Von Problemen, Arschengeln und Lösungen

In den letzten Wochen und Monaten sind viele Veränderungen eingetreten. Die Welt hat sich gefühlt entschleunigt. Freunde und Bekannte haben mir berichtet, ihnen ginge es schon seit Langem nicht mehr so gut, wären so entspannt wie lange nicht mehr. Man hätte Zeit, Angefangenes fertigzustellen, Neues auszuprobieren, einfach mal nichts zu tun oder in sich zu gehen und nachzudenken. Ein paar Freunde haben erzählt, dass sie in der Homeoffice-Zeit während Corona erkannt haben, dass sie in ihrem Job nicht glücklich sind. Die Aufgaben seien nicht interessant, die Vorgesetzten reiben sie auf, unter den Kollegen gibt es mehr Streit und Neid statt Harmonie… Die Gründe sind vielfältig. Im Folgenden erzähle ich euch, was ich aus diesen Gesprächen für mich mitgenommen habe.

Wir arbeiten durchschnittlich 40 Jahre unseres Lebens – die einen etwas mehr, die anderen etwas weniger – und verdienen dabei laut Statistik etwa 2,5 Mio. Euro. Wir scheinen irgendwann nicht mehr zu hinterfragen, warum wir tun, was wir tun, und einigen kommt es so vor, als bekämen sie in monatlichen Raten Schmerzensgeld ausbezahlt. Denkt man mal darüber nach, würde bestimmt niemand einwilligen, sich ein (Arbeits-)Leben lang dafür bezahlen zu lassen, Dinge zu tun, die er eigentlich gar nicht will.

Seit Corona sollte uns klar geworden sein, was die zwei wichtigsten Dinge im Leben sind. An erster Stelle: unsere Gesundheit. Ein indisches Sprichwort besagt „Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke nur einen“. Das zweitwichtigste ist unsere Zeit. In Deutschland, Österreich und der Schweiz liegt die Lebenserwartung ca. bei 83,9 Jahren, wobei Frauen ca. 4,7 Jahre länger leben als Männer. Die Frage ist doch: Was fangen wir mit unserer zur Verfügung stehenden Zeit an?

 

“Um wirklich erfolgreich zu sein, muss man nicht gegen die anderen, sondern gegen sich selbst antreten.” – Carl Lewis

Im Prinzip sind es drei Fragen, die man sich mindestens einmal gestellt haben sollte:

Erste Frage: Was mache ich gerne?
Das haben wir früher, als wir klein waren, alle intuitiv gewusst. Je älter wir werden, desto mehr tendieren wir dazu, diese Dinge zu “vergessen”. Wir haben gelernt, uns anzupassen, nicht aufzufallen, einer gesellschaftlichen Norm zu entsprechen. Leider können dabei auch Talente und Fähigkeiten unentdeckt versiegen, die einen Menschen einzigartig und besonders machen. Das kann zum Beispiel sein kreativ zu sein, Dinge verschönern, mit Menschen kommunizieren, Menschen helfen, etwas organisieren. Was in Deinem Beruf tust Du wirklich gerne? Natürlich macht in einem Beruf nie immer alles Spaß, aber wieviel Prozent von dem, was Du tust, tust Du auch wirklich gerne?

Zweite Frage: Was kann ich gut?
Bitte nicht verwechseln mit Frage eins. Viele meinen, dass das, was sie gerne machen, sie auch gut können. Das ist oft der Fall, muss aber nicht sein. Ich zum Beispiel singe gerne, aber nicht gut… Andersherum geht das natürlich auch: Man kann gut in etwas sein, es aber nicht gerne machen. Vielleicht hilft es, an dieser Stelle Eltern, Geschwister oder auch gute Freunde zu fragen, wenn man selbst nicht weiterkommt.

Dritte und wahrscheinlich die wichtigste Frage: Was will ich?
Wenn man Leute fragt, was sie privat oder beruflich vom Leben wollen, können nur wenige diese Frage beantworten. Dagegen können sie Tausende Dinge aufzählen, die sie nicht wollen. Was willst Du wirklich? Dabei können die Antworten ganz unterschiedlich ausfallen. Für den einen bedeutet Erfolg, eine teure Uhr zu tragen oder ein luxuriöses Auto zu fahren, der andere möchte mittags nach Hause gehen und mit der Familie Mittagessen oder im Büro duschen können.

