Trotz der Anstrengungen am gestrigen Abend, haben sich heute morgen fast alle Teilnehmer pünktlich um 9.00 Uhr in den Vortragsräumen eingefunden. Auch der zweite Konferenztag hat mit spannenden Vorträgen begonnen.
Merlin – status quo
Den zweiten Tag eröffnete kein Geringerer als Wolfgang Barth mit einem Vortrag über Merlin. Wolfgang erläuterte sehr gut und detailliert die Funktionsweise von Merlin und berichtete über die geplanten Releases. So auch die für Ende Oktober vorgesehene Stable Version 0.9, die verteiltes Monitoring und Synchronisation von Konfigurationen unterstützen wird.
Munin and Nagios
Munin ist ein Tool welches Monitoring und Graphing verbindet. Auftretende Events können an Nagios per NSCA gesendet werden. Ein entsprechender Eventhandler ist integriert. Stig Sandbeck Mathisen zeigte wie Plugins aussehen, welche Möglichkeiten beim Graphing bestehen (z.B. Multigrphen). Mit der kommenden Version 2.0 sind Features möglich wie Zooming der Graphen, nativer SSH Transport von den Nodes zum Master.
Logverarbeitung mit syslog-ng – Status und Zukunft
Syslog-ng ist mittlerweile State of the Art im zentralen Logging. Martin Grauel stellte die Struktur des Systems dar und zeigte, wie man das Logging optimieren kann. Z.B. die Strukturierung der Messagetexte mit dem patterndb-Framework welches in Zukunft sogar Event Correlation ermöglicht.
Mit Hilfe des Frameworks können Texte in Name Value Paare aufgeteilt werden, die dann in einer nachgelagerten Datenbankverarbeitung natürlich wesentlich schneller und ressourcensparender für Auswertungen zur Verfügung stehen.
BalaBit stellt als Communityprojekt eine Patterndatenbank zur Verfügung, in der schon Pattern zu finden sind und auch von anderen Anwendern hochgeladen werden können.
Puppet als Bindeglied zum Monitoring
Kurz vor der Mittagspause war Birger Schmidt an der Reihe. Birger lieferte in “Puppet als Bindeglied zum Monitoring” Informationen an Hintergründen und Basics zu Puppet. Weiter erläuterte er die Einsatzmöglichkeiten des Tools im Bereich Nagios/Icinga und veranschaulichte dies anhand praktischer Beispiele zur Konfigurationsverteilung.

Bernd Erk
Bernd Erk
CEO

Bernd ist Geschäftsführer der NETWAYS Gruppe und verantwortet die Strategie und das Tagesgeschäft. Bei NETWAYS kümmert er sich eigentlich um alles, was andere nicht machen wollen oder können (meistens eher wollen). Darüber hinaus startet er das wöchentliche Lexware-Backup und investiert seine ganze Energie in den Rest der Truppe und versucht für kollektives Glück zu sorgen. In seiner Freizeit macht er mit sinnlosen Ideen seine Frau verrückt und verbündet sich dafür mit seinem Sohn.