Get your Early Bird Tickets for Milan!

What is the most fashionable way to travel to Milan this year? Join the Icinga Camp in Italy!

Together with their Italian partner Würth Phoenix Icinga is for the first time organizing an Icinga Camp in Italy.
And the good thing: You can still get an Early Bird Ticket until the end of this week! Be fast and register now!

 

The first confirmed Speakers

 

Bernd Erk State of Icinga
Michele Santuari

NetEye 4 based on Icinga 2

Simone Mainardi

Integrating Icinga 2 and ntopng

Rocco Pezzani

Discover the real user experience with Alyvix

Blerim Sheqa

Challenges of Monitoring Big Infrastructure

 

Icinga Camps are dedicated to Icinga – best practices, add-ons, tools, and the projects continuous development. The Camps offer the perfect platform to learn about new techniques and monitoring updates and of course to exchange views and establish new ties with other monitoring professionals. Icinga developers, community and enterprise users come together to discuss the latest trends and share knowledge, experiences and stories.

Sounds interesting? Register now!

Julia Hornung
Julia Hornung
Marketing Manager

Julia ist seit Juni 2018 Mitglied der NETWAYS Family. Vor ihrer Zeit in unserem Marketing Team hat sie als Journalistin und in der freien Theaterszene gearbeitet. Ihre Leidenschaft gilt gutem Storytelling, klarer Sprache und ausgefeilten Texten. Privat widmet sie sich dem Klettern und ihrer Ausbildung zur Yogalehrerin.

Von Ausbildung und Grok Debuggern

Vor mittlerweile einigen Wochen hatte ich eine “Elastic Stack”- Schulung bei Daniel. Bei der in wenigen Tagen alle Bestandteile des Stacks erst oberflächlich und dann in Tiefe bearbeitet worden sind.

Elastic Stack ist ein Set von Tools, die zwar von der gleichen Firma entwickelt werden und entsprechend gut aufeinander abgestimmt sind, jedoch auch einzeln ihre Anwendungsmöglichkeit finden können. Dieser besteht aus:

  • Kibana – ein Web-UI zur Analyse der Logs in dem u. a. Dashboards mit benutzerdefinierten Grafiken angelegt werden können.
  • Elasticsearch – eine Suchmaschine beziehungsweise ein Suchindex.
  • Logstash – ein Tool zum Verwalten von Events und Logs.
  • Beats – werden von Elastic als anwendungsfallspezifische Daten-Shipper beworben.

Übung macht den Meister

Damit die Themen aus der Schulungen gefestigt werden wird uns in der Regel direkt ein Projekt zu teil, welches sich mit den Schulungsthemen beschäftigt. Nach der “Fundamentals for Puppet”-Schulung vom Lennart wurde mir ein Icinga-Puppet-Projekt zugewiesen und zwar eine kleine Test-Umgebung für mich selbst mit Puppet aufzubauen. Genau das Gleiche war auch nach der “Elastic Stack”-Schulung der Fall, ein kleineres Projekt mit Icinga-Logs bei dem ich einfach ein bisschen mit Grok Filtern rumspielen sollte.

Spätestens da ist mir wieder bewusst geworden, dass die meisten unserer Consultants für sich irgendein Spezialgebiet gesetzt haben und das Dirk uns bewusst viel mit den Themen arbeiten lässt um festzustellen, was uns liegt und was uns Spaß macht. Bis jetzt habe ich weder etwas gegen Puppet noch Elastic und bis im Juli die “Advanced Puppet”-Schulung ansteht, hab ich auch noch ein weiteres Puppet-Projekt vor mir, aber dazu vielleicht beim nächsten Mal mehr.

I grok in fullness

Wenn wir schon mal beim Elastic Stack sind dann können wir gleich zu Grok Filtern in logstash kommen. I grok in fullness bedeutet übersetzt so viel wie Ich verstehe komplett. Zwar kann man das nicht immer guten Gewissens behaupten, aber immerhin versteht man jedes Mal ein bisschen mehr. Dieses Zitat ist auf der Seite des altbekannten Grok Debuggers zu finden.

An dieser Stelle ist es vielleicht ganz interessant den nun schon zwei Jahre alten Blog-Post von Tobi aufzugreifen. Seit schon geraumer Zeit ist auch in Kibana direkt ein Grok Debugger zu finden. Den Debugger kann man unter dem Reiter Dev Tools finden. Hier ein kleines Beispiel:

Der Grok Debugger in Kibana sieht nicht nur besser aus und ist einfacher zu erreichen. Er hat mir auch in der ein oder anderen Situation geholfen, da er auch das ein oder andere Pattern kennt, dass der alteingesessen Grok Debugger nicht kennt. Viel Spaß beim Grok Filter bauen!

Alexander Stoll
Alexander Stoll
Junior Consultant

Alexander ist ein Organisationstalent und außerdem seit Kurzem Azubi im Professional Services. Wenn er nicht bei NETWAYS ist, sieht sein Tagesablauf so aus: Montag, Dienstag, Mittwoch Sport - Donnerstag Pen and Paper und ein Wochenende ohne Pläne. Den Sportteil lässt er gern auch mal ausfallen.

Viel hilft viel? Nicht immer.

Wenn Systeme gesized werden, fällt üblicherweise bald die Frage: “Was brauchen wir denn besonders viel? CPU? Ram? I/O?” Elasticsearch ist ein schönes Beispiel, in dem man einfach antworten kann: “Alles!” Es braucht CPU, Ram, I/O, Platz, Netzwerkdurchsatz und alles möglichst viel. Tatsächlich braucht es eigentlich möglichst viele Maschinen, die dann jeweils von allem etwas mitbringen – daher auch die Empfehlung, immer auf Hardware zu setzen, weil sonst irgendwas zum Flaschenhals wird (z.B. das SAN).

Es gibt aber eine Ausnahme und schuld ist, wie so oft ( 😉 ): Java. Gibt man Java zu viel Ram, stellt es intern die Verwaltung seiner Pointer um und verliert dadurch so viel Performance, dass man noch ziemlich viel zusätzlichen Ram drauf schmeissen muss, um das wieder auszugleichen. Die genauen Zahlen variieren, liegen aber ungefähr so: Wenn man eine Schwelle überschreitet, die zwischen 30 und 32GB liegt, fällt die Performance so ab, dass man erst bei ca. 46GB wieder auf dem Stand von vor Überschreiten der Schwelle ist. Die ca. 16GB sind also verloren.

Da die Schwelle aber variabel ist, trägt man entweder zu niedrig an oder überschreitet sie unbemerkt. Elasticsearch bietet dabei aber eine einfache Möglichkeit, herauszufinden, ob die Schwelle schon überschritten wurde:

$ curl -s -XGET http://elastic02-hot.widhalm.or.at:9200/_nodes | jq '.nodes[].jvm.using_compressed_ordinary_object_pointers'
"true"
"true"
"true"
"true"
"true"

Dabei fragt man über die API eines Knoten den Zustand aller Knoten ab. Wenn so viele true als Antwort kommen, wie Knoten im Cluster sind, dann ist alles ok. Jedes false zeigt einen Knoten, der zu viel Ram zur Verfügung hat. Gesetzt in /etc/elasticsearch/jvm.options. Als Lösung: Einfach weniger Ram eintragen und die Knoten neu starten (immer nur dann, wenn der Cluster gerade im Status “green” ist)

Wer jq noch nicht installiert hat, sollte das nachholen, da damit wunderbar JSON geparsed werden kann. Ein paar Beispiele gibt’s hier.

Den Check würde ich übrigens regelmässig wiederholen. Ich habe noch keine genauen Daten, wie sich z.B. Updates darauf auswirken und ob sie nicht auch wirklich variabel sein kann.

(Photo by Liam Briese on Unsplash)

Thomas Widhalm
Thomas Widhalm
Lead Support Engineer

Thomas war Systemadministrator an einer österreichischen Universität und da besonders für Linux und Unix zuständig. Seit 2013 möchte er aber lieber die große weite Welt sehen und hat sich deshalb dem Netways Consulting Team angeschlossen. Er möchte ausserdem möglichst weit verbreiten, wie und wie einfach man persönliche Kommunikation sicher verschlüsseln kann, damit nicht dauernd über fehlenden Datenschutz gejammert, sondern endlich was dagegen unternommen wird. Mittlerweile wird er zum logstash - Guy bei Netways und hält...

Meine erste Reise bei NETWAYS!

Letzte Woche war es soweit ich durfte meine erste Dienstreise antreten. Zwar handelte es sich hierbei nur um eine Schulung, aber immerhin. Es ging nach München für die Icinga 2 Fundamentals Schulung.

Mit Lennart als Trainer, ging es Montag Nachmittag los. Zwei Stunden später waren wir angekommen. Natürlich mussten wir noch den Schulungsraum auf Vordermann bringen. Tische zurecht rücken, mit Notebooks bestücken, Unterlagen verteilen, Stromanschluss bereitstellen und so weiter. Der Aufbau nahm schon etwas Zeit in Anspruch, aber zu zweit ging das ganze doch schneller als erwartet. Ab aufs Zimmer um für den nächsten Tag fit zu sein, denn um neun Uhr geht es los. Themen der Icinga 2 Fundamentals Schulung? Wie der Name schon erwarten lässt, Grundkentnisse und Grundlagen zu Icinga2. Doch wer Lennart kennt, weiß dass er in den gegebenen Tagen meist mehr schafft als geplant.

Also eine erholsame Nacht im Hotel später wurden die Schulungsteilnehmer in Empfang genommen. Um acht Uhr trafen die ersten bereits ein um ihre Plätze einzunehmen. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde bei der sich Lennart mit dem derzeitigen Wissenstand der Teilnehmer auseinandersetzte sind wir auch schon gleich mit Icinga2 eingestiegen. Egal ob Icinga selbst, einfache Plugins oder der Icinga Director es wurde alles abgedeckt.

Selbstverständlich gab es reichlich Pausen, sowie Getränke und Essen zu genüge. Auf leeren Magen lässt es sich schlecht lernen und die Worte NETWAYS und leerer Magen sind nicht miteinander vereinbar. Am zweiten Schulungstag wurde es gegen Abend mal Zeit für einen Tapetenwechsel und wir machten uns auf dem Weg zum Augustiner Klosterwirt. In geselliger Atmosphäre in diesem rauen Etablissement wurde der Abend ausgeklungen und nach einem deftigen Abendessen auch das ein oder andere Bier getrunken.

Die vier Tage gingen schnell vorüber. Für mich als zukünftigen Consultant war es praktisch zu sehen, wie Lennart den Schulungsteilnehmern individuell zur Seite stehen konnte und noch während der Schulung Auskunft gegeben konnte über die Anwendung in den entsprechenden Umgebungen der Kunden. Es waren vier sehr intensive Tage vollgestopft mit sehr viel Informationen. Seit Freitag bin ich wieder in Nürnberg und jetzt heißt es erst einmal sacken lassen. Wird bestimmt nicht lange dauern bis ich mein erstes Icinga-Projekt bekomme.

Um ehrlich zu sein, war ich schon ein bisschen nervös. Vor der ersten richtigen Dienstreise, aber jetzt kann ich die nächste kaum erwarten.

Tobias Bauriedel
Tobias Bauriedel
Junior Consultant

Tobias ist ein offener und gelassener Mensch, dem vor allem der Spaß an der Arbeit wichtig ist. Bei uns macht er zurzeit seine Ausbildung zum Fachinformatiker. In seiner Freizeit ist er viel unterwegs und unternimmt gern etwas mit Freunden.
Icinga Camps in Stockholm, Mailand und Zürich

Icinga Camps in Stockholm, Mailand und Zürich

Die Icinga Camps die von Icinga in Kooperation mit seinen Partnern organisiert werden sind eine Klasse für sich: Diese Events bieten eine Platform für Experten im Bereich Monitoring und sind gleichzeitig einen guter Einstieg für Beginner. Bei jeder Veranstaltung gibt es beeindruckende Geschichten von langjährigen Usern und Entwicklern zu hören. Es ist aber auch ein Ort an dem aktiv mit gleichgesinnten über die eigenen Herausforderungen und Erfolge diskutiert wird. An jedem Icinga Camp bekommt man die letzten Neuigkeiten aus dem Icinga Universum: Direkt vom Icinga Team und auch aus der Community.

