Vom Bordstein zur Skyline von Robert Waffen | OSMC 2019

This entry is part 2 of 2 in the series OSMC 2019 | Recap

 

Auf der Open Source Monitoring Conference (OSMC) 2019 in Nürnberg hat uns Robert Waffen mit seinem Vortrag “Vom Bordstein zur Skyline” in den Bann gezogen. Für den Fall, dass jemand nicht die Möglichkeit hatte, an seinem Vortrag teilzunehmen, haben wir hier etwas vorbereitet: Seht euch das Video von Roberts “Kriegsgeschichte” – wie er selbst es nennt – an und lest weiter unten eine Zusammenfassung.

Die OSMC ist das jährliche Treffen internationaler Monitoring-Experten, auf dem zukünftige Trends und Strategien festgelegt werden. Seit 2006 findet die Veranstaltung jedes Jahr im Herbst in Nürnberg, Deutschland, statt. Führende Spezialisten präsentieren die ganze Bandbreite des Open Source Monitorings und stehen bereit, um Fragen zu beantworten, und seien diese noch so schwierig. Lernt neue Techniken kennen, tauscht Wissen aus und diskutiert mit Top-Entwicklern.

Ausführliche Workshops am Tag vor der Konferenz und ein Hackathon bieten weitere Möglichkeiten, eure Fähigkeiten zu erweitern und euer Wissen im Bereich IT-Monitoring und -Management zu vertiefen.

Die nächste OSMC findet vom 16. bis 19. November 2020 in Nürnberg statt.
Weitere Informationen und Tickets unter osmc.de.


Vom Bordstein zur Skyline

Der Talk von Robert Waffen “Vom Bordstein zur Skyline” handelt von den Monitoring-Entwicklungsstufen des Unternehmens Publicis Pixelpark.

Wie war der bisherige Stand im Monitoring?

Bei Robert Waffen in der Firma war schon Xymon oder – noch früher – Zabbix im Einsatz, was nicht richtig gepflegt wurde. Und wenn, dann nur zum Teil. Das dadurch entstandene Wissen wurde abgewandelt und daraufhin auf zwei Elk-Instanzen umgestellt. Als Metriken wurden nur Default-Metriken verwendet, also das, was das System standardmäßig bereitstellt. Dazu gehörten Metriken in 5-Minuten-Intervallen.

Das ganze Monitoring war weder automatisiert noch teilautomatisiert. Konfigurationen oder Interfaces konnte man einchecken, wenn man sich durchklickte.

 

Xymon

Xymon hat natürlich wie jedes andere Monitoring-System Checks, wodurch Auswertungen gemacht werden, wie zum Beispiel Shell. Dabei wurde meistens sehr viel Output produziert. Und zwar nicht wie beispielsweise in Icinga eine Zeile, sondern ganze Prozesslisten. Das ganze Interface war nicht dynamisch und wurde in HTML vorgerendert, was wiederum eigene Vor- und Nachteile hatte. Bei HD-Grafen, die auch gerne ein bisschen größer werden, mussten diese gelöscht werden. Das eigentliche Problem war, dass es sehr hohe Check-Intervalle gab und keine Anbindung an Grafana oder sonstiges möglich war, da Xymon aus den 1990er-Jahren kommt. Zudem ein Thema, das immer wieder zu Problemen führte: Es gab keine richtige Verschlüsselung.

 

Zabbix

Bei Zabbix hingegen macht das GUI alles. Es gibt zwar ein Puppet-Modul, welches einen Server aufbauen kann, aber das Modul kann den Server nicht konfigurieren, was problematisch ist. Weiter war ein Update auf die neueste Version nicht möglich, weil interne Probleme auftraten. Das heißt, man ist bei einer älteren Version hängen geblieben.

Probleme wurden prinzipiell zwar immer angezeigt, aber nicht welcher Art. In einem Monitoring wurde der Alarm aktiviert. Daraufhin musste man in einem anderen System nachsehen und eventuell dort das Problem ausfindig machen. Man musste in mehreren Interfaces nachsehen, was sehr umständlich war.

Der Aufbau der GUI in Zabbix war auch nicht logisch, wenn man es mit anderen Monitoring-Systemen vergleicht. Es zeigte nur an, wenn ein Problem auftrat. Das Host-Objekt an sich gibt es in Zabbix gar nicht, an dem man sieht, dass der Host up ist und der Host folgende Daten hat… Das wird nicht angezeigt, man muss erst nach diesen Informationen suchen.

