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Woman@NETWAYS: “Pferdemädchen” & Powerfrau

von | Mrz 9, 2021 | Soziales, Team

This entry is part 2 of 4 in the series Women@NETWAYS

In unserer Kurzserie anlässlich des Weltfrauentages am 08. März stellen wir Dir einige Frauen der NETWAYS Family vor, die einen Einblick in ihren Arbeitsalltag, ihre Ansichten und Vorstellungen sowie Tipps zum Thema Frauen in der Arbeitswelt geben. Leonie hat sich für jeden Blogpost ein paar Fragen ausgedacht. Los geht’s mit Pamela, Head of Marketing bei NETWAYS – hier sind ihre Antworten:

 

Wie geht es Dir mit der aktuellen Lage, als Abteilungsleiterin, verheiratet, mit Kindern und einem Pferd?

An Corona und die damit einhergehenden Arbeitsbedingungen haben wir uns im Marketing-Team sehr gut anpassen können. Wir sind mittlerweile – auch online – ein eingespieltes Team. Auf meine Mitarbeiterinnen kann ich mich voll und ganz verlassen, da alle super selbstständig sind und jede an ihren Aufgaben zuverlässig und mit großem Einsatz arbeitet. Vergleichbar mit einem gut geölten Uhrwerk greifen wir wie Zahnräder ineinander, helfen immer gerne aus, wenn Bedarf besteht und jede ist für die anderen jederzeit erreichbar. In dieser Hinsicht läuft alles wunderbar!

Da die Kinder auch in den letzten Monaten die meiste Zeit in den Kindergarten gehen konnten, ist das Arbeiten, auch während Corona, weitestgehend keine größere Umstellung gewesen. Anders war das allerdings in den ersten Wochen ab März 2020, als die Kinder wochenlang zu Hause bleiben mussten. Das war dann schon hart. Nach vier Wochen mit täglich acht Stunden arbeiten und parallel zwei Kindergartenkindern zu Hause waren alle schon recht fertig mit den Nerven…

Die mittlerweile zwei Pferde – das knapp einjährige Pony (für die Kinder) kam im Herbst 2020 dazu – sind natürlich schon eine recht zeitintensive Freizeitbeschäftigung und verlangen deutlich mehr Zeiteinsatz als ein Tischtennisschläger. Allerdings gibt mir die Beschäftigung mit den Tieren und die Zeit, die ich auf dem Pferd und an der frischen Luft verbringe, erst den nötigen Ausgleich zur Arbeit. Und ich habe bei den Pferden auch Zeit ganz für mich allein, was mir wirklich guttut.

Aufgrund der knappen Zeit, die bei meiner täglichen Auslastung übrig bleibt, sehen wir uns familienintern, auch während Coronazeiten, nicht mehr als normalerweise auch. Wir hocken also nicht ungeübt viel aufeinander. Das hat natürlich was absolut Gutes: der Familienfrieden bleibt gewahrt! – es gibt also genausoviele “Auseinandersetzungen der Liebe” (vulgo: Streit) wie bei uns sonst auch an der Tagesordnung steht 😀

 

Was kannst Du den Frauen auf dieser Welt mitgeben, wie Du das alles schaffst?

Für mich stand nie zur Debatte „nur Mutter“ zu sein, wenn ich Kinder habe. Weder wollte ich vom Einkommen eines Mannes abhängig sein noch auf meine Selbstverwirklichung verzichten.
Meiner Meinung nach profitieren Kinder sehr davon, sich zusammen mit anderen Kindern entwickeln zu können und voneinander zu lernen. Im gleichen Sinne sollten auch Frauen ein erfülltes, selbstbestimmtes und von einem Lebenspartner unabhängiges Leben führen (monetär und auch sonst in jeder Hinsicht), nur so können sie ihren Kindern ein gutes Vorbild sein. Nicht zuletzt kommt hierbei wahrscheinlich die Juristin in mir durch, denn insbesondere im Falle einer Scheidung sind die Realitäten, die heute auf Frauen zukommen, nicht mehr die gleichen wie vor 30 Jahren. Dessen sollten sich alle Frauen bewusst sein.

Da meine Kinder schon immer und von Anfang an sehr gerne (ganztags) in Kita und Kindergarten gegangen sind – und es auch gar nicht anders kennen – hatte ich nie das Problem, mich zwischen meinem Wunsch Vollzeit zu arbeiten und trotzdem ein (meist) harmonisches Familienleben zu führen, entscheiden zu müssen.

Logistisch greife ich dafür auf die noch freien Ressourcen in der Familie zurück. Sprich: Ich nehme regelmäßig meinen Mann und auch meinen „großen“ Sohn (16 Jahre) in die Pflicht, auf seine Kinder bzw. die kleinen Geschwister aufzupassen, wenn ich nicht zu Hause bin. Hier erwartet mich meist deutlicher Widerstand und viel Getöse, aber man muss sich einfach selbst wichtig genug sein, dann geht das. Es ist oft ein Kampf, aber es lohnt sich!

Ich habe das Glück, dass ich sowohl in der Arbeit als auch im Privatleben genau das machen kann und darf, was mich wirklich erfüllt. Das alles unter einen Hut zu bringen ist zeitweise sehr anstrengend und kostet durchaus Nerven, aber alles in allem bin ich zufriedener als je zuvor in meinem Leben. Wenn man etwas wirklich will, dann findet man auch einen Weg. In diesem Sinne lautet mein persönliches Motto: „Nothing worth having comes easy.“ Man kann es auch noch etwas plakativer sagen: “No pain, no gain – no guts, no glory!” 😉

Leonie Pehle
Leonie Pehle
Junior Sales Manager

Leonie ist seit September 2019 bei NETWAYS und macht eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. In ihrer Freizeit ist sie aktive Hobbyfotografin, immer auf der Suche nach dem perfekten Schnappschuss. Darüber hinaus ist sie immer im Stadion zu finden,  wenn der 1.FC Nürnberg spielt.
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