Arbeiten aus dem Homeoffice!

Quelle: pexels.com

In der heutigen Zeit ist das Arbeiten von Zuhause für den ein oder anderen anstrengend oder ganz und gar belastend. Sei es eine schlechte Internetverbindung, die fehlende/falsche Hardware, oder einfach nur die falsche Software.

In diesem Beitrag möchte ich euch davon erzählen, auf welche Probleme ich gestoßen bin und wie ich diese gelöst habe.

Das  größte Problem was sich mir gestellt hat war die Internetverbindung. Ich lebe in einem Haushalt mit 3 arbeitenden Leuten. Alle 3 waren zu Beginn der Homeoffice-Ära Zuhause. Da hat es natürlich nicht lange gedauert bis sich alle beschwert haben, dass sie in einem Meeting sind, aber dass “ihr Internet” nicht funktioniert.

Warum das so war, wurde mir aber durch einen Blick in die FRITZ!Box-Oberfläche schnell klar. Wenn jeder Bewohner des Hauses mit 3 bis 5 Geräten durchgehend im Internet ist und dieses auch nutzt, kommt das WLAN schnell an seine Grenzen. Vor allem wenn das Signal über 3 Etagen das Haus versorgen soll! Was war also die Lösung? Ich habe alle Laptops oder Tower-PCs im Haus mit LAN versorgt und bei den Geräten, bei den man kein LAN legen konnte, habe ich die Priorität in der FRITZ!Box erhöht.

Dass führt uns aber auch schon zum nächsten Problem. Die richtige Hardware! Als ich anfangen wollte das Haus mit LAN zu versorgen, ist mir ziemlich schnell klar geworden, dass ich nicht ausreichend LAN-Kabel im Haus habe. Und auch wenn ich genügend hätte, die neuen Laptops haben so gut wie keine LAN-Anschlüsse mehr. Also mussten neben LAN Kabel auch noch Adapter “USB-C auf LAN” her.

Das Problem, was sich aber am längsten durch die Homeoffice-Zeit gezogen hat, war die richtige Software. Ohne eine gute Software zum Chatten und/oder auch eine geeignete Software um Meetings abzuhalten oder einfach einen Kollegen anzurufen läuft im Homeoffice gar nichts.
Glücklicherweise haben wir bei uns in der Firma kurz vor der Covid-19-Pandemie unseren alten und unzuverlässigen Chat-Client abgelöst und uns mit RocketChat ausgestattet. Die Rückmeldungen der NETWAYS Mitarbeiter sind zu 99 Prozent positiv. Wer auch an RocketChat interessiert ist, sollte übrigens mal bei NETWAYS Web Services vorbei schauen 😉

Nachdem dann mit der Zeit der Bedarf nach einer Software für Meetings kam, ist man schnell darauf gekommen, unser RocketChat mit Jitsi zu verbinden. Dadurch bekamen wir eine schnelle, simple und qualitativ hochwertige Lösung für Meetings oder Telefonate mit einem Mitarbeiter.

Wenn ihr jetzt denkt, dass euch mit einer der Umsetzungen aus dem Blogpost hier geholfen ist, probiert es einfach aus!

Tobias Bauriedel
Tobias Bauriedel
Junior Consultant

Tobias ist ein offener und gelassener Mensch, dem vor allem der Spaß an der Arbeit wichtig ist. Bei uns macht er zurzeit seine Ausbildung zum Fachinformatiker. In seiner Freizeit ist er viel unterwegs und unternimmt gern etwas mit Freunden.

Von Problemen, Arschengeln und Lösungen

In den letzten Wochen und Monaten sind viele Veränderungen eingetreten. Die Welt hat sich gefühlt entschleunigt. Freunde und Bekannte haben mir berichtet, ihnen ginge es schon seit Langem nicht mehr so gut, wären so entspannt wie lange nicht mehr. Man hätte Zeit, Angefangenes fertigzustellen, Neues auszuprobieren, einfach mal nichts zu tun oder in sich zu gehen und nachzudenken. Ein paar Freunde haben erzählt, dass sie in der Homeoffice-Zeit während Corona erkannt haben, dass sie in ihrem Job nicht glücklich sind. Die Aufgaben seien nicht interessant, die Vorgesetzten reiben sie auf, unter den Kollegen gibt es mehr Streit und Neid statt Harmonie… Die Gründe sind vielfältig. Im Folgenden erzähle ich euch, was ich aus diesen Gesprächen für mich mitgenommen habe.