 

Wenn man sich diese drei Fragen als drei sich überschneidende Kreise vorstellt, dann ergibt sich daraus eine Schnittmenge. Den Inhalt dieser Schnittmenge gilt es herauszufinden. Über dieses Thema haben sich schon viele Leute Gedanken gemacht, deswegen gibt es dafür auch viele unterschiedliche Bezeichnungen: innere Ausrichtung, personal value proposition, core value, Wertezentrale, the overarching purpose… Wenn jemand herausfindet, dass er gerne Menschen hilft, dann wäre zum Beispiel Nachhilfelehrer oder auch der Arztberuf naheliegend.

Wenn wir das einmal herausgefunden haben, dann geht es los – meist mit Problemen. Dann kommen ganz viele „Gründe“ oder auch Glaubenssätze, die man uns früher eingeredet hat, warum wir etwas doch nicht können. Bei Problemen ist es oft der erste Schritt zu reflektieren, was das Problem mit uns selbst zu tun hat. Wichtig ist zu erkennen, dass wir nicht auf Dinge oder Situationen an sich reagieren. Wir reagieren auf die Bedeutung, die wir einer Sache zusprechen. Haben wir ein Problem mit jemandem, so spiegelt das vielmehr unser eigenes Problem wider als das der anderen Person. Ein liebevoll gemeinter Ausdruck dafür ist zum Beispiel „Arschengel“. Jeder von uns hat ganz sicher seinen ein oder anderen ganz persönlichen Arschengel. Personen, von denen wir meinen, dass diese gemein, ungerecht, einfach arschig zu uns sind, uns aber durch unsere eigene Reaktion lediglich den Spiegel vorhalten, weil uns an uns selber etwas stört. Wir mögen diese Leute nicht, aber sie helfen uns, unsere eigenen Schwachpunkte aufzudecken.

 

Wie lösen wir das Problem? Im Prinzip gibt es vier Möglichkeiten, damit umzugehen:

Variante 1) Wir akzeptieren es!
Wir sagen „ja!“ zur Situation, wir nehmen sie an und haben dadurch kein Problem mehr. Problem gelöst. So einfach ist es leider nicht immer.

Variante 2) Wir akzeptieren es nicht, leben aber damit.
Diese Variante ist nicht unbedingt zu empfehlen, da sehr viel Energie aufgewendet werden muss, sich tagtäglich mit etwas zu beschäftigen, mit dem man nicht einverstanden ist. Das kann nur eine kurzfristige Lösung sein, ohne selber dabei Schaden zu nehmen, krank zu werden oder in Richtung Burnout abzurutschen.

Variante 3) Wir müssen eine Lösung finden.
Das klappt nicht immer auf das erste Mal und manchmal ist es ein langwieriger Prozess, damit alle beteiligten Parteien die Lösung akzeptieren können. Wenn das auch nicht funktioniert, wenn wir bereits des Öfteren versucht haben, eine Lösung zu finden, gibt es immer noch…

Variante 4) „Adios Amigos!“
Das sollte allerdings die letzte wahrzunehmende Variante sein, wenn alle anderen Versuche gescheitert sind. Eine Kündigung/Trennung ist eine finale Angelegenheit und kann wohl nur in den seltensten Fällen rückabgewickelt werden.

 

Ein paar Beispiele:

  • Dich stört im Unternehmen, dass keine Pausenräume vorhanden sind? – Dann hast Du vier Möglichkeiten, um darauf zu reagieren.
  • Dich stört, dass der Chef keine gute Führungskraft ist? – Dann hast Du vier Möglichkeiten.
  • Dich stört, dass Dein Partner nachts schnarcht? – Vier Möglichkeiten…

 

Das Prinzip kann man auf die meisten Probleme anwenden, beruflich wie auch privat. Entscheidend ist dabei das eigene Mindset, die innere Einstellung zum Problem. Wenn man ein Problem überhaupt nicht lösen möchte, sondern lieber seine Energie investieren (oder verschwenden) möchte, zu schimpfen, sich aufzuregen, zu prokrastinieren, um dem eigentlichen Problem aus dem Weg zu gehen, helfen die vier aufgezeigten Varianten natürlich nicht weiter.

