Entfernung der XEN PV Treiber unter Windows

Wir sind gerade dabei unsere virtuelle Umgebung von XEN auf KVM umzustellen. Eigentlich keine große Sache, bis auf die Tatsache das auf unseren Windows Servern überall die XEN PV Treiber installiert sind und somit die Windows VMs unter KVM immer in einen Blue Screen booten.
Windows Fehlermeldung: 0x00007b
Damit die Server unter KVM booten, müssen also diese XEN PV Treiber richtig entfernt werden. Das benötigte etwas mehr Aufwand als nur “Treiber deinstallieren”:

  • Im Geräte Manager / Laufwerke die XEN PV Treiber deinstallieren und keinen Reboot durchgeführt.
  •  Unter Systemsteurung / Programme die XEN PV Treiber deinstallieren.
  • Die Verzeichnise der XEN PV Treiber löschen: “%ProgramFiles%\Xen PV Drivers” und  “%SystemRoot%\system32\drivers\xen*
  • Und in der Registry alle Einträge entfernen:

HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\XenConfig
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\XenHide
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\XenNet
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\XenPCI
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\XenStub
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\XenVbd
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class\{4D36E96A-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class\{4D36E972-E325-11CE-BFC1-08002bE10318}
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class\{4D36E97B-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class\{4D36E97D-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}

Danach den Server unter XEN neu starten, damit Windows wieder seine QEMU Treiber installiert. Danach bootet die VM unter KVM ohne Probleme.

Martin Schuster
Martin Schuster
Senior Systems Engineer

Martin gehört zu den Urgesteinen bei NETWAYS. Wenn keiner mehr weiss, warum irgendwas so ist, wie es ist, dann wird Martin gefragt. Er hat es dann eigentlich immer mal schon vor Jahren gesehen und kann Abhilfe schaffen :). Vorher war er bei 100world als Systems Engineer angestellt. Während er früher Nürnbergs Partykönig war, ist er nun stolzer Papa und verbringt seine Freizeit damit das Haus zu renovieren oder zieht einfach um und fängt von vorne...

Exchange 2010 SP2 IndexOutOfRangeException

Nachdem ich SP2 auf dem Exchange installiert habe, konnten sich unsere MacUser mit ihrem Apple Mail Programm nicht mehr auf die Exchange Datenbank verbinden.
Folgenden Fehler habe ich dazu im Eventlog gefunden:

Application information:
    Application domain: /LM/W3SVC/1/ROOT/EWS-2-129677608322282356
    Trust level: Full
    Application Virtual Path: /EWS
    Application Path: C:\Program Files\Microsoft\Exchange Server\V14\ClientAccess\exchweb\EWS\
    Machine name: <Servername>

 Process information:
    Process ID: 6724
    Process name: w3wp.exe
    Account name: NT AUTHORITY\SYSTEM

 Exception information:
    Exception type: IndexOutOfRangeException
    Exception message: Index was outside the bounds of the array.

Das Problem konnte gelöst werden, in dem ich im Datenbank Namen die „(„ und „)“ entfernt habe.
Vorher: „Postfachspeicher (SERVERNAME)“
Nachher:”Postfachspeicher SERVERNAME“.
Danach noch den Dienst Microsoft Exchange-Einschränkungen (Microsoft Exchange Throttling) neu starten.
Sollte die Anmeldung  immer noch nicht Möglich sein, dann sollte man kontrollieren ob
im EWS die Standardauthentifizierung aktiviert ist, da die Windows-Authentifizierung mit dem MAC Client nicht funktioniert.

Martin Schuster
Martin Schuster
Senior Systems Engineer

Martin gehört zu den Urgesteinen bei NETWAYS. Wenn keiner mehr weiss, warum irgendwas so ist, wie es ist, dann wird Martin gefragt. Er hat es dann eigentlich immer mal schon vor Jahren gesehen und kann Abhilfe schaffen :). Vorher war er bei 100world als Systems Engineer angestellt. Während er früher Nürnbergs Partykönig war, ist er nun stolzer Papa und verbringt seine Freizeit damit das Haus zu renovieren oder zieht einfach um und fängt von vorne...

