Paketstation

Mit FPM stellt Jordan Sissel, der führende Kopf hinter Logstash, ein Tool zur Verfügung mit dem man sehr einfach Pakete für die gängigsten Distributionen erstellen kann.
Für Effing Package Management (=FPM) muss Ruby und ein C-Compiler vorhanden sein:

# apt-get install ruby-dev gcc
# yum install ruby-devel gcc

Danach kann die eigentliche Installation des Ruby-Moduls erfolgen:

# gem install fpm

Als Beispiel für die Erstellung von Paketen mit FPM habe ich im Folgenden LConf Standalone Web gewählt, natürlich kann dies auch auf andere Softwareprodukte abgewandelt werden.
Zuerst muss bei LConf Web das Archiv mit dem Quellcode herunter geladen und entpackt werden, danach wechselt man wie gewohnt in das extrahierte Verzeichnis. Im Anschluss wird hier der configure-Befehl ausgeführt:

# ./configure --with-user=icinga --with-group=icinga

Bis zu diesem Zeitpunkt besteht noch kein Unterschied zum üblichen Installationsvorgang, erst bei make install unterscheidet sich der Aufruf. Statt die Dateien an den dafür vorgesehenen Stellen im Dateisystem abzulegen, leitet man sie mit dem DESTDIR-Parameter um:

# make install DESTDIR=/usr/local/src/lconf-web-1.4.0_installdir

Jetzt ist die Zeit von FPM gekommen, den hier kann nun das DESTDIR-Verzeichnis als Chroot verwendet und die darin enthaltene Verzeichnisstruktur “usr/local/lconf-web” beispielsweise in ein Debian-Paket integriert werden:

# fpm -s dir -t deb -n lconf-web -v 1.4.0 --deb-use-file-permissions \
-C /usr/local/src/lconf-web-1.4.0_installdir usr/local/lconf-web

Das dabei entstandene Paket lconf-web-1.4.0_amd64.deb kann nun natürlich mit dpkg auf einem Debian basierten System installiert werden.

Markus Waldmüller
Markus Waldmüller
Lead Senior Consultant

Markus war bereits mehrere Jahre als Sysadmin in Neumarkt i.d.OPf. und Regensburg tätig. Nach Technikerschule und Selbständigkeit ist er nun Anfang 2013 bei NETWAYS als Lead Senior Consultant gelandet. Wenn er nicht gerade die Welt bereist, ist der sportbegeisterte Neumarkter mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf dem Mountainbike oder am Baggersee zu finden.

OSDC 2015: Der Countdown läuft – nur noch 141 Tage

Jordan Sissel hat das Glück gefunden und erklärt euch wo man suchen muss, wenn man auch welches will.

 

OSDC? Noch nie gehört…
Das ist aber schade und fast schon ein unentschuldbares Versäumnis!
Aber wir holen das nach:
Die Open Source Data Center Conference (kurz OSDC) ist unsere internationale Konferenz zum Thema Open Source Software in Rechenzentren und großen IT-Umgebungen. 2015 findet sie zum siebten Mal statt und bietet mit dem Schwerpunktthema Agile Infrastructures ganz besonders erfahrenen Administratoren und Architekten ein Forum zum Austausch und die Gelegenheit zur Aneignung des aktuellsten Know-Hows für die tägliche Praxis. Diesmal treffen wir uns dafür in Berlin!
Workshops am Vortag der Konferenz und das im Anschluss an die Veranstaltung stattfindende Puppet Camp komplettieren dabei das Rundum-sorglos-Paket für Teilnehmer, die gar nicht genug Wissen in sich aufsaugen können.

OSDC 2015: Der Countdown läuft – nur noch 148 Tage

Jordan Sissel und Lennart Koopmann eröffnen den Videocountdown zur OSDC 2015. mit einer Einführung ins Log Management.

OSDC? Noch nie gehört…
Das ist aber schade und fast schon ein unentschuldbares Versäumnis!
Aber wir holen das nach:
Die Open Source Data Center Conference (kurz OSDC) ist unsere internationale Konferenz zum Thema Open Source Software in Rechenzentren und großen IT-Umgebungen. 2015 findet sie zum siebten Mal statt und bietet mit dem Schwerpunktthema Agile Infrastructures ganz besonders erfahrenen Administratoren und Architekten ein Forum zum Austausch und die Gelegenheit zur Aneignung des aktuellsten Know-Hows für die tägliche Praxis. Diesmal treffen wir uns dafür in Berlin!
Workshops am Vortag der Konferenz und das im Anschluss an die Veranstaltung stattfindende Puppet Camp komplettieren dabei das Rundum-sorglos-Paket für Teilnehmer, die gar nicht genug Wissen in sich aufsaugen können.

OSDC 2014: Die ersten Referenten sind an Bord!

banner eb cfp blogEigentlich sind wir spätestens seit letztem Montag schon bis zur Besinnungslosigkeit auf die besinnliche Zeit eingestellt und bereiten uns mit Glühwein (nach Feierabend) und gemeinsamen Lebkuchenfressorgien (rund um die Uhr) auf die bald anstehende Weihnachtsfeier vor. Auch wenn es inmitten dieser Berge von Spekulatius und Marzipankartoffeln ein besonderes Maß an Selbstbeherrschung braucht; die Auswertung der Präsentationsvorschläge für die OSDC 2014 läuft und wir können schon erste Erfolge unserer Anstrengungen verzeichnen: Jordan Sissel, der Vater von Logstash, ist schon an Bord! Außerdem sind Lennart Koopmann (Graylog2) und Devdas Bhagat (booking.com.) geladen und werden unser Leben mit Wissenswertem über Loganalyse mit Graylog und dem Einsatz von Graphite bei booking.com bereichern.
Falls Ihr auch planen solltet die Welt zu einem besseren Ort zu machen und im April Euer gesamtes Fachwissen auf der OSDC zu teilen, habt Ihr noch bis Jahresende die Gelegenheit dazu Euren Vortragsvorschlag einzureichen. Menschen, die eher planen möglichst günstig in Berlin eine phantastische Zeit zu haben, sollten bis zum 31. Dezember noch Ihr Early Bird-Ticket buchen – danach kann man nämlich nur noch 100 € teurer eine phantastische Zeit auf der OSDC haben.
Was bleibt noch zu sagen?
Vielleicht, dass Ihr schon mal überlegen könnt, welchen unserer Workshops Ihr gleich mitbuchen wollt. Passend zu unseren ersten Referenten haben wir natürlich Logstash und Graphite im Angebot. Wer lieber ein Puppet-Konferenz-Komplettpaket möchte, kann den Puppet Workshop und die an die OSDC anschließende Teilnahme am Puppet Camp buchen.
Und da wir uns ja ganz kurz vor dem Fest der Liebe und des ungehemmten Konsums befinden, möchte ich noch ergänzend hinzufügen, dass wir Logstash und Graphite im kommenden Jahr auch als Schulungen anbieten – weil wir Euch so lieb haben natürlich!