Benachrichtigungen mit Icinga 2 mal anders

Vor Kurzem stand ich im Rahmen eines Kundentermins vor der Anforderung noch die Benachrichtigungen für das Icinga 2 Setup umzusetzen. “Soweit kein Problem” dachte ich mir, allerdings war die genaue Anforderung dann doch etwas speziell: Sowohl bei Hosts als auch bei Services können SLA’s gesetzt werden (“gold”, “silver” oder “bronze”). Wenn bei einem Service kein SLA gesetzt ist, greift das Servicelevel des Hosts. Hier der erste Entwurf dazu:

apply Notification "host-mail-gold" to Host {
  import "mail-host-notification"

  period = "gold"
  users = host.vars.contacts

  assign where host.vars.sla == "gold"
}

apply Notification "service-mail-gold" to Service {
  import "mail-service-notification"

  period = "gold"
  users = service.vars.contacts

  assign where (host.vars.sla == "gold" && ! service.vars.sla) || (service.vars.sla == "gold")
}

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Markus Waldmüller
Markus Waldmüller
Lead Senior Consultant

Markus war bereits mehrere Jahre als Sysadmin in Neumarkt i.d.OPf. und Regensburg tätig. Nach Technikerschule und Selbständigkeit ist er nun Anfang 2013 bei NETWAYS als Lead Senior Consultant gelandet. Wenn er nicht gerade die Welt bereist, ist der sportbegeisterte Neumarkter mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf dem Mountainbike oder am Baggersee zu finden.

Ceph OSDs mit BlueStore erstellen

BlueStore ist das neue Speicher-Backend für Ceph ab Luminous. v12.2.x. Es wird standardmäßig verwendet, wenn neue OSDs durch ceph-disk, ceph-deploy oder ceph-volume erzeugt werden.

Es bietet einen großen Vorteil in Bezug auf Leistung, Robustheit und Funktionalität gegenüber dem bisherigen Ansatz.

Bei einer SSD erzeugt man die OSD mit BlueStore zusammen mit dem Journal (DB/WAL). Ist die Festplatte allerdings eine HDD, dann ist man gut damit beraten wenn man das Journal auf eine extra SSD packt. Für den BlueStore-Cache sollte man 1 GB für Festplatten-gestützte OSDs und 4 GB für SSD-gestützte OSDs an RAM einplanen.

Beispiel1: Festplatte ist eine SSD und wurde als sdh erkannt.

:~# ceph-deploy osd create --data /dev/sdh

Eine andere Möglichkeit ist manuell auf dem Node selbst.

:~# ceph-volume lvm create --data /dev/sdh
:~# dmesg
...
--> ceph-volume lvm activate successful for osd ID: 10
--> ceph-volume lvm create successful for: /dev/sdh

 

Beispiel2: Festplatte ist eine HDD und wurde als sdh erkannt. Die SSD für das Journal wurde als sdb erkannt.

Wir erzeugen auf der SSD eine Volume Group, die wir z.B. ceph-wal nennen. Diese kann dann auch für alle weiteren Journals verwendet werden.

:~# vgcreate ceph-wal /dev/sdb

Dann erzeugen wir eine Volume Group mit einem Logical Volume auf der HDD.

:~# vgcreate ceph-block-h /dev/sdh
:~# lvcreate -l 100%FREE -n block-h ceph-block-h

Nun erzeugen wir ein Logical Volume mit einer Größe von z.B. 10GB

:~# lvcreate -L 10GB -n wal-b ceph-wal

Nun erzeugen wir die OSD mit dem dazugehörigen WAL Device.

:~# ceph-volume lvm create --bluestore --data ceph-block-h/block-h --block.wal ceph-wal/wal-b
:~# dmesg
...
Running command: /bin/systemctl start ceph-osd@10
--> ceph-volume lvm activate successful for osd ID: 10
--> ceph-volume lvm create successful for: ceph-block-h/block-h
Martin Schuster
Martin Schuster
Senior Systems Engineer

Martin gehört zu den Urgesteinen bei NETWAYS. Wenn keiner mehr weiss, warum irgendwas so ist, wie es ist, dann wird Martin gefragt. Er hat es dann eigentlich immer mal schon vor Jahren gesehen und kann Abhilfe schaffen :). Vorher war er bei 100world als Systems Engineer angestellt. Während er früher Nürnbergs Partykönig war, ist er nun stolzer Papa und verbringt seine Freizeit damit das Haus zu renovieren oder zieht einfach um und fängt von vorne...