Meine Freunde haben ihre Probleme inzwischen alle erfolgreich gelöst – zum einen akzeptiert, dass man nun einen längeren Arbeitsweg hat, zum anderen mittels Kommunikation eine Lösung mit den Kollegen gefunden und als drittes sich entschlossen, die Situation nicht zu akzeptieren und nach gescheiterten Lösungsversuchen die Kündigung einzureichen.

Tut, was ihr wollt, aber seid glücklich dabei! Das Leben ist zu kurz, um es nicht zu genießen!

Anke Speringer
Anke Speringer
Senior Online Marketing Manager

Anke ist im November 2019 als Senior Online Marketing Manager zu NETWAYS gekommen und ist bekennende Apfel-Liebhaberin. Frei nach dem Motto „In God we trust, all others must bring data“ analysiert sie Zahlen, Daten und Fakten in diversen Online-Tools. Privat versucht sie sich als Barista an diversen Kaffeesorten und Latte Art. Anke bereist gerne die Welt und ist dabei, ihre „Big Five for Life“ zu finden.

GUDE Netzwerkthermometer: Expert Sensor Box 7213 und 7214-Serie im direkten Vergleich

Gude-Expert Sensor Box 7214-Serie und Gude-Expert Sensor Box 7213-Serie, zwei Produkte, die sich sehr ähneln. Um Ihnen die Entscheidung bei einem Kauf leichter zu machen, werden diese zwei Geräte heute in einen direkten Vergleich gestellt.

 

GUDE und das Qualitätsversprechen

GUDE ist seit über 30 Jahren Hersteller von innovativen Geräten für den IT-Bereich. Sie ermöglichen die Optimierung und Erweiterung von IT-Infrastrukturen in Netzwerk-, Server- und Medienschränken. Die Einsatzbereiche der Kunden reichen von Unternehmensnetzwerken über Mediensteuerungen bis hin zu Rechenzentren und Industrieumgebungen. Beide Geräte eignen sich perfekt für kleinere Serverräume, was auch an der Größe und den Montagemöglichkeiten der 7213 und 7214 Geräten liegt. Mit entsprechenden Klammern lassen sich die Netzwerkthermometer auch bequem auf Hutschiene montieren.

GUDE setzt bei all seinen Produkten auf “Made in Germany”. Dies ist genauso wie bei den “großen” Geräten auch bei den kleinen sofort erkennbar: Alle Geräte zeichnen sich durch exzellente Verarbeitung aus, die unter anderem durch die Auswahl und Verarbeitung der Materialien gewährleistet wird, hier zum Beispiel das robuste rostfreie Stahlgehäuse. Flexible Bedienmöglichkeiten und ein sparsamer Betrieb runden dabei das überzeugende Erscheinungsbild ab.

 

Vorteile haben beide der Produkte, aber was können sie genau?

Der Vorteil dieser Netzwerk Thermometer besteht darin, dass sie Umgebungsrisiken, wie Überhitzung, Feuer, Wasser, erhöhte Luftfeuchtigkeit, erhöhter Luftdruck und Vandalismus frühzeitig erkennen. Diese Geräte überwachen diese Risiken mit Hilfe von den anzuschließenden oder schon integrierten Sensoren. So kann der Serverraum oder andere IT-Umgebungen über Netzwerk gemonitored werden bevor es zum Ausfall kommt. Dies schützt Ihre kritische IT-Infrastruktur gegen Ausfälle und spart Ihnen am Ende Geld.

