Der Abteilungsdurchlauf: Von Managed Services zum Eventmanagement

Gut vier Monate sind vergangen seitdem ich bei NETWAYS angefangen habe. Viel hat sich seitdem ereignet: Ein LAMP-Projekt, die Open Source Monitoring Conference, dann diverse interne Schulungen und ein paar eingestreute Berufsschulblöcke später finde ich mich zuerst bei Managed Services und dann bei Events wieder.

Wie war es bei Managed Services

Managed Services im Customer Hosting umfasst viele Themengebiete, die für mich als zukünftigen Consultant relevant sind. Die acht Wochen dort, waren zunächst vor allem eine Möglichkeit die anderen Kollegen kennenzulernen, aber auch eine Zeit, in der ich bei NETWAYS das erste Mal Verantwortung übernehmen durfte und für die Kunden direkt arbeiten konnte. Natürlich in einem abgesicherten Umfeld, da mir bei Fragen eine Reihe erfahrener Kollegen zur Seite stand.

Was hat dir Events gebracht?

Durch meine Zeit bei Events habe ich vielleicht noch ein bisschen mehr verstanden, wie die Zahnräder bei NETWAYS ineinandergreifen.

Wenn man so möchte, kann man Events unterteilen in  Training und Events (Konferenzen). Die Woche über habe ich mit Stefan ungefähr 80 % einer GitLab-Schulung vorbereitet. Ich habe die Handouts, Aufgaben, sowie Lösungen ausgedruckt, gestanzt, abgeheftet, eine Vielzahl an Laptops für die Schulung vorbereitet, Reservierungen und Bestellungen getroffen und so weiter.

Ich habe zum Beispiel auch Kontakt zu unserem Trainer für die Schulung aufgenommen und die Unterlagen für ihn vorbereitet. Eben dieser Trainer kann mit dem nötigen Know-How irgendwann ich sein und dann bin ich mir bereits über vieles im Klaren und kann so besser mit Stefan zusammenarbeiten.

Was ich sonst gelernt habe: Das Marketing braucht Input der anderen Abteilungen, um Produkte und Dienstleistungen möglichst konkret darstellen zu können und Events, wie die OSMC oder die bevorstehende OSDC, sind Veranstaltungen auf denen sich Leute austauschen können und bieten Experten eine Plattform, um ihr Wissen zu teilen. Eben diesen Experten, die mir helfen meinen Job besser zu machen.

 

Alexander Stoll
Alexander Stoll
Junior Consultant

Alexander ist ein Organisationstalent und außerdem seit Kurzem Azubi im Professional Services. Wenn er nicht bei NETWAYS ist, sieht sein Tagesablauf so aus: Montag, Dienstag, Mittwoch Sport - Donnerstag Pen and Paper und ein Wochenende ohne Pläne. Den Sportteil lässt er gern auch mal ausfallen.

GitLab Training v2.5.0 released

We have released v2.5.0 of our GitLab training today. Based on the feedback from previous trainings, and many things learned together with the students, we aim for the next classes already.

Dive deep into Git rebase, merge, squash, cherry-pick, get to know real-life development workflows and explore the possibilities of CI/CD pipelines and even more fancy GitLab features. Check our training schedule and register now!

Michael Friedrich
Michael Friedrich
Senior Developer

Michael ist seit vielen Jahren Icinga-Entwickler und hat sich Ende 2012 in das Abenteuer NETWAYS gewagt. Ein Umzug von Wien nach Nürnberg mit der Vorliebe, österreichische Köstlichkeiten zu importieren - so mancher Kollege verzweifelt an den süchtig machenden Dragee-Keksi und der Linzer Torte. Oder schlicht am österreichischen Dialekt der gerne mit Thomas im Büro intensiviert wird ("Jo eh."). Wenn sich Michael mal nicht in der Community helfend meldet, arbeitet er am nächsten LEGO-Projekt oder geniesst...

CGo. Halb C – halb Go.

In meinem letzten Blog-Post, The way to Go, habe ich bereits einige Vorteile der Programmiersprache Go aufgezeigt. Und als ob es nicht schon genug wäre, dass man beim Umstieg auf Go nicht gleich das Kind mit dem Bade ausschütten muss: Ein einzelnes Programm muss nicht mal komplett in Go geschrieben sein…

Multilingual unterwegs

Ich arbeite für einen deutschen IT-Dienstleister, aber beim recherchieren von Lösungen für Kundenprobleme muss ich die russischen Quellen nicht erst ins Deutsche übersetzen, sondern kann direkt mit ihnen arbeiten. Genau so kann bspw. ein Go-Programm direkt von C-Bibliotheken Gebrauch machen – und umgekehrt. Vorausgesetzt, die Schnittstellen beschränken sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner.