Computer Viren in der Cloud

Verschiedene Anbieter von Anti-Virus Produkten bieten mittlerweile SaaS Platformen an um eine zentrale Übersicht über den Status aller Systeme zu bekommen. Dort wird dann neben allen Details eine Übersicht von Alarmen bzw. Bedrohungen verfügbar.

Ein Kunde stellte mich vor die Herausforderung aus diesen Platformen per API die aktuellen Alarme und Probleme abzufragen, daraus sind zwei neue Plugins entstanden.

Hinweis: Wir machen hier keine Werbung für die Produkte, nur unsere Plugins. Wir stehen aktuell in keiner Geschäftsbeziehung zu beiden Anbietern.

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Markus Frosch
Markus Frosch
Principal Consultant

Markus arbeitet bei NETWAYS als Principal Consultant und unterstützt Kunden bei der Implementierung von Nagios, Icinga und anderen Open Source Systems Management Tools. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Markus aktiver Mitarbeiter im Debian Projekt.

NETWAYS Webinare 3.0 und Kubernetes mit Thomas-Krenn

Seit vielen Jahren führen wir aktuell Webinare durch und haben hier bereits die verschiedensten Tools im Einsatz. Damit wir künftig eine noch breitere Masse an Benutzern ansprechen können und vielleicht auch die “Hemmschwelle” für die Registrierung nehmen wollen, werden künftig all unsere Webinare auf unserem YouTube-Kanal per Live-Stream übertragen. Die Vorteile sind dabei, dass wir künftig keine Abhängigkeit mehr zu Software-Lösungen haben, welche Benutzer auf Ihren Systemen installieren müssen und eine noch bessere Interaktion über den Live-Chat führen können.

Unser Webinar-Kalender wird dabei stetig mit neuen Terminen ergänzt. Darüber hinaus werden wir künftig auch relativ spontan Live-Streams zu diversen Inhalten durchführen. Daher am besten gleich unseren YouTube-Kanal abonnieren!

Aktuelle Webinare

Aktuell haben wir zwei weitere Webinare geplant, für welche man direkt einschalten:

  • Icinga: Icinga for Windows v1.2.0 Vorstellung: 16. September 2020 um 10:30 Uhr
  • Icinga: Vorstellung der Monitoring Lösung Icinga 2: 14.10.2020 um 10:30 Uhr

Kubernetes Webinar mit Thomas-Krenn

Mit Thomas-Krenn pflegen wir bereits seit vielen Jahren eine erfolgreiche Partnerschaft im Server Umfeld für unsere NETWAYS Cloud und NETWAYS Web Services. Die Kollegen veranstalten mit uns gemeinsam am Mittwoch, den 26. August 2020 um 10:30 Uhr ein Webinar auf deren Plattform mit dem Thema “Kubernetes: Einstieg in das Container Management“. Die Registrierung und Teilnahme ist hier möglich.

Ziel ist es einmal grundlegend einen Einstieg zu bieten, was Kubernetes überhaupt ist, welche Einsatzszenarien damit abgebildet werden können und anhand eines Beispiels die Funktionsweise zu demonstrieren.

Wir freuen uns wie immer auf eine Rege Teilnahme und stehen bei Rückfragen natürlich gerne zur Verfügung! Hierzu gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

Christian Stein
Christian Stein
Lead Senior Account Manager

Christian kommt ursprünglich aus der Personalberatungsbranche, wo er aber schon immer auf den IT Bereich spezialisiert war. Bei NETWAYS arbeitet er als Senior Sales Engineer und berät unsere Kunden in der vertrieblichen Phase rund um das Thema Monitoring. Gemeinsam mit Georg hat er sich Mitte 2012 auch an unserem Hardware-Shop "vergangen".

GTD ohne Equipment

Hallo Miteinand !

Ich wollte eigentlich aus dem Homeoffice nicht einen üblichen Home Office Blogpost veröffentlichen aber ich wollte euch kurz daran teilhaben lassen, wie man mit minimalsten Gegebenheiten doch noch sein Arbeitspensum ggf. durch die Tür bekommt.

