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Anders als ursprünglich gedacht, bin ich immer noch in Deutschland. Allerdings spreche bzw. schreibe ich bei der Arbeit nur noch die Begrüßung oder Verabschiedung auf deutsch. Die weitere Kommunikation via Jabber oder Skype läuft auf englisch. Ich beginne meine Arbeit morgens etwa um 7 Uhr und eine typische erste Meldung die ich lese ist: “cleaning the coffee machine in 5 – get in quick”. In Sydney ist es 8 Stunden später und dort neigt sich der Bürotag dem Ende entgegen. Nun arbeiten einige meiner Kollegen aber nicht im Büro, sondern wie ich von Zuhause aus. Das gibt mir die Flexibilität mittags zu kochen oder allgemein die Arbeitszeiten eben anders zu organisieren als es die Anwesenheit im Büro nahelegen würde. Meine australischen Kollegen machen das genau so und sind daher oft auch noch am späten Abend also bis 15, manchmal 16 Uhr, also Mitternacht, online und ansprechbar.
Da die Arbeitszeiten und der Arbeitsort eine sehr untergeordnete Rolle spielen, ist es mir sogar möglich mit den Kindern die ersten beiden Ferienwochen zu meinen Eltern an die Ostsee zu fahren und von dort aus weiterzuarbeiten.

Ich wollte zwar eigentlich schon in Australien sein, aber das Visum ist noch nicht da, und die Situation ist auch sehr angenehm so wie sie ist. Auf der Südhalbkugel ist Winter, wenn in New South Wales auch nicht so wie man das hier in Bayern kennt. Aber wenn ich lese “gar need to turn heater on – hands freezing up”, dann bin ich schon sehr froh, dass ich den Sommer über noch hier bin. Hier in Deutschland ist es warm und wir hatten immer Strandwetter in den vergangenen 10 Tagen.
PS: Das Artikelbild ist von Lindsay Holmwood und zeigt den Augustschnee in seinem Hinterhof.