Jobs Jobs Jobs…

Team
…und damit meine ich nicht Steve! Wer diesen schlechten Spruch kapiert hat, sollte sich direkt mit einer E-Mail an jobs@netways.de bewerben 😉
Aber mal zum ernst der Sache: In diesem Blog wird viel zu selten drauf aufmerksam gemacht, das wir quasi durchgehend neue Kollegen suchen. Egal ob San Francisco, Zürich, Brüssel oder einfach Deutschlands Großstädte, als reisebegeisterter Consultant kommt man hier ganz schön rum. Solltet ihr Lust aufs Reisen und ein wenig Icinga, Puppet oder Logstash haben könnt ihr euch sehr gerne als Linux Consultant (m/w) oder Puppet Consultant (m/w) bewerben. Sollte euch die Wahl schwer fallen, könnt ihr unsere Kunden selbstverständlich auch mit allen Themen beglücken.
 
Als kleiner Anreiz: Aktuell haben wir für 2016 noch Consulting-Termine in Atlanta und Peking zu vergeben. Wenn euer Knowledge passt und ihr schnell genug eure Bewerbung schreibt, könnt ihr gerne dort hin fliegen 🙂
In diesem Sinne: Bewerben! Bewerben! Bewerben!

Tobias Redel
Tobias Redel
Head of Professional Services

Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Consultingleben – Kapitel 2: Online in 17 Ländern (Update)

three_ukAn dieser Stelle möchte ich nur ein kurzes Update zu meinem Blogpost mit der “Reise-SIM-Karte” geben. Mittlerweile hat Three.uk seine Feel-At-Home Zone weiter ausgebaut, womit Neuseeland und Spanien hinzugekommen sind.
 
Summa summarum sind wir nun bei:

  • Großbritannien
  • USA (inkl. Hawaii)
  • Österreich
  • Schweiz
  • Italien
  • Spanien
  • Frankreich
  • Schweden
  • Norwegen
  • Finnland
  • Dänemark
  • Irland
  • Australien
  • Neuseeland
  • Hong Kong
  • Sri Lanka
  • Macau
  • Israel
  • Indonesien

Eine SIM-Karte – 19 Länder! Es fehlt eigentlich nur noch Deutschland 😉

Tobias Redel
Tobias Redel
Head of Professional Services

Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.

inDoc – Mach es dem Support einfacher…

16811692146_85b370edb1_oBeim eröffnen eines Tickets ist es immer das gleiche. Welches Betriebssystem? Welche Version der Applikation? Immer die gleichen Fragen… Ihr habt keine Lust mehr Informationen zusammen zu sammeln? Dann nehmt doch inDoc!
inDoc ist eine kleine Sammlung an Skripten die Informationen aus eurem Monitoring-Setup sammelt und diese in einer XML-Datei speichert. Auf diese Weise wird z. B. die icinga.cfg oder auch Daten über den laufenden Icinga Prozess (PID, Speicherverbrauch, usw.) gesichert.
Aber keine Angst, der Entwickler ist nicht die NSA! Die Daten sind dann ausschließlich auf eurem Server und Passwörter werden in formschöne Sterne (******) verwandelt.
Der XML-Output ist neutral und kann mit allen gängigen Programmiersprachen wieder eingelesen werden, womit das gute Stück auch für Dokumentationszwecke genutzt werden kann. Ein erstes Beispiel hierfür zeigt das Skript inDoc2HTML.pl.
In der Praxis ist inDoc denkbar einfach:
icinga@monitoring-host# git clone https://github.com/NETWAYS/indoc
icinga@monitoring-host# cd indoc
icinga@monitoring-host# ./inDoc.pl

That’s it! 🙂
Das war kurz und schmerzlos, aber was hab’ ich nun davon?

icinga@monitoring-host# ls -la /tmp/inDoc-out/
total 56
drwxr-xr-x 3 icinga icinga 4096 Aug 14 18:49 .
drwxrwxrwt 4 root root 4096 Aug 14 18:54 ..
-rw-r--r-- 1 icinga icinga 492 Aug 14 18:49 check_disk.xml
-rw-r--r-- 1 icinga icinga 450 Aug 14 18:49 check_http.xml
-rw-r--r-- 1 icinga icinga 449 Aug 14 18:49 check_load.xml
-rw-r--r-- 1 icinga icinga 7456 Aug 14 18:49 icinga.xml
-rw-r--r-- 1 icinga icinga 2434 Aug 14 18:49 indoc_base.xml
-rw-r--r-- 1 icinga icinga 12875 Aug 14 18:49 inDoc.xml
-rw-r--r-- 1 icinga icinga 1476 Aug 14 18:49 pnp4nagios.xml
drwxr-xr-x 2 icinga icinga 4096 Aug 14 18:48 savedFiles