Wir arbeiten durchschnittlich 40 Jahre unseres Lebens – die einen etwas mehr, die anderen etwas weniger – und verdienen dabei laut Statistik etwa 2,5 Mio. Euro. Wir scheinen irgendwann nicht mehr zu hinterfragen, warum wir tun, was wir tun, und einigen kommt es so vor, als bekämen sie in monatlichen Raten Schmerzensgeld ausbezahlt. Denkt man mal darüber nach, würde bestimmt niemand einwilligen, sich ein (Arbeits-)Leben lang dafür bezahlen zu lassen, Dinge zu tun, die er eigentlich gar nicht will.

Seit Corona sollte uns klar geworden sein, was die zwei wichtigsten Dinge im Leben sind. An erster Stelle: unsere Gesundheit. Ein indisches Sprichwort besagt „Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke nur einen“. Das zweitwichtigste ist unsere Zeit. In Deutschland, Österreich und der Schweiz liegt die Lebenserwartung ca. bei 83,9 Jahren, wobei Frauen ca. 4,7 Jahre länger leben als Männer. Die Frage ist doch: Was fangen wir mit unserer zur Verfügung stehenden Zeit an?

 

“Um wirklich erfolgreich zu sein, muss man nicht gegen die anderen, sondern gegen sich selbst antreten.” – Carl Lewis

Im Prinzip sind es drei Fragen, die man sich mindestens einmal gestellt haben sollte:

Erste Frage: Was mache ich gerne?
Das haben wir früher, als wir klein waren, alle intuitiv gewusst. Je älter wir werden, desto mehr tendieren wir dazu, diese Dinge zu “vergessen”. Wir haben gelernt, uns anzupassen, nicht aufzufallen, einer gesellschaftlichen Norm zu entsprechen. Leider können dabei auch Talente und Fähigkeiten unentdeckt versiegen, die einen Menschen einzigartig und besonders machen. Das kann zum Beispiel sein kreativ zu sein, Dinge verschönern, mit Menschen kommunizieren, Menschen helfen, etwas organisieren. Was in Deinem Beruf tust Du wirklich gerne? Natürlich macht in einem Beruf nie immer alles Spaß, aber wieviel Prozent von dem, was Du tust, tust Du auch wirklich gerne?

Zweite Frage: Was kann ich gut?
Bitte nicht verwechseln mit Frage eins. Viele meinen, dass das, was sie gerne machen, sie auch gut können. Das ist oft der Fall, muss aber nicht sein. Ich zum Beispiel singe gerne, aber nicht gut… Andersherum geht das natürlich auch: Man kann gut in etwas sein, es aber nicht gerne machen. Vielleicht hilft es, an dieser Stelle Eltern, Geschwister oder auch gute Freunde zu fragen, wenn man selbst nicht weiterkommt.

Dritte und wahrscheinlich die wichtigste Frage: Was will ich?
Wenn man Leute fragt, was sie privat oder beruflich vom Leben wollen, können nur wenige diese Frage beantworten. Dagegen können sie Tausende Dinge aufzählen, die sie nicht wollen. Was willst Du wirklich? Dabei können die Antworten ganz unterschiedlich ausfallen. Für den einen bedeutet Erfolg, eine teure Uhr zu tragen oder ein luxuriöses Auto zu fahren, der andere möchte mittags nach Hause gehen und mit der Familie Mittagessen oder im Büro duschen können.

 

Wenn man sich diese drei Fragen als drei sich überschneidende Kreise vorstellt, dann ergibt sich daraus eine Schnittmenge. Den Inhalt dieser Schnittmenge gilt es herauszufinden. Über dieses Thema haben sich schon viele Leute Gedanken gemacht, deswegen gibt es dafür auch viele unterschiedliche Bezeichnungen: innere Ausrichtung, personal value proposition, core value, Wertezentrale, the overarching purpose… Wenn jemand herausfindet, dass er gerne Menschen hilft, dann wäre zum Beispiel Nachhilfelehrer oder auch der Arztberuf naheliegend.

