Elastic{ON} 2018 Reisebericht und Rückblick

Wie alle guten Weine brauch auch manchmal ein Erlebnis eine Weile um zu einer guten Erfahrung zu reifen. So war es für mich mit der Elastic{ON} 2018 und passend zum Feiertag hole ich für euch nun unsere Review aus dem Keller, öffne die Flasche und wir schauen gemeinsam zurück auf das Event.
Thomas Widhalm und ich waren  für NETWAYS bei der Elasti{CON}2018 für euch vor Ort und haben uns die neuesten Entwicklungen und Best Practice Geschichten für euch angehört.

 

Keynote und Party

Die Keynote geführt von Gründer Shay Banon ging schon spannend los, nach dem wir von unzähligen Mitarbeitern in einem Intro begrüßt wurden, folgten für alle Produkte des Elastic Stacks kurze Feature Vorstellungen fürs nächste Release. Highlight dieser Keynote war der Vortrag von Ryan Kazanciyan der technische Consultant für die Serie Mr. Robot. Eine weitere große Ankündigung war mit Abstand die “Doubling down on open” Strategie, welche eine Veröffentlichung der Quellen des X-Pack  mit sich bringt. Dies bedeutet aber nicht das diese Quellen unter eine Open Source Lizenz gestellt werden. Hierzu gab es noch einen Nachruf von Philipp Krenn im Elastic Blog, denn dieses Thema sorgte für viel Diskussionsstoff und hinterließ zuerst einige Unklarheiten.
Bei der Anschließenden Keynote-Party ging es spielerisch mit Frischlufteinlage zu. Denn der Feueralarm ertönte als die Party im vollen Gange war und wir mussten das Gebäude kurzfristig verlassen. Für alle die uns kennen, soll gesagt sein, Thomas und ich hatten damit nichts zu tun.

 

1 Konferenztag

Am ersten Konferzenz-Tag haben Thomas und ich uns auf die unterschiedlichen Sessions verteilt. Thomas Schwerpunkt lag am ersten Tag hier auf den Talks zu den einzelnen Tools des Stacks und deren neuen Features, während ich mich auf Best Practice und BoF (Birth of Feather) Sessions konzentriert.
Die hier spannendste BoF Session war die zur GDPR welche zum 25.Mai 2018 in kraft tritt. Hier wurde in einer großen Runde darüber diskutiert wie man im Bezug auf Logmanagement und das Auswerten von Logingdaten zu reagieren hat. Klar ist das es einige Möglichkeiten gibt mit denen die sensiblen Daten wie eine IP mit dem Fingerprint Filter gehasht werden können. Aber auch die Auflagen zur Absicherung des Zugangs zu den Daten und deren Aufbewahrungszeiten gilt es zu berücksichtigen. Zu dieser Session findet sich im Elastic Blog eine sehr gute Zusammenfassung.
Thomas konnte für uns einen sehr guten Überblick über die Neuerungen im Stack am ersten Tag gewinnen. Da diese nicht gerade wenig sind, haben wir hier für euch kurz zu jedem Tool drei Punkte:

Elasticsearch

  • Cross-Cluster Search ersetzt vollständig die Tribe Node Funktion, die Tribe Node Funktion wurde entfernt. Mit einem Node als Cross-Cluster-Node ist das verbinden mehrere Cluster und der Darstellung der Cluster-Daten in einem zentralen Kibana möglich. Wichtig dabei ist, dass laut Plan drei Major Versions in einem Verbund unterstützt werden. Diese Funktion kann unter anderem sehr nützlich bei Migrationen und Upgrade-Szenarien sein.
  • “Cross-Cluster-Sync”, wodurch Daten zwischen Clustern synchronisiert werden können. Damit können Daten in verschiedenen Standorten synchron gehalten werden ohne einen Cluster über mehrere Rechenzentren zu spannen (was nicht supported wird)
  • Die Angabe von minimum master nodes um Split Brain zu verhinden wird automatisch werden. Wie und wie die eingestellt werden kann wurde noch nicht genau gezeigt.

