Foreman ist ein mächtiges Life-Cycle-Management-Tool, dass Puppet perfekt ergänzt. Es kümmert sich hierbei im Gegensatz zu Puppet nicht um die Konfiguration, sondern eher um den Lebenszyklus diverser Hosts, dabei ist nebensächlich ob es sich um virtualisierte Systeme oder echte Hardware handelt.
Foreman kann man auf verschiedene Weise nutzen. Als besseres Puppet-Dashboard, External-Node-Classifier, CMDB oder komplett mit Foreman-Proxys, die sich z.B. um DNS, DHCP, PXE und TFTP kümmern können.
In anderen Worten mit Foreman kann man über wenige Klicks einen neuen Host anlegen, welcher dann über PXE-Boot installiert wird und anschließend seine Pakete und Konfiguration via Puppet erhält. Um das ganze abzurunden werden bei Bedarf auch gleich noch DNS Einträge inklusive der oft vergessenen Reverse-Einträge erstellt und auf den konfigurierten DNS-Server gepushed.
Das ganze funktioniert mit allen gängigen Distributionen. Debian, Ubuntu, Suse, CentOS, RedHat.
Das geniale an Foreman ist, dass es sehr flexibel strukturiert ist, so dass man auch leicht Anpassungen vornehmen kann (Partitionslayout etc.) – für die gewisse Extrawurst 🙂

Sebastian Saemann
Sebastian Saemann
Head of Managed Services

Sepp kam von einem großen deutschen Hostingprovider zu NETWAYS, weil ihm dort zu langweilig war. Bei uns kann er sich nun besser verwirklichen, denn er leitet zusammen mit Martin das Managed Services Team. Wenn er nicht gerade Server in MCollective einbindet, versucht er mit seinem Motorrad einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen.