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OSMC 2021: Last tickets available

Tik Tok - Time is running Only three weeks left until it’s OSMC time and we are already quite excited about our speakers, sponsors and participants from all over the world! This year's OSMC will take place in Nuremberg from November 9 - 11, which means we will see...

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OSMC 2021: Last tickets available

Tik Tok – Time is running

Only three weeks left until it’s OSMC time and we are already quite excited about our speakers, sponsors and participants from all over the world! This year’s OSMC will take place in Nuremberg from November 9 – 11, which means we will see each other in person again! Isn’t that a highlight for you, too?

 

Last Chance to grab your Ticket

You don’t have your ticket yet? Then hurry up now! Until October 31 you have the chance to get one of the coveted OSMC tickets. Depending on your individual requirements choose the accommodation that fits you best.

 

Safety first

OSMC takes place according to 3G-Plus regulations. That means that all participants either have to be fully vaccinated or recovered or PCR tested (carried out no more than 48 hours ago). Therefore masks do not have to be worn except in public hotel areas.

 

What the hack?!

On the third and last conference day our famous hackathon is planned. So you’ve got the possibility to contribute to new Open Source software projects within a team. The day is dedicated to nothing but hacking and starts with a short round of introduction followed by a brainstorming session. Afterwards you will collaborate in a team on a specific solution.

 

Join the Icinga Workshop

In our OSMC-Workshop, which also takes place on the third conference day, you will work on the topic „Icinga: Notifications mit AD-Integration“, which will be held in German. To get the best out of it we value a limited number of participants.

 

What OSMC is all about

The Open Source Monitoring Conference is the annual meeting of international monitoring experts, where future trends and perspectives are set. It’s a three-day event that comprises two tracks of expert sessions. On top, there’s a hackathon and a workshop on the third conference day.

Choose the conference sections you intend to join! Tickets for the conference, hackathon and workshop can be purchased independently.

We hope to see you in Nuremberg in two weeks!

Katja Kotschenreuther
Katja Kotschenreuther
Online Marketing Manager

Katja ist seit Oktober 2020 Mitglied im Marketing-Team von NETWAYS. Nach ihrem Studium in Passau vollzog sie ihren Berufseinstieg im Bereich der Suchmaschinenoptimierung und möchte sich nun neben SEO auch anderen Online Marketing-Kanälen widmen. Neben Basteln und Malen, treibt sie in ihrer Freizeit gerne Sport und spielt Klavier und Gitarre.

HW group: SensDesk.com Update und News zur HWg-cloud.com

HW group hat das SensDesk.com Update auf die Version 2.1.14 am 12. Oktober durchgeführt. Dadurch haben die Kunden nun einige neue vorteilhafte Features bekommen:

  • schnellere Antwortenzeiten zwischen Gerät und Portal mittels Websocket (abhängig von der FW-Version)
  • Aktualisierung von Messwerten auf Seiten (nur Kachelansicht) über Websocket
  • Beim Anlegen eines Kontos wird die Info-E-Mail an die Adresse “Standard-E-Mail an Adresse” gesendet
  • Custom Field für Voucher auf der Team-Seite
  • Umstellung von PostgreSQL auf Influx
  • Benutzer sehen das Team-Symbol auf der Einstellungsseite nicht mehr. Die Team-Einstellungen können nur noch über das Benutzersymbol im Seitenkopf erreicht werden

An dieser Stelle möchten wir nochmal darauf hinweisen, dass das SensDesk.com-Portal nur noch bis 30. November 2021 kostenlos sein wird. HW group bittet daher alle nichtzahlenden Kunden ihre Geräte auf die neue kostenfreie Plattform HWg-cloud.com umzuziehen. Dazu wird von HW group ein Webinar am 18. Oktober um 14:00 Uhr (CET) angeboten, an dem kostenlos teilgenommen werden kann. Darin erfahrt Ihr alles zur Migration Eurer Geräte. Zur Registrierung geht es hier.

Des Weiteren haben wir von HW group nun weitere Infos zur neuen HWg-cloud.com-Plattform bekommen. Folgende Funktionen erwarten Euch dort:

  • läuft bequem als SaaS (Software as a Service)
  • der Service ist kostenlos
  • Standardportal für alle neuen HWg-Geräte
  • einfache E-Mail-Benachrichtigungen für 2 Empfänger
  • grundlegende graphische Darstellung mit Werten der letzten 10 Tage
  • ein Konto umfasst max. 20 Geräte (nur HW group Geräte möglich – keine Drittanbieter-Hardware!)
  • Geräte können auf beliebige andere Portale migriert werden
  • basiert auf der SensDesk-Technologie

 

Als letztes nochmal kurz ein Vergleich der beiden Portale:

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...

NETWAYS stellt sich vor- Jonada Hoxha

This entry is part of 35 in the series NETWAYS stellt sich vor
Name: Jonada Hoxha
Alter: 26
Position bei NETWAYS: Junior Developer
Bei NETWAYS seit: September 2021

 

 

 

 

Wie bist du zu NETWAYS gekommen?

Ich hatte ein Studium angefangen und festgestellt, dass das nicht der richtige Weg für mich ist. Mir hat der Praxisbezug in der Uni sehr gefehlt, deswegen habe ich mich entschieden stattdessen eine Ausbildung anzufangen. Ich habe die Stelle bei NETWAYS im Internet gefunden und nach einem sehr netten Gespräch mit Blerim und Erik habe ich mich für NETWAYS entschieden.

 

Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß?

Also, ich habe noch nicht richtig mit dem Arbeiten angefangen aber programmieren und jeden Tag etwas Neues lernen macht mir immer Spaß.

 

Was machst Du, wenn Du mal nicht bei NETWAYS bist?

Ich verbringe viel Zeit am PC, entweder Spiele spielen oder neue Sachen lernen wie z.B. 3D Modellierung. Sonst treffe ich mich oft mit Freunden und ich reise gerne.

 

Wie geht es in Zukunft bei Dir weiter?

Erstmal möchte ich meine Ausbildung abschließen und so viel wie möglich dabei lernen.

Jonada Hoxha
Jonada Hoxha
Junior Developer

Jonada ist seit September 2021 bei NETWAYS und macht eine Ausbildung zur Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung. In ihrer Freizeit hört sie Musik, zeichnet gerne, macht Yoga und spielt auch gerne ein paar Runden am PC.

Icinga 2 mit InfluxDB 2

Die Überwachung von Infrastruktur und Software ist eine grundlegende Sache in der IT. Beim Monitoring spielt aber nicht nur der Status und die Benachrichtigung der zu überwachenden Objekte eine wesentliche Rolle, sondern auch die Aufbewahrung und die nachträgliche Betrachtung von Performancedaten. Diese lassen sich bei Icinga 2 anhand von Check Plugins ermitteln und mit unterschiedlichen Writern bzw. Features u.a. an InfluxDB weiterleiten.

Nach der Installation von Icinga 2 und influxDB 2 können wir einen Bucket erstellen in dem wir später die Icinga 2 Metriken aufbewahren können.

# influx bucket create -n icinga
ID                  Name      Retention   Shard group duration     Organization ID 
b07cac747d7d6dd7    icinga    infinite    168h0m0s                 74cacb1ac05bfe71

Icinga 2 benötigt einen Token um in diesen Bucket schreiben zu können. Den Token für die Schreibberechtigung können wir wie folgt generieren.

# influx auth create --write-bucket b07cac747d7d6dd7

Damit Icinga 2 mit dem Export der Metriken anfängt, muss das folgende Object konfiguriert werden.

# cat /etc/icinga2/features-available/influxdb2.conf
object Influxdb2Writer "influxdb2" {
  host = "127.0.0.1"
  port = 8086
  organization = "icinga"
  bucket = "icinga"
  auth_token = "TKfmBkRdJ2HfjcVk35nwr0eX0TiYCbEcBe8xDh-_dIafGFpGalTe5HlCAKt6ZlPlJsyw4uH8Mfk4Mt7uI-xqyQ=="
  flush_threshold = 1024
  flush_interval = 10s

Ab diesem Zeitpunkt können wir die Daten im InfluxDB UI auf https://x.x.x.x:8086 ansehen. Die dortigen Dashboards kann man z. B. durch Grafana oder InfluxDB zusammenstellen bzw. anzeigen lassen. Um mehr über InfluxDB 2 und Grafana zu erfahren, könnt Ihr die InfluxDB Schulung buchen & besuchen.

