Facebook Integration für Icinga released

Zur Zeit haben unsere Kollegen im Development alle Hände voll zu tun. Nachdem wir bereits gestern eine neue Version der EventDB released haben, stellen wir schon heute das nächste Monitoring AddOn vor: Social4Icinga ist ein Erweiterungsmodul, dass eine vollständige Integration jeder internen Monitoring Lösung mit Facebook aber auch anderen sozialen Netzwerken ermöglicht. Das AddOn rüstet eine Vielzahl spannender, aber bisher fehlender social Funktionen in Icinga nach. Die wichtigsten, im aktuellen Release enthaltenen Features sind:

Network Locations

Check In im Rechenzentrum


Location based Apps wie Foursquare oder Facebook Places sind soziale Dienste, die es einem erlauben mit einem GPS-fähigen Mobiltelefon in echten Örtlichkeiten einzuchecken. Je nach Location oder Verlauf der Checkins, erhalten die User dabei unterschiedliche Punkte oder Awards, die auch in einer Art Highscore abgebildet werden. Unser neues AddOn koppelt diese Funktionalität über eine bidirektionale API nun mit Icinga und damit dem kompletten Monitoring System und Netzwerk Management. Das ermöglicht eine völlig neue Art des Remote Managements und jeder Admin kann kann über Foursquare oder Facebook in seinem Rechenzentren oder sogar in einzelnen Racks einchecken ohne wirklich vor Ort sein zu müssen. Aber auch der umgekehrte Weg steht offen. Selbst wenn man eigentlich noch arbeitet kann man schon via Icinga in seiner Lieblingskneipe einchecken.
Besonderes Highlight der Software ist dabei der ausgeklügelte Punkte-Mechanismus. User erhalten nämlich umso mehr Punkte für einen Check-In, je mehr Fehlerzustände am aktuellen Ort gerade vorhanden sind. Checkt ein Admin beispielsweise in einem RZ ein, indem das SAN System ausgefallen ist, erhält er deutlich mehr Punkte, als wenn nur das letzte Backup nicht sauber durchgelaufen ist. Durch diesen Algorithmus sollen die Admins trainiert werden, sich vorrangig um wichtige Probleme zu kümmern. Vorgesetzte können über eine eigene API den Punktestand ihrer Mitarbeiter vor dem nächsten Personalgespräch bequem in ein Excel Sheet exportieren und so selbst einfache Zusammenhänge noch komplexer visualisieren.

Share, Likes & Tagging

Integration des Facebook Like Buttons in Icinga Web.


Eine der wichtigsten Funktionen aller sozialen Netzwerke sind Statusmeldungen sowie die dazugehörenden Likes (“Gefällt mir”) und natürlich Kommentare von Freunden, Kollegen oder anderen Personen des Social Circles. Diese Funktion steht nun auch innerhalb von Icinga zur Verfügung. Jeder kritische Systemzustand erhält automatisch einen entsprechenden Facebook Like-Button, mit dem man seinen Gefallen an diesem Problem ausdrücken kann. Gleichzeitig wird angezeigt wie viele Kollegen ebenfalls von dieser Fehlermeldung begeistert sind. Allerdings können nur Fehlerzustände geliked werden, was Hauptentwickler Eric Lippmann wie folgt erklärt: “Wir haben mit vielen Admins gesprochen und festgestellt, dass OK Meldungen eigentlich niemanden interessieren und deswegen natürlich auch von niemandem gemocht werden. Aus Usability Gründen, zeigen wir deswegen den Like Button dann gar nicht erst an. Wirklich spannend sind doch nur Fehlerzustände und da steht jeder Admin drauf. Hat man mir zumindest so gesagt, oder sehe ich da was falsch?”

Direkte Integration der Fehlermeldungen in den Activity Stream auf Facebook.


Sobald man als User einen Fehler geliked hat, kann man anschließend auch einen Kommentar dazu abgeben und beispielsweise alle Schuld von sich weisen. Sämtliche Likes und natürlich auch die entsprechenden Kommentare werden voll in das jeweilige Facebook Profil integriert und auch im Activity Stream aller Facebook Freunde entsprechend angezeigt, so dass sich auch interessierte Personen ausserhalb der eigenen Organisation ein Bild machen können. Auch Firmen können diese Funktionalität nutzen und so auf Ihren Facebook Seiten interne Missstände noch wesentlich transparenter kommunizieren.
Bei den eigenen Kollegen wird sich vor allem das neue Tagging Feature besonderer Beliebtheit erfreuen. Damit kann man jedem Fehler gleich die entsprechende verantwortliche Person zuweisen und diese entsprechend öffentlich markieren, beziehungsweise bloßstellen. Einer der Admins aus der Betaphase freut sich: “Klar war es ärgerlich, dass ich am Anfang so oft wegen technischer Probleme auf meinen Linux Servern markiert wurde, aber nachdem die Kollegen aus der Windows Abteilung auf Vista umgestellt hatten, hab ich mir als erstes einen Bot geschrieben, der die Kollegen automatisch taggt. Ohne den wäre ich sonst gar nicht mehr zum Arbeiten gekommen.”

Volle Integration als Facebook App & Icinga Dashboard

Noch weiter geht die komplette Integration  von Icinga als Facebook App. Wie wir festgestellt haben, bereitet die Installation des neuen Icinga Webinterface trotz vieler Verbesserungen immer noch Probleme. Da sie es gewohnt sind, selbst riesige Datenmengen in Flatfiles zu speichern, scheitern sie oft an der Installation der notwendigen Datenbank. Deswegen steht Icinga seit heute auch als Facebook App zur Verfügung. Diese lässt sich innerhalb von Facebook mit nur einem einzigen Klick in wenigen Sekunden installieren. Jeder Admin, der sich statt auf seinen internen Systemen lieber bei Facebook rumtreibt wird diese Option zu schätzen wissen. Schließlich muss er nun Facebook so gut wie gar nicht mehr verlassen und kann auch komplexe Monitoringaufgaben direkt auf der Facebook Website lösen oder sich von seinen Freunden helfen lassen. Und er wird nicht von einem komplizierten Webinterface abgelenkt, sondern bewegt sich in seinem vertrauten Terrain.
Doch die Integration ist auch in der umgekehrten Richtung möglich. Alle wichtigen Facebook Funktionen lassen sich nach der Installation von Social4Icinga direkt in der neuen Icinga Weboberfläche aufrufen. Neben Statusmeldungen lassen sich auch lustige Bilder, Fotos und Videos mit den anderen Nutzern teilen, selbst über Unternehmensgrenzen hinweg. Und auch das Facebook Benachrichtigungssystem wurde in Icinga integriert. Dadurch entsteht ein einziger Strom aus Neuigkeiten, lustigen Witzen, Fehlermeldungen und Youtube Videos, die so wesentlich einfacher zu verarbeiten sind. Selbstverständlich werden alle Events mit einer Priorität versehen, so dass der engagierte Admin keine Statusmeldungen mehr verpasst nur weil angeblich wichtige Server gerade nicht erreichbar sind.

Auch Facebook freut sich über die neue Integration, da sie völlig neue Werbe- und Vermarktungsmöglichkeiten eröffnet. Zu allen Fehlermeldungen werden in Facebook gleich passende Angebote von zahlungskräftigen Hard- und Softwarehersteller eingeblendet. Wenn Ihr Monitoring beispielsweise Probleme mit einem DELL Server meldet, werden umgehend passende Angebote von Fujitsu angezeigt. Die Fehlermeldungen von check_disk sollen angeblich schon exklusiv von einem Festplattenhersteller gebucht worden sein. Besonderes Interesse hat auch Microsoft angemeldet, die bei Linux Problemen Werbung für Windows Server 2008 schalten wollen und bereits alle 4 Einblendungen reserviert haben.
Das AddOn kann wie bei uns üblich als GPL lizensierte Software auf unserer AddOn Seite netways.org heruntergeladen werden. Ein Plugin check_farmville ist ebenfalls Bestandteil des Tarballs. Über jegliche Verbesserungsvorschläge zu diesem AddOn freuen wir uns sehr.

jhein
Julian Hein
Julian Hein
Executive Chairman

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.

