Weekly Snap: LConf 1.4 & ITIL, Kibana & YubiKey

weekly snap2- 6 December started the silly season with courses, camps and webinars aplenty, plus log file visualization, ITIL certification and a new LConf release to boot.
Eva counted 127 days to the OSDC 2014 with Tugdal Grall’s ‘Introduction to NoSQL with Couchbase 2.0’ and wrapped up Puppet Camp Munich with videos, slides and photos in anticipation of Puppet Camp Berlin next year.
Continuing on events, Christian announced the next round of webinars on Logstash and Icinga Web 2, posting the recent Icinga 2 webinar online as Silke added Logstash and Graphite courses to our training center offering for 2014.
Michael then released LConf 1.4, adding support for Icinga 2 to the configuration interface and Marius recommended the security token, YubiKey.
To end the week, Tobias pointed out obstacles in preparing for ITIL certification exams and Blerim looked into log file analysis with Kibana.

ITIL Foundation – Die etwas andere Zertifizierung

In unseren Reihen kreist seit einiger Zeit das Thema ITIL Foundation Zertifizierung. Wenn jemand von euch vor hat diese Prüfung abzulegen, sei er hiermit auf die ein oder andere, gemeine Falle hingewiesen.
Trapdoor No. 1 – Die ITIL Version
Das ist meiner Meinung nach der wichtigste Punkt. Viele Leute wissen zwar das es mittlerweile ITIL v3 gibt, jedoch nicht das auch diese Version bereits aktualisiert wurde. Diese Aktualisierung nennt sich ITIL 2011 und wird von ITIL nicht als neue Version, sondern eher als “Minor-Update” gesehen. Das aus meiner Sicht problematische daran ist, das die Inhalte der Bücher durch aus sehr nennenswert gewachsen sind. So werden beispielsweise weitere Prozesse hinzugefügt und bestehende in größerer Detailtiefe ausgebaut. Fazit: Es ist deutlich mehr zu lernen als früher!
Trapdoor No 2 – Die Sprache
Die Sprache der Prüfung ist je nach Zertifizierungsstelle anders. Die einen prüfen in Deutsch, die anderen in Englisch. Man sollte sehr genau darauf achten das die Sprache in der die Prüfung abgehalten wird auch der Sprache entspricht in der man seine Lernmaterialien kauft. Andernfalls kann es bei den Fachbegriffen und der Terminologie zu einigen Überraschungen kommen.
Trapdoor No. 3 – Die Bücher
Hier ist es so das zwar viele deutsche Bücher existieren, diese jedoch oft nur sehr schlampig übersetzt wurden. So konnte ich beispielsweise bei der Büchersuche einige ausmachen die definitiv von jemanden aus den Niederlanden übersetzt wurden. Dies ist vom Inhalt her nicht direkt kritisch, aber beim lesen eher nervig.
Sehr kritisch dagegen sind die fachlichen Inhalte der Bücher. Viele werden bei einschlägigen Online-Buchhändlern zwar als “perfekte Vorbereitung für die ITIL-Foundation Zertifizierung” angepriesen, man stellt aber bereits beim überfliegen des Inhaltsverzeichnisses fest das kein einziges Modell behandelt wird. So gibt es auch Bücher die nur ein oder zwei Modelle und Prozesse behandeln. Ist in der Prüfung ein anders gefragt, ist man schlichtweg angeschmiert.
Linkliste
Nun noch eine kurze Linkliste die ich auf meinem bisherigen ITIL-Weg schon einmal empfehlen kann:
Wikipedia (und die im Artikel weiterführenden Links)
– Das ITIL-Wiki
IT-Process Maps (ganz besonders die IT Prozesse nach ITIL 2011)
Und mein persönlicher Liebling:
Das ITIL-Handbuch für Helden 🙂

Tobias Redel
Tobias Redel
Head of Professional Services

Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.