 

ELK

Zudem gibt es zwei verschiedene ELK-Stacks. Ein Stack ist schon etwas älter und beinhaltet sensible Daten eines langjährigen Kunden, die auch separat gehalten werden sollen. Daneben gibt es einen neueren Stack der Version 6 mit entsprechender Umgebung. Die Stacks sind alle manuell aufgesetzt und eine nachträgliche Automatisierung scheint nicht möglich, da sonst Indexe oder ganze Konfigurationen verworfen werden oder ähnliches. Deswegen wird hier ein Neuaufbau geplant.

 

Graylog

Als Alternative zum ELK gibt es auch noch Graylog. Das wird für neuere Kunden eingesetzt und funktioniert ganz gut.

 

Wie ist der aktueller Stand im Monitoring?

Aktuell sieht das Monitoring bei Robert so aus: Zabbix und Xymon dienen als Hauptmonitoring. Hier wurde ein Grafana mit diversen Quellen hinzugebaut, wie InfluxDB, Prometheus, Graphite oder ElasticSearch. Daneben existiert ein Proof of Concept für Icinga 2 und ELK 7.

 

Prometheus

Wir haben von null angefangen und ein Prometheus aufgesetzt. Wenn man sich damit beschäftigt, meint man erst, oh, ja, Kubernetes, da ist alles schön und toll. Da deployed man sein YAMLs und es ist alles schön und sicher – bis man von Systemen außerhalb von Kubernetes auf Metriken zugreifen möchte. Mit einem Reverse Proxy davorgebaut, mit einem Apache und HTTPS, und einem IP Require, so dass nur der Prometheus-Server den Node Exporter abfragen darf.

 

Icinga 2

Bei Icinga 2 hat man einen Pock aufgesetzt, der vollautomatisch aus dem Puppet generiert wird. Das heißt, wenn man den Host wegreißt und neu startet, werden alle Hosts, Konfigurationen, Checks wie vorher angezeigt.

So weiß man, woher der Check kommt. In Vergleich mit Zabbix und Xymon weiß man weißt nicht, woher die Checks kommen und warum etwas anspringt. Viele sagen, man brauche Automatisierung erst dann, wenn man mehrere Server hat. Aber es geht auch darum, nachvollziehbar zu arbeiten, um Konfigurationen einsehen zu können.

 

Wie soll Monitoring in Zukunft aussehen?

Host-Inventarisierung: Wir haben viele Hosts, die keine Puppet-Module haben, Puppet ausgeschaltet ist oder eine alte Puppet-Version installiert ist. Wir müssen diese updaten und installieren und das ist teilweise schwierig wegen Solaris.

Benachrichtigungsplan erstellen: Man muss man sich ein Konzept überlegen, über was wann benachrichtigt werden soll. Zum Beispiel wenn ein Server nur tagsüber wichtig ist, braucht man keine Notifications in der Nacht. Dies ist zum Beispiel bei Testmaschinen der Fall, wenn es in der Testumgebung Probleme gibt. Wenn es sich allerdings um eine Produktionsumgebung handelt, möchte man rund um die Uhr benachrichtigt werden.

 

Saeid Hassan-Abadi
Saeid Hassan-Abadi
Junior Consultant

Saeid hat im September 2019 seine Ausbildung zum Fachinformatiker im Bereich Systemintegration gestartet. Der gebürtige Perser hat in seinem Heimatland Iran Wirtschaftsindustrie-Ingenieurwesen studiert. Er arbeitet leidenschaftlich gerne am Computer und eignet sich gerne neues Wissen an. Seine Hobbys sind Musik hören, Sport treiben und mit seinen Freunden Zeit verbringen.

GUDE Expert Net Control 2191

Viele sind bereits von der Qualität von GUDE überzeugt. Aber womit kann der GUDE Expert Net Control 2191 punkten? Bei diesem Gerät bieten wir zwei Varianten an, Sie können bei uns zwischen Power-over-Ethernet (PoE) (2191-2) und der Standard-Version (2191-1) entscheiden.

 

 

GUDE und das Qualitätsversprechen:

GUDE ist seit über 30 Jahren Hersteller von innovativen Geräten für den IT-Bereich. Sie ermöglichen die Optimierung und Erweiterung von IT-Infrastrukturen in Netzwerk-, Server- und Medienschränken. Die Einsatzbereiche der Kunden reichen von Unternehmensnetzwerken über Mediensteuerungen bis hin zu Rechenzentren und Industrieumgebungen.