Was wäre das auch wirtschaftlich für ein Fass ohne Boden wenn sämtliche benötigte Bibliotheken erst in Go neu geschrieben werden müssten. Umso mehr wundert es mich, dass so manche Datenbank-Treiber doch komplett neu geschrieben wurden…

Good programmers know what to write.
Great ones know what to rewrite (and reuse).

Eric Steven Raymond, The Cathedral and the Bazaar

Multilingual in der Praxis

Ich bin zwar kein Fernsehkoch, aber habe trotzdem schon mal was vorbereitet – eine extrem abgespeckte Version von go-linux-sensors:

package go_linux_sensors

/*
#include <stdio.h>
#include <string.h>
#include <sensors/sensors.h>
#include <sensors/error.h>

typedef const char cchar;

#cgo LDFLAGS: -lsensors
*/
import "C"

import (
	"reflect"
	"unsafe"
)

type Error struct {
	errnr C.int
}

func (e Error) Error() string {
	return cStr2str(C.sensors_strerror(e.errnr))
}

func Init() error {
	if err := C.sensors_init((*C.FILE)(nil)); err != C.int(0) {
		return Error{err}
	}

	return nil
}

func Cleanup() {
	C.sensors_cleanup()
}

func GetLibsensorsVersion() string {
	return cStr2str(C.libsensors_version)
}

func cStr2str(cStr *C.cchar) string {
	slen := int(C.strlen(cStr))

	bridge := reflect.SliceHeader{
		Data: uintptr(unsafe.Pointer(cStr)),
		Len:  slen,
		Cap:  slen,
	}

	return string(*(*[]byte)(unsafe.Pointer(&bridge)))
}

Diese schlägt eine Brücke zu libsensors, um die Hardware-Sensoren auszulesen.

Direkt nach dem Package folgt auch schon der Import des ominösen Pakets “C”. Dieses enthält sämtliche C-Standard-Datentypen und alle Datentypen und Funktionen, die über Header-Dateien im Kommentar direkt darüber eingebunden wurden. Ja, richtig, in diesem “magischen” Kommentar lässt sich nahezu beliebiger C-Code unterbringen, um auf jenen im Go-Code zuzugreifen. Des weiteren lassen sich die tatsächlichen Bibliotheken mit “#cgo LDFLAGS:” automatisch linken. Bei höheren Mengen an Code/Includes bevorzuge ich persönlich eine extra Header-Datei statt einem langen Kommentar.

Etwas weiter unten ruft Init() auch schon sensors_init() auf – als wäre es eine gewöhnliche Go-Funktion im Paket C. Und auch die Datentypen lassen sich verwenden als seien es die eigenen – wovon Error fleißig Gebrauch macht.

Lediglich cStr2str() macht einen etwas unorthodoxen Eindruck… aber hey – es funktioniert. 😉

Jeder gesparte Euro zählt…

… und jede wiederverwendete Zeile Code. Wir bei NETWAYS wissen das zu schätzen und arbeiten dementsprechend effizient – an euren Projekten!

Alexander Klimov
Alexander Klimov
Developer

Alexander hat 2017 seine Ausbildung zum Developer bei NETWAYS erfolgreich abgeschlossen. Als leidenschaftlicher Programmierer und begeisterter Anhänger der Idee freier Software, hat er sich dabei innerhalb kürzester Zeit in die Herzen seiner Kollegen im Development geschlichen. Wäre nicht ausgerechnet Gandhi sein Vorbild, würde er von dort aus daran arbeiten, seinen geheimen Plan, erst die Abteilung und dann die Weltherrschaft an sich zu reißen, zu realisieren - tut er aber nicht. Stattdessen beschreitet er mit der...

Landscape – On-Premise

Bei Netways muss jeder Azubi jede Abteilung durchlaufen. Grund hierfür ist die Arbeit der anderen Mitarbeiter besser zu verstehen und zu respektieren. Derzeit bin ich bei Managed Services, genauer noch im Customer Hosting. Im Zuge dessen sollte ich mich mit alternativen Verwaltungstools auseinandersetzen im speziellen mit Landscape.

Was ist Landscape?

Landscape ist ein Management-Tool von Canonical. Des Weiteren bietet Landscape einige kleinere Kapazitäten hinsichtlich Monitoring, darunter Netzwerk- und Speicherauslastung, aber auch verbleibende Speicherkapazität, Netzwerkbelastung oder derzeitiger SWAP-Verbrauch.

Der Kern der Anwendung ist jedoch die einfache Ausführung von Updates/Upgrades, sowie Scripts auf Systemen, sowie die Möglichkeit diese zu limitieren und individuell anzuwenden. Eine Reihe an weiteren Features werden von Canonical für Landscape beworben, die ihr hier finden könnt.

Was kostet Landscape?

Landscape’s Kosten variieren stark anhand der Umgebung, die man damit verwalten möchte. Jedoch gibt es die Möglichkeit Landscape in einer kleineren Umgebung – bis zu 10 Vms und 50 Container – umsonst zuverwenden, dies nennt sich Landscape On-premises.

