VM Volumes live anpassen mittels blkdeviotune

Wir bei NETWAYS setzen für das erstellen von VMs bestimmte Templates ein. In diesen Templates sind alle möglichen Konfigurationen hinterlegt. Unter anderem auch für die VM Volumes. Doch nicht immer passen diese Konfigurationen und so sind einzelne Anpassungen an der laufenden VM nötig. Mittels “blkdeviotune” ist man als Admin in der Lage, live die Volume-Daten der VMs zu bearbeiten.
Hierzu begibt man sich mittels “virsh” in das dazugehörige Terminal.
root@virt-system:~# virsh
Welcome to virsh, the virtualization interactive terminal.
Type: 'help' for help with commands
'quit' to quit
virsh # list
Id Name State
----------------------------------------------------
01 one-1000 running
02 one-1001 running
03 one-1002 running
04 one-1003 running

In diesem Terminal hat man verschiedene Parameter die man anpassen kann. Welche verfügbar sind, kann man wie folgt anzeigen lassen. Hierbei wird die ID aus obigen Kommando benötigt:
virsh # blkdeviotune 02 vda
total_bytes_sec: 62914560
read_bytes_sec : 0
write_bytes_sec: 0
total_iops_sec : 500
read_iops_sec : 0
write_iops_sec : 0

Folglich ist hier die Möglichkeit gegeben, oben genannte Parameter anzupassen. Ob man hier nun die Limitierungen der IOPs und die “Bytes per second” bezüglich “read” und “write” unterscheidet, oder ob man einen totalen Wert angibt, bleibt jedem Admin selbst überlassen. In diesem Beispiel hat die VM mit der OpenNebula ID “one-1001” Limitierungen auf die Parameter “total_bytes_sec” und “total_iops_sec“. Die anderen Werte sind hier unlimitiert, jedoch werden sie durch den übergeordneten Parameter beschränkt. Wenn man die Werte nun entsprechend seiner Wünsche anpassen möchte, ist es wie im folgenden Beispiel wichtig, alle Werte mit anzugeben, auch wenn sie nicht verändert werden sollen. Als Beispiel wird hier nun der Parameter “total_bytes_sec” auf 0 zurück gesetzt und einzelne Limitierungen für die Werte “read_bytes_sec” und “write_bytes_sec” gesetzt. Ebenso werden die maximal zulässigen IOPs erhöht.
virsh # blkdeviotune 02 vda 0 31457280 31457280 1000 0 0
virsh # blkdeviotune 02 vda
total_bytes_sec: 0
read_bytes_sec : 31457280
write_bytes_sec: 31457280
total_iops_sec : 1000
read_iops_sec : 0
write_iops_sec : 0

Derartige Änderungen können live geschehen und benötigen keine weiteren Aktionen innerhalb der VMs. Wir bei NETWAYS reagieren so zum Beispiel auf temporäre Mehrauslastungen einzelner VMs.

Marius Gebert
Marius Gebert
Systems Engineer

Marius ist seit 2013 bei NETWAYS. Er hat 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und ist nun im Web Services Team tätig. Hier kümmert er sich mit seinen Kollegen um die NWS Plattform und alles was hiermit zusammen hängt. 2017 hat Marius die Prüfung zum Ausbilder abgelegt und kümmert sich in seiner Abteilung um die Ausbildung unserer jungen Kollegen. Seine Freizeit verbringt Marius gerne an der frischen Luft und ist für jeden Spaß zu...

AnsibleFest London

Thilo, mein alter Azubi Kollege, und ich haben dieses Jahr das erste mal am AnsibleFest in London teilgenommen. Ziel davon war es, den Blickwinkel zu erweitern und zu sehen, welche Möglichkeiten es mit Ansible gibt und wie sie von anderen Unternehmen ausgeschöpft werden.
Die Unternehmen, die Vorträge gehalte oder an Interviews teilgenommen haben, erstrecken sich von Siemens, über Ansible selbst bis hin zur britischen Armee. Mich hat sehr erstaunt, dass sogar die britische Armee Ansible im produktiven Einsatz hat und dann auch einen Talk darüber abhält!
Das Ambiente war sehr vornehm. Die Veranstaltung fand im “InterContinental London” statt. Wie wir es von NETWAYS Veranstaltungen schon gewohnt sind, gab es reichlich zu Essen und zu Trinken, was uns nach der etwas längeren Anreise, doch zu Gute kam.
Als OpenSource Firma kommen wir bei NETWAYS immer mehr in Kontakt mit dem Configuration Management Tool Ansible. Bereits die ersten Kunden sind auf uns, eben wegen Ansible zugekommen und haben in Zusammenarbeit mit uns ihr Setup aufgebaut. Die Verwaltung der Produktivsysteme läuft demnach mit Ansible und diese Konfigurationen sind sowohl für uns als Administratoren als auch für den Kunden selbst mittels Git zugänglich. Falls auch ihr euch überlegt, eure Systeme mit Ansible zu verwalten, dann kommt gerne auf uns zu! Wir helfen gerne.
Zum Abschluss sind hier noch Bilder vom Hotel sowie von der Anreise hinterlegt.

