Für einen Kunden haben wir eine Nagios Appliance eingerichtet. Nagios war bereits im Einsatz, allerdings wurde es aus verwaltungstechnischen Gründen zum Problem den Linuxserver betreuen zu dürfen. So wurde nach einer Möglichkeit gesucht Nagios in der bestehenden Konfiguration weiter zu betreiben, ohne sich um Updates und Pflege zu kümmern. Da das Setup recht individuell angepasst war, boten vorhandene Appliances hier nicht die nötige Flexibilität das System zu übernehmen.
NETWAYS hat hierzu eine Nagios Appliance entwickelt, die aus einem Thomas Krenn Server mit redundanten Netzteilen und Festplatten besteht, auf dem über ein Webinterface verschiedene Ansichten von Nagios aufrufbar sind.
Start Nagios Nagvis
Neben dem Zugriff auf das Nagios Webinterface ist auch eine NagVis- Ansicht möglich und die Eröffnung eines Supportcalls um den inkludierten Supportvertrag nutzen zu können.
Für Nagios, PNP und Nconf wurden für diese Appliance spezielle Debianpakete gebaut um eine einfache Updatefähigkeit zu gewährleisten und keinen Compiler auf dem Gerät zu benötigen. Dies ist im Prinzip auf Knopfdruck über Internet möglich. Da bei dem Kunden allerdings aus Sicherheitsgründen kein Internetzugang möglich ist, bieten wir einen vor-Ort-Service für das Einspielen von Updates an.
Über ein ausgeklügeltes Rechtesystem ist dem User zwar möglich neue Skripte zu testen, aber gleichzeitig ist der Zugriff soweit eingeschränkt, dass keine Zertifizierung für den Betrieb eines Linuxsystems erfolgen muss.
Ich denke, dass wir hier einen recht guten Mittelweg zwischen Individualität und Standardisierung gefunden haben.