanteil ist diese etwas langlebiger als beispielsweise das MX-2. Aber auch andere größere Marken haben ihre Vorteile, wodurch man bei der Auswahl wenig falsch machen kann.
  • Für eine geeignete Unterlage sorgen! Viele Notebooks haben auf der Unterseite Lüftungsein- bzw ausgänge. Oft hilft bereits eine leichte Anhebung des Notebooks(z.b. mithilfe eines Buches), um so für eine bessere Luftzirkulation zu sorgen. Ansonsten gibt es auch sogenannte Coolpads, welche diese Aufgabe übernehmen und mit zusätzlichen Lüftern unterstützen. Empfehlenswert finde ich dabei das Cooler Master NotePal U2 bzw U3 (je nach Größe des Notebooks), da es komplett aus Aluminium besteht und bei Bedarf auch einfach als Schutzcase umfunktioniert werden kann.

Sollte das alles nicht ausreichen, um das Notebook kühler zu halten, hilft wohl nur noch der Kühlschrank während der rechenintensiven Zeiten. 😉

Performanceboost durch SSD im Notebook

Habe seit ein paar Wochen ein neues Dell Latitude E6500 im Einsatz, welches mit einer SSD-Platte ausgestattet ist.
Ich kann zwar nicht genau sagen, welchen Anteil das an der Gesamtperformance hat, aber der Unterschied zu meiner alten Möhre ist schon enorm. Etwas schnellerer Prozessor, Win7 statt Vista und 4GB RAM statt 2GB vorher, aber ich glaube, dass der Schub durch SSD am deutlichsten spürbar ist. Beim Leistungsindex ist die Platte auch mit 7,3 die am höchsten bewertete Komponente (Grafik 3,4), was auch immer das genau bedeutet.
Ich merk das aber schon deutlich beim Hoch- und Runterfahren, auch Ruhe- oder Standbymodus. Da bin ich früher erstmal nen Kaffee trinken gegangen, jetzt dauert das nur wenige Sekunden. Am längsten noch das Hochfahren mit ca. 25 Sekunden bis zur Anmeldung. Runterfahren 10 Sekunden. Standby 5-10 Sekunden.
Und auch die Applikationen wie z.B. Outlook. Das hat sonst auch ewig gedauert bis die da waren.
Jetzt: Anklicken, Zack und da. Und das ewige Gerappel von der Platte fällt auch weg 🙂
Also ich hab zwar keine Benchmarks gemacht, aber subjektiv ist das echt ne ganz andere Welt.
Mit 128 GB allerdings auch nicht allzu üppig bemessen, aber für den üblichen Officekram reicht das auch locker aus.
Kann ich wärmstens empfehlen.

Kein Strom im Zug

Unsere Kollegen aus dem Bereich Consulting sind relativ viel kreuz und quer in Deutschland unterwegs. Und auch ich im Vertrieb besuche viele Interessenten um sie von Nagios oder uns als Implementierungspartner zu überzeugen. Unsere Firmenpolicy für Dienstreisen besagt, dass wir mit der Bahn fahren, es sei denn es dauert deutlich länger als mit dem Auto oder Flugzeug. Denn Bahnfahren ist günstiger (mit Bahncard), besser für die Umwelt und man kann die Fahrzeit zum arbeiten nutzen. Sehr ärgerlich ist es aber dann, wenn man in einem der alten ICEs sitzt, die keine Stromanschlüsse haben. Auf der ICE-Fanpage kann man sich vorher informieren, in welchem ICE Typ man sitzen wird. Alle ab ICE2 haben einen Stromanschluß.
via Themenriff
Update: Leider ist die ICE-Fanpage inzwischen offline und außer einer Grafik dort nichts mehr zu sehen.

Julian Hein
Julian Hein
Executive Chairman

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.