  • Überhitzung: Überwachung mit dem Temperatursensor
  • Feuer: Überwachung mit dem Rauchmeldesensor
  • Wasser: Überwachung mit dem Leckage-Sensor
  • Vandalismus: Überwachung mit dem Türkontaktsensor
  • Erhöhte Luftfeuchtigkeit
  • Erhöhter Luftdruck

 

Merkmale und Ausstattung der Serien
Integrierter Temperatur-, Luftfeuchtigkeit- und Luftdrucksensor
2 weitere Anschlüsse (RJ45) für optionale Sensoren
Redundante Stromversorgung beim 7214, beide Serien auch mit Power-over-Ethernet erhältlich
Verfügbare Protokolle: IPv6, DHCP, SNMPv3, SSL, Telnet, Radius, Modbus TCP
Verschlüsselung mithilfe von SNMPv3, SSL, HTTPS, TLS
Zugriffsschutz durch IP-Zugriffskontrolle
Versenden von Alarmen und Nachrichten per E-Mail, Syslog und SNMP-Traps
Das 7214 verfügt über einen passiven Signaleingang und einen schaltbaren Relaisausgang (jeweils 3-fach Industrieklemme)
Eigenständiger LAN-Sensor für Environment Monitoring, beim 7214 auch für I/O-Monitoring
Robustes gepulvertes Stahlblechgehäuse mit Befestigungslaschen
Kostenlose Smartphone-Apps für Android und iOS für remote Zugriff
Netzwerkanschluss RJ45 mit 10/100 Mbit/s
Konfiguration über Telnet, Webbrowser oder Windows- bzw. Linux-Software
Software Updates im laufenden Betrieb ohne Neustart des Gerätes

 

Bei uns erhältliche Varianten

Beide Netzwerkthermometerserien können bei uns mit folgenden integrierten Sensoren geliefert werden:

  • LAN-Temperatur Sensor
  • LAN-Temperatur / Luftfeuchte Sensor
  • LAN Temperatur / Luftfeuchte / Luftdruck Sensor
  • LAN-Temperatur Sensor (PoE)
  • LAN-Temperatur / Luftfeuchte Sensor (PoE)
  • LAN-Temperatur / Luftfeuchte / Luftdruck Sensor (PoE)

 

Anschließbare Sensoren und Zubehör

 

FAZIT

Gude-Expert Sensor Box 7214-Serie und Gude-Expert Sensor Box 7213-Serie unterscheiden sich kaum im direkten Vergleich. Der Unterschied beruht insbesondere darauf, dass die 7214-Serie passiven Signaleingang und einen Relaisausgänge aufweist als der 7213. Weiterhin bietet der 7214 eine redundante Stromversorgung. Wer also remote steuern und noch weitere Sensoren, wie Rauchmelder oder Leckage-Sensor oder Türkontakte anschließen möchte, der kommt am der Gude-Expert Sensor Box 7214-Serie nicht vorbei.

Wir sind jederzeit für Euch erreichbar per Mail: shop@netways.de oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team. Bleibt gesund – wir freuen uns auf Euch!

Natalie Regn
Natalie Regn
Junior Office Manager

Natalie macht seit September 2019 ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement hier bei NETWAYS. Vor ihrer Zeit bei NETWAYS war sie ein Jahr als Au-pair in Schottland unterwegs. Passend dazu widmet sie sich seit vielen Jahren dem Spielen der Great Highland Bagpipe. Natalie ist in ihrer Freizeit nicht nur musikalisch unterwegs, sondern auch sportlich. Sie trainiert im Fitnessstudio und geht gerne in den Kletterpark, in die Trampolinhalle oder zum Wandern in die fränkische Schweiz.

Evolution of a Microservice-Infrastructure by Jan Martens | OSDC 2019

This entry is part 1 of 6 in the series OSDC 2019 | Recap

 

At the Open Source Data Center Conference (OSDC) 2019 in Berlin, Jan Martens invited to audience to travel with him in his talk „Evolution of a Microservice-Infrastructure”. You have missed him speaking? We got something for you: See the video of Jan‘s presentation and read a summary (below).

The former OSDC will be held for the first time in 2020 under the new name stackconf. With the changes in modern IT in recent years, the focus of the conference has increasingly shifted from a mainly static infrastructure approach to a broader spectrum that includes agile methods, continuous integration, container, hybrid and cloud solutions. This development is taken into account by changing the name of the conference and opening the topic area for further innovations.

