In vielen unserer Umgebungen nutzen wir DRBD zur Spiegelung der Festplatten über zwei Server hinweg. So lassen sich Hochverfügbarkeitskonzepte auch ohne den Einsatz einer shared Storage aufbauen.
DRBD wird bei vielen Distributionen schon im Standart Package Repository mitgeliefert. Die Ausnahme der Regel machen hier die “Kommerziellen”.
Bei SuSE Linux Enterprise Server muss dafür die HA Extension gekauft werden. Bei RedHat ist es leider nicht in der Cluster Suite enthalten. Abhilfe schafft hier das CentOS Extra Repository.

rpm --import http://mirror.centos.org/centos/RPM-GPG-KEY-CentOS-5
yum install drbd83 kmod-drbd83

Das ganz klappt bis RHEL 5.6 wunderbar, ab Version 6 stehen leider derzeit noch keine RPM Pakete zur Verfügung.
Kein Problem, kompilieren wir uns das ganz doch einfach selbst und weil wir nicht auf den Kopf gefallen sind bauen wir auch direkt RPM Pakete daraus um uns den Schritt für den zweiten Node zu ersparen.
Fangen wir mit den Vorbereitungen für unser DBRD Menü an:
Zutaten bereitlegen

yum install kernel-devel rpm-build gcc bison flex
wget http://oss.linbit.com/drbd/8.3/drbd-8.3.10.tar.gz
tar xzvf drbd-8.3.10
cd drbd-83.10
cp /boot/config-`uname -r` .config

Zutaten verrühren

./configure --with-km --with-utils
make
cd drbd
make clean all

In den Backofen schieben
Als erstes erstellen wir die DRBD Pakete (DRBD, DRBD Utils, DRBD Hearbeat- und Pacemakerskripte, DRDB-Xen etc.) und anschließend das Paket was uns DRBD als Kernel Modul lädt.

make rpm
make km-pm

Verzehr

cd /root/rpmbuild/RPMS/x86_64 (oder i368)
rpm -ivh drbd-*.rpm

Zum Abschluß können die erstellten DRBD RPM Pakete auf den zweiten Node kopiert und installiert werden.