Mac: Install binary packages with Cask

Unter Mac OS X sind die Anwendungen ziemlich gut organisiert. Alles ist an einem Fleck und die Vielfalt ist groß. Installiert man sich allerdings viele Anwendungen ohne die Verwendung des App Stores verliert man schnell die Übersicht. Mit Cask wird eine CLI zu Verfügung gestellt, welche genau diese Lücke schließt:
 

$ brew cask search sublime
==> Partial matches
sublime-text	  sublime-text-dev  sublime-text3
$ brew cask install sublime-text3
==> Caveats
Cask sublime-text3 installs files under "/usr/local".  The presence of such
files can cause warnings when running "brew doctor", which is considered
to be a bug in homebrew-cask.
==> Downloading http://c758482.r82.cf2.rackcdn.com/Sublime%20Text%20Build%203083.dmg
######################################################################## 100.0%
==> Symlinking App 'Sublime Text.app' to '/Users/mhein/Applications/Sublime Text.app'
==> Symlinking Binary 'subl' to '/usr/local/bin/subl'
?  sublime-text3 staged at '/opt/homebrew-cask/Caskroom/sublime-text3/Build 3083' (106 files, 26M)
$ ls Applications/ | grep Sublime.*
Sublime Text.app

Okay, das haut jetzt den Geek mit samt seinem Lötkolben nicht unbedingt vom Hocker. Die Anwendung wird in den Benutzer-Application Verzeichnis installiert. Man spart sich allerdings viel Zeit beim aktualisieren und warten: Was ist installiert, in welchen Versionen und kann ich es upgraden.
Cask ist eine Erweiterung von Homebrew und befindet sich auf Github.

Marius Hein
Marius Hein
Head of Development

Marius Hein ist schon seit 2003 bei NETWAYS. Er hat hier seine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert, dann als Application Developer gearbeitet und ist nun Leiter der Softwareentwicklung. Ausserdem ist er Mitglied im Icinga Team und verantwortet dort das Icinga Web.

Android, aber welches?

AndroidWarum in aller Welt muss denn jeder Hersteller seine eigenen Applikationen für Android bauen? Die Auswirkungen treffen jeden Android Nutzer, der nicht bereit ist, 500 Steine für das neue Nexus von Google durch den Abfluss zu spülen: Lange Updatezyklen, geänderte (meist zum Negativen hin) UX/UI und Bloatware. Von der Zeit die einem gestohlen wird, um einen Bootloader zu öffnen und Root zu flashen, möchte ich gar nicht erst anfangen (so einfach kann es sein). Kurzum – sehr unbefriedigend, verwendet man doch eigentlich gerne Android.
Aber es gibt Abhilfe: Hersteller springen mittlerweile auf den “Stock Image” Zug auf und die Tools zum Flashen werden immer besser und verhindern schlechte Laune durch teure Bricks. Somit finden immer mehr User den Zugang zur Smartphone-Autonomie. Die Vorreiter sind unbestritten die Macher des Cyanogen Mod, die ein Open Source Android System Image massentauglich gemacht haben. Leider verfallen aber auch altgediente Dinosaurier in den Wahn, mit Apps die Welt ein Stückchen besser machen zu müssen. Und (klingeling), hier betreten die Nischen ROMs die Bühne. Einen dieser zurückhaltenden Vertreter möchte ich heute kurz vorstellen: “CyanideL”.
Kurzbeschreibung: Ursprünglich basierend auf CM orientiert sich CyanideL mittlerweile mehr zu AOSP (Android Open Source Project) und wartet mit großartiger Anpassungsfähigkeit auf. App Drawer und Launcher übernimmt Nova (wunderschönes Teil). Neben vielen App und Circle Bars sticht dann besonders noch der OmniSwitch hervor – eine App aus dem OmniROM zum swappen, killen und starten von Apps und Activities.
Irgendjemand müsste dann aber doch mal einen Designer bei den ganzen XDA Entwicklern vorbei schicken. Die Foren und Ressourcen ähneln so manchen Warez oder Astalavista-Klonen aus den 90ern und man ist sich trotz MD5 Summen nicht immer sicher, ob man sich jetzt das aktuelle ROM oder doch eher die (natürlich) beste App für Erwachsenenunterhaltung und (die besten) Viren eingefangen hat.
Herzlichen Dank and die Bauer, Supporter, Kompilatoren und Tester: Das ist wirklich sau gut geworden!
Ressourcen: CyanideL, Nova Launcher, OmniSwitch, Google Apps – welche, GAPPS – Download
Wer bis jetzt kein Ohrenbluten vom XDA Slang bekommen hat wird mit der Gallerie belohnt, gratuliere!
 