Kibana

  • Mit X-Pack gibt’s mehr Authentifizierungsbackends (inkl. SAML)
  • Query Autocompletion kommt
  • KQL wird die neue Querysprache, als Ersatz für die Lucene Query Syntax. Die beiden ähneln sich aber stark.
  • Neue Visualisierung: Waffle Map und Canvas sollen kommen

Beats

  • Es kommt eine Prometheus Integration
  • Auditbeat bekommt neue Features. Wird damit eine Kombination aus Auslesen von auditd plus Aide.
  • Beats senden jetzt eine Art Heartbeat, in dem auch ein paar Eckdaten des Hosts, auf dem sie installiert sind enthalten sind. So hat man ein rudimentäres Monitoring in Kibana und sieht auch gleich, ob alle Beats aktiv sind.

Logstash

  • Mit X-Pack soll ein Konfigmanagement für mehrere Logstash Instanzen inkl. Konfiguration von Pipelines kommen.
  • Logstash erhält einen Secret Key Store, mit dem Passwörter für Verbindungen sicher gespeichert werden können
  • Visual Pipeline Builder, mit dem in Kibana abgebildet wird, wie die Pipeline konfiguriert sind.

Party

Wer uns von NETWAYS kennt weis, dass wir immer gerne Feiern. Am Abend des ersten Tages waren wir zur Party von unseren Freunden von Graylog geladen. Ebenfalls eine Software für das Logmanagement welche unter anderem auch Elastic Software nutzt, wie zum Beispiel Elasticsearch zum speichern der Dokumente.

 

2 Konferenztag

Am zweiten Konferenztag waren wir überwiegend gemeinsam Unterwegs und durften uns über die Überklimatisierung der Räume erfreuen, welche für Eiszeiten sorgte. An diesem Tag nahmen Thomas und ich an einer Videostory teil, welche bis jetzt wohl noch nicht veröffentlich ist.
 

Talks

Der Talk der an diesem Tag für Thomas und mich besonders erwähnenswert war, war der Talk “The seven deadly Sins of Elasticsearch Benchmarking“.  In diesem Talk gaben Elastic Mitarbeiter aus der Entwicklung Einsicht in Ihre Erfahrung aus dem täglichen Elastisearch Support und wie Sie Elasticsearch zu Performance verhelfen. Klare Empfehlung ist immer auf der gleichen Infrastruktur zu testen wie diese in Produktion verwendet wird. Ein wichtiges Werkzeug für das Testen von Elasticsearch-Clustern wurde vorgestellt und auf Github zu finden https://github.com/elastic/rally.

Unsere Entdeckung

Unser Blerim Sheqa alias bobapple ist auf der “Thank you to the Contributors wall” für seine Beats verewigt!YEAHY!

Schön wars…

Es war insgesamt eine sehr gute Konferenz welche uns sehr viele Erfahrungsmehrwerte verschaffte und uns die Möglichkeit bot eine Zertifizierung einzufahren. Thomas und ich bedanken uns auch bei Bernd bedanken, dass wir unsere Firma vertreten durften.
Mein persönliches Highlight war wohl der AMA-Stand. Diese Chance mit den Schöpfern und den Supportern der Software direkt zu sprechen nehme ich gerne war um meine offenen Verständnisfragen zum Elastic Stack zu schließen und nicht eine konkrete Aufgabenstellung zu lösen. Jetzt bleibt nur noch zu sagen das wir von neuem Wissen und mehr Wissen nur so strotzen und wenn Ihr offene Fragen habt dann besucht doch einfach eine unserer Elastic Stack Trainings z.b  Anfang Juni. Oder meldet euch, wenn Ihr konkret Unterstützung braucht und von unserem mit neuen Informationen angereicherten Wissen profitieren wollt, bei den Kollegen vom Sales Team. So zum Abschied noch eine kleine Weisheit : “You Know for Search!”

Daniel Neuberger
Daniel Neuberger
Senior Consultant

Nach seiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration und Tätigkeit als Systemadministrator kam er 2012 zum Consulting. Nach nun mehr als 4 Jahren Linux und Open Source Backup Consulting zieht es ihn in die Welt des Monitorings und System Management. Seit April 2017 verstärkt er das Netways Professional Services Team im Consulting rund um die Themen Elastic, Icinga und Bareos. Wenn er gerade mal nicht um anderen zu Helfen durch die Welt tingelt geht er seiner...