Marius Gebert
Marius Gebert
Systems Engineer

Marius ist seit 2013 bei NETWAYS. Er hat 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und ist nun im Web Services Team tätig. Hier kümmert er sich mit seinen Kollegen um die NWS Plattform und alles was hiermit zusammen hängt. 2017 hat Marius die Prüfung zum Ausbilder abgelegt und kümmert sich in seiner Abteilung um die Ausbildung unserer jungen Kollegen. Seine Freizeit verbringt Marius gerne an der frischen Luft und ist für jeden Spaß zu...

PHP Error – php_network_getaddresses

Ein Problem zu dem es viele Lösungsansätze gibt, ist folgender PHP Fehler. Er tritt beispielsweise auf, beim Verbinden auf externe Anwendungen oder APIs:
php_network_getaddresses: getaddrinfo failed: No address associated with hostname
Im Netz kursieren Teilweise die wildesten Lösungsansätze. Da ich vor kurzem mit eben diesem Problem konfrontiert wurde, möchte ich meine Erfahrung mit euch teilen. In der “php.ini” gibt es einen Parameter, der diesen Fehler verursachen kann.
Dieser kann unterschiedlich gefüllt sein und ist per default leer.
disable_functions = pcntl_alarm,pcntl_fork,,pcntl_wait,pcntl_wifexited,pcntl_wifstopped,pcntl_wifsignaled,pcntl_wexitstatus,pcntl_wtermsig,,pcntl_signal,,pcntl_get_last_error,pcntl_strerror,pcntl_sigprocmask,pcntl_sigwaitinfo,,pcntl_exec,pcntl_getpriority,pcntl_setpriority
Um obigen Fehler zu beheben, kann es also reichen, sich diesen Parameter anzusehen und notfalls sogar komplett zu leeren.

Marius Gebert
Marius Gebert
Systems Engineer

Marius ist seit 2013 bei NETWAYS. Er hat 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und ist nun im Web Services Team tätig. Hier kümmert er sich mit seinen Kollegen um die NWS Plattform und alles was hiermit zusammen hängt. 2017 hat Marius die Prüfung zum Ausbilder abgelegt und kümmert sich in seiner Abteilung um die Ausbildung unserer jungen Kollegen. Seine Freizeit verbringt Marius gerne an der frischen Luft und ist für jeden Spaß zu...

Ubuntu Unity vermutlich bald tot

Wie diverse Medien berichteten, wird “Unity 8” nicht mehr weiter entwickelt. Es wurde unter Ubuntu 16.10 zwar eingeführt, jedoch nur als Vorabversion. Ebenso wurde die Entwicklung am Ubuntu Phone eingestellt. Als Grund gab Canonical an, dass es wohl viel Arbeitsaufwand gekostet hat, wenig Fortschritt zu verzeichnen war und beides in der Community wenig Anklang gefunden hat.
Das hauseigene “Unity 7” wird zudem ebenfalls bald nicht mehr im Einsatz sein. Ab Ubuntu 18.04 LTS wird Ubuntu wieder mit Gnome 3 ausgeliefert werden. Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, so Canonical-Gründer Mark Shuttleworth, jedoch möchte Canonical das Augenmerk vermehrt auf das IoT (Internet of Things) und die “Cloud” legen.
Obwohl Unity von Anfang an bei den Usern stark umstritten war, werden doch viele User die leicht zu bedienende Oberfläche nun vermissen. Ich selbst hatte meinen Einstieg mit Ubuntu in Kombination mit dem “Unity 7” und habe damit gut in die große weite Welt der Linux-Systeme gefunden.
 