Due to concerns around the coronavirus (COVID-19), the decision was made to hold stackconf 2020 as an online conference. The online event will now take place from June 16 to 18, 2020. Join us, live online! Save your ticket now at: stackconf.eu/ticket/


 

Evolution of a Microservice-Infrastructure

Jan Martens signed up with a talk titled “Evolution of a Microservice Infrastructure” and why should I summarize his talk if he had done that himself perfectly: “This talk is about our journey from Ngnix & Docker Swarm to Traefik & Nomad.”

But before we start getting more in depth with this talk, there is one more thing to know about it. This is more or less a sequel to “From Monolith to Microservices” by Paul Puschmann a colleague of Jan Martens, but it’s not absolutely necessary to watch them in order or both.

 

So there will be a bunch of questions answered by Jan during the talk, regarding their environment, like: “How do we do deployments? How do we do request routing? What problems did we encounter, during our infrastructural growth and how did we address them?”

After giving some quick insight in the scale he has to deal with, that being 345.000 employees and 15.000 shops, he goes on with the history of their infrastructure.

Jan works at REWE Digital, which is responsible for the infrastructure around services, like delivery of groceries. They started off with the takeover of an existing monolithic infrastructure, not very attractive huh? They confronted themselves with the question: “How can we scale this delivery service?” and the solution they came up with was a micro service environment. Important to point out here, would be the use of Docker/Swarm for the deployment of micro services.

Let’s skip ahead a bit and take a look at the state of 2018 REWE Digital. Well there operating custom Docker-Environment consists of: Docker, Consul, Elastic Stack, ngnix, dnsmasq and debian

Jan goes into explaining his infrastructure more and more and how the different applications work with each other, but let’s just say: Everything was fine and peaceful until the size of the environment grew to a certain point. And at that point problems with nginx were starting to surface, like requests which never reached their destination or keepalive connections, which dropped after a short time. The reason? Consul-template would reload all ngnix instances at the same time. The solution? Well they looked for a different reverse proxy, which is able to reload configuration dynamically and best case that new reverse proxy is even able to be configured dynamically.

The three being deemed fitting for that job were envoy, Fabio and traefik, but I have already spoiled their decision, its treafik. The points Jan mentioned, which had them decide on traefik were that it is dynamically configurable and is able to reload configuration live. That’s obviously not all, lots of metrics, a web ui, which was deemed nice by Jan and a single go binary, might have made the difference.

Jan drops a few words on how migration is done and then invests some time in talking about the benefits of traefik, well the most important benefit for us to know is, that the issues that existed with ngnix are gone now.

Well now that the environment was changed, there were also changes coming for swarm, acting on its own. The problems Jan addresses are a poor container spread, no self-healing, and more. You should be able to see where this is going. Well the candidates besides Docker Swarm are Rancher, Kubernetes and Nomad. Well, this one was spoiled by me as well.

The reasons to use nomad in this infrastructure might be pretty obvious, but I will list them anyway. Firstly, seamless consul integration, well both are by HashiCorp, who would have guessed. Nomad is able to selfheal and comes in a single go binary, just like traefik. Jan also claims it has a nice web UI, we have to take his word on that one.

Jan goes into the benefits of using Nomad, just like he went into the benefits of ngnix and shows how their work processes have changed with the change of their environment.

This post doesn’t give enough credit to how much information Jan has shared during his talk. Maybe roughly twenty percent of his talk are covered here. You should definitely check it out the full video to catch all the deeper more insightful topics about the infrastructure and how the applications work with each other.

Alexander Stoll
Alexander Stoll
Junior Consultant

Alexander ist ein Organisationstalent und außerdem seit Kurzem Azubi im Professional Services. Wenn er nicht bei NETWAYS ist, sieht sein Tagesablauf so aus: Montag, Dienstag, Mittwoch Sport - Donnerstag Pen and Paper und ein Wochenende ohne Pläne. Den Sportteil lässt er gern auch mal ausfallen.

5 Steps to a DevOps Transformation by Dan Barker | OSDC 2019

This entry is part 2 of 6 in the series OSDC 2019 | Recap

 

“It’s not what we believe, it’s what we do that defines our culture”, was on his first slide. At the Open Source Data Center Conference (OSDC) 2019 Dan Barker presented “5 Steps to a DevOps Transformation”. Those who missed the talk back then now get the chance to see the video of Dan’s presentation and read a summary (below).