Afeef Ghannam
Afeef Ghannam
Systems Engineer

Afeef hat seine Ausbildung Als Fachinformatiker in Richtung Systemintegration im Juli 2020 bei NETWAYS absolviert, seitdem unterstützt er die Kolleg:innen im Support und bei der Betriebsunterstützung. Nach der Arbeit macht er gerne Sport, trifft Freunde oder mag es Filme zu schauen.

Jitsi Meetings mit Jibri aufzeichen

Trotz scheinbar eintretender Entspannung bei der aktuellen Corona-Krise ist Videoconferencing nicht mehr wegzudenken. Sei es durch das Umdenken bei den Arbeitgebern zu Homeofficeregeleungen oder bei international gewachsenen Teams. Alle müssen irgendwie miteinander kommunizieren. Wir von NETWAYS setzen ja schon seit Beginn der Krise auf Jitsi und konnten damit auch viele Kunden überzeugen, datenschutzkonforme Videokonferenzlösungen einzusetzen.

Neben unserer Jitsi-App (JaaS), welche sich übrigens 30 Tage kostenfrei testen lässt und darüber hinaus auch schon Branding nach eigenen Bedürfnissen anbietet, bauen wir auch Jitsi-Lösungen nach Kundenwunsch. Seien es spezielle Anforderungen an besonders viele gleichzeitige Nutzer, ein komplett eigenes Branding, JWT-Auth, Telefoneinwahl oder Datenschutz-Pop-Up’s.

Inzwischen erreichen uns auch immer öfter Anfragen, die den Wunsch äußern, solche Meetings aufzuzeichnen. Also haben wir uns hier auf die Suche gemacht und Jibri gefunden. Nachfolgend beschreibe ich in aller Kürze, wie man seinen Jitsi-Server dazu bringt Videos aufzuzeichnen. Als Basis hierzu dient ein Ubuntu 20.04 LTS-Server mit bereits eingerichtetem Jitsi.

Alle nachfolgenden Schritte werden als root auf dem Jitsi-Meet Server ausgeführt, hingegen zur offiziellen Dokumentation gibt es ein paar Stolpersteine, welche ich euch gern erspare.

Vorbereitung

Zu Beginn installieren wir die erforderlichen Kernel-Module:

apt install linux-modules-extra-$(uname -r)
apt install linux-generic
reboot
echo "snd-aloop" >> /etc/modules 
modprobe snd-aloop

Nun machen wir den Server mittels Chrome Stable als Client fit:

curl -sS -o - https://dl-ssl.google.com/linux/linux_signing_key.pub | apt-key add echo "deb [arch=amd64] http://dl.google.com/linux/chrome/deb/ stable main" > /etc/apt/sources.list.d/google-chrome.list apt-get -y update apt-get -y install google-chrome-stable

Im nächsten Schritt kommen die Chrome managed-policies dazu:

mkdir -p /etc/opt/chrome/policies/managed
echo ‘{ “CommandLineFlagSecurityWarningsEnabled”: false }’ >>/etc/opt/chrome/policies/managed/managed_policies.json

Der Chrome-Treiber darf natürlich auch nicht fehlen, daher führen wir nun aus:

CHROME_DRIVER_VERSION=`curl -sS chromedriver.storage.googleapis.com/LATEST_RELEASE` wget -N http://chromedriver.storage.googleapis.com/$CHROME_DRIVER_VERSION/chromedriver_linux64.zip -P ~/ unzip ~/chromedriver_linux64.zip -d ~/ rm ~/chromedriver_linux64.zip sudo mv -f ~/chromedriver /usr/local/bin/chromedriver sudo chown root:root /usr/local/bin/chromedriver sudo chmod 0755 /usr/local/bin/chromedriver

Noch weitere benötigte Pakete:

apt install ffmpeg curl alsa-utils icewm xdotool xserver-xorg-input-void xserver-xorg-video-dummy