Ohne weitere Optionen schreibt das Skript nach /tmp/inDoc-out. Hierunter findet ihr die Discovery-Ergebnisse der einzelnen Module. Das inDoc.xml beinhaltet die Informationen aller Module. So sind die Daten bequemer weiter zu verarbeiten.
Das ganze Set an Skripten wird von Zeit zu Zeit erweitert. Icinga 2 wird selbstverständlich zu den ersten gehören 😉
Picture by GotCredit – https://www.flickr.com/photos/jakerust

Tobias Redel
Tobias Redel
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Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.

check_cache (is back)

check_cache_workflowEs gibt Dinge im Leben die einfach nicht tot zu kriegen sind. Deswegen haben wir, frei nach dem Motto “Totgesagte leben länger”, unser gutes altes check_cache etwas aufpoliert.
Für alle die sich nicht mehr an den ersten Blogpost erinnern können, check_cache ist Jahrgang 2009 (Südhang, spätlese) und funktioniert grob gesagt wie ein intelligentes check_by_ssh das beim Ausführen mehrere Checks gebündelt verarbeitet. Somit spart man sich in größeren Umgebungen ziemlich viele SSH-Sessions, was einem irgendwann von den Netzwerkern gedankt wird.
In der nun aktuellen Version 1.2.2 sind viele Bugfixes enthalten. In den Bereichen “XML Escaping” und “Exit Codes” wurde etwas mehr korrigiert.
check_cache steht auf exchange.icinga.org zum Download bereit.

Tobias Redel
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Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.

3 Dinge die Sie schon immer mit der Icinga Config machen wollten

1) Ihre Hosts mit Paragraphen benennen:

object Host "§1 testserver" {
  import "generic-host"
  address = "127.0.0.1"
}
object Host "§2 prodserver" {
  import "generic-host"
  address = "127.0.0.2"
}

3things_i2cfg_1
2) Sprechende Namen für Templates verwenden:

template Service "Kaffeemaschinen-/Kuchen-/Cookie-Monitoring Template; Bei beschwerden: dev@null.com" {
  import "generic-service"
  max_check_attempts = 3
  check_interval = 1m
  retry_interval = 30s
  check_command = "check_coffee_cookie"
}

3) Unicode-Zeichen für Services verwenden:

apply Service "Liegt Schnee? ☃" {
  import "generic-service"
  check_command = "check_snow"
  assign where host.name == "§1 testserver"
}

3things_i2cfg_3

Tobias Redel
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Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Consultingleben – Kapitel 2: Online in 17 Ländern