The former OSDC will be held for the first time in 2020 under the new name stackconf. With the changes in modern IT in recent years, the focus of the conference has increasingly shifted from a mainly static infrastructure approach to a broader spectrum that includes agile methods, continuous integration, container, hybrid and cloud solutions. This development is taken into account by changing the name of the conference and opening the topic area for further innovations. Transformation rules!

Due to concerns around the coronavirus (COVID-19), the decision was made to hold stackconf 2020 as an online conference. The online event will now take place from June 16 – 18, 2020. Join us, live online! Save your ticket now at stackconf.eu/ticket/


5 Steps to a DevOps Transformation

In order to be successful in the new digital economy, it is essential to continuously improve the quality, speed and efficiency of your own organization.

“In this session, we’ll walk through the five steps to transformational change that I’ve found to be important. These are really applicable to any continuously improving organization or any large amount of change in a system. Establish the vision. Create shared experiences. Educate, educate, educate. Find evangelists; Get feedback. I’ll elaborate on each item with methods I’ve used in real transformations at multiple companies. I’ll also describe how these all tie into the DevOps culture, which is really the transformation that’s occurring within the company.”

DevOps professionals primarily work in the tech and software world, creating new technology products, software, and other user services. You will play a key role in the development of new ideas for products and services and manage the process of turning these ideas into realities.

Establish the vision

“A strong team can take any crazy vision and turn it into reality” – John Carmack

The vision creates empowerment

  • But I‘m not a leader!!!
  • Bold
  • Inspiring
  • Actionable

Pathological – Power oriented

Bureaucratic – Rule oriented

Generative – Performance oriented

If your company values increased productivity, profitability, and market share then DevOps is essential. Even if your goals are non-financial, DevOps will enhance your ability to achieve those goals. The State of DevOps report soundly backs up these claims. More importantly, if your competition has already implemented DevOps and you haven’t, you are already behind. That’s how Walmart feels now that Amazon has built the world’s most efficient shopping platform.

Bad vision → bad outcomes

  • Biased for failure
  • No vision
  • IT-focused
  • Lack of clarity – JFK Moonrace
  • Not actionable

Find evangelists

“It is not about whether you call yourself a leader or not. It is about what you have to show to people as a leader. Leadership is contagious, you carry it and share it” – Israelmore Ayivor

The control mechanisms that are currently in place to manage your people and projects may not be suited for the DevOps world. You have to be willing to look at items that prevent agility, scalability, and responsiveness and change them. DevOps will provide agility, scalability, and responsiveness, so anything that hinders that process needs to be aligned with the new model.

You can‘t do it alone

  • Use anyone willing to help
  • Nurture this team
  • This team is a bellwether
  • Publicly praise team members

When your organization moves towards developing a DevOps culture, it’s signaling to everyone that participates in the production and release of software they have an equal stake in the success of the company. It’s an all for one, one for all mentality that will break down the communication barriers between teams and make everyone accountable. Once DevOps roles and responsibilities are implemented positive changes will occur, and everyone wins.

Create shared experiences

“Words are symbols for shared memories. If I use a word, then you should have some experience of what the word stands for. If not, the word means nothing to you.” – Jorge Luis BorgesIm

Bringing people together by sharing

  • Two levels
    • Leadership
    • Organization
  • Equally important

Leadership teams need landmarks

  • Shared information model
  • Reference point
  • Provides inspiration
  • Repeat

To start down your path to DevOps success you need to build a proper DevOps organization which includes all the proper team members. However, the size of your organization plays a big role on how granular you can be with your team. But size doesn’t really matter if you properly define the roles and responsibilities across the organization. The important thing is to make a commitment to the process and get started

The core responsibility that needs to exist is the person who owns the entire DevOps process. This person would usually be someone in a senior position. They are the keeper of the process and procedures and guarantor of the delivery of DevOps value. I like to think of this person as the DevOps evangelist. Aside from the leader, you would need to establish, at a minimum, the following roles: Code Release Manager, Automation Expert, Quality Assurance, Software Developer/Tester, and Security Engineer. The DevOps duties for each of these resources are described below.