GUDE setzt bei all seinen Produkten auf “Made in Germany”. Dies ist genauso wie bei den großen Geräten auch bei den kleinen sofort erkennbar: Alle Geräte zeichnen sich durch exzellente Verarbeitung aus, die unter anderem durch die Auswahl und Verarbeitung der Materialien gewährleistet wird. Das Monitoring System ist mit gut ablesbaren LED-Displays ausgestattet, die unter anderem über Sensorwerte, Stromversorgung, Eingänge/Ausgänge und GSM-Status Auskunft geben. Dank 4 Sensoranschlüssen lässt sich das Gerät mit optional erhältlichen Sensoren zu einem Überwachungssystem ausbauen, das neben Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit auch Luftdruck, Leckage und Rauch meldet. Das stabile Metallgehäuse des Expert Net Control 2191 verfügt über vielseitige Befestigungsmöglichkeiten.

Was bietet der GUDE Expert Net Control 2191?

Der Expert Net Control 2191-1 kann Nachrichten per E-Mail, Syslog und SNMP Traps in Abhängigkeit von eingestellten Schwellenwerten der Sensormessung sowie der Signaleingänge erzeugen. Außerdem können Sie mit dem Produkt Sprachanrufe und SMS steuern. Falls Sie ein Gerät suchen, dass mit einem geringen Eigenverbrauch für die Umgebungsüberwachung oder Racküberwachung zuständig ist, dann könnte diese GUDE Hardware genau das Richtige für Sie sein.

 

Über welche Anschlüsse verfügt der GUDE Expert Net Control 2191?

  • Einschub für SIM-Karte
  • 2 Anschlüsse für externe Steckernetzteile (Industrieklemme, 2-fach)
  • 4 Schaltausgänge (Industrieklemme, 3-fach)
  • 12 passive Signaleingänge (Industrieklemme, 3-fach)
  • 4 Sensoranschlüsse (RJ45) für optionale Temperatur-, Luftfeuchte und Luftdruck-Sensoren
  • Netzwerkanschluss RJ45 (10/100 Mbit/s), auch zur Spannungsversorgung durch Power-over-Ethernet
  • Anschluss für GSM-Antenne (Antenne ist im Lieferumfang enthalten)

 

Anschließbare Sensoren und Zubehör:

 

Was bekommen Sie beim GUDE Expert Net Control 2191 geliefert?

  • Expert Net Control 2191-1 / 2191-2
  • Steckernetzteil 7903 (bei 2191-1)
  • GSM-Stabantenne 0560
  • Schnellstartanleitung

 

Zum Schluss noch ein paar technischen Daten:

  • Gepulvertes Stahlblechgehäuse, LxHxT: 139 x 91 x 35 mm
  • Gewicht: ca. 440 g
  • Einfache Befestigung auf Hutschiene dank optionalem Montageclip
  • Umgebungsbedingungen:
    • Lagertemperatur: -20 – 70 °C
    • Betriebstemperatur: 0 – 50 °C
    • Relative Luftfeuchtigkeit: 0 – 95 % (nicht kondensierend)

 

Wir sind jederzeit für Euch erreichbar per Mail: shop@netways.de oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team. Bleibt gesund – wir freuen uns auf Euch!

Natalie Regn
Natalie Regn
Junior Office Manager

Natalie macht seit September 2019 ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement hier bei NETWAYS. Vor ihrer Zeit bei NETWAYS war sie ein Jahr als Au-pair in Schottland unterwegs. Passend dazu widmet sie sich seit vielen Jahren dem Spielen der Great Highland Bagpipe. Natalie ist in ihrer Freizeit nicht nur musikalisch unterwegs, sondern auch sportlich. Sie trainiert im Fitnessstudio und geht gerne in den Kletterpark, in die Trampolinhalle oder zum Wandern in die fränkische Schweiz.

Überspringen von Online-Werbung in Videos mit dem Mac

Ich nutze seit vielen Jahren Magnet auf dem Mac um verschiedene Fenster schnell zu positionieren. Was bei vielen anderen Betriebssystemen einfach geht, kann man mit Magnet Add-on einfach nachrüsten. Bei der Neuinstallation von Magnet bin ich auf eine andere App der gleichen Entwickler mit dem Namen Dynamo gestossen.