CeBIT Vortrag IT Management mit Open Source

Auf der CeBIT 2011 habe ich einen Vortrag zum Thema “IT Service Management mit Open Source Software” gehalten. Es ging um einen Überblick der wichtigsten ITSM Tools aus der Open Source Welt für Incident & Problem Management, Event Management, Operations Management, Service Desk und CMDB, wie sich diese Tools miteinander integrieren lassen und welche Vorteile und zusätzliche Möglichkeiten sich daraus ergeben. Die Folien stelle ich gerne zum Download zur Verfügung:

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Julian Hein
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Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.

Cloud Expo Europe: ITSM with Open Source Software

Last week I was invited to give a talk at Cloud Expo Europe in London.
IT Service Management with Open Source Tools
“Building a infrastructure for modern systems management can be a very expensive project – with commercial software. But Open Source is an alternative, because today there are tools for all important service management processes available. The speech gives an overview about the most mature tools for Incident & Problem Management, Event Management, Operations Management, Service Desk and CMDB.”
But how does this relate to cloud computing?
One of the important questions about ITSM and Cloud Computing is: Why do we still need IT service management. And I think there are two main reasons: First, the cloud does not change WHAT is being delivered, it changes HOW services are being delivered to end users. So it basically is just a new way how services are being sourced. And second, there will always be coexistence between internal IT assets and clouds. Internal systems and cloud applications need to be integrated and that creates a demand for even more IT service management.
You can download my slides by clicking on the image below:

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Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.

Debian Squeeze erscheint inklusive Icinga

Debian LogoAm Wochenende ist es tatsächlich passiert: Das Debian Release Team hat wie angekündigt, die neue Debian Version 6.0, Codename Squeeze veröffentlicht. Das neue Release glänzt vor allem durch eine Vielzahl neuer Pakete und Softwareversionen. Neben der letzten Nagios Version ist nun auch Icinga standardmäßig als Paket in Debian enthalten.
Weitere Neuerungen in den mehr als 10.000 neuen Paketen sind beispielsweise der Browser Chromium oder der Clustermanager Corosync. Wie immer wurde auch eine Vielzahl an Paketen aktualisiert und auch neue Versionsstände angehoben: Apache 2.2.16, PHP 5.3.3, MySQL 5.1.49, PostgreSQL 8.4.6, Tomcat 6.0.18 oder Asterisk in Version 1.6.2.9. Mit GNU/kFreeBSD gibt es erstmals die Möglichkeit das Debian System mit einem FreeBSD Kernel zu booten und auch der Linux Kernel wurde auf 2.6.32 upgedatet. Ebenfalls interessant: XEN 4 wird installationsfertig mit ausgeliefert.

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Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.

Chemnitzer Linuxtage mit Icinga Vortrag

Für die jährlich stattfindenden Chemnitzer Linux-Tage wurde gestern das offizielle Programm veröffentlicht. Die Veranstaltung findes dieses Jahr am 19. und 20. März an der Technischen Universität im Chemnitz statt und steht dieses Jahr unter dem Motto “Freiheit leben”.
Teilnehmer haben die Wahl zwischen mehr als 100 Vorträgen und Workshops. Darunter auch unser Kollege Bernd Erk mit dem Thema “ICINGA – Open Source Monitoring More Powerful Than Before” am Sonntag um 15:00 Uhr im Raum V4. Neben dem Vortragsprogramm gibt es auch eine Ausstellung mit mehr als 50 Ständen. Neben LibreOffice, Open Streetmap und den verschiedenen Distributionen, wird auch das Icinga Team mit einem eigenen Stand vertreten sein.
Aktualisierung: Der Vortrag von Bernd Erk zum Thema “ICINGA – Open Source Monitoring More Powerful Than Before” wird auf den Samstag auf 12:00 Uhr im Raum V2 verschoben.

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Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.

Debian Squeeze kommt Anfang Februar

Debian LogoDas Debian Release Team hat für das Wochenende des 5. und 6. Februar die Veröffentlichung der neuen Debian Version 6.0 angekündigt. Lediglich die Entdeckung eines schweren Fehlers, der sich nicht durch eine später folgende Korrektur ausbügeln lässt, könnte noch für eine Verspätung sorgen, was aber nicht sehr wahrscheinlich sein dürfte.
Die neue Version unter dem Codenamen Squeeze beinhaltet Linux Kernel 2.6.32, die C-Bibliothek Eglibc 2.11, Python 2.6, X11R7.5, Gnome 2.30, Qt 4.6 und KDE 4.4. Das nächste Release, Debian 7.0 wird dann den Codenamen Wheezy haben.

