Windows Key im Bios

Diese Ansicht hat fast ausgediehnt
Wir setzen bei unseren Lösungen für das Hosting zwar primär auf Open Source und Linux, aber ab und zu wird doch mal ein Windows Server für einen Kunden benötigt. Und da es seit einiger Zeit Änderungen an der Lizenz oder Install-Medium Mitgabe gab, wollen wir mit diesem Post auf die Besonderheiten in diesem Fall eingehen.
In den betreffenden Fällen (meist OEM Server) wird der Key im Bios hinterlegt und von Windows direkt ausgelesen. Gedanklich klingt dies alles gut und erspart sicher auch einigen Aufwand. Wer solch ein System aber besitzt, wird beim ersten Start und der Grundinstallation dann höflich auf die Generierung eines Recover-Mediums hingewiesen. Da man nicht ohne weiteres an den Key heran kommt oder im Fehlerfall keine CD/DVD mehr hat, raten wir jedem Nutzer/Admin dazu, diese Recover-Medien direkt nach der Grundinstallation anzulegen. Einige Vertreiber bestehen sogar darauf, bevor man das System nutzen kann.
Es sollte aber auch nicht vergessen werden, die Medien von Zeit zu Zeit einmal zu erneuern. Anhand der Größe wird oft ein USB Stick genutzt, und diese können ja auch mal Fehler haben. Soviel dazu für heute. Mögen Euch spätere Probleme damit erspart werden.

Papier zum Umgang mit der GPL in Firmen veröffentlicht

Das Software Freedom Law Center (SFLC) hat einen Guide zum Umgang mit der GPL veröffentlicht. Das Papier mit dem Titel “Practical Guide to GPL Compliance” erläutert die genauen Bediengungen der GPL und gibt Unternehmen praktische Hinweise, wie man sich lizenzkonform verhält und wie man am besten vorgeht, wenn man wegen eines Lizenzverstoßes angegengen wird. Das Software Freedom Law Center, das Open-Source-Projekten rechtlichen Beistand leistet, hat schon Unternehmen wegen Verstößen gegen die GPL verklagt. Insbesondere Netzausrüster sind immer wieder aufgefallen, weil sie Teile des Linux Codes in ihren Produkten verwendet hatten, ohne die Quelltexte zu veröffentlichen oder einen Hinweis auf die GPL zu geben.

Julian Hein
Julian Hein
Executive Chairman

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.

Wichtige Hinweise zur Lizenzierung von Microsoft Software

Microsoft hat im letzten Jahr mit der Einführung eines neuen Models im Bereich der Volumen- und Firmenlizenzen begonnen. Dieses neue Lizenzmodel wird zur Zeit in mehreren Übergangsphasen eingeführt.
Dabei ist der 31.07.2002 ein sehr wichtiges Datum:
1. Bei Bestellungen bis zu diesem Termin können bestehende Lizenzen von Altprodukten wie Windows NT, 2000 oder Office 97 noch kostengünstig in aktuelle Produkte umgewandelt werden können. Nach diesem Termin wird es keine Updates mehr geben, sondern nur noch eine Versicherung, die dem Lizenznehmer das Recht gibt immer die neueste Version benutzen zu dürfen. Diese Software Assurance muss aber zeitlich immer mit dem Kauf der eigentlichen Lizenz zusammenfallen. D.h. man kauft das Update schon am Anfang mit, statt wie bisher am. Ende der Lifetime eines Produktes. Kurzum bedeutet das, dass man jetzt noch für ca. 60% des Normalpreises einsteigen kann. Danach muss entweder immer eine neue Lizenz für 100% des Preises gekauft werden oder eine Kombination aus Lizenz und Updateversicherung für 160%.
2. Bis zu diesem Termin hat Microsoft die Preise gegenüber der Distribution gesenkt. Danach sollen sie wieder angehoben werden. Bei Bestellung vor diesem Termin kann nahezu jede Betriebssystemversion (Win98 etc.) in ein aktuelles Windows XP (oder 2000) inkl. Software Assurance umgewandelt werden. Danach kostet es 160% des Lizenzpreises. Analog gilt dieses Model ähnlich für Client Access Lizenzen, Server- und Officelizenzen.

Disclaimer: NETWAYS verwendet die im Verkehr erforderliche Sorgfalt, um die von Microsoft bereitgestellten Informationen korrekt und aktuell wiederzugeben. Dennoch können Irrtümer auftreten oder Informationen unrichtig wiedergegeben werden. Die Prozentangaben basieren auf annähernden Werten.

Julian Hein
Julian Hein
Executive Chairman

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.