Wenn wir das einmal herausgefunden haben, dann geht es los – meist mit Problemen. Dann kommen ganz viele „Gründe“ oder auch Glaubenssätze, die man uns früher eingeredet hat, warum wir etwas doch nicht können. Bei Problemen ist es oft der erste Schritt zu reflektieren, was das Problem mit uns selbst zu tun hat. Wichtig ist zu erkennen, dass wir nicht auf Dinge oder Situationen an sich reagieren. Wir reagieren auf die Bedeutung, die wir einer Sache zusprechen. Haben wir ein Problem mit jemandem, so spiegelt das vielmehr unser eigenes Problem wider als das der anderen Person. Ein liebevoll gemeinter Ausdruck dafür ist zum Beispiel „Arschengel“. Jeder von uns hat ganz sicher seinen ein oder anderen ganz persönlichen Arschengel. Personen, von denen wir meinen, dass diese gemein, ungerecht, einfach arschig zu uns sind, uns aber durch unsere eigene Reaktion lediglich den Spiegel vorhalten, weil uns an uns selber etwas stört. Wir mögen diese Leute nicht, aber sie helfen uns, unsere eigenen Schwachpunkte aufzudecken.

 

Wie lösen wir das Problem? Im Prinzip gibt es vier Möglichkeiten, damit umzugehen:

Variante 1) Wir akzeptieren es!
Wir sagen „ja!“ zur Situation, wir nehmen sie an und haben dadurch kein Problem mehr. Problem gelöst. So einfach ist es leider nicht immer.

Variante 2) Wir akzeptieren es nicht, leben aber damit.
Diese Variante ist nicht unbedingt zu empfehlen, da sehr viel Energie aufgewendet werden muss, sich tagtäglich mit etwas zu beschäftigen, mit dem man nicht einverstanden ist. Das kann nur eine kurzfristige Lösung sein, ohne selber dabei Schaden zu nehmen, krank zu werden oder in Richtung Burnout abzurutschen.

Variante 3) Wir müssen eine Lösung finden.
Das klappt nicht immer auf das erste Mal und manchmal ist es ein langwieriger Prozess, damit alle beteiligten Parteien die Lösung akzeptieren können. Wenn das auch nicht funktioniert, wenn wir bereits des Öfteren versucht haben, eine Lösung zu finden, gibt es immer noch…

Variante 4) „Adios Amigos!“
Das sollte allerdings die letzte wahrzunehmende Variante sein, wenn alle anderen Versuche gescheitert sind. Eine Kündigung/Trennung ist eine finale Angelegenheit und kann wohl nur in den seltensten Fällen rückabgewickelt werden.

 

Ein paar Beispiele:

  • Dich stört im Unternehmen, dass keine Pausenräume vorhanden sind? – Dann hast Du vier Möglichkeiten, um darauf zu reagieren.
  • Dich stört, dass der Chef keine gute Führungskraft ist? – Dann hast Du vier Möglichkeiten.
  • Dich stört, dass Dein Partner nachts schnarcht? – Vier Möglichkeiten…

 

Das Prinzip kann man auf die meisten Probleme anwenden, beruflich wie auch privat. Entscheidend ist dabei das eigene Mindset, die innere Einstellung zum Problem. Wenn man ein Problem überhaupt nicht lösen möchte, sondern lieber seine Energie investieren (oder verschwenden) möchte, zu schimpfen, sich aufzuregen, zu prokrastinieren, um dem eigentlichen Problem aus dem Weg zu gehen, helfen die vier aufgezeigten Varianten natürlich nicht weiter.

Meine Freunde haben ihre Probleme inzwischen alle erfolgreich gelöst – zum einen akzeptiert, dass man nun einen längeren Arbeitsweg hat, zum anderen mittels Kommunikation eine Lösung mit den Kollegen gefunden und als drittes sich entschlossen, die Situation nicht zu akzeptieren und nach gescheiterten Lösungsversuchen die Kündigung einzureichen.

Tut, was ihr wollt, aber seid glücklich dabei! Das Leben ist zu kurz, um es nicht zu genießen!

