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IT-Consulting – Ein Berufsbild im Wandel der Zeit

von | Mrz 17, 2022 | Team

Das Berufsbild des IT-Consultants bzw. IT-Beraters hat durch die Corona-Pandemie einen nie da gewesenen Wandel vollzogen. Während ich mich noch sehr gut an meine Anfänge im Consulting zurück erinnern kann (nun fühle ich mich direkt alt), bin ich aber sehr froh, dass es nun so ist wie es ist. Was hat sich für diesen Berufsstand verändert? Ein kleiner Vergleich…

Das Arbeitsumfeld

Bis Anfang 2020 waren Termine mit dem Kunden zu 75 – 80 % vor Ort. Durch die Pandemie und dem damit verbundenen Home-Office-Trend sank die Quote auf exakt Null. Nichts. Zero, Nada, Niente. Vom Schreibtisch im Kundenbüro ging es oft an den heimischen Ess- oder Wohnzimmertisch. Wohl dem, der ein Arbeitszimmer sein eigenen nennen konnte. Mittlerweile hat sich die Situation quasi ausnivelliert. Wir arbeiten gemischt aus dem Home-Office, dem Büro und manchmal geht es doch zum Kunden. Die Quote der Vor-Ort-Termine ist stand heute gering, aber einfach nicht komplett wegzudenken. Vermutlich wird auch in Zukunft ein Termin vor Ort bei einigen Themen weiterhin sinnvoll sein. Natürlich geht das auch über Jitsi, Telefon & Co., die Qualität eines Termins vor Ort schätze ich aber nach wie vor höher ein.

Das Reisen

Mit den Terminen vor Ort war natürlich ein Reiseaufwand verbunden. Während wir früher wahnsinnig viel mit der Bahn und dem Auto gefahren sind oder – wo notwendig und sinnvoll – geflogen sind, ist die Reisequote im Vergleich zu Terminen vor Ort aktuell sehr gering. Für die meisten IT-Consultants war die wegfallende Reisezeit ein Segen. Man war nun viel zu Hause und hatte deutlich mehr Zeit für Familie, Kinder, Freunde oder Hobbys. Insgesamt ist dies ein sehr deutlicher Anstieg der Lebensqualität. 

Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. So trauert der eine oder die andere doch den alten Zeiten etwas nach. Andere Städte, andere Leute, schöne Hotels, große Frühstücksbuffets oder, je nach Anzahl der Übernachtungen, gar Hotel-Suiten. Es war nicht alles schlecht am Reisen. 😉

Mir bleiben speziell die Flüge Richtung Süden in Erinnerung. Ja, zugegeben, man musste sehr früh aufstehen. Aber man ist beim Flug über die Alpen dafür mit einem unfassbar schönen Sonnenaufgang belohnt worden. In Kombination mit den Alpen hat sich diese Ansicht bis heute in mein Hirn eingebrannt. And again: Es war nicht alles schlecht am Reisen. 😉

Das Fazit

Auch wenn der ein oder andere das Reisen und den Kontakt mit dem Kunden vor Ort vermisst, ist die weitestgehende Reduktion des Reiseaufwands durchaus von Vorteil. Man spart wahnsinnig viel Zeit, gewinnt Lebensqualität und zudem hat es einen sehr positiven Einfluss auf die Umwelt und unsere CO2-Bilanz. Mal eben für einen kurzen Termin nach Hamburg oder Zürich fliegen, ist aus heutiger Sicht undenkbar geworden. 

Dies führt auch dazu, dass man quasi von überall aus arbeiten kann. Wie bereits erwähnt arbeiten wir aktuell viel aus dem Home-Office und aus dem Büro. Je nachdem wie es den Leuten passt. Eine 100%ige Full-Remote-Company werden wir aber wohl nie werden. Dafür ist der persönliche Kontakt an der Kaffeemaschine, beim Grillen oder bei manchen Besprechungen einfach zu wichtig.

Da es quasi egal ist, wo man wohnt, der Hinweis für euch: Wenn ihr damit leben könnt, ein paar Tage pro Jahr unterwegs zu sein, einerseits beim Kunden und andererseits bei euren Kollegen im Büro in Nürnberg, bewerbt euch sehr gerne auf unsere offene Stelle des Open Source Consultant (w/m/d).

Wer nicht zum Kunden reisen möchte, kann natürlich auch den Open Source Support Engineer (w/m/d), den Developer (w/m/d), den Senior Developer (w/m/d) oder eine Initiativbewerbung wählen.

Egal ob hier in Nürnberg, in Voll- oder Teilzeit. Wir können über alles reden. 😉

Tobias Redel
Tobias Redel
Head of Professional Services

Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.