Die Idee von freier Software

Wir als NETWAYS haben uns schon vor vielen Jahren Open Source auf die Fahnen geschrieben, und meinen damit freie Software. Man muss manchmal aufpassen mit den beiden Termini “Open Source” und “Free Software”, das ist nämlich nicht pauschal das Gleiche!
Open Source heißt einfach, dass der Quellcode offen ist, jeder kann ihn lesen, er ist nicht verschlüsselt oder vorkompiliert. Dies bedeutet aber noch lange nicht, dass Sie als Benutzer auch Änderungen daran vornehmen dürfen, oder diese gar weitergeben dürfen.
Free Software, dagegen ist die Idee, dass eine Software völlig frei ist, jeder darf sie benutzen, verändern, weiter verbreiten. Wie es ihm passt, und nur mit geringen Einschränkungen, wie z.B. Nennung des Ursprungs-Authors oder Hinweise auf Veränderungen.
Dabei sagt man: “Free as in liberty, not free beer” – also “Frei wie Freiheit, und nicht Freibier” – denn Freibier kann irgendwann zu Ende sein.

Tim O´Reilly und Richard Stallman


Es gibt viele bekannte Projekte hinter denen freie Software steht, Linux, GNU, Debian, Fedora, FreeBSD, Icinga und viele, viele mehr. Und das Konzept funktioniert, jeder kann es benutzen und jeder kann mitmachen, ob durch Meinungen, Bugs, Patches oder viele Zeilen Code.
Wir als NETWAYS möchten nicht einfach Software verkaufen, sondern unser Wissen. Sei es in Workshops bei Kunden, Schulungen, oder auch Programmierung, um unsere Kunden bei der Integration und Benutzung von freier Software unterstützen.
Organisationen wie die Free Software Foundation Europe (FSFE), die Open Source Business Foundation (OSBF) oder die Open Source Business Alliance (OSBA) versuchen die Politik und Öffentlichkeit mehr auf Open Source und freie Software aufmerksam zu machen. Und Diskussionen, wie sie in den letzten Monaten in München zum Thema LiMux stattfinden zeigen, wie nötig dies ist.
Zum Abschluss noch ein kurzes Video, genau richtig für die Mittagspause. Und dabei erzählt kein geringerer als Richard Stallmann (der Gründer des GNU Projektes) was zu seiner Vorstellung von “Free software, free society”. Natürlich auf Englisch!

Markus Frosch
Markus Frosch
Principal Consultant

Markus arbeitet bei NETWAYS als Principal Consultant und unterstützt Kunden bei der Implementierung von Nagios, Icinga und anderen Open Source Systems Management Tools. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Markus aktiver Mitarbeiter im Debian Projekt.

Weekly Snap: HTTP 2.0 & Supertab, FlossUK & RootCamp Berlin

weekly snap11 – 15 March brought us HTTP 2.0 and vim tips, thoughts on monitoring and event reminders for three just around the corner – FlossUK, OSDC and RootCamp Berlin.
Eva counted 37 days to the OSDC with Thomas’ presentation on Puppet in data centers.
Bernd shared an animated gif of one of our NETWAYS team, before announcing his mid-week trip to Newcastle for the FlossUK conference where he’ll be presenting on Icinga & OpenNebula. He went on to meditate on the future of monitoring and peddle tickets for RootCamp Berlin on 24-25 May.
Jannis gave us a sneak peek into HTTP 2.0 while Achim explained vim text completion with the help of Supertab.
Finally, Julian shared an eloquent quote by Carlo Piana on the costs of migrating to Free Software.