GEDANKENtanken – Konstruktive Gedanken unterhaltsam verpackt

Ich bin immer wieder erstaunt das es nur so wenig Leute kennen: GEDANKENtanken.

Wir leben in einer Zeit in der Bauern Frauen suchen, Leute ohne Geld und Sprachkenntnisse auswandern und Netflix in der Abendgestaltung oft eine übergeordnete Rolle spielt. Diesem Trend steht GEDANKENtanken entgegen. Die Idee dahinter: Sein Gehirn mit guten und konstruktiven Gedanken füttern die unterhaltsam verpackt sind.

Hier ein paar meiner all time favourites:

Da die letzten Videos sehr “bussiness-lastig” sind, empfiehlt sich die Auswahl über die Playlisten: https://www.youtube.com/user/GEDANKENtanken/playlists 

Have fun!

Tobias Redel
Tobias Redel
Head of Professional Services

Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Just fit – just awesome: Rückenschule

This entry is part 5 of 5 in the series Just fit – Just awesome

In unsere Serie „Just fit – just awesome“ ist ja schon einiges passiert, Julia hat uns erzählt warum Bewegung wichtig ist. Vanessa erklärte uns, wieso es gesund ist, richtig zu atmen. Und Andreas und Janina haben darüber berichtet, weshalb wir viel trinken müssen und auf unsere Ernährung achten sollen.

Und heute verrate ich euch, warum wir auf unsere Haltung bei der Arbeit und auf unseren Rücken achten sollten.

An einem durchschnittlichen Tag ist der Mensch 16 bis 17 Stunden wach, und davon sitzt er bis zu 11 Stunden, egal ob im Büro, im Auto, beim Mittagessen oder abends auf der Couch. Seien wir mal ehrlich: Wer kennt das nicht, dass man lange sitzt und zwischendurch nicht aufstehen kann – oder es vielleicht auch vergisst? Und, dass man dann Rückenschmerzen hat!?

Bei einem derartigen Lebenswandel ist die Gefahr für Rückenschmerzen und spätere Schäden am Rücken sehr hoch. Und um dies zu vermeiden, sind eine richtige Körperhaltung, Übungen und Pausen vom Sitzen wichtig.

Im Grunde weiß das jedes Kind. Aber weil der Mensch ja vergesslich und der Körper bequem ist, schadet es nicht, sich dieses Wissen immer mal wieder ins Gedächtnis zu rufen. Und vor allem, ein paar Übungen parat zu haben, die schnelle Abhilfe bei Steifheit schaffen und Verspannungen vorbeugen.

Sitzt du gut?

Gesundes Sitzen am Schreibtisch ist besonders wichtig, da wir an unserem Schreibtisch die meiste Zeit des Tages verbringen. Richtig sitzt man, wenn das Becken nach vorne gekippt ist und der Oberkörper aufrecht ist. Wenn du jetzt das Gefühl hast, du machst ein Hohlkreuz, dann ist dein Becken in der richtigen Position. Die Muskulatur von Bauch und Rücken sollen gleichermaßen angespannt sein.

Man kann das kontrollieren, indem man eine Hand auf den Rücken und eine Hand auf den Bauch legt. Wenn du nach vorne kippst sollten sich die Rückenmuskeln anspannen, wenn du nach hinten kippst spannen sich die Bauchmuskeln an. Sind die Bauchmuskeln angespannter als die Rückenmuskeln, kann das irgendwann zu Rückenschmerzen führen.

Wichtig ist auch die Position von Armen und Beinen, sind diese nicht mindestens im 90-Grad-Winkel, kann es zu Durchblutungsstörungen kommen. Das passiert zum Beispiel, wenn deine Beine überkreuzt sind und das ist – du ahnst es – schädlich für den Rücken!