Marius Hein
Marius Hein
Head of Development

Marius Hein ist schon seit 2003 bei NETWAYS. Er hat hier seine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert, dann als Application Developer gearbeitet und ist nun Leiter der Softwareentwicklung. Ausserdem ist er Mitglied im Icinga Team und verantwortet dort das Icinga Web.

Gulp und Bower: Automate Webdevelopment

NETWAYS DevelopmentDas Entwickeln von HTML Templates ist normalerweise ein sehr statisches unterfangen. Man braucht nicht viel mehr als einen Texteditor und einen Browser um ein Design zu entwerfen. Integriert man allerdings Gedanken zur Produktion bereits in der Designphase, steigt der Aufwand wesentlich. Denn folgende Dinge gilt es zu bedenken:

  • Kompilieren von Stylesheets wenn in LESS oder SASS geschrieben
  • Aufteilen von Inline-Styles und nachladbare Styles
  • Verwenden von JavaScript Frameworks
  • Optimiertes laden von JavaScript Code
  • Komprimieren von Bildern
  • Komprimieren von Styles oder Scripts

Die Liste ist lässt sich entsprechend fortführen. Um beim Release nichts zu vergessen, etablierten sich in den letzten Jahren einige Tools um einen Buildprozess für clientseitige Webanwendungen bereitzustellen und zu vereinfachen. Zwei davon möchte ich gerne vorstellen:

Bower

Bower
Bower ist ein Open Source Paketverwaltungstool für Webapplikationen. Dadurch können für eine Website oder eine SPA (Single Page Application) softwaretechnische Abhängigkeiten definiert werden. Vorraussetzung zur Installation ist Node.js. Dann bietet Bower allerdings die Möglichkeit, Frameworks auch einfache Art und Weise in der benötigten Version zu installieren. Bekannte Vertreter dieser Art sind z.B. jQuery, AngualarJS oder HTML5 Boilerplate.
Ein einfaches bower.json sieht folgendermaßen aus:

{
  "name": "Website",
  "version": "0.0.9",
  "authors": [
    "Eduart Zimmermann <ez@website.foo.bar>"
  ],
  "description": "Our website",
  "keywords": [
    "website"
  ],
  "license": "GPLv2+",
  "homepage": "https://website.foo.bar",
  "ignore": [
    "**/.*",
    "node_modules",
    "bower_components",
    "test",
    "tests"
  ],
  "directory": "./src/scripts/vendor",
  "dependencies": {
    "jquery": "latest",
    "uikit": "latest",
    "modernizr": "2.8.x"
  },
  "devDependencies": {
    "html5-boilerplate": "latest"
  }
}

Sind die Abhängigkeiten definiert, werden sie mit diesem Aufruf in der Applikation installiert:

# bower install

Gulp

GulpGulp Logo ist nun das eigentlich Build Tool und wird ebenfalls mit Node.js (npm) installiert. Gulp selbst führt dabei nur weitere Tasks aus.
 
Diese Tasks übernehmen dann spezielle Aufgaben, z.B.:

  • Kompilieren, komprimieren, unleserlich machen von Javascript oder Stylesheet
  • Ausführen von Tasks, wenn sich Dateien geändert haben
  • Erstellen von Scripts und Styles aus verschiedenen Dateien
  • Ausführen von Tests

Die Tasks werden in einem gulpfile.js definiert und können ganze Gruppen ausführen (z.B. wie GNU Make) um Tarballs zu erstellen oder die Applikation allgemein für den Produktivbetrieb vorzubereiten. Das alleine haut uns nun nicht wirklich aus den Socken, aber: In Kombination mit Node.js und Verwendung aller hier genannten Techniken bauen wir uns mit 1-2 Anweisungen die komplette Entwicklungsumgebung auf:

  • Node Package Abhängigkeiten installieren
  • Bower Abhängigkeiten installieren
  • Webserver starten
  • Styles und JavaScript nur kompilieren nur wenn sich Dateien verändert haben
  • Per LifeReload im Browser die Seite neu laden wenn Code geändert worden ist

Damit kommt die Kiste dann richtig in Fahrt und Webentwicklung wird wieder zu einer spannenden und dynamischen Geschichte.
Weitere Informationen:

Marius Hein
Marius Hein
Head of Development

Marius Hein ist schon seit 2003 bei NETWAYS. Er hat hier seine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert, dann als Application Developer gearbeitet und ist nun Leiter der Softwareentwicklung. Ausserdem ist er Mitglied im Icinga Team und verantwortet dort das Icinga Web.