Netways auf der Elastic{ON}17

Wie letztes Jahr hatten einige von uns die grossartige Gelegenheit, die Elastic{ON} in San Francisco besuchen. Dort stellt Elastic sämtliche kommenden Neuerungen am Elastic Stack vor. Daneben haben auch einige Kunden und Partner die Möglichkeit, ihre Use-cases oder Services zu präsentieren sowie ihr eigenes Setup und dessen Herausforderungen zu zeigen.
Die Neuigkeiten im Stack zeigen vor allem drei Schwerpunkte: Graphische Bedienung, mehr Visualisierungen in Kibana und noch mehr Stabilität. So sind eine graphische Aufbereitung und wohl auch eine teilweise graphische Konfiguration von Logstash Pipelines via Kibana geplant.
In Kibana selbst tut sich sehr viel. Da kommen neue Visualisierungen, insb. für Geolocation und ein “Visualisation Builder”, mit dem man deutlich ausgefallenere Graphen als bisher erstellen kann. In einer one-on-one Test Session konnte ich dieses Feature schon mal bestaunen, bin aber, ehrlich gesagt, etwas an der Komplexität und der ungewohnten Bedienung gescheitert. Entweder hat da noch der Jet-Lag zugeschlagen oder Elastic sollte noch etwas an der Bedienung feilen, die ja sonst doch sehr eingängig ist.
An der Stabilität wird insbesondere bei Elasticsearch gearbeitet. Dabei ist wohl eine Art “Transaction Log” geplant, das endlich schnelle Neustarts von Clusterknoten ohne vorherigen “Flushed Sync” ermöglicht und auch sonst sehr zur Stabilität beitragen soll.
Es wäre nicht Elastic, wenn nicht auch eine Menge Livedemos vorgeführt werden würden, was wir sehr schätzen, da sie doch auch einen wirklich sehr konkreten Nutzen für die Teilnehmer haben. Da heben sich die Elastic Mitarbeiter wirklich von vielen anderen Sprechern auf, insbesondere amerikanischen, Konferenzen positiv ab. Eine besonders beeindruckende Demo war der Auftakt der Konferenz mit einer Tänzerin, deren Bewegungen und Herzschlag live in Kibana visualisiert wurden. Das schien tatsächlich live zu sein, da Kibana durchaus auch mal den ambivalenten Smiley zeigte, der angibt, dass aktuell keine Datensätze gefunden wurden.
Es ist noch etwas zu früh, um alle Änderungen sichten und bewerten zu können, aber es sieht jedenfalls so aus, als hätte Elastic etliches in petto, das uns als Elastic Stack Usern das Leben deutlich einfacher und vor allem bunter machen würde. Wie immer schwebt das Damoklesschwert “kommt dieses Feature in X-Pack oder bleibt es frei” über jeder angekündigten Neuerung, aber das scheint teilweise noch gar nicht entschieden zu sein. Ziemlich sicher wird “Machine Learning” ein Kibana Feature, das aus “Prelert” entstanden ist, nur für Nutzer von X-Pack erhältlich sein. Ob “Canvas”, ein Feature, mit dem Reports und Präsentationen aus Kibana heraus erstellt werden können, frei verfügbar sein wird, wird noch entschieden. Auf jeden Fall würde das vielen Usern sehr weiterhelfen, nach dem, was wir an Nachfragen erhalten.
Viele der Features wurden für “kommende Releases” angekündigt. Einige davon kommen in 5.3, andere erst in 6.0.
Auf jeden Fall war die Konferenz wieder die Reise wert und ich kann es kaum erwarten, mit den neuen Features zu experimentieren und sie umzusetzen.
Ganz abgesehen von der Konferenz ist San Francisco natürlich auch für sich genommen eine wunderbare Stadt und wir alle sind sehr froh, dass die Reise so gefallen ist, dass wir uns auch noch etwas die Stadt ansehen konnten.
Wer noch keinen Kontakt zum Elastic Stack hatte, sollte sich einmal unsere Schulungen zum Thema ansehen. Die kurz und knackig und bieten alles, was man für einen Start in die Welt des Logmanagement braucht.
Dass der Blogpost etwas später als gewohnt erscheint liegt an der Zeitverschiebung und dem einen oder anderen wunderbaren IPA, das es hier zu probieren gab.
Die Talks gibt es sicherlich demnächst im Archiv nachzusehen.