Don‘t leave everyone else behind

  • Shared information model
  • Provides motivation
  • Leaders should be leading
  • How?

Educate,…

“An investment in knowledge pays the best interest” – Benjamin Franklin

Learn something new to build something new

  • Knowledge changes outcomes
  • Make it priority
  • Make it available
  • Monitor it

Measure what matters

  • Accelerate by Dr. Forsgren
  • Westrum Culture Survey
  • User Surveys
  • 1:1 Feedback
  • CultureAmp

Everyone in the company is sailing on the same ship. If the tide goes up so does the ship and everyone on it. But if the tide goes down so does the ship, but no one on the ship is to blame.

Everyone learns differently

  • Online training
  • In-person classes
  • Newsletters
  • Conferences
  • Hackathons

Get feedback

“True intuitive expertise is learned from prolonged experience with good feedback on mistakes” – Daniel Kahneman

Quellen und Nachschlagewerke

Aleksander Arsenovic
Aleksander Arsenovic
Junior Consultant

Aleksander macht eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration in unserem Professional Service. Wenn er nicht bei NETWAYS ist, schraubt er an seinem Desktop-PC rum und übertaktet seine Hardware. Er ist immer für eine gute Konversation zu haben.

Der – vermutlich etwas andere – Sommer kommt!

Fast jeder freut sich aktuell, dass die Temperaturen langsam steigen und der vermutlich etwas anders werdende Sommer 2020 vor der Tür steht. Für die Hardware in den Rechenzentren sind die von uns freudig erwartenden Temperaturen aber oft nicht das Gelbe vom Ei. Daher ist es wichtig, einen schnellen und fehlerfreien Überblick über die Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte im Rechenzentrum und in den Racks zu erhalten.

Sie haben für diese Temperaturen noch keine passende Lösung gefunden? Dann könnte HW group HWg-Ares 12 genau das Richtige für Sie sein!

Kurze und knappe Information zum Hersteller:

HWgroup ist ein tschechischer Hersteller von Monitoring Hardware. Das Angebot der HWgroup-Hardware richtet sich an Einsteiger im Bereich des Environmental-Monitorings bis hin zu hoch-professionellen Lösungen für den Serverraum und das Rechenzentrum. HWgroup gewährt auf alle Messstationen und Sensoren 2 Jahre Herstellergarantie.

Aber was kann dieses Gerät überhaupt?

Die Überwachung der Temperatur und der Luftfeuchte innerhalb Ihrer Rechenzentren ist gesichert. Mit dem Ares 12 verpassen Sie keine Warnmeldungen, die Hardware kann schnell per SMS, Anruf oder auch E-Mails informieren, wenn etwas nicht stimmt. Dies ist perfekt für entfernte Standorte ohne eigene Internetanbindung. Zusätzlich sind die Daten noch im SensDesk-Portal abrufbar. Das Ares 12 verfügt über zwei Sensor-Anschlüsse, zwei digitale Eingänge und kann bis zu 14 logische Sensoren verwalten. Wegen einer großen Anzahl von verfügbaren und kompatiblen Sensoren ist nahezu jeder Anwendungsfall überwachbar.

Nachfolgend ein paar Beispiele welche Sensoren angeschlossen werden könnten:

  • Überwachung der Raumtemperatur
  • Überwachung der Außentemperatur
  • Überwachung der Luftfeuchtigkeit
  • Überwachung von Kühlschränken
  • Überwachung von Rauch und Gas
  • Überwachung von Licht
  • Überwachung von Luftstrom
  • Zutrittsüberwachung mittels Türkontakten
  • Überwachung der anliegenden Stromversorgung (durch das Ares direkt, kein Sensor wird benötigt)

Wo könnte das könnte HW group HWg-Ares 12 eingesetzt werden?