Icinga hat den Call for Papers und die Registrierung für die kommenden Icinga Camps in Stockholm, Mailand und Zürich eröffnet!

Gesucht werden Präsentationen über außergewöhnliche Erfolge, besondere Erfahrungen und natürlich auch die Herausforderungen die beim Betrieb in Produktion auftreten. Hier sind einige Beispiele worüber sich dein Talk drehen könnte:

  • Best Practices – Viele Wege führen nach Rom, aber welcher ist der beste?
  • Experience – Jedes Monitoring Setup ist besonders, erzähl uns etwas über deines!
  • Monitoring Culture – Oft erfordert Monitoring auch Veränderungen in der Organisation
  • Integrations – Welche der Zahlreichen Integrationen kommen bei euch zum Einsatz, und in welcher Kombination?

Talk Einreichen
 

Blerim Sheqa
Blerim Sheqa
Product Manager

Blerim ist seit 2013 bei NETWAYS und seitdem schon viel in der Firma rum gekommen. Neben dem Support und diversen internen Projekten hat er auch im Team Infrastruktur tatkräftig mitgewirkt. Hin und wieder lässt er sich auch den ein oder anderen Consulting Termin nicht entgehen. Inzwischen ist Blerim als Product Manager für Icinga tätig und kümmert sich dort auch um die Partner.

Einstieg in Icinga mit dem NETWAYS Icinga Starterpaket

Icinga überwacht alles, ist offen, sehr gut dokumentiert und für jede Umgebung anpassbar. Und damit der Start in das eigene Monitoringsystem oder der Umstieg von Nagios oder Icinga 1.x reibungslos funktioniert, haben wir das Icinga Starterpaket geschnürt. In 4 Tagen Workshop vor Ort beim Kunden stellen wir zusammen mit euch die Basis für eine Open Source Überwachungsumgebung für eure Server, Netzwerkhardware, Anwendungen, Datenbanken und Betriebssysteme auf die Beine und führen euch in Icinga ein.

Was können wir in 4 Tagen Workshop leisten?

  • Installation von Icinga 2 mit Icinga Web 2 und Datenbankanbindung
  • Installation einer Graphing Lösung zur Darstellung von Performancedaten
  • Installation des Business Process Addons
  • Beispielhafte Überwachung von Linux Servern
  • Beispielhafte Überwachung von Windows Servern
  • Beispielhafte Überwachung einer Datenbank (MSSQL, Oracle, DB2, MaxDB, MySQL, ..)
  • Beispielhafte Überwachung von Netzwerkkomponenten per SNMP (MIBs müssen vorhanden sein)
  • Beispielhafte Überwachung deiner Anwendungen
  • Einrichtung von E-Mail Benachrichtigungen

Wir empfehlen vor der Buchung des Icinga Starterpakets Standard den Besuch unserer Icinga Fundamentals Schulung. Diese Schulung könnt ihr auch als Modul zu diesem Starterpaket hinzubuchen.

Natürlich passen wir unser Workshopangebot auch komplett an eure Anforderungen an. Wir freuen uns auf eure Anfrage.

Martin Krodel
Martin Krodel
Head of Sales

Der studierte Volljurist leitet bei NETWAYS die Sales Abteilung und berät unsere Kunden bei ihren Monitoring- und Hosting-Projekten. Privat reist er gerne durch die Weltgeschichte und widmet sich seinem ständig wachsenden Fuhrpark an Apple Hardware.