Marius Gebert
Marius Gebert
Systems Engineer

Marius ist seit 2013 bei NETWAYS. Er hat 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und ist nun im Web Services Team tätig. Hier kümmert er sich mit seinen Kollegen um die NWS Plattform und alles was hiermit zusammen hängt. 2017 hat Marius die Prüfung zum Ausbilder abgelegt und kümmert sich in seiner Abteilung um die Ausbildung unserer jungen Kollegen. Seine Freizeit verbringt Marius gerne an der frischen Luft und ist für jeden Spaß zu...

RIP Ubuntu 12.04 LTS

An era is coming to an end. Ubuntu 12.04 LTS was released in the spring of 2012. At the 28th of April 2017 the support for this Ubuntu Version will comming to a close.
Each user now has the task to upgrade to a newer version of Ubuntu.
As a hoster with the mission to take care of the systems of our customers, we have a scarily high number of servers we have to take care of. Even if we are up to this task, we still need the cooperation of our customers, as we have to prevent possible failures. And a few of our customers, don’t see the the problems, that we are up to in the future.
As i mentioned above, our mission is to keep the systems up and running, including new updates and the task of ensuring the security. But if we are not able to perform the upgrades, we won’t be able to ensure the security or to keep the system up to date.
A similar case will come up with Debian in May 2018. Debian 7,8 are available as LTS, which are maintained by the community (volunteers and companies, which are interested in it – but not by the Debian Security Team). Anyway, Debian 7 will be end of life at the 31st of May 2018.
So we will have to get trough the same topic again.
When the end of life of a distributions version approaches, it doesn’t mean that there won’t be any updates for the packages you have installed, but there won’t be any updates to keep your systems safe. And that is, what you should keep in mind.
The next releases of Ubuntu and wether they will be LTS, you can see in the diagram below. Ubuntu 14.04 will be supported until April 2019, so there will be enough time to think about a good strategy for upgrading.

Marius Gebert
Marius Gebert
Systems Engineer

Marius ist seit 2013 bei NETWAYS. Er hat 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und ist nun im Web Services Team tätig. Hier kümmert er sich mit seinen Kollegen um die NWS Plattform und alles was hiermit zusammen hängt. 2017 hat Marius die Prüfung zum Ausbilder abgelegt und kümmert sich in seiner Abteilung um die Ausbildung unserer jungen Kollegen. Seine Freizeit verbringt Marius gerne an der frischen Luft und ist für jeden Spaß zu...

Numeric datatypes as primary key in databases

Most likely primary keys in databases are numbers. But what happens, when an administrator uses the wrong numeric data type? In the worst case, databases can’t write down entries anymore.
For example, if an administrator wants to write customer information into the databases and wants to use the customerID itself as the primary key, then the numeric data type “TINYINT” would cause that only 255 entries can be written. But on the other hand the “BIGINT” numeric data type, could be too large for smaller databases.
So when you are setting up a database, you should think about how many entries will be written the next months/years and think about which datatype is the right one for your setup. Also you should think about if you should use the data types unsigned or not. This value will change the range of the datatypes.

Typ signed unsigned
Min Max Min Max
TINYINT -128 +127 0 255
SMALLINT -32.768 +32.767 0 65.535
MEDIUMINT -8.388.608 +8.388.607 0 16.777.215
INT/INTEGER -2.147.483.647 +2.147.483.646 0 4.294.967.295
BIGINT -263 +263 – 1 0 264 – 1

Another example:
If an administrator wants to store 60000 customer information in the database, he should use at least a “SMALLINT”. Should he use the unsigned version or not? Lets have a look.
With the signed data type he has a range from -32.768 up to +32.767, but no customerID (primary key as mentioned above) has a negative number, so a “unsigned SMALLINT” would be necessary.
The case, that you thought about the questions above but your data type got out of range, could happen. There is a way to change the datatype and to increase the range in a simple way.
*ALTER TABLE tablename MODIFY column MEDIUMINT UNSIGNED;*
But remember: The larger your database is, the longer will it take to do such changes!

Marius Gebert
Marius Gebert
Systems Engineer

Marius ist seit 2013 bei NETWAYS. Er hat 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und ist nun im Web Services Team tätig. Hier kümmert er sich mit seinen Kollegen um die NWS Plattform und alles was hiermit zusammen hängt. 2017 hat Marius die Prüfung zum Ausbilder abgelegt und kümmert sich in seiner Abteilung um die Ausbildung unserer jungen Kollegen. Seine Freizeit verbringt Marius gerne an der frischen Luft und ist für jeden Spaß zu...