three_ukIm ersten Blogpost dieser Serie habe ich euch ein paar Tips zur Flugbuchung gegeben. Für das zweite Kapitel möchte ich auf eine (für mich als IT’ler) elementare Grundlage eingehen. Den Internetzugang 🙂
Egal ob es sich um eine dienstliche oder private Reise handelt, bin ich quasi immer online. Im Urlaub bemühe ich mich beispielsweise sehr nicht meine dienstlichen E-Mails zu lesen, jedoch ist “online sein” auch im Urlaub in vielerlei Hinsicht von Vorteil. Navigation im Auto, Navigation zu Fuß, das Finden des besten Jet-Ski-Verleihs am Strand oder einfach nur die Unabhängigkeit von unverschämt teuren Hotel-WLAN’s. Es gibt viele gute Gründe.
So schön und einfach sich diese Sätze lesen, wer viel außerhalb von Deutschland unterwegs ist kennt die traurige Wahrheit. Entweder man zahlt relativ hohe Roaming-Gebühren oder besorgt sich eine SIM-Karte des jeweiligen Landes. Um hier nicht in eine wahnsinnige “SIM-Karten-Schlacht” zu verfallen, hat sich in letzter Zeit ein einziges Produkt in meiner Consulting-Tasche bewährt. Die Three Pay As You Go SIM.
An dieser Stelle ist die Firma Three.uk bitte nicht mit der österreichischen Drei.at zu verwechseln. Beide Firmen haben zwar miteinander zu tun, man benötigt aber ganz speziell die SIM-Karte von Three.
Was ist nun so toll an dieser SIM-Karte? Ganz einfach! Man kann Guthaben aufladen oder die SIM direkt mit Guthaben kaufen. Dieses Guthaben ist dann in Großbritannien und in allen sogenannten “Feel At Home destinations” nutzbar. Das sind: USA (inklusive Hawaii), Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Irland, Australien, Hong Kong, Sri Lanka, Macau, Israel und Indonesien. Ein ganz besonderes Killer-Feature ist für mich das Roaming in der USA. Hier hat Three Verträge mit AT&T und T-Mobile USA, womit man quasi überall 3G Empfang hat.
Wie komme ich nun an so eine SIM-Karte? Ebenfalls, ganz einfach! Man nimmt seine handelsüblichen Amazon Anmeldedaten und loggt sich auf amazon.co.uk ein. Die Three Pay As You Go SIM ist in verschiedenen Varianten erhältlich. Ich habe mich für die “Preloaded SIM” mit 12 GB entschieden. Das Volumen hat eine Laufzeit von einem Jahr und kann mit jedem Aufladen  verlängert werden. Zum Zeitpunkt meiner Bestellung waren vier Anbieter verfügbar, wovon drei nach Deutschland liefern. Nach ca. 5 Tagen ist die SIM-Karte bei mir zu Hause angekommen.
Was kostet der Spaß? Zugegeben ist die Three SIM im Vergleich zu anderen SIM-Karten der jeweiligen Länder teurer. Die 12 GB Variante kostet z. B. £ 78,90 + £ 9,90 Versand, womit man bei ca. 116 € landet. Quasi 9,66 € pro Gigabyte. Der Preis ist aber meiner Meinung nach aufgrund der Flexibilität noch im vertretbaren Bereich.
Falls Ihr eine Bestellung wagt, wünsche ich euch viel Spaß beim surfen. Bei mir hat die SIM mittlerweile in 6 Ländern treue Dienste geleistet, zwei weitere kommen dieses Jahr mindestens noch hinzu. Wenn es eurer Erfahrung nach noch ein vergleichbares oder besseres Produkt gibt würde ich mich über eine kurze Info sehr freuen.
In diesem Sinne. Happy surfin.

Tobias Redel
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Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.

RAID-Level-Guide

Ich bin mir sicher, dass viele von euch nicht wirklich Bedarf für eine Erklärung der RAID-Level haben. Durch Zufall bin ich aber auf ganz unterhaltsame Videos bei Youtube gestoßen, welche die Thematik sehr schön erklärt. Dies möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Tobias Redel
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Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Consultingleben – Kapitel 1: Flüge

Neben den täglichen (IT-)Aufgaben ist man als Consultant natürlich relativ viel unterwegs. Mit der Zeit sammelt man da einige Tipps und Kniffe um so ein Consultingleben etwas angenehmer und effizienter zu gestalten. Dies beginnt schon ganz am Anfang bei der Buchung einer Reise.
Heute nehmen wir uns als erstes Beispiel die Planung einer Flugreise vor. Während viele Kollegen auf die Webseiten der jeweiligen Airlines, Flugsuchmaschinen wie z. B. Skyscanner oder Reiseplanern wie TripIt schwören, ist mein ganz persönliches Highlight Google. Ja, richtig gelesen. Die wenigsten wissen von dieser Funktion. Google kann seit geraumer Zeit Flüge suchen.
google_flights_1Ein kleines Beispiel: Wir wollen von Nürnberg oder einem Flughafen in unserer Nähe an die Westküste der USA. Konkret in den Raum San Francisco oder Los Angeles. Während man in dem ein oder andern Tool jetzt die Routen Nürnberg -> San Francisco, München -> San Francisco, München -> Los Angeles usw. ausprobiert und die Preise und Optionen vergleicht, bietet Google mit https://www.google.de/flights/ eine wunderschöne Suchfunktion. Neben einfachen Flugsuchen wie z. B. Nürnberg -> Los Angeles kann man mehrere Flughäfen als Start und Ziel angeben.
 
google_flights_2Hat man jetzt an dieser Stelle Glück oder eher weniger Glück mit dem Preis des Fluges, so ist das Diagramm-Icon rechts, überhalb des blauen Kastens Gold wert. Die Suche listet hier einen Kalender inkl. Balkendiagram mit den jeweiligen Preisen der Flüge. So lohnt es sich unter umständen sogar Preislich einen Tag länger am Zielort zu bleiben. Ansonsten bieten auch die Suchfunktionen keinen Anlass zur Klage. Filtern ist unter anderem nach Flugzeiten, Airlines, Luftfahrtverbänden, Zwischenstopps und natürlich dem Preis möglich.
 