Anke Speringer
Anke Speringer
Senior Online Marketing Manager

Anke ist im November 2019 als Senior Online Marketing Manager zu NETWAYS gekommen und ist bekennende Apfel-Liebhaberin. Frei nach dem Motto „In God we trust, all others must bring data“ analysiert sie Zahlen, Daten und Fakten in diversen Online-Tools. Privat versucht sie sich als Barista an diversen Kaffeesorten und Latte Art. Anke bereist gerne die Welt und ist dabei, ihre „Big Five for Life“ zu finden.
Monthly Snap May 2020

Monthly Snap May 2020

In the beginning of the month almost all NETWAYS’ers were working from home. By the end of the month more and more came to work in the office, which was newly equipped with face masks and disinfectant dispensers. What else was on our minds in May?

 

Kubernetes

Part two of the blog-series Kubernetes – so startest Du durch! is Achim’s So startest Du Dein Managed Kubernetes bei NWS, a thorough how-to for getting started with your cluster. Also read part three, in which your first steps with Kubernetes are described: Erste Schritte mit Kubernetes. In part four in the series Achim gave us further helpful tips. Read Kubernetes Nginx Ingress Controller – So gelingt Dein einfacher Start! Part five of the series is Sebastian’s blog Monitoring Kubernetes mit Prometheus, because whether we like it or not, monitoring is an important issue that should never be neglected.

 

CEOs point of view

Many of us order from Amazon automatically, without even considering other options. Bernd encourages us to rethink this behaviour for various reasons in Amazon ist nicht alternativlos.

 

Techie news

David started out with his blog Die Out of the Box Experience, in which he claims that some of the joy of unboxing your new pc or gaming console is lost in all the waiting and installing we have to go through to actually use the new item. What to do with preinstalled Python versions? Markus gave us an idea in: Virtual Environments in Python. Philipp talked about evaluating SNMP traps in Ein kleiner Exkurs zu SNMP. And Saeid tested the program Pretalx for us, an open source program for organizing events and conferences.

 

SHOPs corner

Nicole explained the advantages of one of Gude’s products GUDE Expert Net Control 2111-Serie: Schalten und Messen for medium-sized to large server-rooms and data-centers. What do you need for monitoring your data center this summer? Natalie suggests the HWg-Ares 12 in Der – vermutlich etwas andere – Sommer kommt! What’s new from AKCP? Nicole wrote NEU im Shop: AKCP LoRaWan Geräte für wireless Sensoren and explained how this technology works. In GUDE Expert Sensor Box 7213 und 7214-Serie im direkten Vergleich, Natalie compares two Gude Boxes, to help us decide which one meets our needs the best.

 

Upcoming Events

In Call for Papers: Become a Speaker at OSMC 2020, Julia invited all of us to become speakers at the Open Source Monitoring Conference in Nuremberg. Hand in your proposal and take part in the event of the year! Did you know that we now offer some of our trainings as online trainings? Julia gave us an overview of upcoming trainings in Alles neu macht der Mai: NETWAYS Trainings – Online und vor Ort. And Julia informed us that the agenda for the stackconf is set! Read about it in stackconf online: stream, chat, network

Julia also wrote about the importance of helpful apps while working from home. Suddenly „nice“ and „helpful“ apps became significant for our work, and we were so happy to have them and our MyEngineers! Read about it in Wie ich meine Open Source-Apps und MyEngineers zu schätzen gelernt habe.

 

OSDC Recap

In our blog series OSDC recap we present some of last years’ highlights. In 5 Steps to a DevOps Transformation by Dan Barker | OSDC 2019, Aleksander gave a summary of the talk and shared a link to its video. Did you miss Jan Martens’ talk? Alexander recapped it in Evolution of a Microservice-Infrastructure by Jan Martens | OSDC 2019 and he also shared a link to the video.

 

#lifeatnetways

Working from home is different for everyone. Our apprentice Nathaniel shared his experiences in Arbeiten und Leben im Homeoffice in Zeiten von Corona

 

Catharina Celikel
Catharina Celikel
Office Manager

Catharina unterstützt seit März 2016 unsere Abteilung Finance & Administration. Die gebürtige Norwegerin ist Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch. Als Office Manager kümmert sie sich deshalb nicht nur um das Tagesgeschäft sondern übernimmt nebenbei zusätzlich einen Großteil der Übersetzungen. Privat ist der bekennende Bücherwurm am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs.