Aufgrund der guten Rezessionen habe ich die 99 Cent investiert und bin begeistert. Dynamo ist eine Safari Extension, welche nach Installation ein paar Keyboard-Controls (diese können auch geändert werden) zur Verfügung stellt.

Mit den Tasten S, D und F kann die Geschwindigkeit des Videos verlangsamt (S), beschleunigt (F) und wieder auf normal (D) gesetzt werden. Das ist Hilfreich, wenn man bei längeren Videos an die richtige Stelle hüpfen möchte ohne sich ständig beim Quick-Scrolling zu verklicken.

Für mich ist das Killerfeature jedoch die Taste E, mit welcher die Werbung in Videos einfach übersprungen werden kann. Ein Tastendruck genügt und das eigentliche Video beginnt. Dynamo funktioniert nicht nur auf YouTube, sondern auf sämtlichen anderen Website mit Videoplayer. Auch Videos auf Spiegel.de, dessen Werbeanzeigen sich normalerweise nicht überspringen lassen und auch pausiert werden, sobald das Fenster im Hintergrund ist, können problems ohne Werbung betrachtet werden.

Kurzum, wenn ihr Safari verwendet und öfters mal Videos anschaut sind die 99 Cent eine bombastische Investition.

Bernd Erk
Bernd Erk
CEO

Bernd ist Geschäftsführer der NETWAYS Gruppe und verantwortet die Strategie und das Tagesgeschäft. Bei NETWAYS kümmert er sich eigentlich um alles, was andere nicht machen wollen oder können (meistens eher wollen). Darüber hinaus startete er früher das wöchentliche Lexware-Backup, welches er nun endlich automatisiert hat. So investiert er seine ganze Energie in den Rest der Truppe und versucht für kollektives Glück zu sorgen. In seiner Freizeit macht er mit sinnlosen Ideen seine Frau verrückt und...

Von Problemen, Arschengeln und Lösungen

In den letzten Wochen und Monaten sind viele Veränderungen eingetreten. Die Welt hat sich gefühlt entschleunigt. Freunde und Bekannte haben mir berichtet, ihnen ginge es schon seit Langem nicht mehr so gut, wären so entspannt wie lange nicht mehr. Man hätte Zeit, Angefangenes fertigzustellen, Neues auszuprobieren, einfach mal nichts zu tun oder in sich zu gehen und nachzudenken. Ein paar Freunde haben erzählt, dass sie in der Homeoffice-Zeit während Corona erkannt haben, dass sie in ihrem Job nicht glücklich sind. Die Aufgaben seien nicht interessant, die Vorgesetzten reiben sie auf, unter den Kollegen gibt es mehr Streit und Neid statt Harmonie… Die Gründe sind vielfältig. Im Folgenden erzähle ich euch, was ich aus diesen Gesprächen für mich mitgenommen habe.

Wir arbeiten durchschnittlich 40 Jahre unseres Lebens – die einen etwas mehr, die anderen etwas weniger – und verdienen dabei laut Statistik etwa 2,5 Mio. Euro. Wir scheinen irgendwann nicht mehr zu hinterfragen, warum wir tun, was wir tun, und einigen kommt es so vor, als bekämen sie in monatlichen Raten Schmerzensgeld ausbezahlt. Denkt man mal darüber nach, würde bestimmt niemand einwilligen, sich ein (Arbeits-)Leben lang dafür bezahlen zu lassen, Dinge zu tun, die er eigentlich gar nicht will.

Seit Corona sollte uns klar geworden sein, was die zwei wichtigsten Dinge im Leben sind. An erster Stelle: unsere Gesundheit. Ein indisches Sprichwort besagt „Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke nur einen“. Das zweitwichtigste ist unsere Zeit. In Deutschland, Österreich und der Schweiz liegt die Lebenserwartung ca. bei 83,9 Jahren, wobei Frauen ca. 4,7 Jahre länger leben als Männer. Die Frage ist doch: Was fangen wir mit unserer zur Verfügung stehenden Zeit an?

