OSMB Ticker: Open Source Software in kommerziellen Produkten

Herr Fendt von Siemens mit dem vielversprechenden Titel “Head of the corporate competence center embedded Linux” hat über die Integration von Open Source Software in kommerzielle Produkte berichtet. Unter http://gpl-violations.org/ gibt es auch Beispiele, wie man mit der Einbindung von Open Source Software auf die Nase fallen kann, wenn man die rechtlichen Fasllstricke nicht beachtet. So kann es schon reichen, wenn bei der Verteilung der Produkte vergessen wird die postalische Anschrift für den Bezug der Software anzugeben.
Insgesamt muss man im Unternehmen die Integration von OSS in Produkte sehr sorgfältig abwägen und in den Entwicklungs- und Prüfungsprozess der Requirements einbinden um hier böse Überaschungen zu vermeiden.

OSMB Ticker: Sugar CRM mit SAP

Da wir selber ja auch Sugar CRM einsetzen habe ich mir mal den Vortrag zur Koppelung mit SAP angesehen. Christian Knoll von der Kinamu Business Solutions AG hat kurz die Möglichkeiten vorgestellt, die dort genutzt werden können. Kinamu ist ein Unternehmen mit 20 “Leutchen” 😉 das VC-finanziert ist und seit ca. einem Jahr aktiv ist.
Durch den Open Source Ansatz von Sugar und SAP lassen sich Daten bezüglich Kunden, Produkten, Aufträgen zwischen den Applikationen austauschen. Je nach Fokus kann das führende System angegeben werden.
Mit der freien Version von Sugar sind diese Kopplungen auch durchfürbar, allerdings fehlen dann gerade die Module für Produkte und Angebote, die nur in der kommerziellen Version zu finden sind. Auch die Übernahme von Berechtigungsstrukturen aus dem SAP-System sind nicht mehr ganz so einfach zu realisieren.
Als Problem wurde auch eher nicht die technische Umsetzung gesehen, sondern eher die Identifikation von sinnvollen Business Prozessen. Das kann in der technikgetriebenen Welt der Open Source schonmal ein Thema sein 😉

SOLR und MySQL-Proxy bei Tradoria

Nachdem wir ja aktuell auf die Möglichkeiten von MySQL eingehen hier gleich mal ein Praxisbeispiel für den MySQL-Proxy.
Mit unserem Kunden Tradoria GmbH haben wir den Proxy eingerichtet um die zunehmenden Anfragen auf mehrere Datenbankserver zu verteilen. So kann die Performance des Datenbank-Clusters noch effizienter ausgenutzt werden.
Außerdem wurde ein weiterer Server eingerichtet um mit einem SOLR System die Suchanfragen zu optimieren. Durch die virtualisierte Umgebung konnte so ohne zusätzlichen Hardwareaufwand ein unabhängiger Server aufgesetzt werden, der bei Bedarf gut portierbar und skalierbar ist.
Erste Ergebnisse sind für beide Systeme positiv ausgefallen, so dass mit diesen Optimierungsmaßnahmen  das Weihnachtsgeschäft kommen kann.

Interview auf der OSMB

Auf der OSMB (Open Source Meets Business) im Januar war Mario Behling mit seiner Kamera unterwegs und hat für www.perspektive89.com Impressionen und Informationen eingefangen. Auch bei uns hat er einen Stop eingelegt. In dem Blog ist jetzt auch ein Interview zu NETWAYS und Nagios aufgenommen worden. Hier kann man sich das Interview ansehen.
Vielen Dank an Mario für die Mühe.

Hostingerweiterung für Tradoria

Die Aufstockung der Hostingumgebung für www.tradoria.de ist nun abgeschlossen. Aufgrund des starken Wachstums der Shoppingplattform und der zunehmenden Wichtigkeit wurde das bisherige Serversetup, auf dem das System lief, um weitere Maschinen ergänzt um Performance und Verfügbarkeit zu verbessern.
Mit Hilfe der Virtualisierungssoftware XEN werden auf den physischen Servern nun mehrere virtuelle Server für Web, Applikation und Fileshares betrieben, was das System wesentlich besser skalierbar macht. Die Datenbankserver laufen als Active-/Active-Cluster dahinter und sind somit ebenfalls für weiteren Ansturm gerüstet.
Auch in diesem Projekt zeigt sich mal wieder, dass die Virtualisierung viele Möglichkeiten bietet um Hardware besser auszunutzen und Redundanz und Performance zu steigern.

