Nach der Mittagspause startet nun ein weiterer interessanter Vortrag: Dennis Blümen von der Firma synetics GmbH spricht über die Open Source CMDB i-doit in Verbindung mit Nagios. Einen Kollegen von ihm hatten wir mit einem ähnlichem Thema bereits auf der OSDC als Referent zu Gast.
Zuerst stellt er i-doit vor und gibt einen Überblick über die Features: Dokumentation idoitder IT Struktur in beliebiger Detailtiefe, Versionierung, Abbildung logischer und physikalischer Abhängigkeiten, Abbildung von Dokumenten und Handbüchern, sowie die Anbindung mit anderen ITIL Tools und Prozessen. Nach der kurzen Einführung kommt gleich eine Live Demo: Out-of-the-box bietet i-doit bereits eine große Anzahl an Dokumentationsobjekte, wie Gebäude, Räume, Schränke, Server, aber auch Software, Dienste und viele weitere. Die Software kann aber auch einfach um neue Objekte erweitert werden. Durch Verknüpfungen können die Objekte untereinander in Beziehung gesetzt werden, beispielsweise indem ein bestimmter Dienst mit einem Server auf dem er läuft, verbunden werden kann.
Über ein ebenfalls frei verfügbares Nagios Modul für i-doit, können die Statusdaten aus einer NDO Datenbank in die CMDB Anwendung integriert werden. Der aktuelle Status eines überwachten Servers oder Dienstes, wird direkt in der i-doit Anwendung angezeigt und alle Statusänderungen werden ebenfalls in das i-doit Logbuch integriert. Neben diesen lesenden Zugriffen auf die Nagios Datenbank unterstützt i-doit aber auch schreibenden Zugriff, sprich Generierung von Nagios Konfigurationen. Dazu können in allen relevanten Objekten, wie Server, Dienste, User und sogar Abhängigkeiten, zusätzliche Daten für Nagios hinterlegen und daraus Nagios Konfigurationsdateien erstellen. Aktuelle Schwachstelle ist aber leider noch, dass das Tool momentan nur mit einem einzelnen Nagios Server umgehen kann und nicht wie beispielsweise NConf mehrere Nagios Server unterstützt. Geplant ist das Feature aber für die nächste Zeit.

Julian Hein
Julian Hein
Executive Chairman

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.