 

“Um wirklich erfolgreich zu sein, muss man nicht gegen die anderen, sondern gegen sich selbst antreten.” – Carl Lewis

Im Prinzip sind es drei Fragen, die man sich mindestens einmal gestellt haben sollte:

Erste Frage: Was mache ich gerne?
Das haben wir früher, als wir klein waren, alle intuitiv gewusst. Je älter wir werden, desto mehr tendieren wir dazu, diese Dinge zu “vergessen”. Wir haben gelernt, uns anzupassen, nicht aufzufallen, einer gesellschaftlichen Norm zu entsprechen. Leider können dabei auch Talente und Fähigkeiten unentdeckt versiegen, die einen Menschen einzigartig und besonders machen. Das kann zum Beispiel sein kreativ zu sein, Dinge verschönern, mit Menschen kommunizieren, Menschen helfen, etwas organisieren. Was in Deinem Beruf tust Du wirklich gerne? Natürlich macht in einem Beruf nie immer alles Spaß, aber wieviel Prozent von dem, was Du tust, tust Du auch wirklich gerne?

Zweite Frage: Was kann ich gut?
Bitte nicht verwechseln mit Frage eins. Viele meinen, dass das, was sie gerne machen, sie auch gut können. Das ist oft der Fall, muss aber nicht sein. Ich zum Beispiel singe gerne, aber nicht gut… Andersherum geht das natürlich auch: Man kann gut in etwas sein, es aber nicht gerne machen. Vielleicht hilft es, an dieser Stelle Eltern, Geschwister oder auch gute Freunde zu fragen, wenn man selbst nicht weiterkommt.

Dritte und wahrscheinlich die wichtigste Frage: Was will ich?
Wenn man Leute fragt, was sie privat oder beruflich vom Leben wollen, können nur wenige diese Frage beantworten. Dagegen können sie Tausende Dinge aufzählen, die sie nicht wollen. Was willst Du wirklich? Dabei können die Antworten ganz unterschiedlich ausfallen. Für den einen bedeutet Erfolg, eine teure Uhr zu tragen oder ein luxuriöses Auto zu fahren, der andere möchte mittags nach Hause gehen und mit der Familie Mittagessen oder im Büro duschen können.

 

Wenn man sich diese drei Fragen als drei sich überschneidende Kreise vorstellt, dann ergibt sich daraus eine Schnittmenge. Den Inhalt dieser Schnittmenge gilt es herauszufinden. Über dieses Thema haben sich schon viele Leute Gedanken gemacht, deswegen gibt es dafür auch viele unterschiedliche Bezeichnungen: innere Ausrichtung, personal value proposition, core value, Wertezentrale, the overarching purpose… Wenn jemand herausfindet, dass er gerne Menschen hilft, dann wäre zum Beispiel Nachhilfelehrer oder auch der Arztberuf naheliegend.

Wenn wir das einmal herausgefunden haben, dann geht es los – meist mit Problemen. Dann kommen ganz viele „Gründe“ oder auch Glaubenssätze, die man uns früher eingeredet hat, warum wir etwas doch nicht können. Bei Problemen ist es oft der erste Schritt zu reflektieren, was das Problem mit uns selbst zu tun hat. Wichtig ist zu erkennen, dass wir nicht auf Dinge oder Situationen an sich reagieren. Wir reagieren auf die Bedeutung, die wir einer Sache zusprechen. Haben wir ein Problem mit jemandem, so spiegelt das vielmehr unser eigenes Problem wider als das der anderen Person. Ein liebevoll gemeinter Ausdruck dafür ist zum Beispiel „Arschengel“. Jeder von uns hat ganz sicher seinen ein oder anderen ganz persönlichen Arschengel. Personen, von denen wir meinen, dass diese gemein, ungerecht, einfach arschig zu uns sind, uns aber durch unsere eigene Reaktion lediglich den Spiegel vorhalten, weil uns an uns selber etwas stört. Wir mögen diese Leute nicht, aber sie helfen uns, unsere eigenen Schwachpunkte aufzudecken.

 

Wie lösen wir das Problem? Im Prinzip gibt es vier Möglichkeiten, damit umzugehen:

Variante 1) Wir akzeptieren es!
Wir sagen „ja!“ zur Situation, wir nehmen sie an und haben dadurch kein Problem mehr. Problem gelöst. So einfach ist es leider nicht immer.

Variante 2) Wir akzeptieren es nicht, leben aber damit.
Diese Variante ist nicht unbedingt zu empfehlen, da sehr viel Energie aufgewendet werden muss, sich tagtäglich mit etwas zu beschäftigen, mit dem man nicht einverstanden ist. Das kann nur eine kurzfristige Lösung sein, ohne selber dabei Schaden zu nehmen, krank zu werden oder in Richtung Burnout abzurutschen.

