Puppet, Puppet, Puppet und noch mehr Puppet

Puppet, Puppet, Puppet…. in den letzten Wochen drehte sich hier alles um Puppet. Es drehte sich sogar alles soooo sehr um Puppet, dass ich zwischenzeitlich sogar beinahe vergessen hätte, dass wir in Kürze zur CeBIT fahren und ich langsam anfangen müsste panisch zu werden.
Alles begann damit, dass unsere Puppet Fundamentals-Schulung diesmal ganz besonders früh ausgebucht war – im Grunde eine schöne Sache sollte man meinen. Allerdings häuften sich dann Anrufe und E-Mails, die in ihrem Grundton irgendwo zwischen verzweifelt und aggressiv changierten. Offenbar ist der Februar ein ganz besonders gefragter Puppet-Schulungsmonat, denn einige Interessenten machten tatsächlich Anstalten mich bestechen zu wollen. So nach dem Motto: „Ich habe ja durchaus Verständnis dafür, dass Sie die Teilnehmerzahl nicht vergrößern können, aber sicher könnten Sie doch für mich eine klitzekleine Ausnahme machen, wenn nach der Schulung der Rest meiner Abteilung zum nächsten Schulungstermin geschickt wird.“
Nein, kann ich nicht. Und ich muss dazu sagen, dass ich das leider nicht kann, weil ich mir natürlich auch Gedanken darum machen muss, wie zufrieden ein Schulungsteilnehmer noch sein wird, wenn Ihm ein Training in Kleingruppe versprochen wird und er dann mit zwanzig Mann frontalunterrichtet wird.
Hätte man versucht mich mit Essen zu bestechen oder mit der Bohrmaschine die ich mir schon seit zwei Jahren zum Geburtstag wünsche… vielleicht hätte mein gesunder Menschenverstand für einen Moment ausgesetzt und es wäre mir vollkommen wurschd gewesen. So aber hatte ich alle Sinne beisammen und konnte lediglich anbieten einen Zusatztermin einzurichten.
Mach ich tatsächlich gerne, vor allen Dingen, wenn ich (ungewöhnlicher Weise) direkt beim ersten Hotel, das ich für die Schulung um Obdach bitte, freie Räumlichkeiten bekomme. Einziges Problem war nur, dass wir in dieser Position gerade nur Mitarbeiter haben, die bis ins Jahr 2017 schon mit Terminen vollgepackt sind.
Unser Sebastian (der Mensch hinter der entspannten Stimme aus dem Puppet Webinar) hat sich dann doch noch erbarmt für ein paar Tage sein Managed Services-Team ohne Aufsicht managen zu lassen. Im April gibt er für euch eine Puppet-Audienz in Köln.
Darauf, dass nebenbei noch die Vorbereitungen für den ausgebuchten Puppet-Termin zu treffen waren, möchte ich hier nur ganz kurz eingehen. Mein persönliches „Highlight“ dieser Schulungsvorbereitungen bestand ja darin, dass die neuen Schulungsunterlagen doch um einiges umfangreicher waren als erwartet, sie dann nicht komplett in unsere Schulungsordner passten und zudem auch nach einer beinahe 8-stündigen Druckaktion unser Papiervorrat fast vollständig erschöpft war. Das alles ist zwar keine sonderliche Tragödie, hat mich in Kombination mit den oben beschriebenen Schulungsanfragen und dem jetzt gleich im Folgenden beschriebenen Umstand doch das ein oder andere graue Haar gekostet.
Weiter ging es nämlich noch mit einem anderen Puppet-Projekt: den neuen Fortgeschrittenen-Schulungen.
Bis kurz vor Freischaltung der bereits Wochen vorher heimlich angelegten entsprechenden Schulungsseiten war nämlich nicht 100%ig klar, wie die Trainings für Developer überhaupt heißen werden. Mit einer Eilbotschaft aus Amsterdam kam dann endlich die Mitteilung auf die wir schon seit Wochen hingefiebert hatten. Tom und Sebastian waren dort beim train the trainer und mussten mir hoch und heilig versprechen alles in ihrer Macht stehende zu unternehmen um an die letzten Infos zu den Schulungen zu kommen. Kaum kam die erlösende Botschaft ging es hier richtig rund: unsere Grafikerin musste Kurstitel in sämtliche Online- und Printbilderchen zu den Extending Puppet-Schulungen einfügen, ich konnte endlich sämtliche Pressemitteilungen, Newsletter und Schulungsflyer betexten und Markus arbeitete emsig daran die letzten Lücken der Homepage zu füllen.
Übrigens hat trotz widriger Umstände alles geklappt. Für den zusätzlichen Fundamentals-Schulungstermin könnt Ihr euch schon fleißig anmelden, die neuen Schulungen (Puppet Advanced und Extending Puppet) sind auch komplett startklar und unser Papiervorrat ist schon wieder aufgestockt.
Eine gute Basis also um sich wieder der Organisation des Puppet Camps zu widmen. 🙂