Jitsi Best Practice und Skalierung

Seit nun mehr als zwei Wochen wird dort wo es möglich ist von Zu Hause aus gearbeitet. Home-Office für ALLE! Naja mindest für die die es können.

Damit ist auch von einem Tag auf den anderen der Bedarf an Kommunikations-Werkzeugen vor allem für Video-Konferenzen gestiegen.
Hierfür gibt es einige Plattformen welche mittels Jitsi Video- und Audiokommunikation als Service anbieten. Darunter auch NETWAYS Web Services
Jitsi ist eine Freie Software welche auch selbst betrieben werden kann.
Beim Betrieb von Jitsi jedoch zeigt sich das Jitsi sehr schwierig in der Skalierung ist. Es benötigt die richtigen Ressourcen und die richtigen Clients für die Nutzung, um nicht ab einer zweistelligen Zahl von Nutzern in einen reinen Ton- und Bildsalat zu enden. Die technischen Dokumentationen jedoch sind nicht sehr ausgeprägt und durch ihre Zerstreuung sehr schwer zu einem ganzen zusammen zu fügen.

Daher werden wir uns folgend mit den Punkten Anforderungen, Skalierung und Nutzung auseinander setzen.

Empfehlung für einen eigenen Jitsi Server

Nach meinen Tests und der Güte an vorhandenen Quellen zur Hilfe und Dokumentation komme ich zu folgendem Ergebnis:

    • Betriebssystem: Debian 10 oder Ubuntu 18.04.4 LTS
    • Soviel CPU wie geht

(klingt komisch ist aber so)

  • Bandbreite
  • Die Unstable Version von Jitsi:


# install the key
wget -qO - https://download.jitsi.org/jitsi-key.gpg.key | apt-key add -
# add the unstable repo
sh -c "echo 'deb https://download.jitsi.org unstable/' > /etc/apt/sources.list.d/jitsi-unstable.list"
apt update

Eine gute Installations-Anleitung dazu gibt es zum einen von Jan Doberstein auf seinem Blog jalogisch.de
oder auch sehr hilfreich und weiterführend auf der Seite lw1.at guides

Skalierung einer Jitsi Infrastruktur

Ausgangslage

Wir haben einen vollständig installierten Jitsi Server Namens jitsi.example.com auf Basis von Debian. Jetzt wollen wir mehr mehr Ressourcen bereit stellen, so müssen wir weitere jitsi-videobridge Instanzen aufsetzen.
In der vollständigen Installation eines Jitsi-Servers auf Basis von Debian 10 sind folgende Pakete installiert:

ii jitsi-meet 1.0.4314-1 all WebRTC JavaScript video conferences
ii jitsi-meet-prosody 1.0.3914-1 all Prosody configuration for Jitsi Meet
ii jitsi-meet-web 1.0.3914-1 all WebRTC JavaScript video conferences
ii jitsi-meet-web-config 1.0.3914-1 all Configuration for web serving of Jitsi Meet
ii jitsi-videobridge 1132-1 amd64 WebRTC compatible Selective Forwarding Unit (SFU)

Der Part jitsi-videobridge ist der Teil der den jtisi-meet mit der Video und Audio Übertragung versorgt. Er schließt sich an jitsi-meet und dem verwendeten prosody (XMPP-Server) an.

Anbindung einer Videobridge

Dazu binden wir die die Paketquellen auf dem zweiten Server vb1.example.com ein und installieren die Videobridge:

# install the key
wget -qO - https://download.jitsi.org/jitsi-key.gpg.key | apt-key add -
# add the unstable repo
sh -c "echo 'deb https://download.jitsi.org unstable/' > /etc/apt/sources.list.d/jitsi-unstable.list"
apt update
apt install jitsi-videobridge

Sollte eine Firewall auf dem Server jitsi.example.com aktiviert sein so müssen wir den Port 5222 für eingehende Kommunikation öffnen.