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Syslog-NG 3.2 bringt viele neue Funktionen

Vor ein paar Tagen ist die neue Version 3.2.1 von Systlog-NG erschienen. Laut Website des Herstellers Balabit bietet die neue Version die längste Liste an Neuigkeiten in der Geschichte des Projekts. Wichtigste Neuerungen sind beispielsweise Logfile Korrelierung und ein neues Plugin System. Weiterhin können Daten zum Prozess Accounting gesammelt werden und es werden Trigger unterstützt, die dann Aktionen auslösen können.
Syslog-NG allgemein ermöglicht sicheres Logging, die Protokolle IPv4 und IPv6 sowie die Möglichkeit Log-Nachrichten zu filtern oder sogar umzuschreiben. Neben der Open-Source-Version bietet Hersteller Balabit auch eine kostenpflichtige Variante, die etwas mehr Features bietet, beispielsweise der verschlüsselte und revisionssichere Speicherung von Log-Daten.
Balázs Scheidler, der CEO vom Hersteller Balabit IT Security, war schon 2009 als Referent auf der OSDC und hat damals die neuen Möglichkeiten von Syslog-NG 3.0 vorgestellt.

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Heise Konferenz SOSOCON abgesagt

Unter dem Namen SOSOCON (Software Solutions Conference) sollte vom 30.11 bis 2.12 in Hannover die Nachfolgeveranstaltung der OSMB (Open Source Meets Business) stattfinden. Vor 2 Tagen wurde allerdings entschieden die Konferenz auf unbekannte Zeit zu verschieben. So wie es scheint konnten nicht genügend Besucher mobilisiert werden. Leider steht davon immer noch nichts auf der Konferenzwebsite, aber wir wurden inzwischen offiziell per E-Mail über die Verschiebung informiert.

jhein
Julian Hein
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Vergleich von Remote Desktop Software

Remote Desktop Software gibt es ja inzwischen für alle Einsatzbereiche, Protokolle und Betriebssysteme. Trotzdem unterscheiden sich die Lösungen manchmal schon sehr deutlich. Es gibt sehr gute kostenlose Clients und manches kommerzielles Produkt hat sehr wenige Features. Ein Vergleich lohnt sich also:
remote desktop software
(via open-factory.org und remotedesktopmac.com)

jhein
Julian Hein
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Google Chrome auf Mac: Aktualisierungsserver nicht verfügbar

Ich bin schon seit längerer Zeit sehr zufriedener User von Google Chrome auf dem Mac. Der Browser ist einfach schön schlank, läuft schnell und lässt sich mit ein paar wenigen Erweiterungen sinnvoll aufrüsten.
Leider hatte ich schon fast seit Anfang an das Problem, dass sich Chrome nicht selbst aktualisiert hat. Da Google gemeldete Bugs sehr schnell fixed und oft neue Versionen bringt musst ich jedes Mal, wenn ich eine entsprechende Meldung bei Heise gefunden habe, manuell updaten. Jetzt am Wochenende habe ich mich aber daran gemacht das Problem final zu lösen. Da ich aber trotz intensiver Recherche keine echte Lösung  finden konnte, habe ich einfach die folgende Radikalkur angewendet:

  • Wichtige Einstellungen aufschreiben, Bookmarks sichern oder irgendwohin syncen, installierte Plugins aufschreiben
  • Das Programm aus /Applications löschen oder mit AppZapper o.ä. deinstallieren
  • Löschen aller Files bei denen Google im Namen vorkommt in /Library/Caches
  • Löschen aller Google Ordner mit Einstellungen:
    • Löschen von /Library/Google
    • Löschen von /Library/Application Support/Google
    • Löschen von ~/Library/Google
    • Löschen von ~/Library/Application Support/Google
  • Google Chrome neu installieren

Danach die Bookmarks wieder zurück synchronisieren, eventuelle Plugins wieder installieren und fertig. Bei mir hat es danach problemlos funktioniert:

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