  • Überwachung von Serverräumen
  • Überwachung von Vorlauftemperaturen
  • Überwachung von Kühlschränken (auch medizinischer Bereich)
  • Zutrittsüberwachung bei Gebäuden
  • Überwachung von Ferienwohnungen
  • Überwachung von Humidoren
  • Überwachung von Windrädern
  • Überwachung von Weinschränken
  • Überwachung von Lebensmittellagern
  • Überwachung von Bussen, LKW, Fahrzeugen (Stromversorgung muss nicht über das Netzteil erfolgen. Stromversorgung ist auch via Industrieklemme (9-30V) möglich)

Zum Schluss noch ein paar Technische Daten über den Ares 12:

  • GSM/GPRS: Quad-Band 850/900 / 1800/1900 MHz – SMA Antennen Anschluss
  • Stromversorgung: 9–30 VDC / 0.5 A extern
  • Konfiguration über USB als Massenspeichergerät
  • Batterieversorgung: Versorgt das Gerät sowie alle Sensoren für ca. 3 – 8 Stunden (Sensoren abhängig)
  • Flash Speicher: 2 MB für ca. 170.000 Einträge (reicht bei 3 Sensoren mit 5 Minuten Checks ca. 200 Tage)
  • Batterie Lebenszyklus: 5 bis 12 Jahre (abhängig vom Typ, der Nutzung sowie der Temperatur)

Wir sind jederzeit für Euch erreichbar per Mail: shop@netways.de oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team. Bleibt gesund – wir freuen uns auf Euch!

Natalie Regn
Natalie Regn
Junior Office Manager

Natalie macht seit September 2019 ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement hier bei NETWAYS. Vor ihrer Zeit bei NETWAYS war sie ein Jahr als Au-pair in Schottland unterwegs. Passend dazu widmet sie sich seit vielen Jahren dem Spielen der Great Highland Bagpipe. Natalie ist in ihrer Freizeit nicht nur musikalisch unterwegs, sondern auch sportlich. Sie trainiert im Fitnessstudio und geht gerne in den Kletterpark, in die Trampolinhalle oder zum Wandern in die fränkische Schweiz.

Virtual Environments in Python

Viele Betriebssysteme liefern eine Python-Version mit, die sich aufgrund von weiteren Abhängigkeiten nicht so einfach wechseln oder entfernen lässt. Ein Beispiel dafür ist CentOS 7.7. Hier wird auch heute noch Python 2.7.5 standardmäßig mit ausgeliefert, aktuell ist 3.8.2. Mit Virtual Environments (Virtualenv) bietet Python ein Funktion, um trotzdem andere Versionen dort nutzen zu können und zwar dort, wo sie benötigt werden.

Die gewünschte Version muss natürlich trotzdem installiert werden, auf CentOS 7 geschieht das beispielsweise mit:

$ yum install python3

Anschließend wird das Virtual Environment initialisiert, dafür muss zuerst in ein Verzeichnis gewechselt werden, in dem zusätzliche Dateien abgelegt werden können (hier am Beispiel Graphite):

$ cd /opt/
$ python3 -m venv graphite

Danach wird das Virtual Environment aktiviert:

$ source graphite/bin/activate

Während man sich im Virtual Environment befindet, ändert sich der Bash-Prompt und sämtliche Python-Befehle werden auf die geänderte Python-Version angepasst:

(graphite)$ pip --version
(graphite)$ pip 9.0.3 from /opt/graphite/lib64/python3.6/site-packages (python 3.6)

Nun lassen sich die gewünschten Paketbhängigkeiten installieren oder Änderungen vornehmen. Und mit deactivate lässt sich das Virtual Environment wieder verlassen, bis es erneut aktiviert wird.

Wer trotzdem noch Unterstützung bei Linux oder vielleicht auch bei Graphite braucht, der kann sich natürlich gerne vertrauensvoll an uns wenden: clickhere

Markus Waldmüller
Markus Waldmüller
Lead Senior Consultant

Markus war bereits mehrere Jahre als Sysadmin in Neumarkt i.d.OPf. und Regensburg tätig. Nach Technikerschule und Selbständigkeit ist er nun Anfang 2013 bei NETWAYS als Lead Senior Consultant gelandet. Wenn er nicht gerade die Welt bereist, ist der sportbegeisterte Neumarkter mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf dem Mountainbike oder am Baggersee zu finden.