Clustershell und Foreman-API

i-love-apisForeman bietet die Möglichkeit verschiedene Informationen über die Hosts einzusehen. Dazu gehören der Status, das Betriebssystem, Ressourcen etc. Möchte man nun, auf mehreren Hosts gleichzeitig ein Kommando absetzen, kann man sich auf jedem einzelnen einloggen oder eine Clustershell aufbauen.
Hierfür gibt es verschiedene Tools die dies erlauben. Eine Unbequemlichkeit die hier jedoch schnell aufkommt, ist das kopieren und einfügen der Hostnamen in die Commandline. Aus diesem Grund, habe ich etwas Zeit investiert und ein Ruby Script geschrieben, das es mir ermöglicht, mit festgelegten Filtern nach speziellen Listen von Hostnamen zu suchen und diese als eine einzige Ausgabe zu speichern. Ich habe für das erzeugen von Clustershells “csshX” im Einsatz, welches ich auch direkt mit eingebunden habe.
Das get_hosts Script gibt es als GIST.
In diesem Script wird zunächst eine “config.yml” geladen, in der die Foreman-URL und der Nutzername definiert sind. Eine Passwortabfrage erfolgt in diesem Script direkt auf der Commandline. Anschließend wird die Ausgabe der Foreman-API nach dem Auflisten aller Hostinformationen in JSON geparst und alle verfügbaren Parameter für die Hosts in das entsprechende Array gespeichert. Mit dem Parameter “-s / –server” gibt man einen String an, nachdem speziell gesucht werden soll. Diese Ausgabe wird zusätzlich mit angehängt.
Gefiltert wird nach:
1) Reports enabled
2) OS Ubuntu 14.04 / Debian 8
3) Kein Match auf net-* oder netways.de (Als Beispiel)
Von den selektierten Hosts werden die Hostnamen in einer Commandline-Ausgabe mit einem Leerzeichen getrennt ausgegeben. Verschiedene werden sich eventuell fragen: “Wofür brauche ich das? Wieso sollte ich so ein Script verwenden?”
Die Antwort ist einfach: Bequemlichkeit und live Übersicht, was gerade passiert. Die Suchparameter lassen sich sehr leicht anpassen und die Ausgabe des Scriptes wird etwas an Zeit der administrativen Aufgaben sparen, vorallem dann, wenn man mehr als nur 2 oder 3 Server mit Puppet bespielen lassen möchte.
user@computer ~/Documents/ruby/foreman $ ruby script.rb
Enter password:
[ ] Trying to establish a connection...
[OK] Password correct
[OK] Connection established
[ ] Collecting data...
[OK] Data collected
[RESULTS]
Ubuntu
csshX --login root test1.test.de test2.test.de test34.test.de test19.test.de mail.test.de icinga-001.test.de
Debian
csshX --login root icinga-002.test.de db-003.test.de db-021.test.de
Finished succesfully

Wie bereits erwähnt, ist hierfür noch eine “config.yml” Datei nötig, die gewünschte Parameter enthält. In diesem Fall die URL und den usernamen. Aber auch ein Gemfile, das sich in Ruby um bestimmte Versionen von Gems kümmert. (Mit einem “bundle install” können diese installiert werden)
Die config.yml und das Gemfile gibt es ebenfalls als GIST.
Eingebaute “rescue Execptions” im Script selbst, geben entsprechende Rückmeldung, sollte der Login oder eine der auszuführenden Verarbeitungsschritte fehlschlagen und brechen den Vorgang an dieser Stelle ab.

Marius Gebert
Marius Gebert
Systems Engineer

Marius ist seit 2013 bei NETWAYS. Er hat 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und ist nun im Web Services Team tätig. Hier kümmert er sich mit seinen Kollegen um die NWS Plattform und alles was hiermit zusammen hängt. 2017 hat Marius die Prüfung zum Ausbilder abgelegt und kümmert sich in seiner Abteilung um die Ausbildung unserer jungen Kollegen. Seine Freizeit verbringt Marius gerne an der frischen Luft und ist für jeden Spaß zu...