Auf dem zweiten Server vb1.example.com passen wir jetzt die Datei “/etc/jitsi/videobridge/config” an:

# Jitsi Videobridge settings

# sets the XMPP domain (default: none)
JVB_HOSTNAME=jitsi.example.com

# sets the hostname of the XMPP server (default: domain if set, localhost otherwise)
JVB_HOST=jitsi.example.com
….

Dann kommen wir zu Datei für die SIP-Kommunikation. Diese sollte vom Hauptserver jitsi.example.com übernommen werden und die UUID sollte hierbei auf jedem Server unterschiedlich gesetzt sein.
Die Datei “/etc/jitsi/videobridge/sip-communicator.properties” wird wie folgt eingestellt:

org.jitsi.videobridge.DISABLE_TCP_HARVESTER=true
org.jitsi.videobridge.ENABLE_STATISTICS=true
# Notwendig falls der Server hinter einem NAT steht.
org.ice4j.ice.harvest.NAT_HARVESTER_LOCAL_ADDRESS=local-ip
org.ice4j.ice.harvest.NAT_HARVESTER_PUBLIC_ADDRESS=public-ip
org.jitsi.videobridge.STATISTICS_TRANSPORT=muc
org.jitsi.videobridge.xmpp.user.shard.HOSTNAME=jitsi.example.com
org.jitsi.videobridge.xmpp.user.shard.DOMAIN=auth.jitsi.example.com
org.jitsi.videobridge.xmpp.user.shard.USERNAME=jvb
org.jitsi.videobridge.xmpp.user.shard.PASSWORD=
org.jitsi.videobridge.xmpp.user.shard.MUC_JIDS=JvbBrewery@internal.auth.jitsi.example.com
#UUID am besten mit "uuidgen" neu gernieren muss auf beiden Servern Einzigartig sein.
org.jitsi.videobridge.xmpp.user.shard.MUC_NICKNAME=9a6187f0-6d3f-46df-b1ff-ce7d2d69513a
org.jitsi.videobridge.xmpp.user.shard.DISABLE_CERTIFICATE_VERIFICATION=true

Auf Debian 10 tritt mit Java 11 folgender Fehler auf:

VB 2020-03-21 19:29:23.687 SEVERE: [16] org.jitsi.utils.concurrent.RecurringRunnableExecutor.log() The invocation of the method org.jitsi.videobridge.stats.StatsManager$StatisticsPeriodicRunnable.run() threw an exception.
java.lang.reflect.InaccessibleObjectException: Unable to make public long com.sun.management.internal.OperatingSystemImpl.getTotalPhysicalMemorySize() accessible: module jdk.management does not "opens com.sun.management.internal" to unnamed module @54ca3634
at java.base/java.lang.reflect.AccessibleObject.checkCanSetAccessible(AccessibleObject.java:340)
at java.base/java.lang.reflect.AccessibleObject.checkCanSetAccessible(AccessibleObject.java:280)
at java.base/java.lang.reflect.Method.checkCanSetAccessible(Method.java:198)
at java.base/java.lang.reflect.Method.setAccessible(Method.java:192)
at org.jitsi.videobridge.stats.OsStatistics.getTotalMemory(OsStatistics.java:138)
at org.jitsi.videobridge.stats.VideobridgeStatistics.generate0(VideobridgeStatistics.java:703)
at org.jitsi.videobridge.stats.VideobridgeStatistics.generate(VideobridgeStatistics.java:450)
at org.jitsi.videobridge.stats.StatsManager$StatisticsPeriodicRunnable.doRun(StatsManager.java:321)
at org.jitsi.utils.concurrent.PeriodicRunnableWithObject.run(PeriodicRunnableWithObject.java:87)
at org.jitsi.utils.concurrent.RecurringRunnableExecutor.run(RecurringRunnableExecutor.java:216)
at org.jitsi.utils.concurrent.RecurringRunnableExecutor.runInThread(RecurringRunnableExecutor.java:292)
at org.jitsi.utils.concurrent.RecurringRunnableExecutor.access$000(RecurringRunnableExecutor.java:36)
at org.jitsi.utils.concurrent.RecurringRunnableExecutor$1.run(RecurringRunnableExecutor.java:328)