Variante 3) Wir müssen eine Lösung finden.
Das klappt nicht immer auf das erste Mal und manchmal ist es ein langwieriger Prozess, damit alle beteiligten Parteien die Lösung akzeptieren können. Wenn das auch nicht funktioniert, wenn wir bereits des Öfteren versucht haben, eine Lösung zu finden, gibt es immer noch…

Variante 4) „Adios Amigos!“
Das sollte allerdings die letzte wahrzunehmende Variante sein, wenn alle anderen Versuche gescheitert sind. Eine Kündigung/Trennung ist eine finale Angelegenheit und kann wohl nur in den seltensten Fällen rückabgewickelt werden.

 

Ein paar Beispiele:

  • Dich stört im Unternehmen, dass keine Pausenräume vorhanden sind? – Dann hast Du vier Möglichkeiten, um darauf zu reagieren.
  • Dich stört, dass der Chef keine gute Führungskraft ist? – Dann hast Du vier Möglichkeiten.
  • Dich stört, dass Dein Partner nachts schnarcht? – Vier Möglichkeiten…

 

Das Prinzip kann man auf die meisten Probleme anwenden, beruflich wie auch privat. Entscheidend ist dabei das eigene Mindset, die innere Einstellung zum Problem. Wenn man ein Problem überhaupt nicht lösen möchte, sondern lieber seine Energie investieren (oder verschwenden) möchte, zu schimpfen, sich aufzuregen, zu prokrastinieren, um dem eigentlichen Problem aus dem Weg zu gehen, helfen die vier aufgezeigten Varianten natürlich nicht weiter.

Meine Freunde haben ihre Probleme inzwischen alle erfolgreich gelöst – zum einen akzeptiert, dass man nun einen längeren Arbeitsweg hat, zum anderen mittels Kommunikation eine Lösung mit den Kollegen gefunden und als drittes sich entschlossen, die Situation nicht zu akzeptieren und nach gescheiterten Lösungsversuchen die Kündigung einzureichen.

Tut, was ihr wollt, aber seid glücklich dabei! Das Leben ist zu kurz, um es nicht zu genießen!

Anke Speringer
Anke Speringer
Senior Online Marketing Manager

Anke ist im November 2019 als Senior Online Marketing Manager zu NETWAYS gekommen und ist bekennende Apfel-Liebhaberin. Frei nach dem Motto „In God we trust, all others must bring data“ analysiert sie Zahlen, Daten und Fakten in diversen Online-Tools. Privat versucht sie sich als Barista an diversen Kaffeesorten und Latte Art. Anke bereist gerne die Welt und ist dabei, ihre „Big Five for Life“ zu finden.

GUDE Netzwerkthermometer: Expert Sensor Box 7213 und 7214-Serie im direkten Vergleich

Gude-Expert Sensor Box 7214-Serie und Gude-Expert Sensor Box 7213-Serie, zwei Produkte, die sich sehr ähneln. Um Ihnen die Entscheidung bei einem Kauf leichter zu machen, werden diese zwei Geräte heute in einen direkten Vergleich gestellt.

 

GUDE und das Qualitätsversprechen

GUDE ist seit über 30 Jahren Hersteller von innovativen Geräten für den IT-Bereich. Sie ermöglichen die Optimierung und Erweiterung von IT-Infrastrukturen in Netzwerk-, Server- und Medienschränken. Die Einsatzbereiche der Kunden reichen von Unternehmensnetzwerken über Mediensteuerungen bis hin zu Rechenzentren und Industrieumgebungen. Beide Geräte eignen sich perfekt für kleinere Serverräume, was auch an der Größe und den Montagemöglichkeiten der 7213 und 7214 Geräten liegt. Mit entsprechenden Klammern lassen sich die Netzwerkthermometer auch bequem auf Hutschiene montieren.

GUDE setzt bei all seinen Produkten auf “Made in Germany”. Dies ist genauso wie bei den “großen” Geräten auch bei den kleinen sofort erkennbar: Alle Geräte zeichnen sich durch exzellente Verarbeitung aus, die unter anderem durch die Auswahl und Verarbeitung der Materialien gewährleistet wird, hier zum Beispiel das robuste rostfreie Stahlgehäuse. Flexible Bedienmöglichkeiten und ein sparsamer Betrieb runden dabei das überzeugende Erscheinungsbild ab.

 

Vorteile haben beide der Produkte, aber was können sie genau?