Pretalx Verwaltung

PRETALX

Ich habe vor kurzem in unserer Abteilung ein Projekt bekommen. Es ging um die Pretalx Installation und Verwaltung, aber was steht eigentlich hinter diesem Programm. Pretalx ist ein Open Source Programm für Konferenzen, Events, Organisation von Speakern und Zeit Planung(en).

Der Gedanke dahinter war die Erleichterung für unsere Event Abteilung bei der Planung von Konferenzen. Zudem ist es besser für die Kommunikation zwischen Abteilungen bei Konferenzen so hat man ein Programm für alle Abteilungen, welches von allen eingesehen werden kann, wo aktuellen Events, Änderungen und Neuigkeiten auf einer Seite für alle Abteilungen verfügbar ist.. Ich habe die Installation vorgenommen und möchte hier teilen, was ich bei der Installation des Programms herausgefunden habe. Nachdem man das Programm installiert hat und ein Event angelegt hat, unter /Pretalx/Dashboard sieht man die Verwaltungsoptionen.

Einstellungen

Allgemein: Unter Einstellungen sieht man zuerst die Allgemeinen Einstellungen wo man z. B. Event, Namen, Datum sowie die Zeit, Sprache, die Mails des Admins, Logo und Farbe für das Event einstellen kann.

Team: Hier kann man mehrere Teams je nach Bedarf anlegen, außerdem kann man jedem Team Rechte für die Bearbeitung von Events geben. Ein Team kann für mehrere oder nur ein Event zuständig sein.

Call for Papers (CfP)

Inhalt: Hier kann man den Inhalt für das Event oder die Konferenz angegeben um was es genau geht, was vorgestellt bzw. worüber Informiert wird. Dieser Inhalt kann in der Veröffentlichung angezeigt werden. Außerdem kann man auswählen welche Informationen beim anlegen eines Prozesses abgefragt werden sollen z.B Bild, Beschreibung oder Tracks.

CfP Editor: Dieser Editor erlaubt es die Überschrift und den Text aller einzelnen CfPschritte zu speichern, man kann auch einen eigenen Hilfstext für einzelne Eingabefelder angeben.

Fragen: Bei Fragen kann man je nach dem Event, Umfragen erstellen die von den Vortragenden gestellt werden, wie zum Beispiel ob jemand Fleisch isst oder nicht, Fragen können pro Einreichungen oder pro Vortragendem gestellt werden.

Tracks: Mit Hilfe der Tracks kann man die Vorträge in Kategorien unterteilen, man kann für jeden Track eine eigene Farbe auswählen, so können die Teilnehmer sich besser zurechtfinden. Es gibt die Einstellungsmöglichkeit für den Vortragenden den Track abzugeben.

Einreichungsarten: Jede Konferenz kann unterschiedlich lange Talks haben. Hier kann man verschiedene Talks anlegen z.B ein Willkommens Talk welcher 45 Minuten dauert oder einen Talk welcher eine Stunde oder länger dauert.

Einreichungen

Einreichungen: Zunächst unter Einreichung geht darum einen Talk anzulegen, hier wird der Vortrag und Vortragende mit seiner/ihrer Email angegeben, außerdem kann man Beschreibungen, Dauer und die Sprache des Talks eingeben. Der Status von jeder Einreichung kann ausgewählt werden.

Statistiken: Wenn man alle Einreichungen angelegt hat, gibt es die Möglichkeit eine Statistische Übersicht zu schaffen. Alle Vorträge werden mit einem Kreisdiagramm nach Tracks, Art und Status gezeigt.

Vortragende

Vortragende: Hier sieht man die Vortragenden und kurze und Information über sie. Die Vortragenden sehen hier ob die Vorträge angenommen worden sind, sie können ihr Passwort ändern und in einer Tabelle die Verfügbarkeit angeben, an welchem Tag und in welchem Zeitraum.

Informationen für die Vortragenden: Falls es wichtige Informationen oder Nachrichten für die Vortragenden gibt (z.B sie sollen HDMI Kabel mitbringen) gibt man das hier an. Diese Information wird oberhalb der Einreichungen angezeigt.