Request Tracker als SaaS

Bisher haben wir hauptsächlich beim Customizing des Helpdesktools Request Tracker geholfen, oder diesen auf kundeneigenen Servern installiert. Entweder bei uns im Rechenzentrum, oder beim Kunden selber.
Es gibt allerdings auch kleinere Einsatzfälle, bei denen es sich für den Kunden nicht lohnt eigene Infrastruktur aufzubauen.
Um diesem Anwendungsfall gerecht zu werden, bieten wir ab sofort den RT in der von uns angepassten Version auch als SaaS (Software as a Service) an.
Ab 250 EUR im Monat braucht man sich nicht mehr um den Betrieb zu kümmern und kann sich ganz auf das Kerngeschäft konzentrieren. Genauere Infos gibt es hier.
Für die Unterstützung bei der Konfiguration und Schulungen zu Administration und Anwendung bieten wir natürlich gerne Workshops an um den RT für den jeweiligen Anwendungsfall einzurichten. Auch bei der Registrierung oder Verwaltung entsprechender Domains unterstützen wir Sie gerne.

Bald auf Kreuzfahrt?

aida.jpgNachdem AIDA Cruises bei uns einen Workshop zur Einführung von Nagios bestellt hat, sollten wir uns mal überlegen, ob wir uns das Honorar nicht mal zur Abwechslung in Kreuzfahrttickets auszahlen lassen 😉 Oder vielleicht den Workshop aufs Schiff verlagern. Nagios unter Palmen, das wär doch mal was anderes. Zugegeben wenig realistisch, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt 😉

RT im europäischen Patentamt

Das Europäische Patentamt in Wien arbeitet wie viele andere Behörden auch im Bereich Softwareentwicklung mit externen Partnern zusammen. Da die Richtlinien zur Nutzung der bestehenden internen tools recht streng sind, wurde der Request Tracker installiert um über eine unabhängige Plattform mit den Partnern kommunizieren zu können damit beispielsweise Anforderungen und Bugs besser bearbeitet werden können.
In einem 2-tägigen Workshop wurde der bereits installierte RT nach den bestehenden Anforderungen konfiguriert und gleichzeitig der Umgang mit dem Tool für Administratoren und User geschult.
Es war ein sehr interessanter Termin und der Kontakt zu den Menschen aus ganz Europa sehr abwechslungsreich. Es hat sich auch wieder einmal gezeigt, dass der Request Tracker mit seinem umfangreichen Rechtekonzept sehr flexibel einsetzbar ist.

Livebericht von der OSMB

Als Partner der Veranstaltung Open Source Meets Business sind wir natürlich auch vertreten. Wahrscheinlich ist es auf einer solchen Veranstaltung nicht weiter verwunderlich, jedoch ist die einhellige Meinung der bisher gehörten Keynote Speaker, dass Open Source weiter auf dem aufsteigenden Ast ist. Dabei war z.B. auch Bob Sutor von IBM, welche auch zunehmend in Open Source investieren. Es wurde generell davor gewarnt, diesen Trend zu verpassen. Da wir uns ja fast ausschließlich mit Open Source beschäftigen besteht diese Gefahr für NETWAYS glücklicherweise nicht 😉 Wie Andrew Aitken von der Olliance Group den Anbietern empfiehlt, werden wir uns auch weiterhin mit “ganzem Herzen” der Quelloffenen Software widmen.

Request Tracker Schulungen

Seit Jahren setzen wir den Request Tracker schon bei uns selber und bei Kunden ein. Als Trouble-Ticket-System (auch mit Anbindung an Nagios) oder allgemeines Email-Response Tool. Es ist wirklich praktisch, wenn es darum geht Aufgaben weiterzureichen oder komplette Kommunikationsvorgänge zu archivieren, ohne dass etwas verloren geht.
Inzwischen haben wir schon eine ganze Menge an eigenen Entwicklungen in die Software integriert, die nach unserer Meinung die Arbeit wesentlich erleichtern. Zusätzliche Übersichten, Shortcuts zur Arbeitsbeschleunigung, und so weiter.
Neben Customizing, Hosting und Installation bieten wir bei Bedarf auch Schulungen an, wenn das System zwar vorhanden, aber der Umgang damit unklar ist. Die Schulungen sind bisher individuell beim Kunden durchgeführt worden, jedoch planen wir für die Zukunft auch Schulungen “von der Stange” bei uns im Hause.
Das wird wahrscheinlich erst nächstes Jahr wirklich ein Thema. Wir sind sehr gespannt, ob es genügend Interessenten gibt, um unser Angebot dahingehend zu erweitern.
Also falls jemand Interesse hat, einfach mal melden 😉