Für viele Anwender ist das Anlegen von Apache-vhosts oft eine kryptische Angelegenheit, da man sich durch einige Zeilen Anweisungen der Apache-Syntax durchwühlen muss und der Dienst den Start wegen Fehler verweigert. Oder man möchte mehrere Kundenwebsites auf einem großen System bequem verwalten, Mail-Konten anlegen und zuweisen, Domainadressen vergeben oder um bei ca. 100 Kunden nicht den Überblick zu verlieren.
Genau für solche Szenarien eignet sich die freie und offene Software ispCP Omega, ein Fork aus dem nicht mehr aktiven VHCS Projekt. ispCP besticht durch seine gute Bedieneroberfläche und dem Funktionsumfang. So ist es beispielsweise möglich, Benutzer in verschiedene Rollen zu unterteilen wie “Administrator”, “Reseller” und “User” und ihnen auch gezielt bestimmte Berechtigungen zuzuweisen oder zu entziehen.
Die Installation wird über ein Installationsskript und den von ispCP bereitgestellten Dokumentationen sehr einfach vollzogen und es ist binnen weniger Minuten fertig.
Scheut man eine Versuchsinstallation, so kann man sich auf der Projektseite auch gern an den Online-Demos austoben und ispCP auf Herz und Nieren überprüfen.
Wir haben bei einem Kunden ispCP erfolgreich im Einsatz und stießen auf großen Zuspruch seinerseits. Ebenfalls haben wir ispCP in einem Cluster aus zwei Nodes im produktiven Betrieb und sogar die Installation vollkommen automatisiert in Puppet abgebildet.
ispCP wird schon seit einiger Zeit sehr aktiv entwickelt und steht aktuell in der stabilen Version 1.0.7 bereit. Wer gern schon jetzt einen Blick auf die neuen Features der kommenden Version werfen möchte, dem sei die Entwicklerversion 1.1.0 Beta empfohlen.