Ein Knopf für alle Fälle

Wer hat nicht schon mal von einem Knopf geträumt der nach Betätigung einem die Probleme vom Hals schafft? Zugegeben, so einen Knopf zu bekommen ist ziemlich schwierig. Einen Hersteller gibt es allerdings, der besonders weit ist: The Button Corporation Oy.
Der Bttn ist ein internet fähiger Knopf mit Wlan Unterstützung. Ist kein Wlan in der Nähe kann man auch eine Sim Karte einlegen. Betrieben wird er mit vier Mignon Batterien und steht damit ca. 12 Monate dem drückenden zu Verfügung. Alternativ kann auch über einen USB Port Spannung zugeführt werden. Die Schnittstellen sind durchaus mannigfaltig und so stehen dem Anwender Dienste wie HTTP, RSS, IFTTT, SmartThings, Twitter, Facebook, E-Mail und SMS zur Auslösung zu verfügung. Nach einem Druck gibt der Button visuelles Feedback dass die Dinge nun so laufen wie sie sollen.
bttn_how
Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Von der Hausautomation über Software Steuerung lässt sich alles realisieren – Und genau da wo man eben so einen tollen Button braucht. Am Schreibtisch, im Auto oder auf der Toilette, z.B. um bei einem Drogerie Anbieter das Lieblings-Toilettenpapier per Expressversand zu bestellen. Jetzt muss man sich nur noch 6 Stunden entspannen 😉

Marius Hein
Marius Hein
Head of Development

Marius Hein ist schon seit 2003 bei NETWAYS. Er hat hier seine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert, dann als Application Developer gearbeitet und ist nun Leiter der Softwareentwicklung. Ausserdem ist er Mitglied im Icinga Team und verantwortet dort das Icinga Web.

Entwicklung zum Zuhören

Hört eigentlich wer noch Podcasts?developer
In den letzten Jahren hat sich das deutsche Podcastangebot erheblich verbessert und immer mehr professionelle Produktionen drängen auf die Portale. Das Angebot ist sehr vielfältig: Vom Hobby-Philosoph über die Tagesschau bis zum Radio Tatort ist thematisch alles dabei. Ebenso aber auch der langweilige Einzelschwafler bis hin zur professionellen Hörspielproduktion.
Was gibts zum Thema Technik?
Jede Menge. Oft geht es allerdings “nur” um Platformen, Gerätetechnologien oder Spiele. Hier folgt man meist stundenlangen Ergüssen eines undynamischen Duos und nimmt am Ende doch so gar nichts mit. Außer der Tatsache, dass man die Nacht über tief und fest schlief und sich nicht mit dem Kopfhörer erdrosselt hat.
Zum Glück gibt es da sowas wie den Heise Developer Blog – Einen Podcast zum Thema Softwarentwicklung. Bekannte Softwareentwickler erzählen über ihre Erfahrungen und Probleme. Die erste Episode startete im April 2009 und die Veröffentlichungsrate ist mit sieben Produktionen im Jahr ganz gut für so ein Nieschenthema. Was ich ziemlich spannend fand:

Barrierefreiheit

Hier erzählt Artur Ortega, ein blinder Diplom-Informatiker der über seine Erfahrungen mit Architekturen und Mythen.
Bei Interesse kann man einfach mal reinhören: http://www.heise.de/developer/podcast/
– Und Gute Nacht 😉
 

Marius Hein
Marius Hein
Head of Development

Marius Hein ist schon seit 2003 bei NETWAYS. Er hat hier seine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert, dann als Application Developer gearbeitet und ist nun Leiter der Softwareentwicklung. Ausserdem ist er Mitglied im Icinga Team und verantwortet dort das Icinga Web.