Thomas Widhalm
Thomas Widhalm
Lead Support Engineer

Thomas war Systemadministrator an einer österreichischen Universität und da besonders für Linux und Unix zuständig. Seit 2013 möchte er aber lieber die große weite Welt sehen und hat sich deshalb dem Netways Consulting Team angeschlossen. Er möchte ausserdem möglichst weit verbreiten, wie und wie einfach man persönliche Kommunikation sicher verschlüsseln kann, damit nicht dauernd über fehlenden Datenschutz gejammert, sondern endlich was dagegen unternommen wird. Mittlerweile wird er zum logstash - Guy bei Netways und hält...

OSDC 2017 – Was du heute kannst besorgen…

… das verschiebe nicht auf morgen! Und vor allem nicht, wenn man viel sparen kann! Die Early Bird Phase und der Call for Papers für die Open Source Data Center Conference vom 16.-18. Mai 2017 in Berlin ist eröffnet.
Bis zum 31. Januar könnt ihr euch noch verbilligte Konferenztickets (100 € billiger!) schnappen!
Außerdem sind wir wieder auf der Suche nach interessanten Vortragsvorschlägen internationaler Referenten, die der Konferenz auch inhaltlich den entsprechenden Pfiff verpassen!
Ebenfalls bis Ende Januar haben Referenten die Möglichkeit, ihre Vorträge und Case Studies via Call for Papers Formular auf der Konferenzwebsite einzureichen und aktiv an der Gestaltung des Programmes mitzuwirken.
Im Vordergrund der Konferenz, die in altbewährter Location – dem Hotel MOA in Berlin – stattfindet, steht wie immer der Erfahrungsaustausch der Teilnehmer, sowie die Zusammenkunft der Open Source Community und heiße Diskussionen rund um’s Thema Software im Bereich Open Source Data Center. Wie schon in den letzten Jahren bieten wir auch wieder ergänzende Workshops zu verschiedenen Themenbereichen an.
Nun also fix an eure Schreibtische setzen und euren Vortragsvorschlag bei uns einreichen, zwischen den Feiertagen findet sich bestimmt ein wenig Zeit dazu!
Ready, steady, GO! 

Autoprovisionierung mit Foreman

Da kommende Woche die Open Source Monitoring Conference, kurz OSMC, hier in Nürnberg ansteht, laufen die Vorbereitungen dafür natürlich bei uns auf Hochtouren. Für die Workshops, die seit einigen Jahren traditionell vor der eigentlichen Konferenz allerdings zeitgleich stattfinden, reichen unsere eigenen Notebookbestände der Trainings nicht ganz aus. Deswegen greifen wir hier auf Anbieter für Leihnotebooks zurück um unsere Bestände entsprechend aufzustocken.
Es sollte kein Geheimnis sein das wir die von uns angebotenen Softwarelösungen auch intern einsetzen, daher verwenden wir – wie soll’s auch anders sein – Foreman in Kombination mit Puppet zur Provisionierung der Notebooks. Speziell das Discovery Plugin, über das Dirk schon ein einem früheren Blogpost (siehe Metal as a Service mit Foreman) berichtet hatte, leistet hier seinen Beitrag.
Ist das Plugin installiert wird das PXE-Bootmenü auf den zu provisionierenden Clients um einen Eintrag zum Discovery erweitert. Wählt man diesen aus, stellen die zu provisionierenden Systeme automatisch eine Verbindung zum Foreman-Server her. Bei Erfolg sind sie dort dann unter “Discovered hosts” zu finden und können so mit entsprechenden Informationen versehen (z.B. Hostname, Host Group, usw.) werden. Anschließend startet dann die Installation.
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Mit den Discovery Rules bietet das Discovery Plugin noch eine Möglichkeit den Vorgang etwas zu Vereinfachen bzw. zu Automatisieren. Anhand von bestimmten Kritierien, wie z.B. in unserem Fall das Modell des Notebooks, werden Regeln für die Provisionierung definiert. Wenn sich das Notebook dann via PXE-Boot am Foreman meldet, greifen diese Rules und der Installationsvorgang beginnt ohne weiteres Zutun. U.a. lässt sich in den Discovery Regeln ein Muster für den Hostname anhand von Puppet Facts (beispielsweise eine individuelle ID) sowie die Hostgruppe mit den Informationen für die Installation festgelegen. Außerdem kann man die maximale Anzahl der Hosts für und bei Bedarf eine entsprechende Priorisierung der Regeln einstellen.
Somit bleibt mir eigentlich nur noch den Teilnehmern der diesjährigen OSMC eine erfolgreiche Konferenz zu wünschen! Selbstverständlich bin auch ich wieder vertreten und freue mich über interessante Gespräche – auch zum Thema Foreman.

