Letzte Woche kam die neue Ubuntu Version heraus. Zum Glück ist doch nicht alles neu aber der Ozelot macht doch einiges besser als sein Vorgänger:
Evolution ist raus: Das Email-Schwergewicht wird durch Thunderbird ersetzt. Ich bin oft genug über Datendienste gestolpert die ich eigentlich nicht benötigte. Deinstallation war fast unmöglich ohne sich das komplette System zu zerstören.
Synaptic durch “Software Center” ersetzt: Auch nicht unangenehm. Die Paketverwaltung wird flexibler. Man kann sich Anregungen wie aus einem AppStore holen, Rezessionen anderer Benutzer lesen oder selbst erstellen, Screenshots betrachten und vieles mehr.
Standardmäßig LightDM: Endlich mal was neues, wenn auch nicht viel anders, ist der neue Display Manager wo Ozelot nun LightDM einsetzt. Gerade im X Umfeld gibt es oft viele nette Neuerungen die viel zu langsam Einzug in Desktop Distributionen halten. Allerdings könnte man sich mal abgewöhnen alle verfügbaren Benutzer des Systems schön brav aufzulisten.
Gnome3: Offen gesagt kann ich Unity nicht viel abgewinnen. Aber das ist persönliches Gusto und Glaubenskriege über diese Themen gibt es zuhauf. Geil ist aber das Gnome3 offiziell Einzug in die Repositories gehalten hat und nun jedem die Wahl offen steht was er verwenden möchte.
Für mich sind das die besten Änderungen der afrikanischen Katze aus England. Es gibt natürlich noch einige andere Dinge, die mehr unter der Haube angesiedelt sind (Kernel 3.0, integriertes Qt, …).
Da gibts von mir glatt ne “+1”.

Marius Hein
Marius Hein
Head of Development

Marius Hein ist schon seit 2003 bei NETWAYS. Er hat hier seine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert, dann als Application Developer gearbeitet und ist nun Leiter der Softwareentwicklung. Ausserdem ist er Mitglied im Icinga Team und verantwortet dort das Icinga Web.