Weitere OSDC Vorträge online

Gerade haben wir ein einige neue Vorträge ins das Konferenzprogramm der Open Source Data Center Conference (OSDC) aufgenommen:
grml – das Schweizer Taschenmesser der Linux-Notfallsysteme
grml ist ein Debian-basiertes Live-System für Systemadministratoren. Dank Unterstützung von Hardware von namhaften Server-Herstellern bis hin zu Desktopsystemen, Support für LVM und RAID sowie einer Vielzahl an Software-Paketen eignet sich grml hervorragend als Rettungssystem in Worst Case Szenarien. In Rechenzentren findet grml besonders aufgrund der von Haus aus mitgebrachten PXE-Fähigkeiten Anwendung. Für maximale Flexibilität gibt es grml in drei verschiedenen Größen: grml (~700MB), grml-medium (~200MB) und grml-small (~80MB), jeweils in der 32bit- wie auch einer 64bit-Variante. Im Vortrag sollen die Vorzüge des grml-Live-Systems, Anwendungsfälle aus der Praxis (Booten via PXE, USB bzw. Remote-Karte [iLO, RSA, etc], Bootstrapping von Debian und viele weitere) sowie Möglichkeiten zur Individualisierung des Live-Systems vorgestellt werden.
Open Source und Enterprise: Der Versuch einer Annäherung
Was unterscheidet Hobby-Projekte von jener Software, die im professionellen Umfeld eingesetzt wird? Wie kann man den Sprung von Works-For-Me zum Produktiveinsatz schaffen? Worauf muss man achten, welche Fehler gilt es zu vermeiden und und welche Geschäftsmodelle gibt es mit Open-Source?
Loadbalancing mit Linux Virtual Server
Linux Virtual Server (LVS) ist ein Bestandteil des Linuxkernels, mit dem sich sehr einfach Loadbalancer realisieren lassen. Die Erweiterungen existieren im Kernel schon seit vielen Jahren. Durch kleine, zusätzliche Open-Source-Tools lassen sich mehrere Rechner je nach Applikationsstatus zu einem großen, virtuellen Rechnerverbund zusammenfassen. LVS arbeitet vollständig transparent und ermöglicht es dynamisch die Leistung einer Applikation durch Hinzufügen eines neuen Clusternodes zu erweitern. Dieser Vortrag stellt die technischen Grundlagen des Loadbalancing vor und gibt einen Überblick was mit dem Linux-Kernel alles machbar ist. Darüber hinaus werden zwei kleine Tools präsentiert, mit dem eine automatische Überwachung und die Möglichkeit einer Ausfallsicherheit realisiert werden kann.
Die anderen, bisher geplanten Vorträge sind:

  • Automatische Installationen und Change-Management mit FAI
  • Clustered Samba
  • syslog-ng 3.0, opening new possibilities
  • Managing growth – How I learned to love the message queue.
  • MySQL Architecture and Performance in Large Scale Deployments
  • Performance-Analyse in großen Umgebungen mit collectd

Weitere Infos zum Konferenzprogramm finden Sie auf unseren Webseiten. Die Anmeldung hat inzwischen begonnen und bis zum 31. Januar 2009 können Sie sich noch zum Frühbucherpreis anmelden.

Julian Hein
Julian Hein
Executive Chairman

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.