Markus Waldmüller
Markus Waldmüller
Lead Senior Consultant

Markus war bereits mehrere Jahre als Sysadmin in Neumarkt i.d.OPf. und Regensburg tätig. Nach Technikerschule und Selbständigkeit ist er nun Anfang 2013 bei NETWAYS als Lead Senior Consultant gelandet. Wenn er nicht gerade die Welt bereist, ist der sportbegeisterte Neumarkter mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf dem Mountainbike oder am Baggersee zu finden.

Vorträge der OSBConf 2016

Nachdem Daniela vor Kurzem ja schon was zu den vorgelagerten Workshops und zum Rahmenprogramm der diesjährigen Open Source Backup Conference in Köln geschrieben hat (siehe: Rauchende Köpfe, knurrende Mägen…), möchte ich noch etwas über die Vorträge dort berichten.
img_0802Nach einer kurzen Begrüßung durch Maik Außendorf von der dass IT ging’s los mit Julius Faubel von der Tandberg Data GmbH. Er referierte über Backup to Tape und stellte anschließend die Produkte der NEOxl, NEOs und der NEOe-Series vor. Gregor Wolf von Red Hat sprach anschließend über die Herausforderungen der Datenexplosion und wie man diese in den Griff bekommen kann.
Die Neuerungen von Bareos 16.2 und deren Roadmap für nächstes Jahr wurde uns von Philipp Storz und Maik Außendorf präsentiert. Neben anderen neuen Features wurde besonders anschaulich auf “Always Incremental” eingegangen, welches besonders bei großen Datenmengen Zeit- und Netzwerkkapazität reduziert.
Vor der ersten Kaffeepause zeigte Erol Ülükmen noch welche besonderen Ansprüche das Clientmanagement mit sich bringt und wie sich das Open Source Clientmanagementsystem Opsi (Open PC Server Integration) mit Bareos integrieren läßt.
Gratien d’haese, der am Tag zuvor auch schon den Workshop zu REAR (Relax-and-Recover) gehalten hatte, erklärte was bei einem Business Continuity Plan zu beachten ist und wie man das darin enthaltene Disaster Recovery mit Bareos und REAR abbilden kann. Einen praktischen und interessanten Einblick wie das Backup bei der Friedrich-Schiller-Universität in Jena mit Bareos durchgeführt wird, gab’s vor der Mittagspause noch von Thomas Otto.
img_0805Gut gestärkt hörte man Jörg Brühe zu, der über Datenbank Backup referierte. Dabei wies er v.a. auf Dringlichkeit und Testmöglichkeiten von Restores hin.
Später stellte Christian Reiß von Symgenius ZFS vor und zeigte wie es mit Bareos zusammenspielt. Das Deployment dafür wurde mit Puppet gelöst, weshalb er auch auf das von ihm geschriebene Bareos-Puppet Modul näher einging.
Tobias Groß präsentierte nach der Kaffeepause am Nachmittag wie sinnvoll ein skalierendes Backup anhand von Bareos Active Clients und Puppet ist, allerdings wurde das dafür benutzte Puppetmodul globalways-bareos leider aktuell noch nicht publiziert. Eine belebte Diskussionsrunde über diverse Themen bildete dann den gelungenen Abschluss der Konferenz, bevor alle Teilnehmer mit einem Lunchpaket im Gepäck den Nachhauseweg antraten.
Die Open Source Backup Conference findet im nächsten Jahr vom 25. bis zum 26. September mit hoffentlich ebenso interessanten Vorträgen sowie einem breiten Publikum wieder in Köln statt, also bis dann!

Markus Waldmüller
Markus Waldmüller
Lead Senior Consultant

Markus war bereits mehrere Jahre als Sysadmin in Neumarkt i.d.OPf. und Regensburg tätig. Nach Technikerschule und Selbständigkeit ist er nun Anfang 2013 bei NETWAYS als Lead Senior Consultant gelandet. Wenn er nicht gerade die Welt bereist, ist der sportbegeisterte Neumarkter mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf dem Mountainbike oder am Baggersee zu finden.

