Das Sabbatical geht (nie) zu Ende

Ende Juli ist das Sabbatical zu Ende. Irgendwie aber auch nicht. Ich bin zum Arbeiten nach down under gegangen und inzwischen weiss ich dass ich auch nach dem Juli weiter für Bulletproof arbeiten werde. Allerdings remote, so wie vor unserem Australienabenteuer.
Das gerade hier zu schreiben fällt mir schwer. Bei NETWAYS habe ich so viel gelernt und weitergeben können. Ich durfte bei so vielen Kunden hinter den Vorhang schauen und mitarbeiten. Dennoch ist es Zeit für den nächsten Schritt und ich verabschiede mich hiermit bei den Freunden die ich bei NETWAYS und den Kunden gefunden habe.
Dies ist somit auch mein letzter Blogpost in der Sabbatical Reihe. Auch bis zu diesem Post hat es eine ganze Weile gedauert und es hätte einiges zu berichten gegeben. Ich hab aber leider wieder nicht die Zeit gefunden es früher zu tun.
Ich möchte die Sache aber hier noch abrunden…

  1. Der Citroen C5 HDI hat uns sicher und bequem durch den Urlaub gebracht und wenn jemand ab Juli ein Auto ab Sydney braucht, ich hätte eins (ein NSW National Parks Pass ist auch dran).
  2. Unser Urlaub war klasse! Die Bilder davon und viele mehr gibt’s bei Flickr.
  3. Die Schule gefällt den Kindern sehr. Wir haben sie auf eine public school geschickt und das war absolut reibungslos.

Das war eine fantastische Erfahrung für uns alle! Danke NETWAYS, dass ihr mir das so einfach gemacht habt.

Business (Long Stay) Visa 457 für Australien

Wie schon berichtet hab ich ja mein Visa noch nicht. Aber zu erzählen gibt es schon was. Ich habe einen “Lawyer & Registered Migration Agent” der mich nach Beauftragung durch Bulletproof Networks bei den Visa-Angelegenheiten unterstützt. Diese Unterstützung hat damit begonnen, mich einen Fragebogen ausfüllen zu lassen und Dokumente anzufordern. Dokumente, nicht zu knapp! Bei den Geburtsurkunden und Pässen aller Einreisewilligen, der Diplomurkunde, dem Sprachtestzertifikat und einem Arbeitszeugnis denkt man sich ja nicht viel, aber da hört es nicht auf.
Einerseits ist es ja sehr schön wenn es möglich ist, den nicht ehelichen Partner mitbringen zu können. Aber der zu erbringende “Evidence of De Facto relationship” weckt schon Erinnerungen an mittelmäßige Hollywood Filme und nicht mehr realexistierende Gesellschaftsformen. Da scannt man dann also Postkarten an die gemeinsame Adresse und sucht Fotos der Urlaube der vergangenen Jahre raus. Ausserdem stellt man fest, dass weder der Mietvertrag, noch die Telefon- oder Stromrechnung auf beide Namen lauten. Gott sei Dank ist unsere spezielle deutsche Amtsstube in der 2000 Seelen Gemeinde absolut nicht so verstaubt, wie es der gemeinen deutschen Amtsstube oft nachgesagt wird und hat uns unkompliziert und sofort eine Bescheinigung über den gemeinsamen Wohnsitz ausgestellt.
Und zum Glück kümmert sich der Anwalt um alle Übersetzungen und was sonst noch notwendig ist.
Wenn es denn am Ende das skilled workers Visa 457 gibt, darf ich für erstmal zwei Jahre nach Australien und auch Katja darf dann dort arbeiten.
Mal sehen was noch kommt…
Cheers,
Birger