Weekly Snap: From Open Shot to Mac tips, Cloud, Clang and CeBIT

16 – 20 January was packed with tips, customer news and events as well as the odd buzzword and prank call.
Markus shared his two favourite, open source video editors – OpenShot and Kdenlive while Gunnar gave the thumbs up to Clang, the C++ compiler, for static code analysis.
Following on, Angsar admired Google Docs and Tobias took a lighthearted look at the hottest IT buzzwords around the office.
Julian then explained how to create a new admin account on a Mac in 5 easy steps and Pamela announced our attendance at CeBIT on 6 – 10 March, in the Open Source Park, with free tickets to boot.
Bernd brought big news that our longstanding customer Tradoria will soon be known as Rakuten, after a successful takeover by the Japanese ecommerce giant. He also shared the latest prank call he received from a so-called Mathildenberg Foundation offering a year’s supply of olive oil.

Google Docs: Geteiltes, light

Derzeit bastel’ ich an einer Inventarisierung sowie Testfällen für Icinga-Web. Das entsprechende Tabellendokument platzierte ich diese Woche bei Google Docs. Zum einen ließen sich so die bisherigen Ergebnisse mit Kollegen besprechen, ohne die Tabellen ausdrucken oder mit Beamer an die Wand werfen zu müssen. Zum anderen dienen die Unterlagen zukünftig den Entwickler als Ressource, die sie dann (hoffentlich) erweitern, korrigieren und verändern. Die üblichen Austauschwege, etwa als Wiki-Text oder Download, gestalten sich da deutlich unpraktischer.
Funktioniert, einfach
Anscheinend bin ich hinsichtlich Distributed Collaborative Editing (Bulls**t-Bingo ahoi – vollkommen Wurschd, ob der Begriff hier passt 😉 ) nicht auf dem Laufenden, sind doch die gesammelten Erkenntnisse bislang fast durchweg positiv.
Die Freigabe über die Angabe der E-Mail-Adressen verlief ohne Komplikationen, ebenso der gemeinsame Zugriff per Browser. Die Besprechung entpuppte sich ob der verwendeten Plattform als latent amüsant, als mehrere farbige Kästchen über den Monitor wuselten, die – ungeachtet meiner Aktionen – munter ihre Spuren, also Texte, Einträge etc. hinterließen oder die Aufmerksamkeit auf diskussionswürdige Zellen lenkten. Soweit war die Operation quasi ein voller Erfolg. Was den Erfolg bezüglich des zweiten Ziels – also der gemeinsamen Bearbeitung der Informationen – angeht, bleiben die künftigen Erfahrungen abzuwarten.
Vergangenheitsbewältigung
Mit Grausen erinnere ich mich an frühere „Experimente“: freigegebene Excel-Dokumente etwa, extra auf dem Server abgelegt, die dann fälschlicher Weise doch noch als gesperrt galten und die ohnehin jeweils nur ein Benutzer zur gleichen Zeit bearbeiten konnte – über das lokale Netzwerk, versteht sich.
Als absolut sensationell daneben, da explizit darauf ausgerichtet, möchte ich dann die „Gruppenarbeit“ mit dem (frühen) InCopy/InDesign-Konglomerat anführen: Mit seiner Polaroid-Performance (Klicken. Eine Minute ungeduldig warten. Als dann ein Bild erscheint schließlich, die Erkenntnis: es ist nichts geworden.) strapazierte es nicht Server, Netzwerk und Arbeitsrechner, sondern auch die Nerven der Tippsen nebst Layoutern.
Die waren eigentlich schon mit dem umständlichen CheckIn/CheckOut-Freigabesystem und Textverkettungen („Wir machen einen Text daraus, dann läuft es schneller“) diversen Bugs („Moment – das Dokument sieht bei mir ganz anders aus“ – „Das kann nicht sein. Dann wäre es ja kaputt …“), sowie dem kastrierten InCopy-Client („Ich kann die Bildunterschrift nicht ändern, die ist nicht exportiert. Dazu brauchen wir einen Layouter.“ oder „Es steht Text über, aber ich kann ihn nicht sehen“ – „Normal. Das ist ein Feature.“) gestraft genug.
Fast wie ein Großer
Zurück zu Google Docs: Meine Wahl basierte letztlich vor allem auf dem einfachen „Verteilter-Zugriff“-Aspekt. Meine (kurzen) Impressionen bezüglich Handhabung der Web-Tabellenkalkulation will ich nicht unter den Tisch fallen lassen: So ließ sich sich das Dokument problemlos importieren (diverse Dateiformen lassen sich ins Google-Docs-Format wandeln), wobei es hier Größenbeschränkungen gibt, die im konkreten Fall bei weitem nicht erreicht werden. Formatierung, Inhalte, Tabellenblätter etc. wurden fehlerfrei übernommen.
Auch handelt es sich bei der Tabellenkalkulation um eine „erwachsene“ Anwendung. Zumindest gängige Funktionen, Autokorrektur, Formatierungen, Sperren etc. gehören zum Funktionsumfang. Zugegebener maßen liegt hier ein einfach gehaltenes, wenig umfangreiches Dokument zugrunde, entsprechend niedrig rangieren die Anforderungen.
Defizite zeigen sich, wenn die Bearbeitung beziehungsweise Anzeige trotz schneller Internetanbindung gelegentlich ins Stocken gerät oder an (eher) Kleinigkeiten wie deplatzierten Markierungen von Zellen oder nicht funktionierende Tastenkombinationen.
Alternativer Einsatz
Es ist natürlich jedem selbst überlassen, in wie weit er bereit ist, seine Daten und Dokumente einem Anbieter auszuhändigen. Allerdings möchte ich hier eine Verwendungsmöglichkeit ansprechen: als Alternative zu Blog-Software oder gar „dicken“ CMS-Systemen, im Rahmen von kleinen Internetseiten und unkritischen Daten.

Hier lassen sich diverse Google-API’s, Gadgets etc. einbauen, sodass mehrere Leute ohne viel Aufhebens (Einarbeitung, Umstellung der statischen Seite) die Möglichkeit bekommen, Texte etwa als News zu verfassen oder Termine anzulegen – und zwar per Browser in einer gewohnten, simplen Textverarbeitung beziehungsweise einem Terminplaner. Hier mal ein Beispiel mit eingebundenen Google Docs und Calendar.