Dieser kann beseitigt werden mittels folgender Ergänzung am Ende der Java System Properties in der Datei “/etc/jitsi/videobridge/config”:

JAVA_SYS_PROPS="-Dnet.java.sip.communicator.SC_HOME_DIR_LOCATION=/etc/jitsi -Dnet.java.sip.communicator.SC_HOME_DIR_NAME=videobridge -Dnet.java.sip.communicator.SC_LOG_DIR_LOCATION=/var/log/jitsi -Djava.util.logging.config.file=/etc/jitsi/videobridge/logging.properties --add-opens jdk.management/com.sun.management.internal=ALL-UNNAMED"

Nun können wir die Videobridge starten:

systemctl enable jitsi-videobridge && systemctl start jitsi-videobridge

An der Stelle geht auch ein Dank an Jan Doberstein der mich auf diese Spur gebracht hat und in seinem Blog-Folge Artikel zu Scaling Jitsi

Nutzung

Das Protkoll WebRTC, welches Jitsi nutzt, wird zur Zeit nur sauber von Google Chrome unterstützt. Somit sollte allen Nutzern dieser Browser, für die Anwendung am Notebook empfohlen werden. Für Androide und iOS Geräte gibt es Applikationen den jeweiligen App-Stores. Sehr schöne Zusammenfassung und eine ausführliche Benutzer-Anleitung hierzu gibt es auch auf der Seite des Freifunk München.

Sicherheit

Zum Thema Sicherheit empfiehlt es sich am Besten zuerst die Stunning-Server von Google in der Datei “/etc/jitsi/meet/jitsi.example.com-config.js zu ersetzen. Eine geeignete Stunning-Server Konfiguration kann wie folgt lauten:

stunServers: [
{ urls: 'stun:stun.schlund.de:3478' },
{ urls: 'stun:stun.t-online.de:3478' },
{ urls: 'stun:stun.1und1.de:3478' },
{ urls: 'stun:stun.einsundeins.de:3478' },
{ urls: 'stun:stun.gmx.de:3478' },
],

Zustätzlich wenn Ihr nicht eine gänzlich freie Plattform, sondern eine mit Moderaten oder sogennante Host per Raum gestützte Instanz betreiben wollt, empfiehlt es sich in prosody und jitsi-meet die Benutzerauthentifzierung für das erstellen von Räumen zu aktivieren.
In der Datei für die prosody-Konfiguration “/etc/prosody/conf.avail/jitsi.example.com.cfg.lua”, setzen wir den Wert für “authentication” auf “internal_plain” und fügen einen neuen VirtualHost darunter ein ein:

VirtualHost "jitsi.yourdomain.example"
-- enabled = false -- Remove this line to enable this host
authentication = "internal_plain"
-- Properties below are modified by jitsi-meet-tokens package config
-- and authentication above is switched to "token"
--app_id="example_app_id"
--app_secret="example_app_secret"
-- Assign this host a certificate for TLS, otherwise it would use the one
-- set in the global section (if any).
-- Note that old-style SSL on port 5223 only supports one certificate, and will always
-- use the global one.
ssl = {
key = "/etc/prosody/certs/jitsi.yourdomain.example.key";
certificate = "/etc/prosody/certs/jitsi.yourdomain.example.crt";
}
-- we need bosh
modules_enabled = {
"bosh";
"pubsub";
"ping"; -- Enable mod_ping
}

c2s_require_encryption = false

VirtualHost "guest.jitsi.example.com"
authentication = "anonymous"
c2s_require_encryption = false

In der Datei “/etc/jitsi/meet/jitsi.example.com-config.js” geben wir nun den neuen VirtualHost an:

var config = {
hosts: {
// XMPP domain.
domain: 'jitsi.yourdomain.example',

// When using authentication, domain for guest users.
anonymousdomain: 'guest.jitsi.yourdomain.example',
[...]
}
}