Ich hatte das grosse Pech das mein privates Macbook Pro aus dem Jahr 2016 den Weg allen irdischen gegangen ist und sich mit einer kombi aus exhausted Battery und Display/Grafikkarten Fehler + Wlan Modul Tod verabschiedet hat. Die Batterie ist ersetzbar, aber die anderen Sachen wären aktuell nicht mehr rechtfertigbar. So kurz vor dem Release neuer Hardware.

Ich musste also 2 Tage bis mein Firmenersatzlaptop kam etwas Zeit überbrücken. Das funkionierte sogar besser als geplant und an einigen Stellen schlechter.

Als Ersatz hatte ich nicht viel zur Hand. Ich hatte mein privat genutztes IPad Pro (IOs 13.x) eine Tastatur + Maus der Marke Logitech. IOs 13 wegen dem Maussupport welcher brauchbar ist als OS auf dem IPad. Alternativ läge hier auch noch ein Kindle Fire 7 rum welcher auch seinen Dienst getan hätte.

Keyboard

Keyboard


Das Keyboard ist das K380 in weiss + eine M171 Funkmaus. Man kann das ganze wenn man einen aktuellen Screen hat gemütlich per USB-C verbinden damit wenigstens von der Bildschirmgrösse etwas mehr sichtbar ist. Das ist aber schon purer Luxus.

Das Tablet kann man aber auch durch ein beliebiges Android Tablet der Marke X austauschen. Ich versuche hier Software bzw. Hardware Agnostisch zu sein. Für Office schreibsachen bin ich auf Office 365 Web zurückgefallen. Was Datenschutztechnisch für eine menge Leute nicht in Frage kommt. Es gibt aber auch die dedizierten Apps für IOs und Android somit muss nichts in die Cloud geladen werden.

Kommen wir zum Codehacking Part. Nun da man schlecht direkt auf dem IPad eine virtuelle Maschine mit Vagrant hochziehen kann musste ich wohl oder übel auf gehostete Services zurückgreifen. Zum einen unser einges (https://cloud.netways.de) welches es mir ermöglichte per Openstack Teststellungen zu bauen und testen. Als auch Azure (Terraform) und Bernds Schmuddelkind Nummer eins (AWS). Keines machte grossartig Zicken per Safari. Dies sollte auch per Android (Chrome) keine Probleme darstellen. Es braucht aber einen Sinnvollen SSH Client für das jeweilige Tablett damit man sich in der gehosteten VM zumindest Anmelden kann Ich benutze Termius (https://www.termius.com/) auf IOs. Es hat auch bezahl Features welche ich eigentlich aber gar nicht brauche (SFTP). Die funktionale Alternative auf Android ist Juice (https://juicessh.com/).

Termius Screenshot


Oh natürlich kommt nun die Frage auf wie man nun denn Code editiert. Klar ich muss mir von der VM die Sachen nochmal ziehen oder auf den virtuellen Desktop was aber per dedizierter VNC Viewer App (IOs/Android) (https://www.realvnc.com/en/connect/download/viewer/ios/) oder dem Microsoft Remote Desktop gut gelingt. (https://apps.apple.com/de/app/microsoft-remote-desktop/id714464092?l=en) 
Auch die anderen Remote Desktop Tools sind vertreten wie der bei uns benutzte Anydesk Client (https://anydesk.com/en/downloads/ios) und das nicht Todzubekommende Webex ist am Start (https://apps.apple.com/de/app/cisco-webex-meetings/id298844386?l=en). Beide Tools sind natürlich auch in einer Android Version erhältlich.

Aber zurück zu dem Editor. Ich muss gestehen das ist der Part welcher mich am meisten begrenzt hat. Mit Begrenzt meine ich nicht das es keine Auzwahl gibt. Ich bin eher ein barebones Nutzer der nicht viele Ansprüche hat. Ich brauch keine Codeergänzung, keine Autokorrektur usw. Ich gestehe ich bin mit Vim auf den VMs vollkommen zufrieden gewesen. Auch mit git welches in den VMs installiert war.

Ich würde aber zu cloud9 tendieren (Bernd ist sicher begeistert 🙂 ) (https://aws.amazon.com/cloud9/). Die alten Hasen von Panic Software haben noch Coda 2 zur Hand. (https://www.panic.com/coda/). Wobei mir deren Preisgestaltung bitter aufstösst.