Fehlersuche im Netzwerk mit Intermapper

Oft ist es nicht ganz einfach oder sehr mühsam einen Fehler im Netzwerk zu finden und zu lokalisieren. Diese Fehler können z.B. Fehler in der Physik, Fehler der Adressierung, Fehler im Routing usw. sein und sind meist sehr zeitkritisch.
Hierfür gibt es eine Software, die einem die Fehlersuche sehr erleichtert:
Intermapper
Der Intermapper ist eine plattformübergreifende Software und dient zur Überwachung von Netzwerken und deren Komponenten. Er informiert mittels ständig aktualisierter Netzwerkpläne über Struktur, Status, Datentransferaufkommen, verfügbare Bandbreite und mögliche Probleme im Netzwerk.  Dieser läuft unter Windows, Solaris, FreeBSD und verschiedenen Linux-Distributionen.
Die Daten werden per SNMP geholt und in Echtzeit visuell in einer Netzwerkkarte dargestellt werden.

Martin Schuster
Martin Schuster
Senior Systems Engineer

Martin gehört zu den Urgesteinen bei NETWAYS. Wenn keiner mehr weiss, warum irgendwas so ist, wie es ist, dann wird Martin gefragt. Er hat es dann eigentlich immer mal schon vor Jahren gesehen und kann Abhilfe schaffen :). Vorher war er bei 100world als Systems Engineer angestellt. Während er früher Nürnbergs Partykönig war, ist er nun stolzer Papa und verbringt seine Freizeit damit das Haus zu renovieren oder zieht einfach um und fängt von vorne...

Neuigkeiten bei Xen und Bacula

XEN4
Seit dem 7. April ist die neue Version des freien Hypervisors Xen verfügbar.  Der wichtigste Punkt für uns hierbei ist das XEN 4 nun endlich die offizielle Virtualisierungsschnittstelle des Linux-Kernels verwendet. Mit Unterstützung des aktuellen Kernel-Schnittstelle (pv_ops) und der aktuellen Kernel-Version zieht XEN hier mit KVM gleich und schliesst einen häufig kritisiertern Architekturansatz.

Zusätzlich können die Windows-Gäste jetzt auch im freien Xen die von Microsoft zertifizierten Treiber für die Optimierung von Platten- und Netzwerkzugriffen verwenden. Das beschleunigt ein virtualisiertes Windows-System unter Xen merklich und macht die Aktivierung des Testmodus der verfügbaren Treiber überflüssig.
BACULA 5.0.1
Wir verwenden für unser Backup schon seit langem das Open Source Tool Bacula, mit dem wir bisher auch sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Nun konnten wir den Director und sämtliche Clients auf die Version 5.0.1 aktualisieren.  Auch wenn wir noch nicht alle neuen Features die mit der neuen Version gekommen sind im Detail getestet und eingesetzt haben, verdient ein neues interessantes Feature besondere Beachtung.

Der neue Bacula Client bietet nun eine Plugin-Unterstützung für Microsoft Exchange Server 2003/2007.  Zwar ist es noch nicht möglich einzelne Postfächer wieder herzustellen, jedoch kann man sich hier mit der Recovery Storage Group recht einfach helfen. Sie ermöglicht das Recovery eines Backups parallel zur Produktion und den Zugriff auf einzelne Objekte über ein mitgeliefertes MMC-Plugin. Wir werden uns das die Tage mal im Detail ansehen.

Martin Schuster
Martin Schuster
Senior Systems Engineer

Martin gehört zu den Urgesteinen bei NETWAYS. Wenn keiner mehr weiss, warum irgendwas so ist, wie es ist, dann wird Martin gefragt. Er hat es dann eigentlich immer mal schon vor Jahren gesehen und kann Abhilfe schaffen :). Vorher war er bei 100world als Systems Engineer angestellt. Während er früher Nürnbergs Partykönig war, ist er nun stolzer Papa und verbringt seine Freizeit damit das Haus zu renovieren oder zieht einfach um und fängt von vorne...