Installation Jibri

Die eigentliche Jibri-Installation machen wir über apt:

apt install jibri

Ohne Rechte geht natürlich nichts, daher kommen diese auch noch dazu:

usermod -aG adm,audio,video,plugdev jibri

In den nächsten Schritten kommt noch das erforderliche Java hinzu:

wget -O - https://adoptopenjdk.jfrog.io/adoptopenjdk/api/gpg/key/public | sudo apt-key add -
add-apt-repository https://adoptopenjdk.jfrog.io/adoptopenjdk/deb/
apt-get -y update
apt-get install adoptopenjdk-8-hotspot

Wir müssen Java8 als default setzen, dazu ändern wir die nachfolgende Datei:

vim /opt/jitsi/jibri/launch.sh

Hier ändern wir das Wort “java” in den folgenden String “/usr/lib/jvm/adoptopenjdk-8-hotspot-amd64/bin/java”. Danach speichern und schließen wir Datei schon wieder.

Prosody benötigt auch noch eine kleine Änderung. Also kommt das nun direkt (Achtung, Pfad weicht auf die eigene Domain am Ende ab):

vim /etc/prosody/conf.avail/your.domain.com.cfg.lua

Dort hängen wir am Ende einfach an (your.domain.com wieder durch eigene Jitsi-Adresse ersetzen):

-- internal muc component, meant to enable pools of jibri and jigasi clients
Component "internal.auth.your.domain.com" "muc"
modules_enabled = {
"ping";
}
storage = "memory"
muc_room_cache_size = 1000

VirtualHost "recorder.your.domain.com"
modules_enabled = {
"ping";
}
authentication = "internal_plain"

Danach speichern und schließen wir die Datei wieder
Nun bekommt Prosody noch 2 neue Nutzer, die Passwörter “JPwd” und “RPwd” ersetzt man durch eigene, sichere Passwörter und notiert diese für später:

prosodyctl register jibri auth.your.domain.com JPwd
prosodyctl register recorder recorder.your.domain.com RPwd

Jicofo will auch noch eine Änderung, diese beginnen wir durch öffnen des Config-Files:

vim /etc/jitsi/jicofo/sip-communicator.properties

Dort fügen wir die Zeilen ein (Achtung, Domainname anpassen):

org.jitsi.jicofo.jibri.BREWERY=JibriBrewery@internal.auth.your.domain.com 
org.jitsi.jicofo.jibri.PENDING_TIMEOUT=90

Jetzt bringen wir Jitsi selbst wirklich noch bei, eine Aufnahme zu starten (!Domainname):

vim /etc/jitsi/meet/your.domain.com-config.js

hier prüfen wir, ob die folgenden Optionen so gesetzt sind, bzw. fügen den Code ein (!Domain):

fileRecordingsEnabled: true, 
liveStreamingEnabled: true, 
hiddenDomain: 'recorder.your.domain.com',

Der Dateispeicherort bekommt nun auch noch die Rechte, die er braucht, um von Jibri beschrieben zu werden:

mkdir /srv/recordings
chown jibri:jibri /srv/recordings

Zu guter Letzt, muss Jibri noch konfiguriert werden. Nachfolgend ein Beispiel hierfür. Man achte bitte auf das Ersetzen mit dem eigenen, korrekten Domainnamen und die korrekt vergebenen Passwörter:

vim /etc/jitsi/jibri/jibri.conf

jibri {
// A unique identifier for this Jibri
// TODO: eventually this will be required with no default
id = ""
// Whether or not Jibri should return to idle state after handling
// (successfully or unsuccessfully) a request. A value of 'true'
// here means that a Jibri will NOT return back to the IDLE state
// and will need to be restarted in order to be used again.
single-use-mode = false
api {
http {
external-api-port = 2222
internal-api-port = 3333
}
xmpp {
// See example_xmpp_envs.conf for an example of what is expected here
environments = [
{
name = "prod environment"
xmpp-server-hosts = ["your.domain.com"]
xmpp-domain = "your.domain.com"

control-muc {
domain = "internal.auth.your.domain.com"
room-name = "JibriBrewery"
nickname = "jibri-nickname"
}

control-login {
domain = "auth.your.domain.com"
username = "jibri"
password = "JPwd"
}

call-login {
domain = "recorder.your.domain.com"
username = "recorder"
password = "RPwd"
}