Dynamisches Sitzen ist ebenfalls sehr wichtig, denn wenn wir starr vor unserem Bildschirm sitzen, wird unsere Wirbelsäule monoton belastet. Das heißt, dadurch wird die Bandscheibe nicht richtig durchblutet und die Rückenmuskulatur arbeitet schwerer und wird überbelastet. Das hat zur Folge, dass wir unter Kopf- und Rückenschmerzen, Verspannungen und abfallender Leistungsfähigkeit leiden. Studien belegen sogar, dass langes und falsches Sitzen die Lebensdauer verkürzt!

Wechsle zwischen diesen drei Sitzhaltungen!

Es gibt drei Sitzpositionen, die gut für den Rücken sind und wir sollten alle 15 Minuten die Sitzposition ändern, damit wir dynamischer Sitzen:

Vordere Sitzhaltung:
Man beugt sich mit dem Oberkörper leicht nach vorn. Oberschenkel sind leicht nach hinten gebeugt und die Unterarme stützen den Körper auf dem Schreibtisch ab.

Aufrechte Sitzhaltung:
Ober- und Unterarm, sowie die Ober- und Unterschenkel bilden einen 90 Grad Winkel. Die Fersen stehen parallel zu den Kniekehlen und sind fest auf dem Boden.

Hintere Sitzhaltung:
Hier ist der Oberkörper weit nach hinten gelehnt und die Beine bilden einen offenen Winkel.

Stärke deine Muskeln

Und um den Rücken dann noch zu stärken, hier fünf Übungen, die innerhalb weniger Minuten direkt am Arbeitsplatz gemacht werden können:

1. Übung – Kopfdreher:

  • Setz dich gerade hin und leg deine Hände auf die Oberschenkel
  • Wenn du einatmest, hebst du die Knie an und drehst den Kopf leicht nach rechts
  • Beim ausatmen den Kopf wieder zurück in die Ausgangsposition drehen
  • Einatmen, den Kopf nach links

Diese Übung kannst du fünfmal pro Seite durchführen

2. Übung – Rückendehner:

  • Setz dich wieder gerade auf den Stuhl und lehn dich an
  • Beim Einatmen gehen die Hände senkrecht nach oben
  • Und beim Ausatmen wieder langsam zurück nach unten

Diese Übung sollte auch fünfmal wiederholt werden

3. Übung – Brustdehner:

  • Eine aufrechte Haltung auf dem Bürostuhl einnehmen und die Arme seitlich ausstrecken
  • Wenn du einatmest, die Arme nach hinten strecken und Brustkorb öffnen
  • Fünf Sekunden halten und dann langsam lösen

Diese Übung kann fünfmal wiederholt werden

4. Übung – Oberkörperdehner

  • Oberkörper nach vorne beugen und auf den Schenkeln ablegen
  • Den Kopf locker hängen lassen und einen Katzenbuckel machen
  • Die Fußgelenke mit den Händen umfassen und richtig dehnen
  • Diese Haltung 30 Sekunden halten und dann langsam Wirbel für Wirbel aufrollen

5. Übung – Muskeldrücker

  • Gerade hinsetzen und Arme hinter dem Rücken übereinanderlegen
  • Bauch- und Gesäßmuskeln anspannen und die Arme beim Einatmen gegen die Lehne drücken, dabei tief atmen
  • Beim Ausatmen den Druck lösen und entspannen

Diese Übung kann ebenfalls fünfmal wiederholt werden

 So und jetzt ran an den Rücken und strecken, dehnen, stärken!

Nadja Myers
Nadja Myers
Accountant

Nadja hat bei NETWAYS eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation absolviert. Nach bestandener Prüfung unterstützt Sie nun die Abteilung Finance & Administration. Als Accountant sorgt sie jetzt gemeinsam mit ihrem Team für die Gewährleistung des internationalen Buchhaltungsmottos "Keine Buchung ohne Beleg".

It all started with a GameBoy

It’s time to reflect and talk about video games. On how I got into programming and what drives me.

MissingNo: The glitch, the legend, my beginnings

Catch them all!