Driving Your Waze

Normalerweise ist alltägliches fahren langweilig. Gerade wenn täglich mittlere Strecken zurückgelegt werden müssen, läuft dies normalerweise sehr routiniert ab. Jeden Tag die gleichen Baustellen, Staus. Hier und da auch mal ein Blitzer. Das Israelische Startup Unternehmen Waze Ltd. bringt seit 2008 ordentlich Abwechslung in die Tristesse. Es entwickelte eine GPS basierte Navigationssoftware für Community-Based Driving, welche als App auf den meisten Smartphones funktioniert.
Wie funktioniert es:
Man meint sich in einem Computerspiel zu befinden. So werden über eine kurz gehaltene Bedienoberfläche vom Fahrer streckenrelevante Ereignisse Dokumentiert und Bewertet. Das können Staus in verschiedenen Schweregraden sein, aber auch Baustellen, Straßensperren oder eine Gruppe von Herren mit grünen Mützen, welche am Straßenrand mit Laserpistolen hantiert. Durch das sammeln von Kilometern und Bewertungen erhält man Punkte und steigt in der Rangliste auf. Dadurch erhält man mehr Rechte zum editieren von Karten oder eintragen von Kraftstoffpreisen. Auch liegen hin und wieder Zusatzpunkte auf der Straße welche durch überfahren aufgenommen werden. Was allerdings passiert wenn man vorbei fährt, hab ich noch nicht ausprobiert.
Das hört sich jetzt vielleicht wie ein Witz an, funktioniert in der Realität wirklich sehr gut. Waze verwendet die Daten anderer Benutzer (Crowdsourcing) und lässt diese in den Routing-Algorithmus einfließen. Dabei kombiniert der Algorithmus Echtzeit-Geschwindigkeiten mit historischen Daten und bricht diese in Teile auf. Die Teile sind dann entweder bestimmte Zeitabschnitte (10-15 Minuten) oder Abschnitte bis zur nächsten Abzweigung. Bezogen auf die gesamte Route werden die Straßen bevorzugt wo die höhere Durchschnittsgeschwindigkeit gefahren wird. Das schließt alle Zeitverluste auf der Strecke mit ein: Ampeln, Verzögerungen bei Abbiegemanövern, Stoppschilder und einiges mehr. Das Endergebnis ist die optimale Route, die sich auch mal über eine Zeitlang durch Nebenstraßen windet oder kurze Schnellstraßenabschnitte nicht scheut.
Aber:
Natürlich birgt das System auch Nachteile. So geben Sicherheitsexperten zu bedenken, dass durch die Fülle von Informationen die Unfallgefahr ansteigt. Und man legt in dem System seine Daten offen mit denen präzise Bewegungsprofile erzeugt werden können. Weiterhin wurde das Unternehmen im zweiten Quartal 2013 von Google für schlappe 966 Millionen US Dollar aufgekauft – Das hat jetzt Vorteile – allerdings werden jedem die Nachteile ebenfalls klar sein.
Trotzdem:
Für mich überwiegen eindeutig die Vorteile: Die Wege sind wirklich genial und die Meldungen präzise. Manchmal entdecke ich sogar meine Stadt neu oder werde über unmögliche Wege geleitet die sich dann als geradezu brillant herausstellen. Die Fahrt wird kurzweilig und nach dem ich nach den ersten 2000km noch nirgendwo dagegen gedonnert bin halte ich das Sicherheitsrisiko für erträglich. Das einzige was ich mir wünsche: Mehr Leute in Nürnberg und Fürth für qualitative Daten!
In diesem Sinne: Waze On!

Marius Hein
Marius Hein
Head of Development

Marius Hein ist schon seit 2003 bei NETWAYS. Er hat hier seine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert, dann als Application Developer gearbeitet und ist nun Leiter der Softwareentwicklung. Ausserdem ist er Mitglied im Icinga Team und verantwortet dort das Icinga Web.

After "next generation floating" in HTML

Gang und gäbe ist mittlerweile der Gebrauch von umfließenden Container in HTML (float). Allerdings führt das oft zu Problemen wenn man z.B mit unterschiedlichen Abständen und Positionierungen hantiert. Außerdem ist dieses Modell einfach umständlich und grausig zu implementieren.
Mit einem W3C Vorschlag Ende 2013 hielt das “Flexible Box Layout Module” Einzug in den CSS3 Standard. Die Idee hat man schon früher in der graphischen Programmierung. Innerhalb eines Containers wird eine unbestimmte Menge an Elementen untergebracht. Die Aufteilung der verfügbaren Breite erfolgt anhand von Anteilen.
Knapp ein Jahr später ist das Feature auch in den meisten Browsern verfügbar (Versionen später als November 2013).
Ein Beispiel
CSS:

.flex-container {
    display: flex;
}
.flex-item {
    flex: 1 1 auto;
    border: 1px #ff8000 solid;
}

HTML1 (gleiche Aufteilung):

Column 1
Column 2
Column 3

HTML2 (unterschiedliche Aufteilung):

Column 1
Column 2
Column 3
Column 4
Column 5

Weitere Informationen (z.B. Ausbreitung und Ausrichtung) findet man in den folgenden Links:
http://css-tricks.com/snippets/css/a-guide-to-flexbox/
https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/Guide/CSS/Flexible_boxes
http://www.w3.org/TR/2012/CR-css3-flexbox-20120918/
Fazit: Endlich geile Container 😉

Marius Hein
Marius Hein
Head of Development

Marius Hein ist schon seit 2003 bei NETWAYS. Er hat hier seine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert, dann als Application Developer gearbeitet und ist nun Leiter der Softwareentwicklung. Ausserdem ist er Mitglied im Icinga Team und verantwortet dort das Icinga Web.

PHP SPL: Heaps

Viele Daten im Nachhinein zu sortieren kostet Zeit. Seit PHP Version 5.3 gibt es in der SPL die Heap Klassen welche eine Sortierung on-the-fly erlauben. PHP stellt eine generische Heap Klasse bereit (hier im unteren Beispiel) um eigenen Datentypen zu vergleichen. Es gibt aber auch eigene Klassen für Min- und Max-Heaps.
Heap Strukturen eignen sich im Allgemeinen erst bei einer größeren Menge an Daten. So ist ein Max-Heap mit 1.000.000 Einträgen fast um ein drittel schneller als ein konventionelles Array welches anschließend eine absteigende Sortierung erfährt.

class TimestampMaxHeap extends SplHeap
{
    public function compare($array1, $array2)
    {
        if ($array1[0] === $array2[0]) {
            return 0;
        }
        return $array1[0] < $array2[0] ? -1 : 1;
    }
}
$heap = new TimestampMaxHeap();
$heap->insert(array(new DateTime('2014-01-04'), 4));
$heap->insert(array(new DateTime('2014-01-01'), 1));
$heap->insert(array(new DateTime('2014-01-06'), 6));
$heap->insert(array(new DateTime('2014-01-03'), 3));
$heap->insert(array(new DateTime('2014-01-05'), 5));
$heap->insert(array(new DateTime('2014-01-02'), 2));
foreach ($heap as $entry) {
    echo $entry[1] . ' ';
}
echo PHP_EOL;
Marius Hein
Marius Hein
Head of Development

Marius Hein ist schon seit 2003 bei NETWAYS. Er hat hier seine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert, dann als Application Developer gearbeitet und ist nun Leiter der Softwareentwicklung. Ausserdem ist er Mitglied im Icinga Team und verantwortet dort das Icinga Web.

