Monthly Snap March: boost::variant, blktrace, Logstash, Icinga 2.3, Icinga Camp

In March we had a lot of super interesting posts in our blog, starting with Gunnar, who wrote something about different data cameratypes with boost::variant.
Achim made Videos about what happens, if you visualize input/output patterns with the help of blktrace and Thomas dedicated himself to his favorite topic Logstash, that will also be a workshop at this year’s OSDC.
Another highlight was the release of Icinga 2.3. Icinga core developer Gunnar announced it and gave a link to the English release post at Icinga.org. And finally Dirk told us (in English) about his experiences at Icinga Camp Barcelona 2015.

Input/Output Muster visualisieren

In modernen Storage-Systemen wie Ceph hat man in der Regel verschiedene Arten und Möglichkeiten Caching zu realisieren. Bei einem einfachem Ceph Setup ist für gewöhnlich ein Schreib-Cache vorhanden der aus SSDs besteht. Verwendet man Ceph in Kombination mit QEMU/KVM so kann zusätzlich noch der sogenannte RBD-Cache aktiviert werden welcher bereits aus den Virtualisierungshosts Daten puffert.
Natürlich wird durch das Puffern der Daten das Lese- und Schreibmuster auf den endgültigem persistentem Datenträger (meist SAS- bzw. SATA-Platten) immer undurchsichtiger.
Mit Hilfe von blktrace kann man die Lese- und Schreibzugriffe auf dem Datenträger lokalisieren und seekwatcher erstellt einem ohne großen Aufwand auch noch ein Video davon.

# yum/apt-get install blktrace seekwatcher mencoder
# blktrace -d /dev/sda -o find
# seekwatcher -t find.blktrace.* -m -o find.mpg

Der erste Befehl schreibt alle aktuellen Aktivitäten von sda nach find.blktrace.x Dateien. seekwatcher erstellt anschließend ein Video.
Das erste Video zeigt ein `vagrant up` einer icinga2-Box. Die Box wird langsam heruntergeladen, das Image nochmals kopiert und dann geht es los mit der Installation. Das zweite Video zeigt ein `find /`. Jedes Quadrat zeigt einen Sector an und wird farbig sobald IO auf diesem stattfindet. Dieser blendet sich anschließend langsam wieder aus. Ich finde in diesen beiden Fällen kann man die IO-Muster schön interpretieren.


Für einen besseren Vergleich kann man sich die beiden Fälle auch in einer Grafik anzeigen lassen. Hat man noch Datenträger die sich drehen ist hier unter anderem der Seek Count interessant, aber seht selbst.
IO-Vergleich find / vs vagrant up

Achim Ledermüller
Achim Ledermüller
Lead Senior Systems Engineer

Der Exil Regensburger kam 2012 zu NETWAYS, nachdem er dort sein Wirtschaftsinformatik Studium beendet hatte. In der Managed Services Abteilung ist unter anderem für die Automatisierung des RZ-Betriebs und der Evaluierung und Einführung neuer Technologien zuständig.