Pokémon, the first generation Game Boy games. They were the first thing that made me wonder just how programs and computers work. Back in the late 20th and early 21th century Pokémon Red and Blue were the talk of the schoolyard, if you are Generation X or a Millennial you probably know what I’m talking about. Fake rumors on how to get the rarest monsters with absurd guides were floating around: Do X while Y and have two of Z but don’t feed them after midnight. What gave these urban legends credibility were bugs in the games which had seemingly unrelated steps lead to weird and for a child even scary results – from characters being cut up and incorrectly reassembled over save games becoming unusable to a constant, never ending screaming sound.

For those who have not played these classics, I’m talking about the now famous MissingNo Glitch. Now we know the bug is caused by incorrect read and writes in the game. The games were written in Assembly and the programmers had very limited memory and space to work with, something was bound to break and such bugs are not uncommon in early console games. Most kids were just happy to have an infinite supply of Master Balls, an item in the game that could only be acquired once in the game, or get their favorite monster to the highest level quickly. For me this was enough at first as well but as time went on I grew more and more intrigued by the bug.

Minus World. A well known bug caused by incorrectly loading a level.

I asked my dad, he had no clue and neither did my mom.The internet was hard to use then still and I did not find my answers then. What I found was more confusing information and ways to manipulate the game, mostly collected by trial and error of other players, but there were also mentions of buffer overruns, memory violation and other terms I could not make sense of and didn’t hear again until I was allowed to watch The Matrix. This knowledge of the games made me the coolest kid on the playground for a while at least.

And after the Elite Four?

Only when I joined the local hackerspace and got involved with the CCC I finally got my entry point to the world of computers and programming. There was referred the book Learn Python The Hard Way and started writing code. Sadly none of my early work exists anymore, of git and GitHub I learned later still. The obvious choice then was to go to Uni and sign up for Computer Science class, three semesters I spent trying to wrap my head around the math needed to pass but ultimately quit because of it.

But my interest in programming was unbroken, I loved classes like Systems Programming which had assignments where you had to implement basic tools yourself, my own shell, my own email server, netcat – everything in C of course. That’s when I found my way to NETWAYS as an apprentice and have stayed here since, they let me write code. The code I write has changed, abstraction and new languages like Go have changed how I program but the lessons I learned from playing Pokémon in my bedroom still hold true: Sometimes it takes time to understand a bug.

If you’d like to join me in hunting bugs or talking retro games over a cup of coffee, head on over to our jobs page!



Jean Flach
Jean Flach
Developer

Geboren und aufgewachsen in Bamberg, kam Jean (das "-Marcel" ist still) nach einem Ausflug an die Uni, als Azubi zu NETWAYS. Dort sitzt sie seit 2014 im Icinga 2 Core Entwicklungsteam.
Rootconf 2019 in Bangalore

Rootconf 2019 in Bangalore

I am very happy and thankful to be part of Rootconf in Bangalore again. My friends in Bangalore organise an amazing event and I can definitely recommend it.

Here is the official press release …

Setting up and managing infrastructure in technology companies is a complex, expensive and challenging proposition. HasGeek’s Rootconf community brought together by the annual conference will discuss and deliberate on this topic including:

  1. Running secure systems and using security tools such as OSINT to track vulnerabilities.
  2. Automating infrastructure security, and gearing teams towards a culture of development, security and operations.
  3. How companies such as Uber, Amazon, GO-JEK, Alibaba Cloud and others run their infrastructure at scale and in a distributed manner, across geographies.
  4. Importance of open standards and how engineers can choose their tools wisely to ensure that they don’t get locked-in with vendors.

Dates:​ 21-22 June 2019
Time:​ 9:30 AM – 6:00 PM
Venue:​ NIMHANS Convention Centre, Bangalore
Event information:​ ​https://hasgeek.com/rootconf/2019/

Systems engineers, DevOps programmers, SRE, team leads, VPs of engineering, security professionals and communities will participate in the 2019 edition of Rootconf. Speakers include Bernd Erk from NETWAYS, Brian McKenna of Atlassian, Kushal Das from Freedom of Press Foundation, Lavakumar Kuppan of Ironwasp security, Shrey Agarwal from Paytm, and Chandrashekhar Bhonsale of CRED.