Crossing streams

chromecastStreaming Clients sind im Moment ein gehyptes Thema. Jeder Namhafte Elektronik- oder Contentriese drück mit einer kleinen Box auf den Markt, die das Hör- und Sehvergnügen von uns Konsumenten ins unermessliche steigern soll. Ich reihe mich in die Riege der Poster ein, die fragen: Was gibts, was kommt und was bringts wirklich.
Kurz zu mir. Ich nutze gerne Angebote wie z.B. Maxdome oder Watchever. Leihe mir hier und da einen Film aus und hab keine Lust mir mit Festplatten den Keller zu füllen. Bei mir überwiegt die Musik, weshalb der eine oder andere Musik-Streaming-Dienst dauerhaft am Abend dudelt. appletv_smallsize
Starten wir mit dem Chromecast von Google. Jeder hat bestimmt schon irgendwo gelesen, dass hier ein clevere Konstruktion am werkeln ist. Goggle verbaut seine Streaming-Lösung in einem Dongle Design mit HDMI Anschluss welcher direkt in das Endgerät gesteckt wird. Versorgt man den Dongle mit externer Spannung kann man durch CEC seinen Fernseher ein- und ausschalten. Damit das Streaming funktioniert muss es die Applikation unterstützen und hier liegt im Moment der Knackpunkt: Es gibt zu wenig Apps die das können. Spotify verweigert im Moment noch die Umsetzung mit Ihrer Android Applikation. Einen Ausweg könnte die Browser Extension für Chrome schaffen. Diese kann Browser Tabs einfach auf den Fernseher spiegeln. Allerdings ist die Latenz so hoch, dass zappen durch Musik nicht wirklich spaß macht.
Der alte Hase mit seinem Apple TV liegt mittlerweile in der dritten Generation vor. Dank größerer CPU funktioniert er schnell und gut. Vor allem die Möglichkeit den Screen komplett zu streamen (Nur Mac devices oder Android AllCast) macht das Gerät besonders flexibel. Will man aber mehr als Stereo über seinen Mac streamen ist dann aber auch schon Schluss. Die vorinstallierten Apps leiten aber Dolby Digital einwandfrei durch. Ist die App seiner Wahl vorhanden, erhält man aber eine robuste und eigenständige Streaminglösung. Gerüchten zur Folge kommen bald Apps von Drittherstellern über den AppStore auf den Markt. Dann wird es nochmal eine Schippe interessanter.
Ziemlich neu kommt der Roku Stick (zumindest als Thema in Deutschland) daher. Aktuell gibt es ihn hier zulande noch nicht. Er wartet allerdings mit einem großen Angebot an roku_streaming_stick_3500RApps (Channels) auf, welche stark auf den englischen und amerikanischen Markt ausgerichtet sind. Viele sind in Deutschland nicht nutzbar, z.B netflix. Er kommt wie der Apple TV mit eigener Fernbedienung daher und verbraucht daher nicht ein eigenes Personal Device als Fernbedienung.
Für mich persönlich hat Apple das reifere Konzept und die beste Audio Qualität. Aber auch das teuerste von allen. Im Moment muss man genau überlegen für was man die Streaming-Lösung benötigt – Und das ist auch genau das Manko: Proprietät und Intransparenz. Kein Hersteller liefert vollständige Freiheit. Dienste sind beschränkt oder lokales Streaming erst gar nicht möglich. Auch bei der Qualität von Video- und Tonformaten muss man darauf achten das die eigenen Ansprüche erfüllt werden – Informationen sind spärlich zu finden und die Hersteller hüllen sich allzu gerne in Schweigen. Streaming-Dienst und Streaming-Hardware sind jung. Einige Hersteller drängen in Zukunft noch auf den Markt und da wird es wohl noch etwas rumpeln.
Wer unentschlossen ist, spart sich den Konsumstress und geht nach draußen, eine Runde wandern! Holadio.
(Bildnachweis: Herstellerseiten)

Marius Hein
Marius Hein
Head of Development

Marius Hein ist schon seit 2003 bei NETWAYS. Er hat hier seine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert, dann als Application Developer gearbeitet und ist nun Leiter der Softwareentwicklung. Ausserdem ist er Mitglied im Icinga Team und verantwortet dort das Icinga Web.

Frisch zur CeBIT: Vorschau auf Icinga Web 2

Bald ist es soweit und Icinga kann sein brandneues Webinterface veröffentlichen. Zur CeBIT wurden hier viel Blut, Schweiß und Tränen hinterlassen um einen gewaltigen Schritt nach vorne zu unternehmen. Eine Demo kann man sich bei uns am Stand ansehen. Allerdings möchte ich euch ein Bilder dennoch nicht vorenthalten:

Um selbst in den Genuss zu kommen benötigt man lediglich Git und Vagrant und kann sich seine eigenen virtuelle Demo Maschine selbst bereitstellen:

$ git clone git://git.icinga.org/icingaweb2.git
$ cd icingaweb2/
mhein@ws-mhein02~/Temp/icingaweb2 [git:master]
$ vagrant up

Die Maschine installiert sich selbst weshalb man ein wenig Zeit mitbringen sollte. Danach ist das Webinterface unter folgender URL erreichbar: http://localhost:8080/icingaweb (Login: jdoe/password)
Natürlich zeigen wir das euch gerne auf unserem NETWAYS Stand (Halle 6 Stand E16 (319)).

Marius Hein
Marius Hein
Head of Development

Marius Hein ist schon seit 2003 bei NETWAYS. Er hat hier seine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert, dann als Application Developer gearbeitet und ist nun Leiter der Softwareentwicklung. Ausserdem ist er Mitglied im Icinga Team und verantwortet dort das Icinga Web.