Wie installiere ich Landscape On-premises?

Die entsprechende Software Repository hinzufügen:

sudo add-apt-repository ppa:landscape/18.03

sudo apt-get update

Und daraufhin installieren:

sudo aptitude install landscape-server

sudo aptitude install landscape-server-quickstart

Die Quickstart-Variante installiert App-Server, Datenbank etc. alles auf das gleiche System.

Sollte das nicht gewünscht sein, gibt es ebenfalls eine ausführliche Dokumentation zur manuellen Installation hier.

Falls es zu Fehlern aufgrund von Package-Dependencys kommen sollte, dann kann dieses einfach mit aptitude anstelle von apt-get gelöst werden.

Jetzt können bereits Clients hinzugefügt werden. Eine ausführliche Anleitung dafür ist zwar auch im Webinterface unter <IP_of_APP-Server>/account/standalone/how-to-register zu finden. Dort wird auch automatisch ein Befehl generiert, der die entsprechenden Parameter setzt die zum hinzufügen relevant sind.

 

Alexander Stoll
Alexander Stoll
Junior Consultant

Alexander ist ein Organisationstalent und außerdem seit Kurzem Azubi im Professional Services. Wenn er nicht bei NETWAYS ist, sieht sein Tagesablauf so aus: Montag, Dienstag, Mittwoch Sport - Donnerstag Pen and Paper und ein Wochenende ohne Pläne. Den Sportteil lässt er gern auch mal ausfallen.

Request Tracker: Highlight tickets based on due dates

A while ago we’ve announced a new extension for Request Tracker which allows to highlight tickets in search results even better.

Next to “last updated by” and custom field conditions, we’ve now added a requirement from production:

  • light red coloring for tickets with a due date in 3 days
  • dark red coloring for everything where the due date already passed

When there’s a ticket which matches one of the other conditions, due date wins over “last updated by” which itself wins over custom field conditions.

v2.0.0 is available on GitHub. Consider asking our sales engineers when building a new RT instance in NWS 🙂

Michael Friedrich
Michael Friedrich
Senior Developer

Michael ist seit vielen Jahren Icinga-Entwickler und hat sich Ende 2012 in das Abenteuer NETWAYS gewagt. Ein Umzug von Wien nach Nürnberg mit der Vorliebe, österreichische Köstlichkeiten zu importieren - so mancher Kollege verzweifelt an den süchtig machenden Dragee-Keksi und der Linzer Torte. Oder schlicht am österreichischen Dialekt der gerne mit Thomas im Büro intensiviert wird ("Jo eh."). Wenn sich Michael mal nicht in der Community helfend meldet, arbeitet er am nächsten LEGO-Projekt oder geniesst...

RequestTracker: Optimize Session Handling

To provide features like login or persistence to the user, stateless protocols like HTTP depend heavily on sessions. Almost every web application is using it.

An easy job you would say? Of course! But what about high availability setups with hundreds of concurrent users? And sessions need to be shared between application servers so that that users do not lose their current login session.

RT’s vanilla way is to put this in MySQL which produces queries on every request. Second bad thing is the created GET_LOCK query which slows down the environment after a while.

Better way is to use files because file sessions are extremely fast. No network overhead and not greatly influenced by differential IO. But then you have to share sessions between application servers and you should say good bye to that idea because we do not live in an ideal world and shared file systems are terribly slow.

What Next?

I opt for Redis. Meanwhile available on every system, fast as the LHC in Geneva and rock-solid like carbon. Redis is so adorable simple that you only can fall in love with this single-core-minimal-footprint-key-value-store thingy. But I’ll stop hallowing now.

RequestTracker uses Apache::Session::* default implementation and we choose the NoSQL module from there which provides access to Apache Cassandra and Redis.

Configuration Examples

# Annouce Redis to RequestTracker
Set($WebSessionClass, "Apache::Session::Redis");

# Single server
Set(%WebSessionProperties,
  server => '127.0.0.1:6379'
);

# Sentinel
Set(%WebSessionProperties,
  sentinels => [ '127.0.0.1:26379' ],
  service => 'mymaster',
  sentinels_cnx_timeout => 0.1,
  sentinels_read_timeout => 1,
  sentinels_write_timeout => 1
);

You can find more information in the product documentation.

Conclusion

It’s just a glimpse, but there a lot of ways to bring RequestTracker to enterprise level with more than 300 concurrent users and millions of tickets and attachments. Of course, highly available and scaled in every direction. You only need to ask us how to do!

Marius Hein
Marius Hein
Head of Development

Marius Hein ist schon seit 2003 bei NETWAYS. Er hat hier seine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert, dann als Application Developer gearbeitet und ist nun Leiter der Softwareentwicklung. Ausserdem ist er Mitglied im Icinga Team und verantwortet dort das Icinga Web.