Nun müssen wir noch jifico dazu veranlassen auch eine Authentifizierung durch zu führen und die Klasse in der “/etc/jitsi/jicofo/sip-communicator.properties” laden:

org.jitsi.jicofo.auth.URL=XMPP:jitsi.example.com

Danach müssen die Dienste neu gestartet werden:

sudo systemctl restart prosody.service
sudo systemctl restart jicofo.service

Für die Anbindung einer Authentifizierung in Prosody gibt es auch Enterprise fähige Funktionen für LDAP und Co. Die obige Lösung beschreibt es für ein überschaubares Setup, denn die Benutzer hier müssen dann im Anschluss mit der prosodctl generiert werden:

prosodyctl register jitsi-meet.example.com

Abschließend bleibt zusagen…

Es ist nicht leicht gute Dokumentationen zu Jitsi und dessen Betrieb zu finden, eben so wie für das Scalling. Eine einheitliche Dokumentation gibt es nicht und somit macht es einen Gesamtüberblick nicht sehr leicht.
Neben der Jitis-Community und der Docs auf GitHub gibt es eine paar bereits schon erwähnte Artikel aber auch die sind rah. Daher die Bitte wenn jemand verbesserungen hat, meldet euch gerne!

Wenn Ihr eine Instanz dringend benötigt und euch nicht mit dem Betrieb ausseinandersetzen könnt oder naja vielleicht nicht wollt, dann schaut doch einfach bei unseren Kollengen von NWS vorbei. Dort bekommt Ihr aktuell mit dem Code #StayAtHome eine kostenlose Jitsi-Instanz für drei Monate und das ganz ohne Abo-Falle!

Also bleibt Zuhause und fragt euch gerade in diesen Tagen doch mindestens einmal am Tag:

1. Ist es wahr?
2. Ist es fair für alle Beteiligten?
3. Wird es Freundschaft und guten Willen fördern?
4. Wird es dem Wohl aller Beteiligten dienen?”

(Das sollten wir uns bei allem Fragen, was wir denken, sagen oder tun IMHO!)

Daniel Neuberger
Daniel Neuberger
Senior Consultant

Nach seiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration und Tätigkeit als Systemadministrator kam er 2012 zum Consulting. Nach nun mehr als 4 Jahren Linux und Open Source Backup Consulting zieht es ihn in die Welt des Monitorings und System Management. Seit April 2017 verstärkt er das NETWAYS Professional Services Team im Consulting rund um die Themen Elastic, Icinga und Bareos. Wenn er gerade mal nicht um anderen zu Helfen durch die Welt tingelt geht er seiner...

tmux – terminal multiplexer

In diesem Artikel möchte ich euch kurz das Tool tmux vorstellen, dass zu meinen Lieblingstools unter Linux gehört. In einem vorherigen Artikel hat Johannes schon einmal die Basisconfig von tmux gezeigt.

Da tmux eine Server Client Struktur hat, bevorzuge ich es in der Regel die Finger von der tmux config zu lassen. Da man die sonst auf jedem Server pflegen muss, mit dem man arbeiten möchte. Leicht hat es an der Stelle derjenige, der Puppet oder Ansible nutzt und seine eigenen Server pflegt. Ich als Consultant habe meistens Kundenserver, auf denen ich nichts verändern möchte was nicht nötig ist.

tmux hat für mich 2 Einsatzzwecke:

  • Bei Präsentationen Bildschirm- und Beamerterminal synchronisieren.
  • Bei Servern meine Sessions schützen, so dass ich nach Verbindungsabbrüchen weiterarbeiten kann.

Besonders der zweite Zweck ist sehr praktisch, da ich auch Bahnfahrer bin.