"Multiline" mit Filebeat

simplimages

Das analysieren von Logs mit dem ELK-Stack ist an sich relativ simpel. Ein Problem auf das man hierbei stoßen kann, sind jedoch Logeinträge aus mehreren Zeilen bestehen (“Multiline”).  Das Problem hierbei ist, das Logstash jede dieser Zeilen als einzelne Events versteht und verarbeitet, wodurch das Kibana sehr schnell unübersichtlich werden kann.
Wenn man hierzu etwas recherchiert, kommt man sehr schnell auf eine “Lösung” die wie folgt aussieht:

filter {
multiline {
type => "type"
pattern => "regexpattern"
negate => boolean
what => "previous" or "next"
}
}

Mit dieser Methode, wird am Logstash ein Filter angelegt, der “multiline” erkennt und diese anhand von Regexpattern zusammenfügt. Erfahrungsgemäß funktioniert dies jedoch nicht immer wie gewünscht. Eine wesentlich bessere Methode ist meiner Meinung nach, direkt am Client anzusetzen, der die Logs verschickt. Hierzu kann ich den Einsatz von Filebeat empfehlen.
Die Installation ist sehr simpel:
curl -L -O https://download.elastic.co/beats/filebeat/filebeat_1.3.1_amd64.deb
sudo dpkg -i filebeat_1.3.1_amd64.deb

Alternativ, kann man natürlich auch die Apt-Source mit dem entsprechenden Key lokal hinzufügen und mit dem Paketmanager arbeiten. Nach der Installation steht die Konfiguration aus. Die dafür zuständige Datei ist “/etc/filebeat/filebeat.yml”. Die ist zwar dank vielen Kommentaren sehr lang, doch das wesentliche sieht in einem Beispiel wie folgt aus:
filebeat:
prospectors:
-
paths:
- /var/log/my_multiline_1/*
input_type: log
multiline:
pattern: ^[a-zA-Zä]{3}\ [0-9]{2}\,\ [0-9]{4}
negate: true
match: after
######
-
paths:
- /var/log/my_multiline_2/*
input_type: log
multiline:
pattern: ^[a-zA-Zä]{3}\ [0-9]{2}\,\ [0-9]{4}
negate: true
match: after
######
registry_file: /var/lib/filebeat/registry
######
output:
logstash:
hosts: ["$IP_OF_LOGSTASH:$INPUT_PORT"]
######
logging:
files:
rotateeverybytes: 10485760 # = 10MB

Hierbei werden für verschiedene Logs verschiedene “Prospectors” konfiguriert. Hierzu sind lediglich Informationen über den “input_type”, den Regexpattern nötig und eine Art und Weise wie Logs zusammengefügt werden sollen nötig. In diesem Beispiel würden alle Zeilen, auf die der Regexpattern nicht zutrifft, an die Zeile angefügt, auf die der Regexpattern zutrifft. Mit jeder Änderung am Filebeat, muss der dienst neu gestartet werden.
Damit Logstash aber auch zusätzlich Daten von der neuen Quelle “Filebeat” annimmt und verarbeitet, muss ein neuer “Input” und “Output” definiert werden.

input {
beats {
port => $INPUT_PORT
}
}
output {
redis {
data_type => "list"
key => "logstash"
}
}

Auch hier muss der Logstash natürlich neu gestartet werden. Anschließend können die zusammengefügten Logeinträge im Kibana unter die Lupe genommen werden und im Logstash weiter zerlegt werden.

Marius Gebert
Marius Gebert
Systems Engineer

Marius ist seit 2013 bei NETWAYS. Er hat 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und ist nun im Web Services Team tätig. Hier kümmert er sich mit seinen Kollegen um die NWS Plattform und alles was hiermit zusammen hängt. 2017 hat Marius die Prüfung zum Ausbilder abgelegt und kümmert sich in seiner Abteilung um die Ausbildung unserer jungen Kollegen. Seine Freizeit verbringt Marius gerne an der frischen Luft und ist für jeden Spaß zu...