OSBConf 2015: Es ist 5 vor 12

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Ja genau, es wird Zeit: Zeit sich noch eines der begehrten Tickets für die diesjährige Open Source Backup Conference on Bareos zu ergattern.
Von unserem Rundum-Sorglos Paket mit Übernachtung, besser bekannt als Buchungspaket Gold sind nämlich mittlerweile nicht mehr allzu viele zu haben. Sie kümmern sich lieber selbst um Ihre Übernachtung oder kommen direkt aus Köln? Dann zögern Sie nicht, sich eines unserer Silber Tickets zu sichern.
Auch in diesem Jahr bieten wir wieder den Hacking Workshop sowie die Bareos Introduction an. Und die sind sogar schon im Ticketpreis enthalten. Schnell anmelden lohnt sich dennoch: für die Workshops haben wir nur eine limitierte Anzahl von Plätzen!
Wenn Sie sich jetzt denken: nur noch wenige Tickets, sich beeilen, wozu überhaupt? Welchen Grund sollte es dafür geben? Ich glaube unser Programm sollte doch Grund genug sein, oder nicht?
Schließlich sind in diesem Jahr wieder ganz tolle Vorträge und Referenten mit von der Partie. Das Backup von VMware Snapshots mittels Bareos wird bei Phillip Storz, einem der Köpfe des Bareos-Projekts sowie Stephan Dühr, dem hauptverantwortlichen Developer des Plugins Thema sein. Sie halten den Vortrag nämlich zu zweit. Ein weiteres Highlight wird es sein, wenn Alberto Giménez, SysOps Engineer beim spanischen Systems Engineering Dienstleister CAPSiDE, erklären wird, wie man eine AWS Virtual Tape Library nutzt, um Bacula Backups lokal zu cachen und sogar auf S3 und Glacier zwischenzuspeichern. Außerdem werden in einer Live Demo git, salt und Bareos miteinander verknüpft: und zwar von keinem Geringeren als Marco Weiss, dem CEO der Kessler GmbH.
Und? Neugierig geworden? Dann sollten Sie allerspätestens jetzt das komplette Programm begutachten und dabei natürlich die Anmeldung zur OSBConf nicht vergessen.

OSBConf 2015: Speaker online

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Am 29. und 30. September sind wir wieder mit dass IT in Köln auf der Open Source Backup Conference unterwegs. Unser ganz persönliches Gastspiel in der Domstadt ist dabei vergleichsweise bedeutungslos – wirklich ein Anlass zum Zünden von Feuerwerken, sind hingegen unsere zauberhaften Referenten. Und genau die haben wir jetzt allesamt online!
Mit dabei sind:
 
Philipp Storz und Stephan Dühr
Als einer der Köpfe des Bareos-Projekts berichtet Philipp Storz sozusagen aus erster Hand, wenn er sich mit seinem Vortrag dem Backup von VMware Snapshots mittels Bareos, zuwendet. Stephan Dühr steuert, als einer der Schreiber des Plugins, wertvolles Insiderwissen bei.
 
Alberto Giménez
Alberto Giménez, SysOps Engineer beim spanischen Systems Engineering Dienstleister CAPSiDE, widmet sich hingegen der Frage, wie man eine AWS VTL nutzt um Bacula Backups local zu cachen und auf S§ und Glacier zwischenzuspeichern.
 
Marco Weiss
Marco Weiss, seines Zeichens CEO der Kessler GmbH, wird in einer Live Demo git, salt und Bareos verknüpfen.
And many more…
Außerdem sind noch Daniel Neuberger, Christoph MitaschStefan Neff und Niels de Vos  mit von der Partie.
Den totalen Überblick gibt es natürlich, wie immer, online!
 
Tickets für unser Festival fabulöser Fachmänner gibt es hier.

OSB Conf and OSMC: Call for Papers and Early Bird are running!

Dear Readers,
time is running and it’s running so fast, that we have to remind you of two Call for Papers and Early Birds already! Open Source Backup Conference and Open Source Monitoring Conference are waiting for you to join them as speakers. And both are providing discounted tickets for early attendee registrations.
But let’s take one thing at a time!
 