Der Vorteil dieser Netzwerk Thermometer besteht darin, dass sie Umgebungsrisiken, wie Überhitzung, Feuer, Wasser, erhöhte Luftfeuchtigkeit, erhöhter Luftdruck und Vandalismus frühzeitig erkennen. Diese Geräte überwachen diese Risiken mit Hilfe von den anzuschließenden oder schon integrierten Sensoren. So kann der Serverraum oder andere IT-Umgebungen über Netzwerk gemonitored werden bevor es zum Ausfall kommt. Dies schützt Ihre kritische IT-Infrastruktur gegen Ausfälle und spart Ihnen am Ende Geld.

  • Überhitzung: Überwachung mit dem Temperatursensor
  • Feuer: Überwachung mit dem Rauchmeldesensor
  • Wasser: Überwachung mit dem Leckage-Sensor
  • Vandalismus: Überwachung mit dem Türkontaktsensor
  • Erhöhte Luftfeuchtigkeit
  • Erhöhter Luftdruck

 

Merkmale und Ausstattung der Serien
Integrierter Temperatur-, Luftfeuchtigkeit- und Luftdrucksensor
2 weitere Anschlüsse (RJ45) für optionale Sensoren
Redundante Stromversorgung beim 7214, beide Serien auch mit Power-over-Ethernet erhältlich
Verfügbare Protokolle: IPv6, DHCP, SNMPv3, SSL, Telnet, Radius, Modbus TCP
Verschlüsselung mithilfe von SNMPv3, SSL, HTTPS, TLS
Zugriffsschutz durch IP-Zugriffskontrolle
Versenden von Alarmen und Nachrichten per E-Mail, Syslog und SNMP-Traps
Das 7214 verfügt über einen passiven Signaleingang und einen schaltbaren Relaisausgang (jeweils 3-fach Industrieklemme)
Eigenständiger LAN-Sensor für Environment Monitoring, beim 7214 auch für I/O-Monitoring
Robustes gepulvertes Stahlblechgehäuse mit Befestigungslaschen
Kostenlose Smartphone-Apps für Android und iOS für remote Zugriff
Netzwerkanschluss RJ45 mit 10/100 Mbit/s
Konfiguration über Telnet, Webbrowser oder Windows- bzw. Linux-Software
Software Updates im laufenden Betrieb ohne Neustart des Gerätes

 

Bei uns erhältliche Varianten

Beide Netzwerkthermometerserien können bei uns mit folgenden integrierten Sensoren geliefert werden:

  • LAN-Temperatur Sensor
  • LAN-Temperatur / Luftfeuchte Sensor
  • LAN Temperatur / Luftfeuchte / Luftdruck Sensor
  • LAN-Temperatur Sensor (PoE)
  • LAN-Temperatur / Luftfeuchte Sensor (PoE)
  • LAN-Temperatur / Luftfeuchte / Luftdruck Sensor (PoE)

 

Anschließbare Sensoren und Zubehör

 

FAZIT

Gude-Expert Sensor Box 7214-Serie und Gude-Expert Sensor Box 7213-Serie unterscheiden sich kaum im direkten Vergleich. Der Unterschied beruht insbesondere darauf, dass die 7214-Serie passiven Signaleingang und einen Relaisausgänge aufweist als der 7213. Weiterhin bietet der 7214 eine redundante Stromversorgung. Wer also remote steuern und noch weitere Sensoren, wie Rauchmelder oder Leckage-Sensor oder Türkontakte anschließen möchte, der kommt am der Gude-Expert Sensor Box 7214-Serie nicht vorbei.

Wir sind jederzeit für Euch erreichbar per Mail: shop@netways.de oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team. Bleibt gesund – wir freuen uns auf Euch!

Natalie Regn
Natalie Regn
Junior Office Manager

Natalie macht seit September 2019 ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement hier bei NETWAYS. Vor ihrer Zeit bei NETWAYS war sie ein Jahr als Au-pair in Schottland unterwegs. Passend dazu widmet sie sich seit vielen Jahren dem Spielen der Great Highland Bagpipe. Natalie ist in ihrer Freizeit nicht nur musikalisch unterwegs, sondern auch sportlich. Sie trainiert im Fitnessstudio und geht gerne in den Kletterpark, in die Trampolinhalle oder zum Wandern in die fränkische Schweiz.

Der – vermutlich etwas andere – Sommer kommt!