Wissenstransfer bei NETWAYS

Social education communication concept

Oft hat man das Problem, dass Kollegen aus unterschiedlichen Abteilungen bei Gesprächen, nicht nachvollziehen können, über was der jeweils andere redet. Verdutzte Gesichter und Ratlosigkeit gerade aus Abteilungen die wenig mit Technik zu tun haben – kamen vor.  Eine Möglichkeit eben jenem Problem vorzubeugen und das Verständnis der Mitarbeiter zu erweitern, sind Wissenstransfers innerhalb einer Firma. Es wird Wissen über Technik, kaufmännische Themen oder organisatorische Themen ausgetauscht und so der Horizont der Teilnehmer erweitert.
Um eben dies zu erreichen, haben wir bei uns diverse interne Schulungen eingeführt. Diese Schulungen dienen zum einem eben dem Wissenstransfer, aber auch dem Crashkurs neuer Kollegen oder Azubis.
Allein in dieser Woche hatten wir hierzu 2 Schulungen. Eine zweitägige Veranstaltung wurde mit dem Thema “Linux” versehen, in der alle Teilnehmer in den Grundkenntnissen im Umgang  mit einem Linuxsystem geschult wurden, sowie eine eintägige Schulung für die Neuankömmlinge. Thema hier waren sämtliche Tools, interne Workflows und alles Wissenswerte über unser Produkt-Portfolio.
Das Konzept dieser Transfers erfreut sich intern großer Beliebtheit. Kollegen aus “Events&Marketing” aber auch aus Sales, sind beispielsweise nun in der Lage, in vereinfachter Weise mit Linux umzugehen oder gar bei Gesprächen der Kollegen mitzuwirken. Andersherum verstehen die Kollegen aus “Managed Services” Probleme der anderen Abteilungen besser.
Diese Schulungen tragen somit auch wesentlich dazu bei, die Kommunikation intern zu verbessern und auf Probleme andere besser eingehen zu können.
crvcq9hwyaaodyf crqspfaxyaa94zo

Marius Gebert
Marius Gebert
Systems Engineer

Marius ist seit 2013 bei NETWAYS. Er hat 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und ist nun im Web Services Team tätig. Hier kümmert er sich mit seinen Kollegen um die NWS Plattform und alles was hiermit zusammen hängt. 2017 hat Marius die Prüfung zum Ausbilder abgelegt und kümmert sich in seiner Abteilung um die Ausbildung unserer jungen Kollegen. Seine Freizeit verbringt Marius gerne an der frischen Luft und ist für jeden Spaß zu...

Ausbildung zu Ende – Was nun ?

Ausbildung_203.06.2013, 09:30 Morgens. Ein Lächeln, ein freundlicher Handschlag, ein Kaffee zur Begrüßung. Eine Führung durch das Office, durch das RZ und die Übergabe meines Arbeitsplatzes. Das war der erste Tag meiner Ausbildung hier bei NETWAYS. Bis heute sind etwas mehr als 3 Jahre vergangen seit diesem Tag. In diesen 3 Jahren hat sich NETWAYS mir gegenüber genau so gezeigt, wie es auf den ersten Blick schien.
Nett, aufgeschlossen, herzlich, kompetent, professionell.
Die letzten Wochen und Monate waren geprägt von Lernen für das große Finale. Aber vor allem eine Frage prägte diesen Zeitraum – “Wie geht es danach weiter?”
Möchte ich weiterhin im Support bleiben, möchte ich in der Infrastruktur arbeiten, wäre das Consulting etwas für mich oder möchte ich vielleicht doch etwas ganz anderes machen und NETWAYS verlassen?
Letzeres klang für mich zu irrsinnig und vollkommen abwegig, daher habe ich diesen Gedanken sehr schnell wieder verworfen.
Das schöne jedoch an dieser Frage war vor allem, dass mir hier zwar ein Arbeitsplatz angeboten wurde aber ich meine Wünsche frei äußern konnte und diese berücksichtigt wurden.
Letztendlich habe ich mich für den Supportbereich entschieden, da hier das Spektrum an Aufgaben sehr weit gefächert ist, ich dennoch die Möglichkeit habe auf Veranstaltungen mit zu fahren und ich Kontakt nach außen zu Kunden habe. Seit 01.07 bin ich hier nun tätig und die ersten Aufgaben haben nicht lange auf sich warten lassen. Eine Schulung zum ElasticStack, ein Kundenprojekt für ein neues Setup und ein Auftrag für ein ElasticStack-Setup haben mich die letzten Wochen beschäftigt und werden mich die nächsten Wochen auch weiterhin beschäftigen.
Ich bin sehr gespannt, wohin mich mein weiterer Weg hier bei NETWAYS führt und bin froh ein Teil dieser großartigen Firma zu sein!
 

Marius Gebert
Marius Gebert
Systems Engineer

Marius ist seit 2013 bei NETWAYS. Er hat 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und ist nun im Web Services Team tätig. Hier kümmert er sich mit seinen Kollegen um die NWS Plattform und alles was hiermit zusammen hängt. 2017 hat Marius die Prüfung zum Ausbilder abgelegt und kümmert sich in seiner Abteilung um die Ausbildung unserer jungen Kollegen. Seine Freizeit verbringt Marius gerne an der frischen Luft und ist für jeden Spaß zu...