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Open Source Backup Conference on Bareos (OSB Conf)
Call for Papers: until June 6th 2015
Early Bird: until June 6th 2015
This conference is of course all about the important things you need to know, if you like to play it save. The Open Source Backup Conference on Bareos (former known as “Bacula Conference”) annually offers a whole lot of presentations about Open Source Backup (as you might have already guessed). Of course you can also meet nice people there who share your passion for a nice and well done backup.
The English speaking conference will take place in Cologne from September 29th to 30th and is organized by us and our wonderful partner dassIT.
If you like to apply as a speaker, this is the place you are looking for.
If you are more interested in taking part as an attendee, you have to register here.
 
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Open Source Monitoring Conference (OSMC)
Call for Papers: until June 30th 2015
Early Bird: until June 30th 2015
Of course you already know one of the most beautiful conferences about open source monitoring! If not, you just have to visit us in Nuremberg for this year’s celebrations of the 10th anniversary of Open Source Monitoring conference!
Every year we welcome guests from all over the world to give them two fully packed days of interesting talks about one of our favorite topics: Open Source Monitoring Software – especially Icinga! On top of that, we offer workshops as an add-on. This year, we will also provide participation in a Hackathon for the very first time. So you can stretch your visit in our hometown from November 16th to 19th, if you like to.
If you like to apply as a speaker, this is the place you are looking for.
If you are more interested in taking part as an attendee, you have to register here.
 

OSDC 2015: Abendveranstaltung im Paulaners

CDNyyvbWAAIJ_JMUm 19:00 ging es gestern per Pedes gen Abendveranstaltung los. Die Kurzwanderung führte uns ins Paulaners zur bajuwarischen Bier-und-Brezn-Brotzeit.  Es war wie immer, ein Festival der Geschmacksknospenexplosion voller kulinarischer Highlights. Das Degustationsmenü für Kenner der gehobenen bayerischen Küche hatte Gaumenfreuden wie Apfelstrudel und Spätzle zu bieten. Nach, vor und während des Schlemmexzesses zu Ehren Karl des Dicken, gab es diverse Verdauungsschnäppsle um das Verzehrte professionell und stilecht seiner Bestimmung im ewigen Kreislauf von Nahrungsaufnahme und Verdauung zuzuführen. Worte vermögen nicht zu beschreiben wie wichtig dem Bayern seine Verdauung zu sein scheint.
Essen und Verdauungsfördernde Maßnahmen wurden bis etwa 1:00 morgens in Endlosschleife wiederholt und von gar zauberhaften Gesprächen begleitet. Fein war’s!
Heute geht es selbstverfreilich mit jeder Menge Talks weiter: zum Beispiel mit dem Referenten-Dreamteam Martin Gerhard Loschwitz und Kristian Köhntopp, Kris Buytaert, Doc Udo Seidel, John Spray, und, und, und!
Gegen 18:00 heißt es dann für OSDCler leider wieder „Sag zum Abschied leise Servus!“, während Puppet Campler dem morgigen  Tag bereits ein vorfreudiges „Servus, güerzi und hallo! Entgegenschmettern können.

OSDC 2015: Der Countdown läuft – nur noch 1 Tag

Jochen Lillich schließt unseren Countdown zur OSDC mit “Dynamic Infrastructure Orchestration” ab. Wir freuen uns auf Euch!

OSDC? Noch nie gehört…
Das ist aber schade und fast schon ein unentschuldbares Versäumnis!
Aber wir holen das nach:
Die Open Source Data Center Conference (kurz OSDC) ist unsere internationale Konferenz zum Thema Open Source Software in Rechenzentren und großen IT-Umgebungen. 2015 findet sie zum siebten Mal statt und bietet mit dem Schwerpunktthema Agile Infrastructures ganz besonders erfahrenen Administratoren und Architekten ein Forum zum Austausch und die Gelegenheit zur Aneignung des aktuellsten Know-Hows für die tägliche Praxis. Diesmal treffen wir uns dafür in Berlin!
Workshops am Vortag der Konferenz und das im Anschluss an die Veranstaltung stattfindende Puppet Camp komplettieren dabei das Rundum-sorglos-Paket für Teilnehmer, die gar nicht genug Wissen in sich aufsaugen können.