Fast jeder freut sich aktuell, dass die Temperaturen langsam steigen und der vermutlich etwas anders werdende Sommer 2020 vor der Tür steht. Für die Hardware in den Rechenzentren sind die von uns freudig erwartenden Temperaturen aber oft nicht das Gelbe vom Ei. Daher ist es wichtig, einen schnellen und fehlerfreien Überblick über die Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte im Rechenzentrum und in den Racks zu erhalten.

Sie haben für diese Temperaturen noch keine passende Lösung gefunden? Dann könnte HW group HWg-Ares 12 genau das Richtige für Sie sein!

Kurze und knappe Information zum Hersteller:

HWgroup ist ein tschechischer Hersteller von Monitoring Hardware. Das Angebot der HWgroup-Hardware richtet sich an Einsteiger im Bereich des Environmental-Monitorings bis hin zu hoch-professionellen Lösungen für den Serverraum und das Rechenzentrum. HWgroup gewährt auf alle Messstationen und Sensoren 2 Jahre Herstellergarantie.

Aber was kann dieses Gerät überhaupt?

Die Überwachung der Temperatur und der Luftfeuchte innerhalb Ihrer Rechenzentren ist gesichert. Mit dem Ares 12 verpassen Sie keine Warnmeldungen, die Hardware kann schnell per SMS, Anruf oder auch E-Mails informieren, wenn etwas nicht stimmt. Dies ist perfekt für entfernte Standorte ohne eigene Internetanbindung. Zusätzlich sind die Daten noch im SensDesk-Portal abrufbar. Das Ares 12 verfügt über zwei Sensor-Anschlüsse, zwei digitale Eingänge und kann bis zu 14 logische Sensoren verwalten. Wegen einer großen Anzahl von verfügbaren und kompatiblen Sensoren ist nahezu jeder Anwendungsfall überwachbar.

Nachfolgend ein paar Beispiele welche Sensoren angeschlossen werden könnten:

  • Überwachung der Raumtemperatur
  • Überwachung der Außentemperatur
  • Überwachung der Luftfeuchtigkeit
  • Überwachung von Kühlschränken
  • Überwachung von Rauch und Gas
  • Überwachung von Licht
  • Überwachung von Luftstrom
  • Zutrittsüberwachung mittels Türkontakten
  • Überwachung der anliegenden Stromversorgung (durch das Ares direkt, kein Sensor wird benötigt)

Wo könnte das könnte HW group HWg-Ares 12 eingesetzt werden?

  • Überwachung von Serverräumen
  • Überwachung von Vorlauftemperaturen
  • Überwachung von Kühlschränken (auch medizinischer Bereich)
  • Zutrittsüberwachung bei Gebäuden
  • Überwachung von Ferienwohnungen
  • Überwachung von Humidoren
  • Überwachung von Windrädern
  • Überwachung von Weinschränken
  • Überwachung von Lebensmittellagern
  • Überwachung von Bussen, LKW, Fahrzeugen (Stromversorgung muss nicht über das Netzteil erfolgen. Stromversorgung ist auch via Industrieklemme (9-30V) möglich)

Zum Schluss noch ein paar Technische Daten über den Ares 12:

  • GSM/GPRS: Quad-Band 850/900 / 1800/1900 MHz – SMA Antennen Anschluss
  • Stromversorgung: 9–30 VDC / 0.5 A extern
  • Konfiguration über USB als Massenspeichergerät
  • Batterieversorgung: Versorgt das Gerät sowie alle Sensoren für ca. 3 – 8 Stunden (Sensoren abhängig)
  • Flash Speicher: 2 MB für ca. 170.000 Einträge (reicht bei 3 Sensoren mit 5 Minuten Checks ca. 200 Tage)
  • Batterie Lebenszyklus: 5 bis 12 Jahre (abhängig vom Typ, der Nutzung sowie der Temperatur)

Wir sind jederzeit für Euch erreichbar per Mail: shop@netways.de oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team. Bleibt gesund – wir freuen uns auf Euch!

Natalie Regn
Natalie Regn
Junior Office Manager

Natalie macht seit September 2019 ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement hier bei NETWAYS. Vor ihrer Zeit bei NETWAYS war sie ein Jahr als Au-pair in Schottland unterwegs. Passend dazu widmet sie sich seit vielen Jahren dem Spielen der Great Highland Bagpipe. Natalie ist in ihrer Freizeit nicht nur musikalisch unterwegs, sondern auch sportlich. Sie trainiert im Fitnessstudio und geht gerne in den Kletterpark, in die Trampolinhalle oder zum Wandern in die fränkische Schweiz.