Auch dieses Jahr sind wir wieder dem Ruf der Berge gefolgt. 23 Skibegeisterte und Schneeverrückte von NETWAYS machten sich in drei Kleinbussen und einem Auto auf, um das kleine, beschauliche Wörgl in Tirol unsicher zu machen. Und das ist uns auch wirklich gelungen. Aber von vorne…
Unsere Unterkunft war ein 300 Jahre alter Bergbauernhof auf einem Bergplateau in abgeschiedener Lage. Keine Nachbarn weit und breit zu sehen, was sich spätestens am zweiten Abend auch als großen Vorteil herausstellen sollte. Aber lasst mich noch nicht zu viel verraten…
Nachdem die Besitzerin mit den ersten Ankömmlingen einen Rundgang durch die Hütte gemacht, nützliche Tipps verteilt, aber vor allem Warnungen ausgesprochen hatte, was das Befeuern der Holzöfen anging, stand die Zimmerverteilung auf dem Programm. „Schnarcher oder Nichtschnarcher?“ war hier die große und entscheidende Frage. Kurze Zeit später kam dann auch der Rest der Belegschaft mit dem schon sehnsüchtigst erwarteten Bier. Zur Stärkung gab es dann noch echte österreichische Kaspotz´n und Kuchen, bevor es anschließend zum Snowtubing ging. Auf riesigen Gummireifen staubten wir die beleuchtete Bahn zu Après Ski Fetenhits herunter, um dann gleich nochmal mit dem Tubing-Lift nach oben zu fahren und noch gewagter bergabwärts zu heizen.
Der nächste Tag startete für die einen mit Ski- bzw. Snowboarden, während sich der andere Teil zu einer Winterwanderung aufmachte. Wir hatten strahlend schönes Wetter, also fabelhafte Bedingungen für alle. Die Wanderroute führte von Pinegg die Brandenberger Ache entlang zum Kaiserhaus, in dem dann alle Rast machten, um wieder Kräfte für den Rückweg zu sammeln.
Als wir uns abends dann wieder alle in unserer Berghütte eingefunden hatten, ließ es sich Bernd nicht nehmen – wie eigentlich das komplette Wochenende über – uns kulinarisch zu verwöhnen. Mit Rinder- und Schweinsbraten, dazu Kloß mit Soß´, begann der zweite feuchtfröhliche Abend. Noch geschlaucht vom Vorabend und die „Strapazen“ des Tages in den Gliedern, ließ die Stimmung zunächst noch auf sich warten. Aber dann, zu fortgeschrittener Stunde und nachdem wir „Schatzi schenk mir ein Foto“ von Mickie Krause zum gefühlten 1000sten Mal gehört hatten, brachten wir die Bude im wahrsten Sinne des Wortes zum Beben. Mit einer Polonaise hat sich die NETWAYS-Menschenkette tanzend, klatschend und grölend durch die gesamte Hütte geschoben. Dass dieses uralte Bauernhaus noch steht ist eigentlich ein Wunder!
Für den harten Kern stand am letzten Tag noch Bogenschießen auf dem Plan. Der Bogenschießlehrer, ein uriger Kauz, muss die Truppe mit seinen abenteuerlichen Reisen rund um die Welt wohl gut unterhalten und so für ein unverwechselbares Erlebnis gesorgt haben. Leider kann ich hier nur berichten, was mir zu Ohren gekommen ist, denn ich hatte mich dem aktiven, unermüdlichen Teil der Gruppe nicht angeschlossen. Die Angst, mit Pfeil und Bogen in der Hand einen Schwächeanfall zu bekommen und durch die Anstrengungen der letzten Tage vielleicht noch einen Kollegen ins Bein zu schießen, war dann doch zu groß.
Alles in allem war aber auch die zweite NETWAYS-Skifahrt wieder ein voller Erfolg. Und nachdem ja bekanntlich aller guten Dinge mindestens drei sind, wird es bestimmt auch 2015 wieder heißen: Der Berg ruft! Und wir werden diesem Ruf selbstverständlich folgen.

Stephanie Kotilge
Stephanie Kotilge
Accountant

Steffi kümmert sich bei NETWAYS ums Office-Management und ist die gute Seele der Fabrik. Auch unsere Kunden kommen an ihr nicht vorbei und wollen dies natürlich auch nicht. Da sie ein überdurchschnittliches sprachliches Talent besitzt und neben Deutsch noch fliessend in Englisch und Französisch unterwegs ist, kümmert sie sich auch um einen Großteil der Übersetzungen. In diesem Sinn ... Merci