CLI

Jetzt zur eigentlichen Benutzung: Gestartet wird tmux über den jeweiligen User. Wenn man ein Terminal vor sich hat sind folgende Basisbefehle praktisch:

  • # tmux -> startet eine neue unbenannte Session
  • # tmux new -s “MeineSession” -> startet eine benannte Session
  • # tmux list-sessions -> listet Sessions
  • # tmux -a -> verbindet zu einer unbenanntenten Session
  • # tmux -a -t “MeineSession”

Inside tmux

Wenn wir jetzt in einer tmux Session sind kann das folgendermaßen aussehen:

tmux ScreenshotTmux unterscheidet zwischen “window” und “pane”. Wir sehen in diesem Beispiel 4 panes in einem window.
Um innerhalb von tmux zu navigieren braucht gibt es diverse Keybindings die immer mit Strg+b eingeleitet werden. Hinweis: Bei screen, einem ähnlichen aber älteren tool als tmux, war es Strg+a. Wem das lieber ist, der kann bei Johannes nachschlagen, wie man das umstellt.

Im Window hat man folgende Befehle:

  • Strg-b, % Horizontaler Split
  • Strg-b, ” Vertikaler Split
  • Strg-b, x Schließt den aktuellen Pane
  • Strg-b, <Pfeil-Tasten> Zwischen Panes hin und her springen
  • Strg-b, d detach, von tmux abmelden ohne es zu beenden

Ein Window ist vergleichbar mit einem Tab in deinem Browser. Zwischen einzelnen Windows navigiert man mit:

  • Strg-b, c Neues Window
  • Strg-b, w Windows auflisten
  • Strg-b, [0…9] zum Window Nr. 0-9 wechseln

Kopieren

Ein praktisches Feature ist das kopieren. Das funktioniert ähnlich wie in Vim aber, da es Terminals sind, auch zwischen verschiedenen Servern.

  1. Als Erstes braucht man mindestens 2 Panes.
  2. Strg-b, [ Öffnet den Scroll-Modus
  3. <Space> startet den Markier-Modus unterm Cursor
  4. <CR/Enter> kopiert
  5. Nach dem Wechsel ins nächste Pane . . .
  6. Strg-b, ] fügt ein

Am besten probiert man das alles selber mal aus. Es gibt auch eine Menge Cheat-Sheets zu dem Thema, die vor allem am Anfang hilfreich sein können.

Christoph Niemann
Christoph Niemann
Senior Consultant

Christoph hat bei uns im Bereich Managed Service begonnen und sich dort intensiv mit dem internen Monitoring auseinandergesetzt. Seit 2011 ist er nun im Consulting aktiv und unterstützt unsere Kunden vor Ort bei größeren Monitoring-Projekten und PERL-Developer-Hells.

StayAtHome: Rocket.Chat, Jitsi, Nextcloud – 3 Monate kostenfrei

Die beste Strategie in der aktuellen Situation ist Rückzug. Wer zu Hause bleibt, verringert für sich selbst und andere das Risiko einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus. Mit unserer Aktion StayAtHome wollen wir die Unternehmen und Mitarbeiter*innen, denen es möglich ist, darin unterstützen, von zu Hause aus zu arbeiten.

Die größte Herausforderung im Homeoffice ist häufig die wegfallende persönliche Kommunikation. Dementsprechend gefragt sind Programme, mit denen sich Meetings digitalisieren, kurze Team-Calls durchführen und Informationen und Dokumente schnell und unkompliziert übermitteln lassen. Mit den NWS-Apps Rocket.Chat, Jitsi und Nextcloud läuft die Sache.

Mehr erfahren auf nws.netways.de

So bleibt ihr in Kontakt

Bleibt auch im Homeoffice mit euren Kolleg*innen und Kunden in Kontakt!

Mit dem Gutschein-Code “StayAtHome” stellen wir euch die Apps ab sofort für drei Monate kostenfrei zur Verfügung. Der Gutschein-Code ist gültig solange der Vorrat reicht. Die ersten 100 Nutzer*innen können ihn einlösen. Unsere Kapazitäten sind begrenzt, wir teilen aber gerne solange möglich.