google_flights_3Was bei Zwischenstopps auf den Webseiten der Airlines immer super aussieht, kann in der Praxis gewaltig nach hinten los gehen. “Oh, super! Nur 90 Minuten Wartezeit beim Zwischenstopp” mag sich der ein oder andere denken. Bei der Auswahl des Fluges werden zusätzliche Informationen angezeigt. So beispielsweise auch oft auftretende Verspätungen. Ist die Maschine “oft um mehr als 30 Min. verspätet” sieht es mit den 90 Minuten zum Umsteigen gleich ganz anderes aus.
 
 
 
Ich hoffe  ich kann euch mit diesem Tipp bei der nächsten Dienst- oder Urlaubsreise ein wenig helfen. Wenn ihr noch bessere Tipps habt, bin ich jederzeit bereit mein Repertoire zu erweitern. Wenn ihr jetzt noch IT-begabt seit und gern auf Reisen geht, kann ich euch mit http://jobs.netways.de noch eine wunderschöne Webseite ans Herz legen 😉

Tobias Redel
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Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Messen der Netzwerk Performance mit iperf

Quelle: http://www.nwlab.net


In einem Consulting- und Monitoring-Leben passiert es immer wieder das bestimmte Netzwerkverbindungen und Leitungen einfach nicht so tun wie sie eigentlich sollten. Besonders in Zeiten der Virtualisierung ist eine Bandbreite von 1GBit/s nicht mehr unbedingt 1GBit/s wert. So zeigt das Betriebssystem der virtuellen Maschine zwar dieses Gigabit an, jedoch tummeln sich auf dem physikalischen Host mehrere VMs, welche sich die verfügbare Bandbreite teilen müssen.
Man ist also gut beraten indem man den Durchsatz einfach selber misst. Hierzu empfiehlt sich unter Linux iperf! Das Tool iperf kann als Server und Client gestartet werden, wobei der benutzte Port mit der Option -p frei wählbar ist.
Starten des Servers:
root@server-2:~# iperf -s
------------------------------------------------------------
Server listening on TCP port 5001
TCP window size: 85.3 KByte (default)
------------------------------------------------------------
[ 4] local 192.168.1.2 port 5001 connected with 192.168.1.1 port 35733

Start des Clients:
root@server-1:~# iperf -c 192.168.1.2
------------------------------------------------------------
Client connecting to 192.168.1.2, TCP port 5001
TCP window size: 23.5 KByte (default)
------------------------------------------------------------
[ 3] local 192.168.1.1 port 35733 connected with 192.168.1.2 port 5001
[ ID] Interval Transfer Bandwidth
[ 3] 0.0-10.0 sec 1.10 GBytes 943 Mbits/sec

Des weiteren beherrscht iperf auch bidirektionale Test, Limitierung von Übertragungszeiten und übertragenen Bytes, womit es auch gut für automatische Messungen (z. B. Monitoring Plugins) geeignet ist.

Tobias Redel
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Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Brackets – Open Source Editor

Brackets(Quelle: brackets.io)

Brackets ist ein Open Source Editor von Adobe und ist – haltet euch jetzt gaaaanz fest: Open Source!!
Der Editor wurde speziell für Web Designer und Front-End Developer entworfen, kann aber durch Zusatzmodule auch beispielsweise Perl handeln. Ich finde das Brackets zwar im Vergleich zu anderen Editoren beim Tippen eher etwas “langsam” bzw. “träge” reagiert, dafür ist die GUI aber schön aufgeräumt, wodurch für den Code viel Platz zur Verfügung steht.
Eines meiner persönlichen Highlights ist das “Live HTML Development”. Ja, richtig gelesen! Änderungen am HTML werden direkt an den Browser übermittelt ohne zwischendurch speichern zu müssen. Die Entwickler von Brackets haben hierzu ein sehr schönes Video-Beispiel veröffentlicht, in dem auch das modifizieren von Stylesheets gezeigt wird.
Die Stylesheet Funktion ist eine weitere, wirklich sehr coole Geschichte. Die Stylesheets werden (egal in welcher extern eingebundenen Datei sie stecken) direkt an Ort und Stelle angezeigt. Das hin und her springen zwischen mehren Dateien entfällt.
Wenn ihr mehr über Brackets wissen oder es einfach mal ausprobieren wollt: http://brackets.io  🙂

Tobias Redel
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Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.