strip-from-room-domain = "conference."
usage-timeout = 0
trust-all-xmpp-certs = true
}]
}
}
recording {
recordings-directory = "/srv/recordings"
# TODO: make this an optional param and remove the default
finalize-script = "/path/to/finalize_recording.sh"
}
streaming {
// A list of regex patterns for allowed RTMP URLs. The RTMP URL used
// when starting a stream must match at least one of the patterns in
// this list.
rtmp-allow-list = [
// By default, all services are allowed
".*"
]
}
chrome {
// The flags which will be passed to chromium when launching
flags = [
"--use-fake-ui-for-media-stream",
"--start-maximized",
"--kiosk",
"--enabled",
"--disable-infobars",
"--autoplay-policy=no-user-gesture-required"
]
}
stats {
enable-stats-d = true
}
webhook {
// A list of subscribers interested in receiving webhook events
subscribers = []
}
jwt-info {
// The path to a .pem file which will be used to sign JWT tokens used in webhook
// requests. If not set, no JWT will be added to webhook requests.
# signing-key-path = "/path/to/key.pem"

// The kid to use as part of the JWT
# kid = "key-id"

// The issuer of the JWT
# issuer = "issuer"

// The audience of the JWT
# audience = "audience"

// The TTL of each generated JWT. Can't be less than 10 minutes.
# ttl = 1 hour
}
call-status-checks {
// If all clients have their audio and video muted and if Jibri does not
// detect any data stream (audio or video) comming in, it will stop
// recording after NO_MEDIA_TIMEOUT expires.
no-media-timeout = 30 seconds

// If all clients have their audio and video muted, Jibri consideres this
// as an empty call and stops the recording after ALL_MUTED_TIMEOUT expires.
all-muted-timeout = 10 minutes

// When detecting if a call is empty, Jibri takes into consideration for how
// long the call has been empty already. If it has been empty for more than
// DEFAULT_CALL_EMPTY_TIMEOUT, it will consider it empty and stop the recording.
default-call-empty-timeout = 30 seconds
}
}

Das wars, nun startet man die betroffenen Dienste noch neu und der Aufnahme-Button im Meeting zeigt nun auch die gewünschte Funktion:

systemctl restart jitsi-videobridge2 prosody jicofo
systemctl enable --now jibri

Die Aufnahmen sind nun in /srv/recordings zu finden. Sollte hier noch kein Bild und Ton sichtbar sein, hat final folgende Änderung in der Datei /etc/jitsi/jicofo/jicofo.conf noch Abhilfe geschafft

Man suche sich die Zeile:

trusted-domains: recorder.your.domain.com

und passt sie an, auf:

trusted-domains: [recorder.your.domain.com]

Nach einem letzten Dienstneustart läuft nun alles wie gewünscht.

Schlusswort

Bedenken sollte man, dass Videos gespeichert werden und entsprechend viel Platz verbrauchen. Dies sollte man beim Sizing des Systems beachten. Die Daten sind auch nicht einfach für jeden Teilnehmer herunterladbar, sondern liegen auf dem Jitsi-Server unter /srv/recordings.

Alles in Allem ist dies aber eine wunderbare Lösung, um Workshops mit Kollegen aufzuzeichnen und diese später an neue Kollegen weiter zu geben.

Sobald die Aufzeichnung ausgelöst wird, wird dies allen Teilnehmern auch via Text2Speech mitgeteilt. Im Meeting ist oben neben dem Meetingnamen auch ein Recording-Symbol zu sehen.

Wer ein solches Jitsi haben will, sich aber nicht gern selbst darum kümmert, wäre bei uns genau richtig und sollte den Kontakt zu unseren freundlichen Vertriebskollegen suchen. Unsere Server stehen in Nürnberg und ermöglichen so eine vollständig datenschutzkonforme Videokonferenzlösung.

Georg Mimietz
Georg Mimietz
Lead Senior Systems Engineer

Georg kam im April 2009 zu NETWAYS, um seine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration zu machen. Nach einigen Jahren im Bereich Managed Services ist er in den Vertrieb gewechselt und kümmerte sich dort überwiegend um die Bereiche Shop und Managed Services. Seit 2015 ist er als Teamlead für den Support verantwortlich und kümmert sich um Kundenanfragen und die Ressourcenplanung. Darüber hinaus erledigt er in Nacht-und-Nebel-Aktionen Dinge, für die andere zwei Wochen brauchen.