“Die uns aktuell zu Verfügung stehenden Ressourcen geben wir gerne weiter an alle, die jetzt eine schnelle unbürokratische Lösung brauchen”, kommentiert unser CEO Bernd. “An der Technik soll es nicht scheitern.”

Keine Abofalle

Dies ist keine Abofalle. Falls ihr euch nicht explizit mit dem Anliegen, die App weiter nutzen zu wollen, bei uns meldet, endet die Laufzeit nach drei Monaten automatisch. Ihr müsst dazu nichts weiter tun. Jetzt anmelden!

Vorteile von Rocket.Chat, Jitsi und Nextcloud

  • Rocket.Chat: Ermöglicht das Organisieren mehrerer Nutzer in Chat-Kanälen, Face-to-face Konversationen via Video-Chat, einfaches Teilen von Dateien und Desktops, mit Zugriff über jedes Gerät für Linux, Windows, Mac.

Rocket.Chat gratis starten

  • Jitsi: Eine simple Lösung, um schnell Videokonferenzen im Browser aufzusetzen oder zu chatten, mit Möglichkeit zum Screensharing. Sowohl am Desktop als auch mobil nutzbar.

Jitsi gratis nutzen

  • Nextcloud: Daten auf einem sicheren, deutschen Server speichern und von mehreren Rechnern oder Geräten auf einen konsistenten Datenbestand zugreifen. Höchste Sicherheit und Privatsphäre, einfacher Zugriff von jedem Gerät aus und Erweiterungen wie Kontakte, Kalender und Video-Calls.

Nextcloud gratis einrichten

StayAtHome. Keep well!

Auch wir wissen, dass Homeoffice nicht in jeder Branche möglich ist, glauben aber an die Verantwortung derer, die es umsetzen können – zum Wohle aller. In diesem Sinne: Bleibt gesund! Und wenn möglich zu Hause! Frohes Schaffen im Homeoffice!

Mehr zur Aktion StayAtHome auf nws.netways.de.

Julia Hornung
Julia Hornung
Marketing Manager

Julia ist seit Juni 2018 Mitglied der NETWAYS Family. Vor ihrer Zeit in unserem Marketing Team hat sie als Journalistin und in der freien Theaterszene gearbeitet. Ihre Leidenschaft gilt gutem Storytelling, klarer Sprache und ausgefeilten Texten. Privat widmet sie sich dem Klettern und ihrer Ausbildung zur Yogalehrerin.

Icinga for Windows – Webinar Kalender

Im Februar hat das Icinga-Team sehr erfolgreich die neue Lösung zur Überwachung von Windows-Systemen veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um ein auf PowerShell-Basis bereitgestelltes Framework inklusive Plugins, welches individuell erweitert werden kann. Um den Einstieg zu erleichtern haben wir eine Reihe von Webinaren geplant, um sowohl die Installation und Grundeinrichtung aber auch die Entwicklung von eigenen Plugins und Modulen zu veranschaulichen.

Starten werden wir direkt am Mittwoch, den 11. März 2020 um 10:30 mit dem Webinar “Icinga for Windows – Einstieg”. Eine kostenfreie Registrierung und Teilnahme ist wie immer möglich. Anschließend werden wir das Webinar auf unserem YouTube-Kanal online stellen.

Darüber hinaus haben wir noch weitere Themen wie ein Webinar zur Plugin-Entwicklung und Daemon-Entwicklung geplant. Eine vollständige Übersicht stellen wir natürlich auch bereit:

Thema Datum Anmeldung
Icinga for Windows – Einstieg 11. März 2020 – 10:30 Uhr Anmeldung
Icinga for Windows – Custom Plugin Development 01. April 2020 – 10:30 Uhr Anmeldung
Icinga for Windows – Custom Daemon Development 06. Mai 2020 – 10:30 Uhr Anmeldung

Auf weitere Themen gehen wir gerne ein – Vorschläge können dabei direkt an uns übermittelt werden. Wer Unterstützung bei der Einrichtung, Erweiterung und dem Roll-Out benötigt, kann hierfür ebenfalls auf uns zukommen.
Eine Anfrage kann direkt über unser Kontaktformular eingekippt werden.