Apart from talks, Birds of a Feather (BoF) sessions on the following topics will allow participants to discuss:

  • Security paranoid OS​ – led by Sayan Chowdhury, Red Hat
  • Art and science of choices in engineering​ – led by Srujan Akumarthi, Webengage
  • DevSecOps​ ​and the problems with over-engineering security ​- led by Neelu Tripathy, Thoughtworks
  • Building a 100% remote workplace​ – led by Ratnadeep Debnath, Zapier

Other participating organizations in Rootconf include Razorpay, WalmartLabs, Zapier, Red Hat, Atlassian, CRED and Paytm. The 2019 edition of Rootconf is expected to have a footfall of over 600+ participants.

Bernd Erk
Bernd Erk
CEO

Bernd ist Geschäftsführer der NETWAYS Gruppe und verantwortet die Strategie und das Tagesgeschäft. Bei NETWAYS kümmert er sich eigentlich um alles, was andere nicht machen wollen oder können (meistens eher wollen). Darüber hinaus startet er das wöchentliche Lexware-Backup und investiert seine ganze Energie in den Rest der Truppe und versucht für kollektives Glück zu sorgen. In seiner Freizeit macht er mit sinnlosen Ideen seine Frau verrückt und verbündet sich dafür mit seinem Sohn.

Finde den Weg mit mtr und traceroute

Zum prüfen der Routing Pfade durch das eigene Netzwerk war bisher mtr mein bevorzugtes Tool. Mit  mtr -u 10.10.10.10 werden anstatt icmp udp Pakete/Pings verwendet wodurch man nach und nach alle Pfade durch das eigene Netzwerk findet.

Da sich aber seit Version 3.6 immer wieder das Verhalten des Linux Kernels bezüglich des ECMP Hashing geändert hat, kommt es auf Hosts mit mehreren Pfaden zum ersten Hop/Router immer häufiger vor, dass mtr nur einen Pfad anzeigt (je nach Kernel Version des Hosts). Dies kann sowohl an dem verwendeten Tool als auch an dem sysctl Parameter net.ipv4.fib_multipath_hash_policy liegen. Per default steht dieser auf 0 und bewirkt, dass nur die IP Adressen des Senders und des Empfängers zur Berechnung des Pfades verwendet werden. Setzt man die Hash Policy hingegen auf 1, werden zusätzlich die Ports von Sender und Empfänger mit in die Berechnung aufgenommen.

Da mtr die Ports nicht mit jedem Ping/Paket wechselt, findet man leider wieder nicht die Pfade zum ersten Hop. traceroute hingegen wechselt Sender- und Empfängerport mit jedem Paket wodurch nun alle Pfade gefunden werden. Leider ist traceroute nicht gleich traceroute. Unter Ubuntu findet man dies z.B. in den beiden Paketen inetutils-traceroute und traceroute, in zwei verschiedenen Implementationen mit unterschiedlichem Verhalten. Um unter Ubuntu alle Pfade zu finden sollte man sicherstellen, dass man die Binary aus dem Paket traceroute verwendet.

Kurz zusammengefasst gibt es für nicht angezeigte Pfade also mehrer Ursachen:

  • unterschiedliches ECMP Hashing im Linux Kernel (in Abhängigkeit der Version)
  • nicht explizit aktivierte Multipath Hash Policy
  • Verwendung von mtr oder einer unpassenden traceroute Implementation

Ich für meinen Teil werde bei mtr bleiben und einfach Sender und Empfänger vertauschen, der Router vor dem Empfänger macht ja schon immer alles richtig und berücksichtig auch Layer4.

 

 

 

Achim Ledermüller
Achim Ledermüller
Lead Senior Systems Engineer

Der Exil Regensburger kam 2012 zu NETWAYS, nachdem er dort sein Wirtschaftsinformatik Studium beendet hatte. In der Managed Services Abteilung ist unter anderem für die Automatisierung des RZ-Betriebs und der Evaluierung und Einführung neuer Technologien zuständig.