Last But not least gibt es sicher auch noch für Selbsthoster Eclipse CHE. (https://www.eclipse.org/che/). Zu der kann ich leider nichts sagen, keinerlei Erfahrung meinerseits im Handling.
Gitlab hat auch eine Web IDE welche aber einen seltsamen Workflow hat. Man muss die einzelnen Files nach änderung mergen :S.

Die üblichen Kollaborationstools wie Slack, Rocketchat, Microsoft Teams gibt es auch bzw. Funktionieren auch auf mobile Geräten relativ Problemlos. Wenn alles versagt muss man halt sich per Handy in die Online Telko einwählen was manchmal doch erstaunliche Sprachqualitaet zu Tage fördert. (NO More VBR in VOIP).

Fazit:
So bin ich bis mein Arbeitslaptop da war per UPS gut durch die Zeit gekommen und konnte meinen Aufgaben gerecht werden.
Ich würde einen nativen USB-C Monitor favorisieren und ggf. Im Nachblick mir einen Browser wünschen welcher an einem externen Monitor die seitlichen schwarzen 4:3 Balken verschwinden lässt. (IOs Problem)(Lost Screen Estate) und eine IDE welche entweder als App mit frei einhängbaren Online Speicher funktioniert oder eine simpel funktionierende Web IDE.

Ich freue mich wenn ihr mir Sagen würdet  wie ihr so etwas überbrückt.

Gruss

David

Nachtrag:
Just als ich den Blogpost fertig hatte fand ich die folgende App.
Shiftscreen (https://apps.apple.com/de/app/shiftscreen/id1498683180?l=en) scheint zumindest teilweise das Black Bars Problem (IOs) zu beheben.

David Okon
David Okon
Support Engineer

Weltenbummler David hat aus Berlin fast den direkten Weg zu uns nach Nürnberg genommen. Bevor er hier anheuerte, gab es einen kleinen Schlenker nach Irland, England, Frankreich und in die Niederlande. Alles nur, damit er sein Know How als IHK Geprüfter DOSenöffner so sehr vertiefen konnte, dass er vom Apple Consultant den Sprung in unser Professional Services-Team wagen konnte. Er ist stolzer Papa eines Sohnemanns und bei uns mit der Mission unterwegs, unsere Kunden zu...

GitLab – Merge Requests

Merges werden verwendet, um den Code zwischen anderen Personen, die Sie an einem Projekt vorgenommen haben, auszutauschen und die Änderungen einfach miteinander zu konsolidieren.

Schritt 1: Vor dem Erstellen einer neuen Merge sollte im GitLab ein Branch erstellt werden.
Schritt 2: Melden Sie sich bei Ihrem GitLab-Konto an und gehen Sie zu Ihrem Projekt im Abschnitt Projekte.

Schritt 3: Klicken Sie auf die Registerkarte Merge und dann auf die Schaltfläche Neue Merge.

Schritt 4: Um den Request zu mergen, wählen Sie den Quell-Branch und den Ziel-Branch aus der Dropdown-Liste aus und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Zweige vergleichen und fortfahren, wie unten gezeigt.

Merge kann verwendet werden, um den Code zwischen anderen Personen, die Sie an einem Projekt vorgenommen haben, auszutauschen und die Änderungen einfach mit ihnen zu besprechen.

Schritt 5: – Sie sehen den Titel, die Beschreibung und andere Felder wie Zuweisen des Benutzers, Festlegen des Meilensteins, Beschriftungen, Name des Quell-Branches und Name des Ziel-Branches und klicken auf die Schaltfläche “Merge senden”

Schritt 6: – Nach dem Absenden der Merge wird ein neuer Bildschirm für Merge angezeigt (siehe unten).

Noch kein Gitlab? Jetzt bei uns im NWS anmelden und Gitlab sorgenfrei 30 Tage lang testen.

Moumen Amneh
Moumen Amneh
Junior Systems Engineer

Mou startete seine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration im September 2019 bei uns. Mit vollem Ehrgeiz widmet er sich jetzt Puppet, Icinga und Co. und lernt jeden Tag neues dazu. Neben der Arbeit brilliert er auf dem Fussballplatz und das zum verwechseln ähnlich mit seinem Namensvetter bei Liverpool.