Wir freuen uns auf die Teilnahme sowie zahlreiches Feedback!

Christian Stein
Christian Stein
Lead Senior Account Manager

Christian kommt ursprünglich aus der Personalberatungsbranche, wo er aber schon immer auf den IT Bereich spezialisiert war. Bei NETWAYS arbeitet er als Senior Sales Engineer und berät unsere Kunden in der vertrieblichen Phase rund um das Thema Monitoring. Gemeinsam mit Georg hat er sich Mitte 2012 auch an unserem Hardware-Shop "vergangen".

Docker – ein erster Eindruck!

Ich habe in den letzten Monaten meiner Ausbildung schon viel über verschiedene Software, Strukturen und Programiersprachen gelernt. Seit einigen Wochen arbeite ich in der Managed Services-Abteilung mit Docker und bin wirklich fasziniert, was Docker alles kann und wie es funktioniert.

Was genau ist Docker?

Docker ist eine Containerisierungstechnologie, die die Erstellung und den Betrieb von Linux-Containern ermöglicht, die man nicht mit virtuellen Maschinen verwechseln sollte.

Docker vereinfacht die Bereitstellung von Anwendungen, weil sich Container, die alle nötigen Pakete enthalten, leicht als Dateien transportieren und installieren lassen. Container gewährleisten die Trennung und Verwaltung der auf einem Rechner genutzten Ressourcen. Das beinhaltet laut Aussage der Entwickler: Code, Laufzeitmodul, Systemwerkzeuge, Systembibliotheken – alles was auf einem Rechner installiert werden kann.

Welche Vorteile bringt Docker?

Ein Vorteil ist, dass man diese Container sehr flexibel erstellen, einsetzen, kopieren und zwischen Umgebungen hin- und her verschieben kann. Sogar ein Betrieb in der Cloud ist dadurch möglich und eröffnet viele neue Möglichkeiten. Das Ausführen verschiedener Container bietet zusätzlich einige Sicherheitsvorteile. Wenn man Anwendungen in verschiedenen Containern ausführt, hat jeder Container nur Zugriff auf die Ports und Dateien, die der andere Container explizit freigibt.

Darüber hinaus bieten Container ein höheres Maß an Kontrolle darüber, welche Daten und Software auf dem Container installiert sind. Schadsoftware, die in einem Container ausgeführt wird, wirkt sich nicht auf andere Container aus.

Was ist der Unterschied zwischen Docker-Containern und virtuellen Maschinen?

Virtuelle Maschinen enthalten von der simulierten Hardware, über das Betriebssystem bis zu den installierten Programmen eine große Menge an Informationen. Die Folge: Sie verbrauchen viel Speicherplatz und Ressourcen.

Der große und schöne Unterschied zu herkömmlichen virtuellen Maschinen ist, dass die Container kein Betriebssystem beinhalten und booten müssen, sondern lediglich die wichtigen Daten der Anwendung enthalten. Wollten wir früher beispielsweise eine Datenbank und einen Webserver getrennt voneinander starten, benötigen wir zwei VMs. Mit Docker werden hier nur noch zwei Container benötigt, ohne dass man die VMs booten muss, die kaum Ressourcen verbrauchen – im Vergleich zu den virtuellen Maschinen.

Virtuelle Maschinen jedoch haben nach wie vor ihre Daseinsberechtigung: zum Beispiel wenn auf einem Host mehrere Maschinen mit jeweils unterschiedlichen Betriebssystemen oder Hardware-Spezifikationen simuliert werden müssen. Denn ein Docker-Container enthält kein eigenes Betriebssystem und keine simulierte Hardware. Hier wird auf das System des Hosts zugegriffen, so dass alle Container Betriebssystem und Hardware gemeinsam nutzen.

