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O du fröhliche…

von | Dez 24, 2021 | NETWAYS, Soziales

Es ist Heiligabend! Die perfekte Gelegenheit ein paar Mitarbeitende zu fragen, wie sie Weihnachten verbringen, ob sie es überhaupt feiern, was deren Gedanken dazu sind und oder was deren Lieblingsbräuche sind.

Zuallererst habe ich Rania gefragt, wie sie die Feiertage am liebsten verbringt:

Rania: „Ich feiere Weihnachten nicht selber, aber meine Eltern haben es ursprünglich gefeiert, da sie Christen sind. Mittlerweile wird daraus aber eher ein Themen Weihnachten gemacht, wie zum Beispiel dieses Jahr wieder Harry Potter dran ist. Das heißt, wir spielen diverse Brettspiele zum Thema Harry Potter, schauen uns ein oder zwei Filme an und trinken gemeinsam Butterbier. Es hat ursprünglich mit meinem Vater begonnen, der die Idee hatte, so etwas mal zu probieren. So ist es zur Familientradition geworden, sich für jedes Weihnachten ein anderes oder ähnliches Thema zu suchen. Dementsprechend ist Weihnachten für mich mehr ein Familientreffen geworden, bei dem die Familie gemeinsam daheim Zeit miteinander verbringt.“

Keya kommt ursprünglich aus Indien, von ihr erfahren wir, wie man dort Weihnachten feiert und wie sie jetzt in Deutschland die Feiertage verbringt.

Keya: “In India, malls and shopping centers are not only decorated with colorful lights, and a big Christmas Tree – there is also a Santa handing out sweets! Christmas is a public holiday there. When I was in India, we used to visit my mother’s christian friend and celebrate every year. I like the decoration and different variety of food, plus the fruit cake was a delight! Now here in Germany, we continue to visit our friends during Christmas Eve – we go to church and eat dinner together.”

Thomas W. wohnt in Österreich. Ihn habe ich gefragt, was seine Gedanken zu Weihnachten sind.

Thomas W.: Die Feiertage am Ende vom Jahr haben für mich zwar einen ähnlichen Effekt wie für die meisten bei uns, aber was sie mir im Detail bedeuten, ist bis heute nicht ganz klar für mich. Die meisten Traditionen haben für mich zu sehr den christlichen Touch, neuheidnische Ableger sprechen mich zwar mehr an, treffen für mich aber auch nicht ganz ins Ziel. Im Endeffekt schauen wir, dass wir uns unsere eigenen Traditionen schaffen, so wie sie uns am meisten zusagen. Und zwar völlig unabhängig davon, ob jemand anderer das als “passendes Weihnachtsfest” empfinden würde oder nicht. Wir machen uns eine gute Zeit, dekorieren unser Heim und lassen es uns gut gehen. Bei verschiedenen Feiern in meinem Umfeld, die ihre Ursprünge in verschiedenen Glaubensrichtungen/Philosophien/Traditionen haben, nehme ich, außerhalb von Pandemien, teil, solange es um die Gemeinsamkeit und nicht die Hingabe zu etwas geht, das mir nichts bedeutet oder mir sogar widerstrebt. Das kann ich nur im Einzelnen entscheiden. Ganz abseits davon haben wir in unserer Kernfamilie übrigens einen Ansatz für das übliche “Wir sagen, wir schenken uns nix, aber ich hab’ halt doch was besorgt”- Dilemma gefunden: Wenn jemand von uns sich übers Jahr selber was für’s Hobby oder eine Leidenschaft kaufen möchte, tun wir das meist nicht, sondern setzen es auf eine Wunschliste. Wenn Feiern anstehen, schenken wir uns gegenseitig etwas von der Liste. Wenn die lang genug ist (das geht mit Kleinigkeiten ganz gut), dann ist auch die Überraschung nicht dahin. Das ist so etabliert, dass oft Freunde oder Verwandte jemand von uns fragen, ob wir nicht einen “Tipp von der Liste” haben, wenn man was schenken möchte, aber nicht weiß was.“

Wie man in Südtirol im Vergleich zu Franken Weihnachten feiert wird uns Thomas G. erzählen.

Thomas G.: “Weihnachten ist bei uns immer recht traditionell und entspannt. Na ja, so entspannt wie eine Familienfeier eben sein kann. Ich komme ja eigentlich aus Südtirol, so viel anders als hier in Franken feiert man Weihnachten dort aber auch nicht. Mittlerweile weiß ich auch, wo man im Nürnberger Land in familiärer Atmosphäre bei gutem Schnäpschen seinen Tannenbaum kaufen kann. Denn auch wenn man als IT’ler und insbesondere im Consulting schon ein ziemlicher Einzelgänger ist, bin ich letztlich doch ein sehr geselliger Mensch.

Wenn wir hier in Franken feiern, gestalten wir den Abend mittlerweile zweiteilig. Bei Eltern, Großeltern, Tanten und Onkeln werden das ansonsten einfach viel zu viele Pakete. Nach dem Essen gibt es meist unter unserem Baum die Bescherung für die Kinder. Sind die Kinder dann durch und im Bett, geht bei den Schwiegereltern die Bescherung für die Großen los. Da holt sich dann reihum jeder ein Paket und öffnet es vor allen anderen am Tisch. Das kannte ich so früher noch nicht, und so ein Prozedere in Kombination mit der berühmten Extrovertiertheit der Franken hat mich anfangs schon ein wenig irritiert.

Mittlerweile finde ich es aber richtig schön – und freue mich auch heuer wieder darauf!”

 

Vielen Dank an Rania, Keya, Thomas W, und Thomas G., die mit uns geteilt haben wie sie die Feiertage verbringen und was die Gedanken zum Fest sind. Ich finde, dass man gut erkennen konnte, dass jede:r Weihnachten anders verbringt, und das ist auch wichtig und richtig so!

 

Ich wünsche Euch allen ein fröhliches Fest, wie auch immer Du es verbringst. Und falls Du gar kein Weihnachten feierst, wünsche ich Dir trotzdem ein paar schöne & ruhige Tage am Jahresende.

 

Merry Christmas!

Natalie Regn
Natalie Regn
Junior Marketing Manager

Natalie macht seit September 2019 ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement hier bei NETWAYS. Vor ihrer Zeit bei NETWAYS war sie ein Jahr als Au-pair in Schottland unterwegs. Passend dazu widmet sie sich seit vielen Jahren dem Spielen der Great Highland Bagpipe. Natalie ist in ihrer Freizeit nicht nur musikalisch unterwegs, sondern auch sportlich. Sie trainiert im Fitnessstudio, geht gerne in den Kletterpark und in die Trampolinhalle.
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