NetApp FAS 3140 sucht neues Zuhause

Wir hätten da aktuell etwas abzugeben – unseren anspruchsvollen Kunden reicht die NetApp FAS 3140 leider nicht mehr und wir haben entsprechend mit starker Hardware nachgerüstet. Für ein mittelständisches Unternehmen bei dem der Storage langsam knapp wird, bieten wir hier aber eine optimale Lösung an.
Der Vorteil: leistungsstarke Hardware zum kleinen Preis. Wir stellen jetzt einmal 5.000 € netto in den Raum. Das ist viel zu wenig? Dann verraten Sie es niemanden und kommen Sie schnell vorbei. Zu teuer? Machen Sie uns doch ein Angebot, Sie erreichen uns am besten hier.
Aber einmal von vorn; was wird überhaupt angeboten:

  1. NetApp FAS 3140 mit 2×256 PAM-Karten
  2. 1 x Shelf DS14 MK2 mit 14 x 1TB (Hitachi HUA721010KLA330 7200 U/Min)
  3. 3x Shelf DS14 MK4 mit je 14 x 450 GB (Seagate ST3450856FC 15000 U/Min)
  4. 1x Shelf DS14 MK4 mit 14x 450 GB (Hitachi HUS156045VLF400 15000 U/Min)
  5. Rack-Montagematerial, Glasfaserkabel usw.

Das sind brutto fast 40TB feinster High-Performance Storage.
Am liebsten ist uns die Abholung bei uns im Büro – wir helfen auch beim Verladen. Alternativ können wir uns auch gerne mit einer Spedition Ihrer Wahl in Verbindung setzen um die Ware sicher zu Ihnen zu bringen.
Zustand: Hardware ist frei von äußerlichen Schäden. Betrieb erfolgte in nahezu staubfreier Umgebung. Es sind keine Verladeschäden zu erkennen. Alle technischen Komponenten liefen bis zuletzt ohne Ausfälle. (Nachtrag: vermutlich ist eine Platte defekt, dafür geben wir eine Flasche Bier dazu ;))

Wichtig, weil es einfach dazu gehört: Diese Hardware wird nicht an Verbraucher verkauft. Die Sachmängelhaftung wird ausgeschlossen. Die Speditionskosten sind vom Käufer zu tragen. Mit dem Versand der Ware erhalten Sie eine Rechnung auf Ihr Unternehmen inkl. ausgewiesener Umsatzsteuer. Lizenzen und Support sind kein Bestandteil des Angebotes, aber möglicher Weise noch vorhanden.

Georg Mimietz
Georg Mimietz
Lead Senior Systems Engineer

Georg kam im April 2009 zu NETWAYS, um seine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration zu machen. Nach einigen Jahren im Bereich Managed Services ist er in den Vertrieb gewechselt und kümmerte sich dort überwiegend um die Bereiche Shop und Managed Services. Seit 2015 ist er als Teamlead für den Support verantwortlich und kümmert sich um Kundenanfragen und die Ressourcenplanung. Darüber hinaus erledigt er in Nacht-und-Nebel-Aktionen Dinge, für die andere zwei Wochen brauchen.

Cubietruck ( Entertainment in 1080p )

Was macht der Netways-Mitarbeiter, wenn er abends nach Hause kommt?
Er schaltet sein Entertainment-System ein und legt klassische Musik auf …
… Klassik? Nein nicht wirklich, das mit dem Entertainment System ist allerdings wahr.
Ich möchte euch hier etwas über mein Entertainment-System berichten, dem Cubietruck, einem leistungsfähigen Ersatz für den RaspberryPi.
cubietruck-hand
Zudem haben Netways-Mitarbeiter unter anderem noch andere Anforderungen an solch ein Spielzeug. 🙂 Hier mal einige mögliche Anwendungsthemen:

  • als MPI Cluster ( ja so Verrückte gibt es auch hier bei Netways 😉 )
  • als WLAN AP ( oder Bluetooth FileShare )
  • als Network Monitoring TAP ( für die Traffic Analyse im heimischen Netzwerk – aber auch in Firmennetzen ganz hilfreich )
  • als NAS ( mit Samba und NFS als Shared-Storage für Backup von Fotos, Dokumenten etc. … )
  • als Mobile Computer ( zum Surfen, Schreiben, Programmieren sogar mit dem heimischen Fernseher )
  • als Computer zum Lernen ( für die Kleinen aber auch ganz Großen )
  • als Home Entertainment-System ( mit KODI ehemals XBMC, wahrscheinlich das, was sich viele als Ersatz oder gar Ergänzung zu einer Set-Top Box wünschen )

Mit der Installation von Ajenti oder einer der anderen WebGUI’s ( OpenPanel, Webmin ) ist es möglich das Gerät vollständig über ein Webinterface zu steuern, in Kombination mit OwnCloud und MySQL/MariaDB ist das System eine vollwertige CloudSharing Lösung.
Auch LXDE oder gar XFCE stressen die Allwinner A20 CPU nicht sonderlich. Somit ist das System auch als Lerncomputer für die Kids ganz gut geeignet (es muss nicht immer teure Hardware sein) .
Die Bastler unter euch haben bestimmt auch ganz exotische Vorstellungen bzgl. Networking. So ist es möglich, den Cubietruck auch als WLAN AP einzusetzten. Entweder händisch mit OpenWRT oder auch ganz bequem über die WebGUI mit DD-WRT. Die ganz Pfiffigen unter euch basteln sich das Ganze auf Basis der verfügbaren Distributionen in wenigen Minuten selber zusammen.
cubietruck-case
Viele von euch haben dieses System vermutlich bereits für sich erkannt, und Fragen sich bestimmt „Warum berichtet er uns hier den über ein Gerät das bereits ca. ein halbes Jahr alt ist?“, und die Antwort ist „Kinderkrankheiten“, jedes System bzw. OS ist in der Phase seiner Entwicklung noch recht verbugged, das betraf auch das Cubieboard3. Der Cubietruck ist momentan der beste Ersatz für den RaspberryPi, wenn es um Leistung und Ausstattung geht.
Hier mal die Hardware Ausstattung des Cubieboard3 ( aka Cubietruck ):

  • AllWinnerTech SOC A20 ARM® Cortex™-A7 Dual-Core ARM®
  • 2GB RAM DDR3
  • VGA & DVI 1080P
  • 10/100/1000Mbit Ethernet
  • Wifi+BT ( in einem Chip )
  • SATA 2.0 Port für 1.8/2.5′ HDDs ( auch 3.5′ HDDs sind möglich brauchen allerdings einen externen Strom Anschluss )
  • MicroSDHC Slot sowie NAND 4GB ( mit vorinstalliertem Android )
  • 2 x USB 2.0
  • 1 x Infrarot
  • 1 x 3.5 klinke
  • 1 x LED ( diese könnt Ihr auch selber ansteuern )
  • 1 x SPDIF
  • 1 x Power DC5V@2.5A ( ein altes Smartphone USB-Ladegrät reicht hier aus )
  • 1 x 54 Pin
  • 1 x JTAG & UART over USB
  • Board Abmessung 11 x 8 cm
  • mitgeliefert werden Plexiglass und Schrauben ( als Provisorisches Gehäuse ganz nett anzusehen )

cubietruck-overview
Die folgenden Links könnten für den Einstieg ganz Hilfreich sein.

Sonstiges:

 

Wem DAS nicht genug ist, der nimmt ein NAS – DroboShare.

Mit meiner externen Festplatte war ich schon eine ganze Weile nicht mehr glücklich. Groß genug war sie schon, aber ich hab mich nicht wohl gefühlt ihr meine Daten ohne Netz und doppelten Boden anzuvertrauen. Ausserdem sollte Time Machine vom MacBook aus auch funktionieren wenn der Mini an dem die Platte hing schlief. Also sollte ein Network Attached Storage (NAS) her. Die Time Capsule wäre nicht schlecht. Aber bitte mit mehr Sicherheit.
Ich habe mir Drobo und DroboShare gegönnt. Das Konzept – einfach SATA Platten beliebiger Größe für BeyondRAID einzusetzen und die “absolutely plug and play experience” wollte ich haben.
Und was soll ich sagen: It just works!
Man kann Drobo direkt an den Computer hängen und wie eine normale externe Platte als Direct Attached Storage (DAS) nutzen oder via DroboShare bis zu zwei Drobos zum Network Attached Storage (NAS) machen. Das alles ist absolut Zeroconf oder, wenn einem nach Basteln zumute ist, durch das Linux auf der DroboShare auch beliebig erweiterbar… (mehr …)