Fazit zum Thema Docker:

Den Einsatz von Docker betrachte ich als sinnvoll. Es ergeben sich viele Vorteile und so ist es inzwischen möglich, eine Softwareumgebung rascher aufzubauen, ohne viel Speicherplatz und Ressourcen zu verbrauchen.

Artur Shvera
Artur Shvera
Junior Consultant

Artur hat im September 2019 seine Ausbildung zum Fachinformatiker gestartet. Sitzt er mal nicht an seinem Hobby - hinter dem PC, ist er in seiner Freizeit oft unterwegs, meistens in anderen Städten. Doch wenn man Ihn mal trifft, ist er immer für ein nettes Gespräch zu haben. Seine restliche Kreativität steckt der gebürtige Russe in seine musikalische Seite.
Monthly Snap February 2020

Monthly Snap February 2020

Start with a laugh!

In the beginning of the month Nicole asked some of us what we found the most annoying aspect of working in an office. Not at all surprising was the most common answer: the printers! Yes, sometimes they seemingly do as they please! Read Nicole`s humorous blog on aggression at work! [Eine nicht ganz ernste] Betrachtung von Aggression am Arbeitsplatz.

 

Christians news

What`s new in Graylog`s latest release? Christian filled us in in Graylog 3.2 – Jetzt verfügbar. What else was Christian up to? Well, as a matter of fact, he developed Icinga Monitoring for Windows! Read all about it in Icinga for Windows 1.0 – Eine neue Ära.

 

The Shops` corner

Isabel let us know that STARFACE has expanded their product-range for smaller companies in STARFACE erweitert den Compact Bereich. Why is this SMSEagle so popular? Nicole gave us several reasons in Wieder verfügbar! SMSEagle MHD-8100 – 8 Modems für parallelen SMS Versand. She also gave us loads of information about the SMSEagle, including a video of the unboxing! Unboxing a Beauty – SMSEagle MHD-8100.

 

Techie tipps…

Dirk attended the Configmgmt Camp for the fifth time in a row. What was new in Gent this year? Config Management Camp Ghent 2020 – Recap. Thilo shared some insider tricks in Ansible – should I use omit filter? Blerim gave us tips on photo sizes and meta tags for social media in Quick Tip: Vorschaubilder in sozialen Medien.

 

Upcoming events

Julia shared some news in Deploy Peanutbutter:Jelly or: First stackconf speakers online! And Julia also let us in on why it is perfect to Sponsor stackconf 2020.  Join us in Amsterdam in June! But first: listen to Julia and Get your Early Bird Tickets for IcingaConf! And then listen to her some more: The call for papers for the OSCamp on Bareos is still open! OSCamp on Bareos: Let’s talk about backups!

#lifeatnetways

NETWAYS goes Business Cup 2020! Niko is looking forward to taking part with the NETWAYS-team and informs about this and other sports- events we will attend this year! Read about Aleksander in our blog-series NETWAYS stellt sich vor, where new members of the NETWAYS-family share a bit about themselves. How much can a company do for the environment? A group of colleagues worked on the subject and Catharina concluded with Umweltschutz a la NETWAYS.

 

Exclusion of NPD and AfD supporters from our events

The most important blog of the month was written by our very own CEO Bernd. He has changed our code of conduct to puplicly announce that we do not tolerate racism and that therefore no members or sympathizers of the AFD or NPD are welcome to any of our events. He informed the NETWAYS team in our annual meeting, and immediately got a roaring applause

Catharina Celikel
Catharina Celikel
Office Manager

Catharina unterstützt seit März 2016 unsere Abteilung Finance & Administration. Die gebürtige Norwegerin ist Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch. Als Office Manager kümmert sie sich deshalb nicht nur um das Tagesgeschäft sondern übernimmt nebenbei zusätzlich einen Großteil der Übersetzungen. Privat ist der bekennende Bücherwurm am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs.