Seit heute ist Version 2.0 unserer EventDB released.

Externe Ereignisquellen wie z.B. SNMP-Traps oder Logfiles lassen sich damit in Icinga/Nagios® berücksichtigen und übersichtlich darstellen. Seit der letzten Version haben wir Performance, Skalierbarkeit und Usability stark optimiert.

Ein kleiner Überblick über die wichtigsten Änderungen:
1. Performance
Bei großen Umgebungen litt die EventDB bisher oftmals an Performanceschwäche: Sobald die Eventanzahl in die Millionenzahl ging, stiegen die Wartezeiten bei den Datenbankabfragen ebenfalls stark an. Hier haben wir angesetzt und das Datenbankschema optimiert.
Der Icinga-Web Cronk besitzt jetzt ebenfalls eine dezidierte Datenbank und unterstützt die Möglichkeit, separate Verbindungen für Lese- und Schreiboperationen zu verwenden.
Dadurch skaliert die EventDB jetzt deutlich besser, Abfragen gehen auch bei großen Datenmengen zügig vonstatten.
2. Icinga-Cronk und Classic Web
Übersicht über die EventDB
Der Icinga-Web Cronk wurde mit Augenmerk auf die Usability und Übersichtlichkeit umgeschrieben. Dreh- und Angelpunkt des neuen Interfaces ist dabei die neue Suchmaske: Mit ihr können Events einfach nach den verschiedensten Kriterien gefiltert werden. Egal ob man einfach nur gewisse Quellen ausblenden will oder komplexe Suchen nach verschiedenen Hosts, Messages, Programmen, etc. einrichten will – für jedes Szenario kann ein Filter eingerichtet werden.
Soll es mal schneller gehen bietet die Eventübersicht mit den praktischen Quickfiltern die Möglichkeit, schnell nach Hostnamen (oder Adressen) zu filtern oder bestimmte Eventkategorien auszublenden. Die Integration im Icinga-Web ist dabei nahtlos, Cronks können gespeichert, in Portalen zusammengefasst werden, etc.
Wer das klassische Interface bevorzugt, kann dieses natürlich auch weiterhin nutzen. Zwar hat sich im Featureset nichts geändert, dank der verbesserten Performance lohnt sich ein Umstieg jedoch trotzdem.
3. Plugin und IPv6
Beim Plugin gibt es neben einer neuen Option zur Integration ins Icinga-Web jetzt auch die Möglichkeit, mehrere Facilities und Severities gleichzeitig mit einem Status zu taggen. Ausserdem unterstützt die EventDB jetzt auch Hostadressen im IPv6 und IPv4 Format.
Die neue Version findet man wie immer unter netways.org oder direkt im git.