Programm

Räume: Natürlich wird jeder Talk in einem anderen Raum gehalten. Das liegt daran, dass die Events an einer oder mehrerer Locations veranstaltet werden können. Man kann hier die Räume Anlegen und unter dem Editor jeden Vortrag zu einem Raum zuweisen.

Editor: Unter dem Editor werden die angelegten Einreichungen in dem geplanten Raum, Uhrzeit, Pause Zeiten oder die Zeit wo jeder Raum frei oder Besitzt ist eingeben. So schafft man es einen Überblick über Vorträge, Räume und über die Einreichungen zu schaffen.

Export: Wenn man die Informationen bzw. die Planungsdatei exportieren möchte gibt es unter Export die Möglichkeit das Dateiformat auswählen und sie zu exportieren.

E-Mails: Unter E-Mail hat man die Standardmäßig die Erhaltenen und Geschickten Mails und man kann natürlich E-Mails schicken, dafür gibt auch Vorlagen welche man häufig brauchen kann, aber ein Teil der E-Mails, die geschickt werden sollen, werden während des Planungsprozesses Automatisch angelegt und müssen nur noch abgeschickt werden.

Damit habe ich die wichtigsten Dashboard Optionen in Pretalx vorgestellt, und würde das Programm für Event Veranstaltern Empfehlen.

Saeid Hassan-Abadi
Saeid Hassan-Abadi
Junior Consultant

Saeid hat im September 2019 seine Ausbildung zum Fachinformatiker im Bereich Systemintegration gestartet. Der gebürtige Perser hat in seinem Heimatland Iran Wirtschaftsindustrie-Ingenieurwesen studiert. Er arbeitet leidenschaftlich gerne am Computer und eignet sich gerne neues Wissen an. Seine Hobbys sind Musik hören, Sport treiben und mit seinen Freunden Zeit verbringen.

GUDE Netzwerkthermometer: Expert Sensor Box 7213 und 7214-Serie im direkten Vergleich

Gude-Expert Sensor Box 7214-Serie und Gude-Expert Sensor Box 7213-Serie, zwei Produkte, die sich sehr ähneln. Um Ihnen die Entscheidung bei einem Kauf leichter zu machen, werden diese zwei Geräte heute in einen direkten Vergleich gestellt.

 

GUDE und das Qualitätsversprechen

GUDE ist seit über 30 Jahren Hersteller von innovativen Geräten für den IT-Bereich. Sie ermöglichen die Optimierung und Erweiterung von IT-Infrastrukturen in Netzwerk-, Server- und Medienschränken. Die Einsatzbereiche der Kunden reichen von Unternehmensnetzwerken über Mediensteuerungen bis hin zu Rechenzentren und Industrieumgebungen. Beide Geräte eignen sich perfekt für kleinere Serverräume, was auch an der Größe und den Montagemöglichkeiten der 7213 und 7214 Geräten liegt. Mit entsprechenden Klammern lassen sich die Netzwerkthermometer auch bequem auf Hutschiene montieren.

GUDE setzt bei all seinen Produkten auf “Made in Germany”. Dies ist genauso wie bei den “großen” Geräten auch bei den kleinen sofort erkennbar: Alle Geräte zeichnen sich durch exzellente Verarbeitung aus, die unter anderem durch die Auswahl und Verarbeitung der Materialien gewährleistet wird, hier zum Beispiel das robuste rostfreie Stahlgehäuse. Flexible Bedienmöglichkeiten und ein sparsamer Betrieb runden dabei das überzeugende Erscheinungsbild ab.

 

Vorteile haben beide der Produkte, aber was können sie genau?

Der Vorteil dieser Netzwerk Thermometer besteht darin, dass sie Umgebungsrisiken, wie Überhitzung, Feuer, Wasser, erhöhte Luftfeuchtigkeit, erhöhter Luftdruck und Vandalismus frühzeitig erkennen. Diese Geräte überwachen diese Risiken mit Hilfe von den anzuschließenden oder schon integrierten Sensoren. So kann der Serverraum oder andere IT-Umgebungen über Netzwerk gemonitored werden bevor es zum Ausfall kommt. Dies schützt Ihre kritische IT-Infrastruktur gegen Ausfälle und spart Ihnen am Ende Geld.

  • Überhitzung: Überwachung mit dem Temperatursensor
  • Feuer: Überwachung mit dem Rauchmeldesensor
  • Wasser: Überwachung mit dem Leckage-Sensor
  • Vandalismus: Überwachung mit dem Türkontaktsensor
  • Erhöhte Luftfeuchtigkeit
  • Erhöhter Luftdruck

 

Merkmale und Ausstattung der Serien
Integrierter Temperatur-, Luftfeuchtigkeit- und Luftdrucksensor
2 weitere Anschlüsse (RJ45) für optionale Sensoren
Redundante Stromversorgung beim 7214, beide Serien auch mit Power-over-Ethernet erhältlich
Verfügbare Protokolle: IPv6, DHCP, SNMPv3, SSL, Telnet, Radius, Modbus TCP
Verschlüsselung mithilfe von SNMPv3, SSL, HTTPS, TLS
Zugriffsschutz durch IP-Zugriffskontrolle
Versenden von Alarmen und Nachrichten per E-Mail, Syslog und SNMP-Traps
Das 7214 verfügt über einen passiven Signaleingang und einen schaltbaren Relaisausgang (jeweils 3-fach Industrieklemme)
Eigenständiger LAN-Sensor für Environment Monitoring, beim 7214 auch für I/O-Monitoring
Robustes gepulvertes Stahlblechgehäuse mit Befestigungslaschen
Kostenlose Smartphone-Apps für Android und iOS für remote Zugriff
Netzwerkanschluss RJ45 mit 10/100 Mbit/s
Konfiguration über Telnet, Webbrowser oder Windows- bzw. Linux-Software
Software Updates im laufenden Betrieb ohne Neustart des Gerätes

 

Bei uns erhältliche Varianten

Beide Netzwerkthermometerserien können bei uns mit folgenden integrierten Sensoren geliefert werden:

  • LAN-Temperatur Sensor
  • LAN-Temperatur / Luftfeuchte Sensor
  • LAN Temperatur / Luftfeuchte / Luftdruck Sensor
  • LAN-Temperatur Sensor (PoE)
  • LAN-Temperatur / Luftfeuchte Sensor (PoE)
  • LAN-Temperatur / Luftfeuchte / Luftdruck Sensor (PoE)

 

Anschließbare Sensoren und Zubehör

 

FAZIT

Gude-Expert Sensor Box 7214-Serie und Gude-Expert Sensor Box 7213-Serie unterscheiden sich kaum im direkten Vergleich. Der Unterschied beruht insbesondere darauf, dass die 7214-Serie passiven Signaleingang und einen Relaisausgänge aufweist als der 7213. Weiterhin bietet der 7214 eine redundante Stromversorgung. Wer also remote steuern und noch weitere Sensoren, wie Rauchmelder oder Leckage-Sensor oder Türkontakte anschließen möchte, der kommt am der Gude-Expert Sensor Box 7214-Serie nicht vorbei.

Wir sind jederzeit für Euch erreichbar per Mail: shop@netways.de oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team. Bleibt gesund – wir freuen uns auf Euch!

Natalie Regn
Natalie Regn
Junior Office Manager

Natalie macht seit September 2019 ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement hier bei NETWAYS. Vor ihrer Zeit bei NETWAYS war sie ein Jahr als Au-pair in Schottland unterwegs. Passend dazu widmet sie sich seit vielen Jahren dem Spielen der Great Highland Bagpipe. Natalie ist in ihrer Freizeit nicht nur musikalisch unterwegs, sondern auch sportlich. Sie trainiert im Fitnessstudio und geht gerne in den Kletterpark, in die Trampolinhalle oder zum Wandern in die fränkische Schweiz.

Ein kleiner Exkurs zu SNMP

Wer sich schon einmal mit SNMP beschäftigt hat, der weiß, dass das Verarbeiten sowie Auswerten von SNMP-Traps eine wichtige Rolle beim Monitoring spielt. Eine fast genauso große Rolle spielt hierbei das oft mühselige „ergoogeln“ der MIBs und OIDs. Für diesen Fall kann ich folgende Webseite empfehlen. Das eigentliche Problem ist allerdings, wenn man, wie in meinem Fall, einen Check entwickeln möchte, aber sich auf Grund von COVID-19 im Homeoffice befindet. Nicht ein Jeder hat bspw. Cisco Supervisor Module bei sich zu Hause stehen, die für das Testen benötigt werden. Nun, wie kann man sich dabei helfen? Man benutzt die override Option in snmpd.conf .

Ich gehe bei den weiteren Schritten davon aus, dass SNMP bereits auf dem System richtig konfiguriert wurde

Im Folgenden werde ich zeigen wie man beispielhaft den „Redundanz-Status“ eines Cisco-Gerätes mit selbst eingetragenen Werten überprüfen kann. Es handelt sich genauer gesagt um folgende OID.

Wenn ich versuche diese OID auf meinem lokalen Gerät auszulesen, stelle ich fest das diese unbekannt ist:
# snmpwalk -v2c -c public localhost 1.3.6.1.4.1.9.9.176.1.1.2
SNMPv2-SMI::enterprises.9.9.176.1.1.2 = No Such Object available on this agent at this OID

Das heisst, man muss zunächst dem lokalen System die entsprechende MIB zur Verfügung stellen. Ich speichere die MIB also in den Pfad der konfiguriert ist und “aktiviere” diese anschließend:

Auslesen des Standardpfades:
# net-snmp-config --default-mibdirs
/root/.snmp/mibs:/usr/share/snmp/mibs

Herunterladen der benötigten MIBs:
# wget -O .snmp/mibs/CISCO-RF-MIB.mib http://www.circitor.fr/Mibs/Mib/C/CISCO-RF-MIB.mib
# wget -O .snmp/mibs/CISCO-SMI.my https://www.cisco.com/iam/PGW_MIBS/973/CISCO-SMI.my

Laden bzw. “aktivieren” der MIBs:
# cat .snmp/snmp.conf
mibs +CISCO-RF-MIB
mibs +CISCO-SMI

Nun kann man ein weiteres Mal testen ob die MIBs korrekt geladen wurden und ob das lokale System diese auch benutzt:
snmpwalk -v2c -c public localhost 1.3.6.1.4.1.9.9.176.1.1.2
CISCO-RF-MIB::cRFStatusUnitState = No Such Object available on this agent at this OID

Wie in der oberen Ausgabe zu erkennen, kann mein lokales System nun die OID verarbeiten und erkennt diese auch. Das Problem an dieser Stelle ist aber nun, dass es sich bei meinem System nicht um ein CiscoGerät mit dem Redundancy-Feature handelt, Daher auch die Meldung No Such Object available on this agent at this OID.
Das können wir beheben, indem man dem SNMP-Daemon mitteilt, welchen Status das Objekt haben soll:
# cat /etc/snmp/snmpd.conf
override 1.3.6.1.4.1.9.9.176.1.1.2 integer 14

Nach einem Neustart des Dienstes wird nun der “gewollte” Wert vom SNMP-Daemon zurück geliefert:
# systemctl restart snmpd
# snmpget -v2c -c public localhost 1.3.6.1.4.1.9.9.176.1.1.2
CISCO-RF-MIB::cRFStatusUnitState = INTEGER: active(14)

Wie man sieht kann diese manuelle Überschreibung von einzelnen OIDs sehr hilfreich bei einer Pluginentwicklung sein. Dadurch hat man die Möglichkeit verschiedene Zustände zu prüfen, ohne das man diese extra herbeiführen muss.

Bildquelle: https://pixabay.com/photos/cup-of-coffee-laptop-office-macbook-1280537/

Philipp Dorschner
Philipp Dorschner
Consultant

Philipp hat im Jahr 2017 die Ausbildung zum Fachinformatiker – Systemintegration bei NETWAYS Professional Services begonnen. Während der Ausbildung bekam er ein immer größeres Interesse am Programmieren. Das führte dazu, dass Philipp nach erfolgreich bestandener Ausbildung die Kollegen aus Professional Services nicht nur als Consultant sondern auch als Entwickler tatkräftig unterstützt. Neben seinem Interesse an der Informationstechnologie, macht er Sport im Freien oder liest bei schlechtem Wetter auch gerne mal ein Buch zu Hause.